Der Autor
Michael Papendieck (Jahrgang 1970) ist freier Fotograf, Autor und Fotokünstler, der von Braunschweig aus, von Namibia, wo er ein Jahr lebte, über Spanien, Frankreich, Italien bis fast überall in ganzen der Welt unterwegs ist. Ob bei Workshops im Studio, Vorträgen auf Messen und in Büchern gibt er sein Wissen didaktisch aufbereitet weiter, aber lässt dabei auch immer facettenreiche künstlerische Einblicke in seine Arbeit zu.
Internationale Veröffentlichungen im Print und Online-Bereich haben ihm im Bereich Akt ein Publikum geschaffen. Abdrucke seiner Bilder waren u.a. im Buch der Stern-View-Fotocommunity zu sehen gewesen. Mit zwei Ko-Autoren stellte er zwei ausführliche Bücher jeweils zum Thema Porträt und Akt zusammen.
Der fotografische Autodidakt wurde früh durch Künstler, Lehrer und Fotografen geprägt. Dabei greift er oft auf seine naturwissenschaftliche Karriere und deren Anspruch an Details zurück und setzt seine Bilder sauber durchdacht und minimalistisch in Szene, was durch die eigene tänzerische und sportliche Aktivität unterstützt und sichtbar wird. Das Wechselspiel zwischen bewegter kreativer Inszenierung und der natürlichen Ausstrahlung seiner Modelle und deren sensible Nähe zeichnen seine Arbeiten aus. Selber über Jahre aktiver Tanzsportler holt er sich viel Inspiration dabei aus diesem Bereich und bittet seine Modelle quasi zum Tanz mit der Kamera.
Der Blog
Offiziell galt Fotografie bei uns als Handwerk definiert. Aber selten bietet ein Handwerk auch so viele Freiheiten in der Interpretation und Anwendung der Inhalte.
Dieser Blog will den gewagten Spagat zwischen der Vermittlung von Inhalten der Technik und den Facetten künstlerischer Auslegung versuchen. In verschiedenen Folge-Kolumnen werden dabei ganz unterschiedliche Themen behandelt. Von der reinen handwerklichen Prozedur bis hin zu den Anekdoten und Geschichten, die hinter einem Bild stecken oder gar erst dazu geführt haben. Da ich mich dabei nicht als Solotänzer sehe, sollen auch andere Fotografen, Bildkünstler und Gastautoren mit interessanten Themen um und zur Fotografie zu Wort kommen.
Da man es dabei nicht allen recht machen kann, ist auch ein Anliegen des Blogs, dass sich interessierte Freunde der gezeigten Arbeiten, aber auch die Kritiker in den konstruktiven Austausch begeben, und dabei Wünsche, Meinungen, Sichtweisen und Ansprüche gerne formulieren sollen.






