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	<title>Kunst-Tanz-Werk</title>
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		<title>Ich packe meinen Koffer und da ist drin&#8230;.</title>
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		<pubDate>Thu, 24 May 2012 07:52:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Papendieck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildbearbeitung]]></category>
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		<description><![CDATA[Wer jetzt denkt, es geht um Reisen oder ähnliches, den muss ich an dieser Stelle „a bisserl“ enttäuschen. NATÜRLICH geht es mal wieder nicht um das, was die Überschrift so hergeben könnte. Aber das ist ja hinlänglich bekannt   Worum geht es also dann? Um ein Buch. Und um was für ein Buch? Ein schönes. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="JUSTIFY">Wer jetzt denkt, es geht um Reisen oder ähnliches, den muss ich an dieser Stelle „a bisserl“ enttäuschen. NATÜRLICH geht es mal wieder nicht um das, was die Überschrift so hergeben könnte. Aber das ist ja hinlänglich bekannt <img src='http://www.stern.de/blogs/kunst-tanz-werk/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p align="JUSTIFY"> <a href="http://www.stern.de/blogs/kunst-tanz-werk/files/34//2012/05/IMG_0014k.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1573" src="http://www.stern.de/blogs/kunst-tanz-werk/files/34//2012/05/IMG_0014k.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a></p>
<p align="JUSTIFY">Worum geht es also dann? Um ein Buch. Und um was für ein Buch? Ein schönes. Hoffentlich. Denn der „Schönheitsgrad“ hängt natürlich davon ab, ob das, was ein potentieller Leser erwartet, dort auch wieder zu finden ist.</p>
<p align="JUSTIFY"><a href="http://www.stern.de/blogs/kunst-tanz-werk/files/34//2012/05/IMG_9647k.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1574" src="http://www.stern.de/blogs/kunst-tanz-werk/files/34//2012/05/IMG_9647k.jpg" alt="" width="333" height="500" /></a></p>
<p align="JUSTIFY">Das Konzept ist nicht neu, User-generierte Themen oder Inhalte mit einzubeziehen. Der Kollege Bully Herbig traf so seine Entscheidung, ob „Schuh des Manitu -Teil 2“ oder „(T)Raumschiff Surprise“ gedreht wird. Und da dachte ich mir, was dort im Großen funktionierte, sollte doch im kleinen auch zu ansehnlichen Ergebnissen führen. Ne?</p>
<p align="JUSTIFY"> <a href="http://www.stern.de/blogs/kunst-tanz-werk/files/34//2012/05/faces-013.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1575" src="http://www.stern.de/blogs/kunst-tanz-werk/files/34//2012/05/faces-013.jpg" alt="" width="333" height="500" /></a></p>
<p align="JUSTIFY">Was ist also der „Auftrag“? Oder vielmehr die Frage an die geneigte hiesige Leserschaft?</p>
<p align="JUSTIFY">Im Wesentlichen zielt meine Frage darauf ab, heraus zu bekommen, was der einzelne, einige oder gar viele für „behandelswert“ hielten, wenn es darum geht, ein Buch zum Thema Porträtfotografie zu gestalten.</p>
<p align="JUSTIFY"><a href="http://www.stern.de/blogs/kunst-tanz-werk/files/34//2012/05/faces-022.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1576" src="http://www.stern.de/blogs/kunst-tanz-werk/files/34//2012/05/faces-022.jpg" alt="" width="333" height="500" /></a></p>
<p align="JUSTIFY">Dabei soll es jetzt weniger um Layouts oder Aufbau gehen, sondern eher um die jeweiligen Facetten, die man zu dem Thema bedenken, behandeln, bearbeiten oder gar weglassen könnte. Also von motivischen Tricks und Kniffen über technische „Must-have´s“ bis hin zu Bildbeispielen, die auch einfach nur mal so zum Ansehen sind.</p>
<p align="JUSTIFY"> <a href="http://www.stern.de/blogs/kunst-tanz-werk/files/34//2012/05/faces-040.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1577" src="http://www.stern.de/blogs/kunst-tanz-werk/files/34//2012/05/faces-040.jpg" alt="" width="333" height="500" /></a></p>
<p align="JUSTIFY">Wer sich also berufen fühlt, dazu ein paar Gedankensplitter hier zu lassen, sei herzlichst eingeladen, eben dieses auch zu tun. Sei es stichwortartig oder in Prosa. Ich bin gespannt <img src='http://www.stern.de/blogs/kunst-tanz-werk/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p align="JUSTIFY">In diesem Sinne</p>
<p align="JUSTIFY">Es grüßt der Papendieck</p>
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		<title>Petition gegen Rentenversicherungspflicht von Selbständigen&#8230;.</title>
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		<pubDate>Thu, 17 May 2012 11:14:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Papendieck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonderthemen]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Papendieck]]></category>
		<category><![CDATA[Sichtweise]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute will ich mich mal einem wirklich ernsten Thema widmen, das man in der Form nicht ungehört lassen darf. Auch wenn ich mich damit auf sehr dünnes Eis hier begebe Der deutsche Bundestag und unsere allseits bekannte Arbeitsministerin bekommt an dieser Stelle mal meinen geballten Unmut ab und steht damit nur exemplarisch für diejenigen, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute will ich mich mal einem wirklich ernsten Thema widmen, das man in der Form nicht ungehört lassen darf. Auch wenn ich mich damit auf sehr dünnes Eis hier begebe</p>
<p>Der deutsche Bundestag und unsere allseits bekannte Arbeitsministerin bekommt an dieser Stelle mal meinen geballten Unmut ab und steht damit nur exemplarisch für diejenigen, die sich diesen ausgemachten Unfug ausgedacht haben. Mit hahnebüchner Argumentation wird hier versucht zu rechtfertigen, dass Selbständige mittels eines Gesetzentwurfes dazu gezwungen werden sollen, in eine Rentenversicherung einzuzahlen. Was das für den einzelnen bedeutet, muss ich an dieser Stelle sicher nicht im Detail auswalzen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Im Rahmen einer ePetition können Gegner dieses Entwurfes mit ihrem Namen die Liste, die mittlerweile schon bei über 54.000 Eintragungen angekommen ist, wirkungsvoll verlängern und ihrem Anliegen direkt Gehör verleihen. Wehrt euch gegen diese Rentenversicherung. Seid mündige Staatsbürger. Nutzt eure Rechte!</p>
<p>JETZT!</p>
<p>Der Weg dahin ist ein Klick</p>
