Paradox: Zeitungen verlieren an Auflage und Einnahmen, aber die angeblich „neue Macht der Medien“ treibt die Kritiker um.
Die Agentur Johanssen + Kretschmer will Lobbyisten helfen, auch im Wahljahr Einfluss auf die Parteien zu nehmen. Ihr Joint Venture „Super J+K“ berät zugleich die SPD.
Heute vor einem Jahr berichteten wir das erste Mal über den merkwürdigen privaten Hauskredit des damaligen Präsidenten Christian Wulff.
Die Debatte um Peer Steinbrücks Nebeneinkünfte trifft die SPD offenkundig ebenso unvorbereitet wie seine Kanzlerkandidatur.
Der Sturz des Präsidenten Christian Wulff war ein unerhörtes Ereignis. Im Berliner Politikbetrieb wollen es einige zum Betriebsunfall deklarieren.
Zumindest der Daddelkönig Paul Gauselmann sollte dem Kopierbaron Karl-Theodor zu Guttenberg dankbar sein. (weiterlesen …)
Guter Rat aus Gütersloh: Eine Studie der Bertelsmann-Stiftung
hilft, jüngste Debatten um Fehltritte prominenter Politiker zu verstehen. Genauer:
Sie hilft zu verstehen, was die Politiker nicht verstanden haben.
Der SPD-Abgeordnete Marco Bülow hat etwas Unerhörtes getan. Er hat in einem Buch detailliert geschildert, wie Lobbyisten die Politik beeinflussen, auch die seiner eigenen Partei. Jetzt bekommt er dafür etwas auf die Mütze, sogar von Journalisten. Aber warum eigentlich?
Klar, als Journalist ist man immer hellwach und wittert jede Mauschelei schon von weitem.
Heute war ich als Experte zu einer Anhörung im Innenausschuss
des Bundestages geladen. Zum Glück bin ich ein Mann, schon ein bisschen älter
und graumelierter. Sonst hätte meine Meinung wahrscheinlich genauso wenig
interessiert wie die der wohl besten Sachkennerin in der Runde.
