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Noch lange nicht Sense…
Veröffentlicht in Bildbearbeitung,Fotoaktion,Hobbytip von Michael Papendieck am 10.03.2011 um 12:28 Uhr

Bevor sich mal wieder wer ADHS-mässig gelangweilt fühlt, wenn ich einen neuerlichen Zwischenstand zur Fotoaktion “Knipsen für den Weltfrieden“, heute nur ein kleiner Mini-Kurz-Short-Ganz-Wenig-Umfang-Beitrag zum Thema “absurde Accessoires”

In stiller Plünderungsaktion fand die Sense ihren Weg in meinen Besitz, um gleich darauf in schrillem Neon-Pink lackiert zu werden. Warum pink? Im Rahmen einer Schwarz-Weiss-Umwandlung findet sich im Körper und der Umgebung ( so hoffte ich) keinerlei natürlichen Neon-Pink. Ergo kann man an den entsprechenden Regler beim Umwandeln zuppeln und das “Gerät” von schwarz bis weiß gestalten.

Damit die Schwarzseher unter uns auch was mitbekommen ;-)

In diese Sinne, es grüßt in Knäppe

der Papendieck

P.S.: Die Fotoaktion läuft nachwievor. 74 Einreichungen gibt es und es dürfen gerne noch ganz viel mehr werden.

Kätzchen…
Veröffentlicht in Bildbearbeitung,Hobbytip,Technik etc. von Michael Papendieck am 28.02.2011 um 15:17 Uhr

Nach einigem unmotivierten Rumgeknipse und mässig kreativem Kompensationsgemache bedarf es manchmal einfach der Besinnung auf “alte Werte”. Überdehnt vom tageslichtgetragenen Zelebrieren von der nackten Schönheit war es für den Augenmuskel durch inszenierte Bilder-Wellness höchste Zeit.

Man nehme dazu das Modell, mit dem man auf einer Welle surft. Dazu das Licht, dass man eigentlich am Leckersten findet. Mache sich mal die Mühe, sich ein paar unaufdringliche Accessoires zu besorgen. Und dann gebe man dem simplen Spass am Machen seinen Raum. War auch ein guter Anlass beim Thema Bildbearbeitung mal wieder etwas auszuprobieren. Ein paar Friemeleien in Sachen Hautmanagement kann man sich drolligerweise sparen, wenn man es in ein Duplex umwandelt. Kann man physikalisch sicher erklären, ich freu mich grad mal nur, dass es den Effekt hat, den es hat :-)

Ist sonst die Ausbeute getragen von dem “Muss”, kommt man so tatsächlich mal zu dem Luxusproblem, sich nicht entscheiden zu können.

Um so schöner also, wenn man weiss, dass ein paar “Kätzchen-Schätzchen” im Bilder-Ordner schlummern. Für schlechte Zeiten quasi.

In diesem Sinne

es grüßt der Papendieck

Im Zeichen der Sonne…
Veröffentlicht in Allgemein,Bildgeschichte von Michael Papendieck am 27.01.2011 um 16:46 Uhr

Vielleicht liegt es am allgemeinen Sonnenscheinmangel oder daran, dass ich heute morgen meine Katze der Tortour des Duschens und Einschäumens unterziehen musste, dass ich mir eine meiner favorisierten Knipsdamen zum Anlass nahm, mir über die Thematik mit der Kombination von Fotograf und Modell Gedanken zu machen.

Vielleicht auch die Frage, die mir jemand zu einem Foto stellte. Die Frage nach dem Aufwand der Vorbereitung. Und damit war nicht der technische Aspekt gemeint. Improvisiert? Oder gar schon mal geprobt?

So kristallisiert sich dabei heraus, dass ausser einer Terminabsprache und den im Vorfeld stattfindenden Mailwechseln über Art und Weise des Shooting nichts stattfindet, was man wirklich Vorbereitung nennen könnte. Erstaunlicherweise hat man trotz „steriler“ elektronischer Unpersönlichkeit ein ziemlich Trefferquote in Sachen „Chemie-Deckungsgrad“. Allerdings hat man auch schon mal schnell nach dem dritten Schriftwechsel heraus gefunden, wenn man auf jemanden trifft, der im ruhigsten Fall einfach ein falsche Vorstellung dessen hat, was man mit dem Stichwort „Aktfotografie“ meinen könnte.