<p>https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition%3Bsa%3Ddetails%3Bpetition%3D23835</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Get up! Stand up! Fight for your right!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In diesem Sinne</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>der Papendieck</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Brueckentag&#8230;.</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 08:58:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Papendieck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildgeschichte]]></category>
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		<description><![CDATA[Dem Frühling treibt´s das Grün aus jeder Pore, temperaturtechnisch muggelt es schon fein, und der Kalender und das Schaltjahr beschert uns einen schönen Brückentag, der angenehmst genutzt werden will.   Damit ihr nicht zuviel Zeit vor dem Rechner verbringt, sondern stattdessen soziale Kontakte pflegen oder knüpfen könnt, sei heute themenbezogen lediglich mehr das Bild im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="JUSTIFY">Dem Frühling treibt´s das Grün aus jeder Pore, temperaturtechnisch muggelt es schon fein, und der Kalender und das Schaltjahr beschert uns einen schönen Brückentag, der angenehmst genutzt werden will.</p>
<p align="JUSTIFY"> <a href="http://www.stern.de/blogs/kunst-tanz-werk/files/34//2012/04/IMG_1278-k.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1562" src="http://www.stern.de/blogs/kunst-tanz-werk/files/34//2012/04/IMG_1278-k.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a></p>
<p align="JUSTIFY">Damit ihr nicht zuviel Zeit vor dem Rechner verbringt, sondern stattdessen soziale Kontakte pflegen oder knüpfen könnt, sei heute themenbezogen lediglich mehr das Bild im Vordergrund als weniger die informative Komponente. Deswegen einfach mal die Bilderkonserve aufgerissen und &#8220;recycelt&#8221; <img src='http://www.stern.de/blogs/kunst-tanz-werk/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p align="JUSTIFY"> <a href="http://www.stern.de/blogs/kunst-tanz-werk/files/34//2012/04/IMG_1208.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1563" src="http://www.stern.de/blogs/kunst-tanz-werk/files/34//2012/04/IMG_1208.jpg" alt="" width="333" height="500" /></a></p>
<p align="JUSTIFY">Mal abgesehen davon, dass die Qualität der „Performance“ in dem Falle, eindeutig auf der Seite vor der Kamera zu suchen ist, denn vernünftiges Licht und ne brauchbare Kameraposition ist schnell gefunden.</p>
<p align="JUSTIFY"><a href="http://www.stern.de/blogs/kunst-tanz-werk/files/34//2012/04/IMG_4561.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1564" src="http://www.stern.de/blogs/kunst-tanz-werk/files/34//2012/04/IMG_4561.jpg" alt="" width="333" height="500" /></a></p>
<p align="JUSTIFY">Und so kann man bequem auf dem Studioboden sitzend die Dokumentation physischer Sondertalente dokumentieren und auch mal offiziell „zugelassen“ danach fragen, ob ein Modell sich für einen auch verbiegen wollen würde.</p>
<p align="JUSTIFY"> <a href="http://www.stern.de/blogs/kunst-tanz-werk/files/34//2012/04/IMG_2359-k.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1565" src="http://www.stern.de/blogs/kunst-tanz-werk/files/34//2012/04/IMG_2359-k.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a></p>
<p align="JUSTIFY">Aber auch hier galt&#8230;.lasst das nur wen machen, der es kann. Aber ich glaube, das erwähnte ich schon mal. Andernfalls gibt es entweder bissi alberne Bilder, weil die junge Dame mit der Körperspannung einer zu lange gekochten Maccheroni sich die Wirbelsäule lädiert.</p>
<p align="JUSTIFY"> <a href="http://www.stern.de/blogs/kunst-tanz-werk/files/34//2012/04/IMG_7157k.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1566" src="http://www.stern.de/blogs/kunst-tanz-werk/files/34//2012/04/IMG_7157k.jpg" alt="" width="500" height="500" /></a></p>
<p align="JUSTIFY">Oder bei unzureichendem „warm-up“ gibt’s Zerrungen und/oder noch hässlichere anatomische Spontanereignisse, die man nicht unbedingt hören oder sehen will. Und unterm Strich gilt ja eh die Regel, dass man vom Modell nur das verlangen kann, was man selber breit ist zu tun oder vormachen kann. Also&#8230;.seid nett, dann&#8230;</p>
<p align="JUSTIFY">
<p align="JUSTIFY">In diesem Sinne</p>
<p align="JUSTIFY">
<p align="JUSTIFY">Es grüßt der Papendieck</p>
<p align="JUSTIFY">
<p align="JUSTIFY">P.S.: Den Banalitätsbemänglern sei gesagt&#8230;.alles neu macht der Mai!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Nippon zu Gast im OKERWERK&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Apr 2012 08:51:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Papendieck</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hach, das war ja mal was. Die Hütte voll, aber man selber ist „nur“ die helfende Instanz im Hintergrund. So wuselten in den vergangenen Tagen ein Filmteam und ein Fotograf mit Assistenz durchs OKERWERK. Ein fernöstliches Fernseh-Team gab sich die Ehre, um einen der wenigen Nippon-Legionäre, die in der ersten Division der Bundesliga kicken, hoch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="JUSTIFY">Hach, das war ja mal was. Die Hütte voll, aber man selber ist „nur“ die helfende Instanz im Hintergrund. So wuselten in den vergangenen Tagen ein Filmteam und ein Fotograf mit Assistenz durchs OKERWERK.</p>
<p align="JUSTIFY">Ein fernöstliches Fernseh-Team gab sich die Ehre, um einen der wenigen Nippon-Legionäre, die in der ersten Division der Bundesliga kicken, hoch effektiv und dem &#8211; wie ich gelernt habe &#8211; typischen japanischen Pathos in Szene zu setzen.</p>
<p align="JUSTIFY"> <a href="http://www.stern.de/blogs/kunst-tanz-werk/files/34//2012/04/Foto3.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1548" src="http://www.stern.de/blogs/kunst-tanz-werk/files/34//2012/04/Foto3.jpg" alt="" width="375" height="500" /></a></p>
<p align="JUSTIFY">Alleine um die Gepflogenheiten und den zwischenmenschlichen Umgang zu beobachten, war es jede Stunde wert, die man manchmal dabei einfach nur daneben steht. Als ungehobelter Germane rammt man förmlich dem ankommenden Japaner – weil man sich ja für gut erzogen hält – die ausgestreckte Hand zum Gruß entgegen. Ja, klar, weiss man ja. Es wird sich dort nicht die Hand gegeben. Verbeugen, der Position angemessen tief, ist das Mittel der Wahl.</p>
