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Was der Opa noch wusste….Teil 2

Veröffentlicht in Bildgeschichte,Hobbytip,Technik etc. von Michael Papendieck am 13.02.2012 um 15:10 Uhr

Kein Weg ist mir zu weit, kein Berg zu hoch, keine Höhle zu dunkel, kein Dreck zu schmutzig, um für meine Leser Wahrheiten und Rätsel der Wissenschaft ans Tageslicht zu zerren. Ich gehe dahin, wo es weh tut. Stelle mich der Herausforderung des investigativen Fachjournalismus. Wobei mir da natürlich gerade die Frage „hoch kommt“, ob man ja jemandem, der über geheime Nudisten schriebe, ja im doppelten Sinne einen Enthüllungsjournalisten nennen würde? Aber lassen wir das.

Quasi durch den viel zitierten Zufall bin ich auf ein Phänomen gestoßen, welches sich in jeden Alltag eines Fotografen, Knipsers oder Lichtbildners eingeschlichen hat und dort oft unerkannt sein Unwesen treibt. Häufig von schwelender Betriebsblindheit gepeinigt, macht sich der gemeine Fotograf an sich ab einem gewissen Punkt keine Gedanken mehr über bestimmte Dinge seines Werkens. Erst der unbedarfte Laie oder Fachfremde stolpert dann dabei über Ungereimtheiten, die bei genauerem Hinsehen jedes Hinterfragen mehr als wert sind. Ähnlich der scheinbar naiv anmutenden Frage eines Kindes nach den Löchern im Käse kann man sich die Frage stellen oder stellen lassen, warum z.B. eine quadratische Softbox kein eckiges Licht macht? Oder eine Oktobox keine 8-eckige Signatur in die Umgebung wirft? Wozu also diese “Dinger“ vor eine Lichtquelle schnallen, wenn die unbändige Photonenmeute eh macht, was sie will?

Ohne in die Tiefen der Quantenphysik und Lichtmechanik vorzudringen, kann man stark vereinfacht davon ausgehen, dass die Lichtteilchen einem Energiebällchen gleichen. Und da das Potenzieren vom Kleinsten zum Größeren nun mal keine kantige Energie bedeutet, ist Licht eben rund. Also ganz einfach gesagt. Um den Rahmen hier nicht zu sprengen, sei für die Wissensjunkies unter euch auf entsprechende Literatur zu diesem Thema verwiesen.

Da jetzt wahrscheinlich das unerklärliche Paradox einem jedem bewusst wird, empfehle ich – und das passt schön in die kalte Jahreszeit mit seiner Studiofotografie – schnellstmöglich eine Testserie mal „nur für sich“ zu starten, um zu schauen, ob ich Blödsinn erzählt habe oder nicht. Ich freu mich auf eure Erlebnisberichte.

In diesem Sinne

Es grüßt der Papendieck

P.S.: Auf die Eigenwilligkeit von dreieckigem Licht will ich an dieser Stelle gar nicht erst eingehen.

1 Kommentar für 'Was der Opa noch wusste….Teil 2'

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  1. ulla meinte am 19.02.2012 um 19:47

    ein schönes blog

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