Ihr meint, das wäre doch klar? Nein, nein. Das wäre zu offensichtlich. Der einen oder anderen, die auf der Homepage und/oder zwischen anderen dargereichten Beispielen der eignen Arbeit herumstöberte, fällt nicht auf, dass dort in einer Ausschreibung das Wort „Akt“ zu lesen steht oder 95 % der Bilder, Personen zeigen, die alles andere als üppig bekleidet sind. Nur weil es in Großbuchstaben in der Überschrift steht, muss man es doch nicht bemerken. Nebensächlichkeiten, die nur aufhalten. Und Lesevermögen oder den Mangel an selbigem sieht man ja schließlich auf Bildern nicht. Also, was will ich überhaupt? :-)

Umso mehr staunte ich vor drei Jahren, als ich beim „Routine-Rundgang“ durch die Neuanmeldungen der Region, in skeptischer Vorahnung ein Pseudonym las, dass normalerweise einen Teenager verrät, der festgestellt hat, dass er das eine oder andere Fotoforum zum Ausgleich des postpubertären Aufmerksamkeitsdefizits nutzen kann, in dem er/sie sich als sog. „Modell“ anmeldet. GNTM sei dank, dass sich auf einmal jede Rotzgöre, die nur aus einer genetischen Laune der Natur heraus halbwegs proportioniert gewachsen ist, meint, bisweilen gestandene Fotografen mit Starallüren zu überschütten.

So in diesem Falle aber nicht. Des Deutschen, seiner Orthografie und der Interpunktion mächtig, teilte die junge Dame – gerade zarte 18 – in Sätzen, die sogar aufwendig verschachtelte Relativsätze aufwies, mit, dass ihr banale Schmink-und-Verkleidungs-Knipsereien am wohlgeformten Heck vorbei gehen. Abstrakte Bildideen und die Reduktion auf kunstvolle Körperbilder stünden in ihrem Fokus. Anlass genug also, der Lady mal auf den exhibitionistischen Zahn zu fühlen.

Und wie ginge das besser, als sich mit ihr zu verabreden und einfach mal die Bilder machen, nach denen es sie „dürstete“. Frisch angefixt von einer skulpturalen Bildersprache durch den Kollegen Hoppe wurde bei der Frau „Sonnenkatze“ eine Tür aufgestoßen, die – wenn ich mir ihren „Werdegang“ in dem Bereich so anschaue – mittlerweile nicht nur ausgehängt, sondern vielmehr die Zarge gleich mit herausgenommen wurde.

Spräche ich von symbiotischem Aufeinandertreffen klänge das arg schwülstig, aber in die Richtung geht das aber. Selten ergibt es sich, dass sowohl hinter der Kamera als auch davor, einhellige Übereinstimmung darüber herrscht, wie man denn dieses oder jenes angeht, umsetzt, oder gar sein lässt. Intuitive Interaktion, war mal ein Begriff, den ich mal wen von sich geben hören sagen haben tat. Getan, gesägt, getun….*gnsmpf*.

Also was ich eigentlich sagen wollte. Im Zusammenhang mit dieser Thematik nannte jemand das beschriebene „Phänomen“ genau so. Intuitive Interaktion eben. Aber keine Angst, ich fang jetzt nicht damit an, dass das wie beim Tanzen in einem auf einander eingespielten Paar ist, wo jeder den Schritt des anderen vorweg ahnen kann, aber dennoch sofort bereit ist, wenn eine andere Richtung vorgegeben wurde, dieser zu folgen, um gleich darauf wieder intuitiv den nächsten Schritt zu machen, bevor er gedacht wurde. Also, so sag ich es dann mal nicht.

Der Naturkundler kann nur den Begriff Symbiose verwenden. Zwei Individuen gehen eine „Verbindung“ ein, bei der jeweils der eine vom anderen profitiert. Darf man das eigentlich eine Win-Win-Situation nennen? Naja, ist ja auch wumpe. Ich denke, es ist halbwegs klar was ich meine. Und wenn nicht, auch nicht schlimm. Da bleibt jedem einzelnen nur die Selbsterfahrung. Madame wird sich freuen!

In diesem Sinne

Es grüßt der Papendieck