<p align="JUSTIFY"> <a href="http://www.stern.de/blogs/kunst-tanz-werk/files/34//2012/04/Foto12.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1549" src="http://www.stern.de/blogs/kunst-tanz-werk/files/34//2012/04/Foto12.jpg" alt="" width="375" height="500" /></a></p>
<p align="JUSTIFY">Sicher. Aber die mitteleuropäische Lorenz´sche Prägung tut eben ihr übrigens und so irritiert wie man selber drauf wartet, dass der kleine freundlich lächelnde Samurai-Nachkomme endlich mal „einschlägt“, so verwirrt steht eben dieser auch da und greift nur zögerlich den barbarischen Gruß auf.</p>
<p align="JUSTIFY"> <a href="http://www.stern.de/blogs/kunst-tanz-werk/files/34//2012/04/Foto17.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1550" src="http://www.stern.de/blogs/kunst-tanz-werk/files/34//2012/04/Foto17.jpg" alt="" width="500" height="375" /></a></p>
<p align="JUSTIFY">Schon lustig, was Schubladen so machen. Man denkt irgendwie automatisch an Shogun und an „Anjin-San“. Daran, dass die Jungs bestimmt alle Karate können, die Mädels in bodenlangen Seidenkitteln mit Kirschblüten im Haar herumlaufen, Hobby-Ninjas sind und ausschließlich Sushi essen. Tun sie vielleicht auch, aber was sie alle machen, ist extrem professionell und sehr höflich mit einander arbeiten. Jeder weiss, was er/sie zu tun hat. Und macht das auch so konzentriert entspannt. Aufmerksam und nie aufdringlich sieht sich jeder als Spezialist, der sich in ein Team einbringt.</p>
<p align="JUSTIFY"> <a href="http://www.stern.de/blogs/kunst-tanz-werk/files/34//2012/04/IMG_4417.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1551" src="http://www.stern.de/blogs/kunst-tanz-werk/files/34//2012/04/IMG_4417.jpg" alt="" width="500" height="338" /></a></p>
<p align="JUSTIFY">Und so war ein zwischenzeitlicher 12-Stunden-Einsatz kein Anlass für persönliche Eitelkeiten oder einsetzenden „Hüttenkoller“, wie man das gerne bei hiesigen Selbstdarstellern aus dem Gerne erlebt.</p>
<p align="JUSTIFY"> <a href="http://www.stern.de/blogs/kunst-tanz-werk/files/34//2012/04/Foto7.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1552" src="http://www.stern.de/blogs/kunst-tanz-werk/files/34//2012/04/Foto7.jpg" alt="" width="500" height="375" /></a></p>
<p align="JUSTIFY">So wie noch nie, hat bei uns im OKERWERK ein 7-köpfiges Team in Windeseile die Bude in ein Fernsehstudio verwandelt. Lichtaufbauten wurden gecheckt, technische Probleme nach Art eines Daniel Düsentriebs genial gelöst. Und das alles nur, um für den Moment vorbereitet zu sein, wenn der Star des Tages ankommt. Denn der soll ja nicht mit Warten oder gar „Problemen“ belästigt werden. Schlachtrufgleich peitschten sich die Leute förmlich ein, als es dann so weit war, und Makoto Hasebe, der Kapitän der japanischen Nationalmannschaft, im standesgemässen nachtschwarzen Dienstfahrzeug des VFL Wolfsburg vors Studio rollte.</p>
<p align="JUSTIFY"> <a href="http://www.stern.de/blogs/kunst-tanz-werk/files/34//2012/04/IMG_4428.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1553" src="http://www.stern.de/blogs/kunst-tanz-werk/files/34//2012/04/IMG_4428.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a></p>
<p align="JUSTIFY">Und nicht nur, dass ein Fernsehen-Team aus dem Reich der Kirschblüten bei uns herumwirbelte, ein eigens eingeflogener Fotograf aus London mit Assistenten drehte das Studio auf Links. Endlich mal was los, dachte ich mir. Ich glaube, wenn ich selber mal nicht so richtig weiss, was ich shooten soll, dann frage ich mal ´nen anderen Shooter, ob er Hilfe braucht. Ist super entspannt. Man selber ist nicht für die Idee verantwortlich, kann aber mal ein wenig herumbasteln und einfach mal über die Schulter schauen, wie jemand das „Problem“ Kundenauftrag angeht. Und gut unterhalten über dieses oder jenes kann man sich nebenbei auch.</p>
<p align="JUSTIFY"> <a href="http://www.stern.de/blogs/kunst-tanz-werk/files/34//2012/04/IMG_4426.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1554" src="http://www.stern.de/blogs/kunst-tanz-werk/files/34//2012/04/IMG_4426.jpg" alt="" width="500" height="330" /></a></p>
<p align="JUSTIFY">Umso schöner, festzustellen, dass man ähnlich denkt und tickt. NATÜRLICH war auch Fussball ein Thema. Ein Brite und keine Affinität zum runden Leder? So unvorstellbar wie ein Japaner, der einen mit Schulterklopfen begrüsst. Der engagierte Kollege aus dem Vereinigten Königreich bestätigte mich in seiner Arbeitsweise auch mal wieder und in der Meinung, dass zuviel Herumtreiben in Foto-Foren schlecht´s fürs „Mo-Jo“ ist.</p>
<p align="JUSTIFY"> <a href="http://www.stern.de/blogs/kunst-tanz-werk/files/34//2012/04/IMG_4421.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1555" src="http://www.stern.de/blogs/kunst-tanz-werk/files/34//2012/04/IMG_4421.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a></p>
<p align="JUSTIFY">Spannend dabei war zu beobachten, wie doch der Kollege von der Insel den „Auftrag“ Portrait umsetzte. Bisweilen wird man eben doch betriebsblind, wenn man immer im Studio Mantra ähnlich seinen Strumpf runterspult. So hat David Matches, der auf ziemlich eindrucksvolle Art die Spieler des neuseeländischen Rugby-Teams auf Filmplatte bannte, akribisch am Licht gefeilt, gemessen, geschoben, gedreht, gebaut und verworfen. Ja, ja. Ich höre jetzt schon wieder einige sagen : „Siehste, würdest du das auch mal so detailliert angehen, würden deine Bilder auch was werden!“ Aber es werden auch genau sie sagen, die selbst MIT Vorbereitung ihre Bilder weiterhin nur einem unkritischen Buddy-Clan in der „Bilder-Gemeinschaft“ präsentieren und sich über den grünen Klee loben lassen. Gelle? <img src='http://www.stern.de/blogs/kunst-tanz-werk/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p align="JUSTIFY">Eine Sache habe ich mir daraus gezogen. Ich arbeite demnächst auch nur noch mit Assi. Kameraeinstellungen ansagen und selber nicht mehr fummeln. Kamera aufs Stativ, Kabel dran und den zweiten Assi am Rechner auslösen lassen und selber nur den Bildausschnitt checken und sich nur aufs Modell konzentrieren. Ich glaube, das probiere ich auch mal!</p>
