Ich war mal mit einem Kumpel einkaufen, in der Heimat, im schönen
Trier. Als wir mit der
Tour fast durch waren und im letzten Laden in der Schlange an der Kasse
standen, bat er mich darum, diesmal bitte nicht die Kassiererin
„vollzulabern“. Ich fragte ihn, was er denn damit meine, und er fragte
zurück, ob mir denn nicht auffalle, daß ich jeden Menschen, mit dem ich
irgendwie über irgendwas ein Gespräch führen könne, mit total belanglosem Blabla
volltexten würde. Das wäre peinlich. In diesem Moment, in der Schlange
im Edeka, zehn Leute hinter mir, zehn Leute vor mir, die das alle
gehört hatten, war mir das tatsächlich peinlich.
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Ein echter Mann braucht eine Stammkneipe. Meine Stammkneipe ist das „Krio Wendis“.
Das Krio Wendis ist einmal die Straße runter, dann links rein, dann
stopp, dann zu allen Seiten geguckt, und das ganze noch mal, und dann
schnell schnell über die Hauptstraße, an den Fleischbratern vorbei, den
Lampenverkäufern, und den Dieben, die im Dunkeln auf Dich warten. Und
dann ist man quasi schon mittendrin. (weiterlesen …)
Ich möchte den Blog an dieser Stelle auch dazu nutzen, einen
persönlichen Rachefeldzug zu führen. Tatsächlich hat nachfolgende
Geschichte auch etwas mit Sierra Leone zu tun, sie ist so etwas wie ein
„Prequel“, wie das wohl neudeutsch heißt.
Ort und Zeit des Geschehens: Europa, 2009, eine kalte linksrheinische Märzwoche.
Akteure: Ich, Notebook, Chor der vergessenen Fedex-Pakete.
Also dann.
Ressourcen aus Leitungen und Äther erweisen sich in Freetown als ungewohnt unzuverlässig. Tatsächlich gibt es den in den Kommentaren zitierten Wikipedia-Artikel, der von einer „durchgängigen Elektrifizierung“ spricht. Aber was hat „durchgängig“ in diesem Kontext zu bedeuten?
Das „durchgängig“ von 11 bis 14.25 Uhr Strom da ist? Oder das „durchgängig“ vom East End bis zum Atlantik ein Kabel liegt? (weiterlesen …)
Das erste mal, daß ich mich zu Fuß in die Gefahr der afrikanischen Außenwelt begab, war toll – bot mir doch der Ausflug, obwohl kurz des Weges (vielleicht 500 Meter) einen formidablen ersten Einblick in lokale Kultur und städtisches Behördenwesen. (weiterlesen …)




