. .
Computer - Neuigkeiten und Trends
Schlagzeilen Themen Mobil iPad Blogs Investigativ Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka
sternTV - Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

stern Investigativ
stern Investigativ

Das Recherche-Team des stern. Erfahren Sie mehr über die Recherchespezialisten und ihre Enthüllungen von Terrorismus bis Wettmanipulation. mehr...

 
1. Juli 2007, 12:44 Uhr

Mein Gespräch mit Gott

Sie haben Apple mal als das Ellis Island der Computerbranche beschrieben. All die Flüchtlinge aus der alten Welt landen hier, um etwas Neues zu beginnen.

Aha.

Suchen Sie nach diesen Flüchtlingen, oder kommen die automatisch zu Ihnen?

(gähnt) Wir suchen ständig nach Menschen, und viele kommen auch von selbst zu uns. Mitarbeiterrekrutierung bei Apple ist wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen.

Schwer zu finden.

So war's schon immer, so wird es immer sein.

Ist ein Apple-Computer ein Statement?

Ich verstehe nicht, was Sie damit sagen wollen.

Wenn ich einen Apple zu Hause habe, sage ich damit etwas über meinen Lebensstil?

Ich glaube, dass Sie damit sagen, dass Sie den besten Computer der Welt haben wollen. Sie wollen einen Computer haben, der toll aussieht und der, wie der G4 Cube, lautlos arbeitet. So können Sie sich selbst beim Nachdenken zuhören. Sie wollen etwas Kleines haben, etwas, das Ihren Schreibtisch nicht zustellt. Sie wollen einen Computer haben, der mit nur einem Kabel auskommt und nicht mit vier oder fünf Kabeln. Sie wollen eine optische Maus haben. Ist das ein Statement? Keine Ahnung. Sie sagen damit nur, dass Sie sich Gedanken machen über die Werkzeuge, die Sie benutzen.

Also benutzen die Menschen, die sich Gedanken machen, ihre Werkzeuge zu anderen Zwecken als die Menschen, denen ihre Werkzeuge egal sind.

Sie kommen aus einem Land, das sehr gute Autos herstellt: Volkswagen, Porsche, BMW, Mercedes. Die besten Autos der Welt. Jeder, der was von Autos versteht, fährt ein deutsches Auto. Wissen Sie: Wir bei Apple, wir machen wirklich gute Computer.

Klingt nach einem anstrengenden Job.

Oh ja, wenn das nicht anstrengend wäre, könnte es ja jeder machen. Wenn es nicht schwer wäre, einen iMac herzustellen, dann würde jeder einen iMac herstellen. Aber die anderen bauen diese lauten, hässlichen grauen Kisten.

Wer kümmert sich bei Apple um die anstrengenden Sachen? Wer hat sich Mac OS X ausgedacht?

Wir alle wussten, dass wir unser altes Betriebssystem verbessern mussten. (gähnt) Denn wir wollten den anderen mal wieder voraus sein. Schon unser altes Betriebssystem ist das beste Betriebssystem der Welt, aber wir wollten eins machen, das noch besser ist. Also war es offensichtlich, dass wir Mac OS X brauchten. Hunderte von Angestellten haben daran monatelang gearbeitet.

Gibt es eine Elite in Ihrer Firma, eine Gruppe von Leuten, die über die Zukunft von Apple nachdenkt?

Keine Ahnung, was Sie damit meinen.

Na, die Oberkreativen halt. Die mit dem Masterplan.

Davon haben wir viele. Wir haben das Glück, dass unsere Mitarbeiter alle mit Leidenschaft und Verstand bei der Sache sind.

Pressechefin: Oliver, es tut uns leid, aber wir haben keine Zeit mehr.

Jobs: Vielleicht haben Sie noch eine Frage?

Ja: Was gefällt Ihnen besser: Das Glück in den Augen der Apple-Fans oder der Neid in den Augen der Apple-Feinde?

Also: Wir machen die besten Computer, wir wissen, wie das geht, und nichts macht uns glücklicher als ein Apple-Nutzer, der unsere Computer liebt. Dafür arbeiten wir, darum sind wir da.