<p align="JUSTIFY">Und wie das bei geplanten Dingen so ist. Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt. Und so geschah es, dass wir Zeuge eines förmlich historischen Momentes wurden, denn die Aussenaufnahmen mit dem dienstältesten Bundesliga-Japaners wurden kurzerhand ins heimische Eintracht-Stadion verlegt. Ich glaube, an anderer Stelle würde man das irgendwie „Ironie des Schicksals“ nennen. Oder so. Dank der minutiösen Vorbereitung von fotografischer und filmischer Seite wurden in der kurzen Zeit zig Einstellungen von der Liste abgehakt. Dabei das eindrucksvollste und wahrscheinlich bezeichnendste für die Arbeits- (und lebensphilosophischen) Denkweisen, war eine Szene, in der Makoto Hasebe ein Spruch-Banner schreib. Beinahe andächtig kniete er in der weissen Hohlkehle und schrieb mit einem Kalligraphie-Pinsel und japanische Tusche eine Art „Glück- und Segenswunsch“ für das kommenden Vorhaben, für das er als Experte hinzugezogen werden wird. Nämlich die Euro 2012. Es herrschte absolute Stille im Studio. Fast zwei Dutzend Leute verfolgten mit respektvollem Schweigen die Schreibmalerei.</p>
<p align="JUSTIFY">Ich schätze mal, dass bei einem europäischen Team und ähnlicher Szene, die Leute im Hintergrund rum gequasselt hätte, weil sie wussten, dass dabei der Ton eh nicht mit aufgenommen wird.</p>
<p align="JUSTIFY">Andere Länder, andere Sitten eben.</p>
<p align="JUSTIFY">In diesem Sinne</p>
<p align="JUSTIFY">Es grüßt der (diesmal nur assistierende) Papendieck</p>
<p align="JUSTIFY">&#8230;.Domo <em>arigato</em></p>
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		<item>
		<title>Zappelphilipp&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Apr 2012 10:14:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Papendieck</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach vorherigem „moralischen“ Anflug, heute – Oh, Wunder – mal was fotografisches. Ja, ja. Der Laie staunt, der Fachmann wundert sich. Gibt es Software-unterstütze Lösungen zuhauf, ist doch eine handgemachte Version irgendwie noch eine Herausforderung. Kalter Kaffee, alter Hut, langer Bart, sagen jetzt einige. Aber da handhaben wir es mal wie früher in der Schule. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="JUSTIFY">Nach vorherigem „moralischen“ Anflug, heute – Oh, Wunder – mal was fotografisches. Ja, ja. Der Laie staunt, der Fachmann wundert sich.</p>
<p align="JUSTIFY">Gibt es Software-unterstütze Lösungen zuhauf, ist doch eine handgemachte Version irgendwie noch eine Herausforderung. Kalter Kaffee, alter Hut, langer Bart, sagen jetzt einige. Aber da handhaben wir es mal wie früher in der Schule. Wer sonst nichts zu tun hat, der widmet sich der stillen Selbstbeschäftigung. Und nachher kommen die Hefte raus zur LZK!</p>
<p align="JUSTIFY">Worum geht’s also? Um bewegte Bilder. Nein, jetzt nicht so bewegt, dass man es Film nennen dürfte, aber zumindest so bewegt, dass man ebendiese im Bild auch erkennt. Dem einen oder anderen wird es im Laufe der Zeit vielleicht mal aufgefallen sein, dass ich mich desöfteren mit Leuten beschäftige, die ihre Wirkung eher durch die kontinuierliche Bewegung erzielen, denn durch eingefrorene Statik.</p>
<p align="JUSTIFY">
<p align="JUSTIFY">Beisst sich dort das Genre Tanz im Speziellen bzw. Bewegung im Allgemeinen mit der Fixierung auf einer zweidimensionalen Ebene ohne Zeitfaktor, versucht man doch hier und da, die Dynamik im Bild zu bannen. Sicher keine Neuerfindung, aber der eine oder andere murkst vielleicht im stillen Kämmerlein damit herum. Und vielleicht gibt’s ´nen kleinen Aha-Effekt. Wenn man hier zu Ende gelesen hat.</p>
<p align="JUSTIFY"> <a href="http://www.stern.de/blogs/kunst-tanz-werk/files/34//2012/04/IMG_3849k.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1545" src="http://www.stern.de/blogs/kunst-tanz-werk/files/34//2012/04/IMG_3849k.jpg" alt="" width="500" height="500" /></a></p>
<p align="JUSTIFY">Kurz umrissen steckte folgende Vorgehensweise dahinter. Es ist eine Mischung aus Dauerlicht und Blitz. Soweit jetzt keine Kaffeesatzleserei. Begonnen mit der Suche nach der passenden Einstellung für das Dauerlicht, habe ich bei erhöhter Lichtempfindlichkeit von ISO 800 das voll aufgedrehte Einstelllicht des Blitzkopfes als Lichtquelle genommen. Blende 6,3, damit es einigermassen Tiefenschärfe gibt und dann eine halbe Sekunde Belichtungszeit.</p>
<p align="JUSTIFY">„&#8230;Jetzt haut er auf die Kacke&#8230;“, werden nun einige sagen. Das hält man doch nicht ruhig. Halbe Sekunde? Ja, nee, is klar! Naja, normalerweise würde ich sofort zustimmen. Aber nun kommt ja der Blitz ins Spiel. Abgestimmt auf die lange Belichtungszeit ist der Blitz (Max-Leistung 600 Watt auf 1/64 der Leistung) so gut wie komplett runter geregelt, so dass es eben genau nicht nach „blitzdingsen“ aussieht, sondern genau ausreichend hell wird.</p>
<p align="JUSTIFY">(<em>Anm. d. Verf. : An der Stelle sei mal die Firma Canon angesprochen, warum denn zum Henker eine Kamera, die mehrere Tausend Euro kostet, sich nicht auf den 2.Blitzvorhang stellen lässt, wenn man eine Blitzanlage damit ansteuern will. Es geht nur bei einem firmeneignen Systemblitz. Dafür mal virtuell den Daumen ein bisschen runter. Ach, wenn eventuell jemand ´nen Tipp hat, wie das doch gehen kann. Ich bin ganz Ohr.)</em></p>
<p align="JUSTIFY"> Der Effekt ist dann ersichtlich. Ein quasi „verwackeltes“ Bild in das der Blitz durch die sehr kurze Anblitzzeit ein stehendes „Zwischenbild“ stanzt. Wirkt fast wie eine Doppelbelichtung. Naja, und ist ja genau genommen auch eine. Durch Veränderung der Variablen „Belichtungszeit“ und/oder Schnelligkeit der Bewegungen kann man nun allerhand Varianten der ganzen Nummer austüfteln. Also wenn man Lust dazu hat.</p>
<p align="JUSTIFY">
<p align="JUSTIFY">In diesem Sinne</p>
<p align="JUSTIFY">
<p align="JUSTIFY">Es grüßt der Papendieck</p>
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		<title>Das ist ja mal ein Ei&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Apr 2012 11:20:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Papendieck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
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		<description><![CDATA[Wider besseren Wissens muss ich doch mal über etwas wundern. Worüber diesmal? Ich könnte mich über die Vernebelungsaktionen wundern, bei welcher der Krankenkassenbeitrag um epochale 0,1% gesenkt werden soll, weil die KK über 10 Milliarden Gewinne gemacht hat, aber auf der anderen Seite die Pflegeversicherung um 1,2 Prozent anhebt, wundern. Über die auffällig unauffällige Kostenerhöhung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="JUSTIFY">Wider besseren Wissens muss ich doch mal über etwas wundern. Worüber diesmal?</p>
