Der ehemalige Flughafen Tempelhof ist momentan eine Mischung aus Internet-Hotspot und Zeltlager. Bis zu 10.000 Menschen und ihre Computer zelebrieren gemeinsam die "Campus Party".
Das Video im Wortlaut: Bis zu 10.000 junge Menschen aus ganz Europa werden zur „Campus Party“ im ehemaligen Berliner Flughafen Tempelhof erwartet. Mehr...
Dort wollen sie fünf Tage lang programmieren, löten und diskutieren. Kampiert wird im wahrsten Sinne des Wortes, denn ein Teil der Besucher übernachtet auf dem Gelände. Das Internetfestival findet zum ersten Mal in Deutschland statt. Oton Paco Ragageles – „Erfinder“ Campus Party: „Ich bin gespannt auf die Party mit den ganzen Leuten, die alle ein sehr hohes Niveau an Netzwerk- und Internetkenntnissen haben, die Ideen teilen und wenn die Campus Party endet haben wir vielleicht mehr als 150 oder 200 neue interessante Internetprojekte geschaffen.“ Die Veranstaltungsreihe wurde 1997 von drei Freunden in Spanien gegründet – darunter auch Ragageles. Am Anfang war es eine LAN-Party mit 250 Leuten, die sich getroffen und ihre Computer verkabelt haben. Die Teilnehmer erwartet ein unübersichtliches Programm an Veranstaltungen, die fast alles abdecken, was man mit dem Internet so anstellen kann. Oton Klaus Purkart – Pressesprecher Campus Party:„Das Robogamespektakel wird bestimmt viele Zuschauer anziehen, wenn dann hier Helikopter mit vier Flugblättern durch die Gegend fliegen und verschiedene Sachen greifen und abholen und filmen. Für mich persönlich sind auch die Menschen, die sich ihren Computer umbauen Steampunker aus London, die sozusagen aus dem Computer eine Dampfmaschine machen wie zu Zeiten Königin Victorias sieht das dann aus.“ Für die „Campuseros“, wie die Organisatoren ihre Teilnehmer nennen, geht es um Wikipedia und Roboter, um digitale Fotos und 3D- Drucker. In Workshops sollen hoffnungsvolle Gründer für die Markteinführung ihrer Projekte fit gemacht werden. Wer noch kein Produkt, aber eine Idee hat, soll auf der „Campus Party" Mitstreiter finden. Schließen
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