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Rote Zahlen beim Chiphersteller AMD: Nachdem das Unternehmen eigentlich aus dem Gröbsten heraus zu sein schien, fiel im Schlussquartal ein Verlust von unterm Strich 177 Millionen Dollar an (136 Mio Euro).
Der Chiphersteller AMD streicht jede zehnte Stelle.
Der Halbleiterhersteller Infineon will in Dresden bis zum Jahr 2014 rund 250 Millionen Euro in eine neue Fertigungsanlage für sogenannte Leistungshalbleiter investieren.
Der weltweit größte Chiphersteller Intel blickt auf das beste Jahr seiner Geschichte zurück: Intel konnte seinen Gewinn 2010 auf 11,7 Milliarden Dollar (8,3 Milliarden Euro) fast verdreifachen, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte.
Ein so hohes Bußgeld hat die EU-Kommission noch nie verhängt: Intel muss gut eine Milliarde Euro Kartellstrafe nach Brüssel überweisen. Der weltgrößte Computerchip-Hersteller soll seine Vormachtstellung missbraucht haben, um Konkurrenten aus dem Markt zu drängen. Intel hat bereits Klage gegen die EU-Strafe angekündigt.
Der insolvente Chiphersteller Qimonda kann nicht auf Hilfe von Seiten der EU hoffen. "Niemand kann ein Unternehmen retten, das sein Eigentümer nicht retten will", sagte EU-Industriekommissar Günter Vereugen. Dennoch wollen heute die Qimonda-Mitarbeiter in Dresden auf die Straße gehen, um für die Rettung ihres Unternehmens zu protestieren.
Der Chiphersteller Qimonda kann vorerst durchatmen. Das Wirtschaftsministerium in Sachsen hat ein neues Hilfspaket präsentiert. Demnach soll das Unternehmen Darlehen über 325 Millionen Euro erhalten.
Die deutlich anziehende Nachfrage nach PCs am Ende der Weltwirtschaftskrise hat dem weltgrößten Chiphersteller Intel ein glänzendes Schlussquartal beschert. Der Gewinn stieg auf 2,3 Milliarden Dollar, ein Plus von 895 Prozent.
Stellen wurden gestrichen, Millionenbeträge zugeschossen, weitere Bürgschaften abgegeben, doch alle Rettungsversuche waren umsonst: Der Chiphersteller Qimonda, eine Tochter des Infineon-Konzerns, hat Insolvenz angemeldet. In Deutschland bangen nun Tausende um ihre Jobs, auch wenn Qimonda gute Chancen fürs Überleben sieht.
Spekulationen über einen Stellenabbau beim weltgrößten Chiphersteller Intel gibt es schon länger. Angeblich nehmen die Pläne nun konkrete Formen an: Bis zu zehn Prozent der Belegschaft sollen ihren Arbeitsplatz verlieren.
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