<p align="JUSTIFY">Ich könnte mich über die Vernebelungsaktionen wundern, bei welcher der Krankenkassenbeitrag um epochale 0,1% gesenkt werden soll, weil die KK über 10 Milliarden Gewinne gemacht hat, aber auf der anderen Seite die Pflegeversicherung um 1,2 Prozent anhebt, wundern. Über die auffällig unauffällige Kostenerhöhung eines banalen eingetragenen Vereins, der bei 8 Wochen Überziehen des TÜV-Termins 20 Prozent auf die normalen Gebühren aufschlägt. Über Steuerflüchtlingshelfer, die hiesige Finanzbeamte einbuchten lassen wollen? Dass unser Finanzminister von freiwilligen Militär- und Pflegedienstleistern Steuern haben will? Unsere Arbeitsministerin von Selbstständigen eine Pflichtsozialversicherung herauspressen will? Oder darüber, dass unser „Alt-Bundespräsident“ meint, irgendwer interessiere sich für seine Memoiren oder die seiner Angetrauten. Für eine 7-stellige Summe. Was soll da drin stehen?</p>
<p align="JUSTIFY">„&#8230;Peinlichkeit und Neid und Unwahrheit, für das deutsche Schnäppchenland, danach lasst uns alle streben, liderlich mit Kredit und Pfand, Peinlichkeit und Neid und Unwahrheit, sind des Schnorrers schönster Vorwand, blüh im Glanze schwarzer Konten, blühe deutsches Schnäppchenland!&#8230;“</p>
<p align="JUSTIFY">Was das alles mit einen Fotoblog zu tun hat? Oben genanntes eher weniger, folgendes dafür mehr. Denn mich wundert weniger wirklich verärgert als vielmehr fast erschrocken, was der eine oder andere „Kollege“ unter dem Deckmantel „Profi-Fotograf“ so von sich gibt. Und um den Jammer-Elsen, Heul-Susen, Neidhammeln und Fake-Account-Kommentatoren gleich mal den Wind aus den Segeln zu nehmen, sei gesagt, dass es einen Unterschied gibt, zwischen einem öffentlichen Blog, in dem man seine Gedankengänge äußert – und dabei vielleicht auch das eine oder andere vielleicht ironisch meint, bewusst überzeichnend scharf formuliert und dem, was einige Herrschaften im „alltäglichen“ Geschäft und Umgang an erstaunlichem Verhalten präsentieren. Keine Sorge, liebe Leute, es kommt hier keine Generalabrechnung, Klassenkloppe oder der viel zitierte Topf Häme, der publikumswirksam über die vermeintlich ahnungsfreie Konkurrenz ergossen werden soll. Anlass ist lediglich ein „Vorkommnis“, dass mich darüber nachdenken lässt, warum einige meinen, dass das Wort „Fotograf“ auf der Visitenkarte eine Art Wesensänderung rechtfertigen sollte.</p>
<p align="JUSTIFY">Gelegentlich habe ich das schon bei Workshops erlebt, dass die kleinlauten Pullunderträger, denen morgens die Mama noch die Sachen zurecht legt und die Stullen einpackt, bevor Sohnemann zum Nackte-Mädchen-Knips-Kurs fährt, vom Dr. Jeckyll zum Mr. Hyde mutieren. Eben noch verschämt die Löcher an der Decke zählen , während sich das Workshop-Modell aus dem Frottee-Mäntelchen schält, dann der großkotzige „Ober-Checker“ mit Despoten-Ansagen sobald sich die zittrigen schweissnassen Finger um die überdimensionierte High-End-Spiegelreflex gelegt haben. Wer bitte hat mal leichtfertig in die Runde geschmissen, dass „Professionalität“ bei einem Fotografen darin bestünde, sein Modell wie einen dressierten Köter durch die Halle zu jagen? Gut, ich muss zugeben, dass die eine oder andere Niederstrom-Denkerin vor der Kamera einem gut trainierten Border-Collie nicht das Wasser reichen kann, aber deswegen kann man doch immer noch höflich sein. Aber nein, aber ja, aber nein, aber ja?</p>
<p align="JUSTIFY">Ebenso wenig ist es ein Charakteristikum des Berufsstandes, Modelle nach dem Prinzip „Einmal-Werkzeug“ weg zu brauchen. Oft genug gibt es zwar den Umstand, dass man tatsächlich nur ein einziges Mal etwas zusammen macht, aber das rechtfertigt auch nicht unbedingt, die Leute „abzuwatschen“ mit divenhaftem Verhalten. Sicher werden klare Ansagen und Vorstellungen gerne mal „arrogantes Zickenverhalten“ definiert. Aber dabei fragt man sich dann doch, welcher Teil des Satzes „Ich bearbeite dir 5 Bilder und gebe keine DVD mit allen Rohbildern heraus“ nicht ganz verständlich war? Sind die Mädels eitel, honoriert die unkritisch verblendete Fan-Gemeinde das durch Tabuisierung von kritischen Äußerungen und peinliche Tanzeinlagen ums goldene Kalb. Die Dame weiß eben, was sie will und was nichts kostet, ist nichts wert. Ja, nee, is´ klar. Die Liste der abgedroschenen Phrasen wäre lang. Sagt ein Fotograf, wie und was, wann und wo er ein eigens überlegtes Projekt gerne umsetzen möchte, ist er ein überheblicher unprofessioneller Klugscheisser. Naja, gut. Ist wohl eben alles eine Frage der Definition und des Blickwinkels, nech? <img src='http://www.stern.de/blogs/kunst-tanz-werk/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p align="JUSTIFY">Das ist ja auch alles eher im Bereich der privaten Eitelkeiten. Aber bei einer Sache muss ich definitiv mal den Finger auf die Wunde legen. Stichwort : Vertrag.</p>
<p align="JUSTIFY"><a href="http://www.stern.de/blogs/kunst-tanz-werk/files/34//2012/04/IMG_5970.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1536" src="http://www.stern.de/blogs/kunst-tanz-werk/files/34//2012/04/IMG_5970.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a></p>
<p align="JUSTIFY">Liebe „Kollegen“, wenn ihr schon einen Vertrag mit den Damen und Herren vor der Kamera abschliesst, dann solltet ihr euch auch einfach daran halten. Passagen, die die Art der Veröffentlichung, die Anzahl der zu bearbeitenden Bilder regeln oder gar den „Lieferzeitraum“, machen nur dann Sinn, wenn sich BEIDE unterzeichnenden Parteien dementsprechend verhalten. Scheinbar ist es einigen „Herrschaften“ dabei nicht bewusst, dass diese schriftlich fixierte Übereinkunft genauso Bestand hat, wieder jede andere auch. Auch wenn ihr euch auf recht persönlicher Ebene mit dem Modell eurer Wahl künstlerisch auseinandersetzt, Vertrag ist Vertrag. Hält sich das Modell nicht dran, flippt ihr aus. Haltet ihr euch nicht dran – und einigen unterstelle ich dabei echten Vorsatz &#8211; soll das Modell nicht nerven? Rechtfertigt euer Vertragsbruch, die Person gar durch zu beleidigen? Ihnen das Recht auf Bezugnahme hinsichtlich des Vertrages absprechen?</p>