Erinnerungen von Oliver Creutz
Seite 1: Mein Gespräch mit Gott
Seite 2: Sie haben Apple mal als das Ellis Island der Computerbranche beschrieben. All die Flüchtlinge aus der alten Welt landen hier, um etwas Neues zu beginnen.
 
 
KOMMENTARE (9 von 9)
 
Lynx2 (02.07.2007, 21:27 Uhr)
Gähne auch..
Was interessiert mich Jobs? Der Mac tut bei mir seinen Job gut und ist einfach zu bedienen. Also benutze ich ihn gerne. Jobs hat 'ne grosse Klappe, genau wie die Microsoftler. Ich habe auch schon gut funktionierende Windowssysteme gesehen. Das Nutzerinterface ist mir aber nicht so nahe, weil ich von ATARI zu Mac gewechselt bin und nicht von Windows. Also, jedem Tierchen sein Pläsirchen... . Gates und Jobs sind Verkäufer . Von denen erwarte ich nichts anderes, als das was sie halt tun.
screne (02.07.2007, 12:09 Uhr)
Interessant...
Ist schon interessant zu sehen, wie sehr Apple-Fans Sektenanhängern gleichen. Abweichler werden mit Ignoranz bestraft und ob der entgangenen Glückseligkeit bemitleidet. Und wenn ihnen jemand die Unvollkommenheit ihres Gottes Schwarz auf Weiß vor Augen führt, wird natürlich geblockt und geleugnet.
Apple-Sektierer! Seht es ein. Apple ist eine klevere Aktiengesellschaft. Apple tut in erster Linie alles für die Aktionäre, denn dazu sind sie verpflichtet. Apple betreibt cleveres Marketing und was gibt es besseres an PR als eine Horde blinder Jünger, die vor den Geschäften campieren (!) und einem alles und zu jedem Preis aus den Händen reißen?
Get a life.
manndernichtdaist (02.07.2007, 11:36 Uhr)
Jobs hat sich nicht verändert....
selbst im Jahre 2007 glaubt er wie der Messias herumzureden: "Unser i-phone ist das beste auf der Welt und kann einfach alles, ist innovativ und nur die kreativen und intelektuellen Leute kaufen Apple Produkte, blabla" (und macht tausend fingerabdrücke auf dem Display das täglich mindestens 5 mal gereinigt werden muss)
Ums kurz zu machen: Nur wahre Idioten, die keine Ahnung von Computern haben kaufen Apple. Warum das so ist? Weil es sonst kein Apple geben würde.
Ich frage mal die Apple Besitzer: Schon mal nen PC aufgemacht und Hardware gesehen? Schon mal was damit anfangen können? Nein? Dann bitte wieder setzen und mal ganz ruhig sein.
Taifun (02.07.2007, 10:58 Uhr)
Bye, Bye Stern
Meine Freundin und ich haben uns vor 2 Jahren den Stern abonniert. Seit knapp einem Jahr schaffe ich es nicht mehr, mehr als ein dutzend Seiten in diesem Magazin zu lesen. Zwei Gründe:
- schlecht geschriebene und recherchierte Artikel
- uninteresannte Themen (wen bitte interessiert das Liebesleben der Iraner oder Israelis? (bitte nicht missverstehen, nichts gegen die Iraner oder Israelis)
Ich werde das Abo nicth verlängern, und dieser Artikel bekräftigt nur meinen Entlschluss.
corehead (02.07.2007, 10:43 Uhr)
Wie dämlich ist das denn?
Welchen Sinn soll dieses Interview von 2001 erfüllen? Ohne jeden Hinweis auf das warum ergibt das alles keinen Sinn. Was kommt als nächstes? Exklusiv-Interview mit Adolf Hitler? Erinnerungen an damals? Ne Leute, bei aller Liebe, aber so sinnfreie Artikel solltet ihr euch demnächst sparen.
screne (02.07.2007, 08:34 Uhr)
Hoho....
Die Apple-Fanboys mögen das Interview offenbar gar nicht... LOL
Einmal tief durchatmen, Leute! Danach könnt Ihr dann wieder ungestört Euren Gott, äh ich meine Euren Jobs anbeten.
Prometheus90 (01.07.2007, 23:51 Uhr)
Hupps...
bin ich bei der BILD gelandet?
dist-bln (01.07.2007, 22:39 Uhr)
Ähhh..?
sie veröffentlichen ein über 6 jahre altes interview? von jemdandem geführt, der offentsichtlich noch nie einen apple computer angeschaltet hat und im übrigen unheimlich begabt scheint- sinnfreie fragen zu stellen? kommen dann zu der überspitzung des gottesvergleichs (der weder im interview, noch im restlichen text wirklich begründet wäre)..?
ist das eine neue form von wiederverwertung/ aufbereitung..? bei solchem "sondermüll" soll eher eine nachhaltige beseitigung das ziel sein- der papierkorb!
JoeausderHeide (01.07.2007, 17:11 Uhr)
Warum????
Wenn ich mich nicht irre schreiben wir das Jahr 2007, genauer gesagt Juli 2007. Nichtsdestotrotz haben Sie sich entschlossen uns ein "Interview" aus dem Jahr 2001 zu praesentieren. Jeder Depp kann sich ausrechnen dass das mindestens sechs Jahre zu spaet ist.
Dieser Artikel zeigt eigentlich nur drei Dinge:
1. stern.de Mitarbeit sind zu unfaehig Zugang zu einem aktuellen Interview mit Steve Jobs herzustellen, obwohl gerade jetzt in der Phase des I-Phone die Chancen dafuer sehr hoch sind.
2. Der Autor ruehmt sich ein Gespraech mit Steve Jobs gefuehrt zu haben. Leider ist es nicht die Schuld des letzteren das die Antworten so kurz sind, vielmehr fuehren hirnlose Fragen zu knappen, spoettischen Antworten. Ausserdem ist die Ueberschrift falsch gewaehlt - Steve Jobs ist kein Gott, sondern ein begnadeter Stratege - nicht mehr und nicht weniger. Er ist noch nicht mal ein erstklassiger Manager, geschweige denn Management-Guru. Der Autor hat von BWL keine Ahnung, deshalb auch die komplette Abwesenheit eines Inhaltes.
3. stern.de ist immer noch auf dem absteigenden Ast - die Redaktion besteht aus einem Haufen Praktikanten.
Abgedreht, abgewuergt, abgesaegt, abgesoffen. Gute Nacht stern.de
MEHR ZUM ARTIKEL
US-Verkaufsstart Schlange sitzen für das iPhone

