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11. Februar 2004, 15:27 Uhr

Teilnehmerrekord bei der StartUp-Werkstatt

Mit einem Teilnehmerrekord geht die StartUp-Werkstatt heute in die fünfte Runde: 1.050 Teams mit Schülerinnen und Schüler beteiligen sich an dem bundesweiten Internet-Planspiel.

Das Team "TGC" belegte 2003 den vierten Platz bei der StartUp-Werkstatt

Mit einem Teilnehmerrekord geht die StartUp-Werkstatt heute in die fünfte Runde: 1.050 Teams mit Schülerinnen und Schüler zwischen 16 und 21 Jahren beteiligen sich an dem bundesweiten Internet-Planspiel und gründen bis Mai ein fiktives Unternehmen. In der vergangenen Spielrunde waren es bereits 850 Schülerteams bundesweit. In Teams aus drei bis sechs Mitspielern nehmen die Schüler Einblick in die Welt der Wirtschaft und erarbeiten nach den Maßstäben einer realen Existenzgründung ein fundiertes Geschäftskonzept. "Die StartUp-Werkstatt mit mehr als 15.000 Teilnehmern in vier Spielrunden beweist, wie ernsthaft und motiviert Schüler mit beruflicher Selbstständigkeit umgehen. Dies ist die Chance, bereits bei jungen Menschen in Deutschland unternehmerisches Potenzial zu wecken und frühzeitig zu fördern", äußert Wolfgang Clement, Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit. Das Wirtschafts-Planspiel setzt auch bildungspolitische Maßstäbe: Das Kultusministerium Baden-Württemberg hat die Teilnahme an dem Wettbewerb sogar als "Besondere Lernleistung" in der Abiturprüfung anerkannt.

Wirtschaftswettbewerbe als „Besondere Lernleistung“ in Abiturprüfung

Auf der Spielplattform startup-werkstatt.de entwickeln die Teams Schritt für Schritt anhand von neun Aufgaben ein umfassendes Geschäftskonzept. Nach fristgerechter Abgabe der Aufgaben ermittelt eine Jury aus Wirtschaftsexperten die zehn besten Geschäftskonzepte, die im Juni bei der Bundessiegerehrung ausgezeichnet werden. Neben dem Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit konnte die StartUp-Werkstatt die DAK als neuen Kooperationspartner gewinnen. "Als Kooperationspartner dieses etablierten Schülerwettbewerbs möchten wir dazu beitragen, jungen Menschen die Bedeutung von Selbstständigkeit zu vermitteln. Die kreativen Schüler von heute sind die Unternehmer von morgen", erläutert Hansjoachim Fruschki, Vorstandsvorsitzender der DAK, das Engagement seines Unternehmens für das Projekt.

Bislang unterstützen sechs Kultusministerien die StartUp-Werkstatt als lehrplanergänzendes Projekt. Seit dem vergangenen Jahr können Abiturienten in Baden-Württemberg ihre Teilnahme an einem Wirtschaftswettbewerb als "Besondere Lernleistung" in die Abiturprüfung einbringen. Dieser Beschluss des Kultusministeriums Baden-Württemberg verdeutlicht die Chancen, die sich für Schülerinnen und Schüler, aber auch für Lehrer aus der Teilnahme an praxisnahen Projekten wie der StartUp-Werkstatt ergeben: Über den Praxisbezug des Unterrichts hinaus fördert das Planspiel selbstständiges Denken und Handeln sowie die Arbeit im Team.

Geschichte der StartUp-Werkstatt

Das Internet-Planspiel StartUp-Werkstatt der Partner stern, Sparkassen, McKinsey&Company und dem ZDF ist ein Projekt der seit 1997 bestehenden StartUp-Initiative und existiert seit 1999. Kooperationspartner der StartUp-Werkstatt sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit und die DAK. Förderer des Projekts ist die Bertelsmann AG. Unterstützt wird die StartUp-Werkstatt von den Kultusministerien der Länder Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Thüringen sowie den Initiativen n-21 und Stiftung Partner für Schule NRW.