Cut the Rope 1.0: Monster mit Zucker-Hunger!

Veröffentlicht in Computer & Technik von Carsten Scheibe am 22.10.2010 um 10:56 Uhr

Es gibt Spiele für das iPhone und den iPod touch, die muss man einfach haben. Dazu gehört auch das neue Chillingo-Game “Cut the Rope”, von dem innerhalb weniger Tage bereits über eine Million Einheiten verkauft wurden. Im Spiel geht es darum, ein hungriges grünes Monster mit Candy-Süßigkeiten zu füttern.

Es klingelt an der Haustür. Als der Spieler sie öffnet, steht da ein großes quadratisches Paket auf dem Boden. In ihm steckt ein niedliches grünes Monster, das aussieht wie ein Frosch mit Kulleraugen. Der kleine Quaker hat Hunger. Und er akzeptiert nur eine Futtersorte – Lollies. In zahlreichen Leveln ist es die Aufgabe des Spielers, das Monster zu füttern.

In den einfachen Leveln hängt ein Lolli an einem Seil direkt über dem Monster. Mit einem schnellen Finger-Wisch wird das Seil durchgeschnitten – und der Lolli fällt direkt in das offene Maul des Monsters. Schmatz-schmatz – weg ist er. Mit jedem neuen Level wird der Schwierigkeitsgrad im Spiel weiter hochgeschraubt. Schon bald hängt der Lutscher gleich an mehreren Seilen. Da muss man schon ganz genau überlegen, in welcher Reihenfolge die Seile durchtrennt werden, damit das Candy-Stück am Ende genau im Maul des Monsters landet. Die Gefahr des Scheiterns ist groß. Dann schaut das Monster sehr bedröppelt – und der Level muss neu begonnen werden.

In jedem Level hängen gelbe Sterne in der Luft. Sie lassen sich durch Berührung einsammeln. Je mehr Sterne der Spieler mit dem Lolli erwischt, umso besser ist das. Jeder Level wird nach der Meisterung bewertet – mit einem, zwei oder drei Sternen. Ziel ist es natürlich immer, das Optimum herauszuholen.

“Cut the Rope” überrascht alle paar Levels mit einer neuen Gemeinheit. Da gibt es dann etwa tödliche Spinnen, die an der Schnur zum Lolli krabbeln und diesen nicht erreichen dürfen. Diamantenspitzen im Parcours lassen den Lutscher in tausend Einzelteile zerschellen. Positiv sind Seifenblasen, die den Lutscher einfangen und zum Schweben bringen. Gut sind auch die Blasebalge, die sich mit dem Finger bedienen lassen und die den Lutscher in die gewünschte Richtung bewegen.

Manche Levels werden mit Köpfchen gelöst, bei anderen ist es wichtig, schnell zu machen. So oder so: Es gibt Levels ohne Ende. Vier Levelpacks liegen zur Zeit im Spiel vor, weitere sollen mit zukünftigen Updates nachgerüstet werden. Dabei darf der Spieler ein neues Levelpack immer erst dann beginnen, wenn er das vorhergehende Set komplett geknackt hat.

Fazit: “Cut the Rope” ist ein perfekt programmiertes Knobelspiel mit Knuddelfaktor, das mit sensationellen Levelaufbauten überzeugt. Das Monster ist so niedlich, dass man einfach nicht kann, als es immer wieder neu zu füttern. Da gibt man den knappen Euro für das Spiel gern aus. Eine kostenlose Lite-Version hilft Skeptikern dabei, das Spiel auch ohne Geldeinsatz zu testen. (Carsten Scheibe)

Cut the Rope 1.0
Anbieter: Chillingo
Größe: 12,4 MB
Preis: 0,79 Euro
Sprache: Englisch
Wertung: ***** (5 von 5)
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4 Kommentare für 'Cut the Rope 1.0: Monster mit Zucker-Hunger!'

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  1. Bolle meinte am 22.10.2010 um 12:43

    Super Spiel, hätt’ ich nicht gedacht… Macht Spaß, dem ulkige grünen Monster seine Lollis zukommen zu lassen. Aber Köpfchen und schnelle Finger braucht man schon dafür, weil die Nahrungsbeschaffung immer kniffliger wird.

  2. Carsten Scheibe meinte am 22.10.2010 um 12:45

    Meine beiden Kinder können gar nicht mehr davon lassen.

  3. Bolle meinte am 27.10.2010 um 11:01

    Boahh…! Jetzt hab ichs wahrhaftig geschafft, alle Levels der vier Kisten mit jeweils drei Sternen abzuschließen. Mit nur einem Stern wird zwar auch der nächste Level schon aufgeschlossen – aber irgendwann packt einen doch plötzlich der Ehrgeiz, ob es nicht noch etwas besser geht. Immer wieder fingert man herum und versucht die Lösung zu finden, auch wenn der Lolly hundert Mal zerschellt und das arme Monsterchen hungrig nölt. Bei manchen Levels ist das Frust pur.
    Besonders in der vierten Kiste sind die Levels schon extrem schwierig und man knobelt und knobelt und denkt, manche Sterne seien nur Fakes. Ist aber tatsächlich nicht der Fall.
    Also bei dem Spiel ist echt Köpfchen gefragt, viel viel Geduld, vieeel Zeit (!) und Frust-Resistenz!
    Suchtgefahr einwandfrei gegeben!

  4. Alex meinte am 10.12.2010 um 15:27

    Meinem Sohn (6) gefällt das total gut und mir auch…total witzig.

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