<p align="JUSTIFY">Was soll das, frag ich mich. Selbst wenn man wohlwollend sagen würde, dass der eine oder andere ne Sack voll „Arbeit“ hat, und deswegen vielleicht etwas „durcheinander“ gebracht hat, wo ist das Problem, im Vorfeld kurz zu sagen, dass es eventuell doch länger dauern könnte? Oder im Diskussionsfall einfach mit den Leuten mal persönlich spricht – und für die Leute jüngeren Baujahrs – es gibt tatsächlich an diesen kleinen Teilen in euren Taschen, mit denen ihr im Netz unterwegs seid noch eine ziemlich antiquierte Funktion, die sich „Telefonieren“ nennt. Die kann man nutzen und in 5 Minuten Gespräch sind die meisten „Probleme“, die es eh nicht mal wirklich gibt, geklärt. Aber über das keimfreie Internet kann man  ja viel besser der Oberarsch raushängen lassen. Aber auch hier sei gesagt, das Internet ist kein rechtsfreier Raum. Auch wenn der eine oder andere Vertreter des Sparte „Vollhonk“ das gerne so sehen möchte. Und schon gar nicht ist es ein Zeichen von kosmopoliter Gewandtheit oder professioneller Herangehensweise einen Vertragspartner so zu behandeln.</p>
<p align="JUSTIFY">Denn, wenn ihr als international agierende Top-Fotografen so mit allen Kunden umgeht, wundert es mich nicht, warum ihr in der Provinz soviel Staub aufwirbeln müsst.</p>
<p align="JUSTIFY">In diesem Sinne</p>
<p align="JUSTIFY">Es grüßt der Papendieck</p>
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		<title>Bist du reif für diesen Rock&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Mar 2012 09:12:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Papendieck</dc:creator>
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		<description><![CDATA[„Rudi´s Resterampe“ kann ja auch beim Bildermachen immer ganz hilfreich sein. Der eine nimmt skurril geformte Schaufenster-Deko-Elemente, die alles andere als optisch leichtgängig sind und nur jemandem ins Gesamtkonzept gleiten, der ein meisterhaftes Auge für Formen und Proportionen hat. Der andere staubt von einer verlassenen und irgendwie ein bisschen missmutigen Fastbraut einen simplen Unterrock mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Rudi´s Resterampe“ kann ja auch beim Bildermachen immer ganz hilfreich sein. Der eine nimmt skurril geformte Schaufenster-Deko-Elemente, die alles andere als optisch leichtgängig sind und nur jemandem ins Gesamtkonzept gleiten, der ein meisterhaftes Auge für Formen und Proportionen hat.</p>
<p><a href="http://www.stern.de/blogs/kunst-tanz-werk/files/34//2012/03/IMG_4520-k.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1527" title="IMG_4520-k" src="http://www.stern.de/blogs/kunst-tanz-werk/files/34//2012/03/IMG_4520-k.jpg" alt="" width="500" height="328" /></a></p>
<p>Der andere staubt von einer verlassenen und irgendwie ein bisschen missmutigen Fastbraut einen simplen Unterrock mit Reifringen ab. Ob dabei tüllig, leinig oder mit Chi-Chi, die „Teile“ sind ja ein Quell an Einsatzmöglichkeiten. Gestülpt, gehängt, gedrückt, gezogen, um die Hüfte, Schultern, über Kopf. Wem noch was anderes dazu einfällt, der wird überrascht sein, was so ein Accessoire für ein Eigendynamik entwickelt, wenn die darin steckende Person sich mit „ihm“ angefreundet hat.</p>
<p><a href="http://www.stern.de/blogs/kunst-tanz-werk/files/34//2012/03/IMG_1053k.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1528" title="IMG_1053k" src="http://www.stern.de/blogs/kunst-tanz-werk/files/34//2012/03/IMG_1053k.jpg" alt="" width="333" height="500" /></a></p>
<p>So wie bei einigen anderen fotografischen „Additiven“ ist es immer wieder spannend, was sich formenmässig aus so einem schlichten Glockenrock entwerfen lässt. Die elastischen, bisweilen etwas bockigen Ringe machen, sich selbst überlassen, bei ein wenig Drücken hier und Biegen da, ganz putzige Sachen. Und man sogar Jungs rein stopfen <img src='http://www.stern.de/blogs/kunst-tanz-werk/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><a href="http://www.stern.de/blogs/kunst-tanz-werk/files/34//2012/03/IMG_3202k.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1529" title="IMG_3202k" src="http://www.stern.de/blogs/kunst-tanz-werk/files/34//2012/03/IMG_3202k.jpg" alt="" width="348" height="500" /></a></p>
<p>Symmetrische Assoziationen, die Blütenkelch gleich, die Person selbst zum einfachen Bildelement „mutieren“ oder in eher vorgesehener Verwendung verhüllen können. Und wo ich grade drüber nachdenke&#8230;..man könnte das Ding ja mal einfach einfärben?</p>
<p><a href="http://www.stern.de/blogs/kunst-tanz-werk/files/34//2012/03/IMG_8599k.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1530" title="IMG_8599k" src="http://www.stern.de/blogs/kunst-tanz-werk/files/34//2012/03/IMG_8599k.jpg" alt="" width="333" height="500" /></a></p>
<p>O.k., dann muss ich grad mal los. Farbe kaufen!</p>
<p>In diesem Sinne</p>
<p>Es grüßt der Papendieck</p>
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		<title>Da wäre noch was&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Mar 2012 14:52:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Papendieck</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
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		<description><![CDATA[Fällt es mir sonst nicht schwer, viele Worte zu machen, möchte ich heute tatsächlich einfach nur die Bilder sprechen lassen. Und jedem selbst überlassen, zu urteilen, wie die Bilder auf ihn/sie wirken. In diesem Sinne Es grüßt der Papendieck P.S.: Thank you, guys&#8230;.You allowed me to &#8220;shoot&#8221; the best male portraits I ever shot (so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fällt es mir sonst nicht schwer, viele Worte zu machen, möchte ich heute tatsächlich einfach nur die Bilder sprechen lassen.</p>
<p><a href="http://www.stern.de/blogs/kunst-tanz-werk/files/34//2012/03/IMG_9932k.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1523" title="IMG_9932k" src="http://www.stern.de/blogs/kunst-tanz-werk/files/34//2012/03/IMG_9932k.jpg" alt="" width="333" height="500" /></a></p>
<p>Und jedem selbst überlassen, zu urteilen, wie die Bilder auf ihn/sie wirken.</p>
<p><a href="http://www.stern.de/blogs/kunst-tanz-werk/files/34//2012/03/IMG_0088sq.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1524" title="IMG_0088sq" src="http://www.stern.de/blogs/kunst-tanz-werk/files/34//2012/03/IMG_0088sq.jpg" alt="" width="500" height="500" /></a></p>