Diese Bilder kennt man eigentlich nur aus Japan: Drei Tage vor dem Verkaufsstart von Apples erstem Handy bilden sich Schlangen vor den US-Elektronikmärkten. Ob die Wartenden schon die horrenden Preise für das iPhone kennen, die die Telefongesellschaft AT&T jetzt bekannt gab? mehr...

Apple "Trojanisches Pferd" in Windows

Auf dem Entwicklerforum von Apple hat Firmengründer Steve Jobs Produkte vorgestellt, die Microsoft Konkurrenz machen sollen: So soll der Web-Browser "Safari" künftig auch PC-User von seinen Qualitäten überzeugen. Die Anleger zeigten sich allerdings entäuscht - die Apple-Aktie fiel. mehr...

Steve Jobs "Oh mein Gott"

Für seine Anhänger ist Apple-Chef Steve Jobs ein Guru, für seine Kritiker ein Egomane. Fest steht: Mit seinem Musikplayer iPod revolutioniert er die Unterhaltungsbranche mehr...

MEHR ZUM THEMA
powered by wefind WeFind
 
Partnerangebot Der stern.de-DSL-Vergleich Der stern.de-DSL-Vergleich Sparen bei DSL-Flatrates

Mit einem DSL-Tarif-Vergleich finden Sie einfach und schnell den zu Ihnen passenden Anbieter. Kostenlos, schnell und sicher! mehr

 
 
 
Leser werben Leser

Jetzt den stern empfehlen und attraktive Prämie sichern!

 
 
 
 
 
stern - jetzt im Handel
stern (22/2012)
Dick im Geschäft