Herbstwetter ist Studiowetter…
Nun ist es amtlich. Össelwetter in ganz Deutschland treibt die Knipser aus den zugigen Hinterhöfen ins mollig warme Studio. So auch dieses Wochenende, wo mal wieder ein schicker Workshop zum Thema „Ästhetischer Akt“ angesagt war. Anbei mal ein kleiner Lichttest, bei dem lediglich ein einzelner Spot von fast direkt oben einen schönen Bühnenlicht ähnlichen Charakter erzeugt.
Im Wesentlichen ging es dabei um Grundlagen wie Benutzung einer Blitzanlage – und dem Faktor „Reproduzierbarkeit“ mit einfachen Mitteln für spätere selbst initiierte Shootings zu Hause oder in anderen kleinen Studios. Lichtsetzung und Basics in Sachen Bildidee-Entwicklung hatten Anteile, genauso wie der respektvolle Umgang mit einem Aktmodell sowie die Kommunikation und Vermittlung der eignen Vorstellungen.
Die gute Nera hat mal wieder dabei bewiesen, dass ein Anfänger keine Scheu haben muss, mit einem erfahrenen Aktmodell zu arbeiten, denn mit entsprechender Aufmerksamkeit und in ruhiger, entspannten Atmosphäre, schaffte sie mal wieder, Unsicherheiten schnell vergessen zu machen und die Leute zum Selberrumtüfteln zu motivieren.
Ich habe bis jetzt nur einige weniger Endergebnisse von den Teilnehmern gesehen, aber ich denke, wir haben mal wieder bewiesen und gezeigt, dass Platz in der kleinsten Hütte ist und mit dem Verwerfen von Althergebrachtem bzw. mit dem Kombinieren unterschiedlicher Ansätze Fotos möglich sind, die durchaus vorzeigbar sind und etwas abseits des erwarteten Standards sind.
Geschmäcker sind dabei kaum verschiedener, aber letztendlich stelle ich immer ganz gerne den Werkzeugkoffer hin und zeige, was man mit was anstellen kann bzw. warum es manchmal auch Spaß macht, Dinge zweckentfremdet zu benutzen. Immer nach dem Motto:
„Schön, dass es Lehrbücher gibt. Aber man muss sich ja nicht halten.
In diesem Sinne
Es grüßt der Papendieck


fuer mich ist dies die hohe kunst der photographie
chapeau
den sessel habt ihr prima ins licht gesetzt und sehr ästhetisch unterstrichen
ich warte sehnlichst auf den nächsten blog-eintrag, bin ein treuer leser, auch wenn ich nicht immer schreibe. schöner workshop anscheinend. aber einem leiter papendieck sind ja auch gute resultate garantiert. wenn ich nur nicht so weit vom harz entfernt wäre, würde ich einen kurzurlaub mit einem workshop verbinden. herzliche grüße hermann meier
Tagchen Hermann,
Leider bockt mein System rum, so dass ich keine Möglichkeit habe, den fertigen Beitrag hochzuladen. Ich tu mein Möglichstes.
Zum Thema Workshop….Du musst ja gar nicht in den Harz
Braunschweig ist woanders.
In diesem Sinne
M.
Ach, entschuldige, ich hatte immer nur Harz gelesen. Braunschweig ist zwar auch nicht näher, aber vielleicht schaffe ich es ja doch irgendwann. Aber auf jeden Fall ist Braunschweig ja ein fotografischer Begriff.
@ Hermann…..Da wo ich herkomme, misst man Entfernungen nicht nach Kilometern, sondern nach Umfang des Bedürfnisses
Wenn du magst, zeigst du auch mal einfach einpaar deiner fotografischen Arbeiten. Vielleicht brauchst du ja gar keine Workshops?
LG, Michael