<p>In diesem Sinne</p>
<p>Es grüßt der Papendieck</p>
<p>P.S.: Thank you, guys&#8230;.You allowed me to &#8220;shoot&#8221; the best male portraits I ever shot (so far, I think).</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Bastelfux&#8230;</title>
		<link>http://www.stern.de/blogs/kunst-tanz-werk/bastelfux/</link>
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		<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 10:21:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Papendieck</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kinder, gebt fein acht! Ich hab euch etwas mitgebracht. Heute, meine lieben Tierfreunde, möchte ich euch einen kleinen Gesellen vorstellen, der im familiären Umfeld immer für allerlei Kurzweil zu sorgen vermag. Den Bastelfuchs. Jeder kennt das. Jeder hat es. Ganz viele Bilder auf der Festplatte. Und dort versauern die meisten. O.k., bei dem einen oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kinder, gebt fein acht! Ich hab euch etwas mitgebracht. Heute, meine lieben Tierfreunde, möchte ich euch einen kleinen Gesellen vorstellen, der im familiären Umfeld immer für allerlei Kurzweil zu sorgen vermag. Den Bastelfuchs.</p>
<p>Jeder kennt das. Jeder hat es. Ganz viele Bilder auf der Festplatte. Und dort versauern die meisten. O.k., bei dem einen oder anderen talentreduzierten Zeitgenossen ist es vielleicht auch eher Segen, wenn die „Machenschaften“ nicht den Weg in die betrachtende Öffentlichkeit gelangen, aber nichtsdestotrotz hat das Bild an sich ja ein Recht auf Dasein. Hingen früher Garagentor große Gemälde in Eingangshallen, zieren heute fotografische Produkte allerlei Räumlichkeiten. Warum also nicht mal für „schmales Geld“ seine eignen Arbeiten in ansprechenden Großformaten an das Mauerwerk flanschen?</p>
<p><a href="http://www.stern.de/blogs/kunst-tanz-werk/files/34//2012/02/IMG_3034.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1509" title="IMG_3034" src="http://www.stern.de/blogs/kunst-tanz-werk/files/34//2012/02/IMG_3034.jpg" alt="" width="333" height="500" /></a></p>
<p>Über Wert oder Unwert, Sinn oder Unsinn der privaten „Geltungssucht“ zu diskutieren entbehrt dem zitierten Sinn, denn wenn man seine Bildern nicht zeigen möchte, sollte man sich lieber ein unrepräsentativen Hobby suchen oder mit den Kameraden vom Kleingartenverein bei ´ner Kiste Wolters über das neue Tuning-Kit für den Turbo-Garten-Häcksler XZ-4000 Mega-Stream fachsimpeln.</p>
<p>Wir widmen uns also dem handfesten Beweis, dass Bilder gerne an der Wand hängen und das auch vorzugsweise in größeren Formaten. Mit der Qual der Wahl, welches Bild man denn nun auswählen will, soll, kann, darf oder gar muss, lasse ich euch gemeinerweise alleine. Nur soviel. Bei mir zuhause hängt genau ein Bild an der Wand. Und das ist ein Gemälde mit schwülstig goldenem Barockrahmen und röhrenden Hirschen. Die Herkunft verpflichtet und dem Lokalpatriotismus in Sachen höchstes Mittelgebirge Norddeutschlands muss gehuldigt werden.</p>
<p><a href="http://www.stern.de/blogs/kunst-tanz-werk/files/34//2012/02/IMG_3036.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1510" title="IMG_3036" src="http://www.stern.de/blogs/kunst-tanz-werk/files/34//2012/02/IMG_3036.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a></p>
<p>Gehen wir also von dem Idealfall aus, dass es ein Foto gibt, welches den Weg auf einen Bildträger in Hardwareform finden wird. Dann wirft sich ja schon mal die Frage auf, in welcher Darreichungsform es präsentiert werden soll. Soll heissen, soll es ein Leinwanddruck werden, aufgezogen, Keilrahmen, Format, Größe, Material usw. usw.</p>
<p>Gehen weiterhin davon aus, dass wir neben der Auswahl des Bildes an sich auch entschieden haben, dass wir es aufziehen werden. Und zwar auf einer sog. „Foamboard-Platte“. Ist ein sprachlicher weisser Schimmel, ich weiss, aber so heissen die Dinger nun mal.</p>
<p><a href="http://www.stern.de/blogs/kunst-tanz-werk/files/34//2012/02/IMG_3037.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1511" title="IMG_3037" src="http://www.stern.de/blogs/kunst-tanz-werk/files/34//2012/02/IMG_3037.jpg" alt="" width="333" height="500" /></a></p>
<p>Anderswo und eher bekannt sind die Dinger im Fachhandel unter Kappa. Gibt es in unterschiedlichen Stärken und sind im wesentlichen Platten aus festem Feinstkunststoffschaum, die oben und unten mit Fotokarton beschichtet sind. Gibt es in Weiß und  &#8211; wie ich neulich gesehen habe &#8211; auch in Schwarz; also Pappe und Schaum in Schwarz.</p>
<p><a href="http://www.stern.de/blogs/kunst-tanz-werk/files/34//2012/02/IMG_3038.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1512" title="IMG_3038" src="http://www.stern.de/blogs/kunst-tanz-werk/files/34//2012/02/IMG_3038.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a></p>
<p>Im hiesigen Beispiel habe ich eine Variante verwendet. Und zwar eine bereits mit einer selbstklebenden Folie beschichtete Platte, die das Aufziehen ungemein erleichtert und beschleunigt. Bei der günstigeren (unbeschichteten) Platte muss man nämlich erst ein Trägermaterial aufbringen. Sprühkleber oder doppelseitige Klebefolie. Je nach eigenem handwerklichen Geschick auch kein Problem, aber bei mir hat in dem Fall die Bequemlichkeit gesiegt. Ausgewählt habe ich desweiteren ein ausbelichtetes Foto, hier im Perlmutt-Hochglanz, weil es für das Bild eines Autos eben am coolsten den Metallic-Lack des alten 280´ers wiedergab.</p>
<p>Das eigentliche Aufziehen ist dann im Prinzip recht simpel. Man zieht einen schmalen Streifen der Deckfolie ab und klappt sie unter das aufzuklebende Bild nach hinten weg. Dann fixiert man seine Bildkante – idealerweise wellen und blasenfrei – auf der Selbstklebeschicht.</p>
<p><a href="http://www.stern.de/blogs/kunst-tanz-werk/files/34//2012/02/IMG_30401.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1514" title="IMG_3040" src="http://www.stern.de/blogs/kunst-tanz-werk/files/34//2012/02/IMG_30401.jpg" alt="" width="333" height="500" /></a></p>
<p>Dann nimmt man einfach ein weiches (!!!) Tuch und streicht von der Mitte aus zu beiden Seiten sein Bild auf die Trägerfläche, während man unter dem Bild langsam zentimeterweise die Deckfolie nach hinten wegzieht. Nicht allzu fest auf dem Bild herum reiben, denn bei Hochglanz „poliert“ man dann gleich mal schicke Kratzer in die Oberfläche. Man kann versuchen – um anschließende Schneidearbeiten zu reduzieren – das Bild an zwei kanten bündig an zu legen. Aber (!!!) die Folie klebt meist wie Hupe und einmal aufgedrückt, ist da wenig zu schieben. Und es erspart einige graue Haare und Kleinstanfälle, wenn es nicht stimmig an der Kante zu liegen kommt. Also einfach mittig drauf auf die Platte, wenn man ein Großformat hat, denn um Verschnitt kommt man eh nicht drum herum.</p>
<p>Wenn man nun das gesamte Bild aufgestrichen und damit blasenfrei aufgeklebt hat, ist der Rest auch relativ schnell erledigt. Ein normales Cutter-Messer und ein langes Lineal sorgen für saubere Kanten. Kleiner Tipp. Was zum Verhunzen drunterlegen, sonst säbelt ihr euch hässliche Furchen in den Schreibtisch! <img src='http://www.stern.de/blogs/kunst-tanz-werk/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><a href="http://www.stern.de/blogs/kunst-tanz-werk/files/34//2012/02/IMG_3041.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1515" title="IMG_3041" src="http://www.stern.de/blogs/kunst-tanz-werk/files/34//2012/02/IMG_3041.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a></p>
<p>Der Vorteil beim „echten“ Beschneiden. Ihr könnt auch Sondeformate herstellen. Die meisten Anbieter, die Fotos ausbelichten haben nur Standards und man bekommt meist nicht die Kantenverhältnisse, die man dann gerne hätte. Aber da hilft mal wieder die Softwarelösung. Ganz banal weisse streifen anbauen in Photoshop, so dass man auf die angegebenen Formate kommt. Hinmailen. Und zack hat man sein Bild, dass man dann ganz flotto zurecht schnipseln kann. So wie hier. Im Original ein Seitenverhältnis von 2:1 (70cm x35cm) mit angebauten Streifen auf 70&#215;50 und der Drops ist gelutscht. Und ratzifatzi hat man in max. 10 Minuten sein Foto in einem optisch wirksamen Format an die Wand gebracht. Vorteil von diesen Kappa-Platten. Die sind so leicht, dass bei der genannten Bildgröße vier kleine Klebe-Heftis ausreichen , um es an die Wand zu bringen. Wer weder seine Wand noch sein Bild mag, der nimmt doppelseitiges Teppichklebeband und reisst entweder den teuren Designer-Wandputz ab oder aber die Rückseite seines im Schweisse seines Angesichtes selbst hergestellten Bildes auseinander.</p>
<p>Selbst mit Tesafilm fixierte Angelsehne tut ihren Dienst. Und wer es ganz Chi-Chi mag, der klebt auf der Rückseite eine kleine zweite (Untermaß-)Platte auf und „holt“ damit das Bild etwas von der Wand weg für eine „elegantere“ Wirkung. Und ansonsten sind natürlich eurer Phantasie in Sachen „Bastelfuchsereien“ keine Grenzen gesetzt.</p>
<p>In diesem Sinne</p>
<p>Es grüßt der Papendieck</p>
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		<title>Was der Opa noch wusste&#8230;.Teil 2</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Feb 2012 14:10:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Papendieck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Hobbytip]]></category>
		<category><![CDATA[Technik etc.]]></category>
		<category><![CDATA[Blitzkopf]]></category>
		<category><![CDATA[Definition]]></category>
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		<description><![CDATA[Kein Weg ist mir zu weit, kein Berg zu hoch, keine Höhle zu dunkel, kein Dreck zu schmutzig, um für meine Leser Wahrheiten und Rätsel der Wissenschaft ans Tageslicht zu zerren. Ich gehe dahin, wo es weh tut. Stelle mich der Herausforderung des investigativen Fachjournalismus. Wobei mir da natürlich gerade die Frage „hoch kommt“, ob man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kein Weg ist mir zu weit, kein Berg zu hoch, keine Höhle zu dunkel, kein Dreck zu schmutzig, um für meine Leser Wahrheiten und Rätsel der Wissenschaft ans Tageslicht zu zerren. Ich gehe dahin, wo es weh tut. Stelle mich der Herausforderung des investigativen Fachjournalismus. Wobei mir da natürlich gerade die Frage „hoch kommt“, ob man ja jemandem, der über geheime Nudisten schriebe, ja im doppelten Sinne einen Enthüllungsjournalisten nennen würde? Aber lassen wir das.</p>
<p>Quasi durch den viel zitierten Zufall bin ich auf ein Phänomen gestoßen, welches sich in jeden Alltag eines Fotografen, Knipsers oder Lichtbildners eingeschlichen hat und dort oft unerkannt sein Unwesen treibt. Häufig von schwelender Betriebsblindheit gepeinigt, macht sich der gemeine Fotograf an sich ab einem gewissen Punkt keine Gedanken mehr über bestimmte Dinge seines Werkens. Erst der unbedarfte Laie oder Fachfremde stolpert dann dabei über Ungereimtheiten, die bei genauerem Hinsehen jedes Hinterfragen mehr als wert sind. Ähnlich der scheinbar naiv anmutenden Frage eines Kindes nach den Löchern im Käse kann man sich die Frage stellen oder stellen lassen, warum z.B. eine quadratische Softbox kein eckiges Licht macht? Oder eine Oktobox keine 8-eckige Signatur in die Umgebung wirft? Wozu also diese “Dinger“ vor eine Lichtquelle schnallen, wenn die unbändige Photonenmeute eh macht, was sie will?</p>
<p><a href="http://www.stern.de/blogs/kunst-tanz-werk/files/34//2012/02/IMG_9830.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1506" title="IMG_9830" src="http://www.stern.de/blogs/kunst-tanz-werk/files/34//2012/02/IMG_9830.jpg" alt="" width="500" height="460" /></a></p>
<p>Ohne in die Tiefen der Quantenphysik und Lichtmechanik vorzudringen, kann man stark vereinfacht davon ausgehen, dass die Lichtteilchen einem Energiebällchen gleichen. Und da das Potenzieren vom Kleinsten zum Größeren nun mal keine kantige Energie bedeutet, ist Licht eben rund. Also ganz einfach gesagt. Um den Rahmen hier nicht zu sprengen, sei für die Wissensjunkies unter euch auf entsprechende Literatur zu diesem Thema verwiesen.</p>
<p>Da jetzt wahrscheinlich das unerklärliche Paradox einem jedem bewusst wird, empfehle ich – und das passt schön in die kalte Jahreszeit mit seiner Studiofotografie – schnellstmöglich eine Testserie mal „nur für sich“ zu starten, um zu schauen, ob ich Blödsinn erzählt habe oder nicht. Ich freu mich auf eure Erlebnisberichte.</p>
<p>In diesem Sinne</p>
<p>Es grüßt der Papendieck</p>
<p>P.S.: Auf die Eigenwilligkeit von dreieckigem Licht will ich an dieser Stelle gar nicht erst eingehen.</p>
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