Sind Videospiele eine Gefahr? Nein, aber Politiker die für alles - was mal aus der Bahn läuft - Verbote fordern sind es. Ein Verbot würde die Spiele noch interessanter machen als sie es sind. Schwarzhandel auf Schulhöfen, Erwerb über ausländische Web-Seiten wären die Folgen. Besser, wir lernen damit umzugehen und haben eine Kontrolle, statt unkontrolliertes Spielen in Hinterzimmern! Verbote haben noch nie geholfen!
Max-H. Krumme
Holm
Der Mensch ist bequem. Und so sucht er sich den einfachsten Weg, Erklärungen für eine schreckliche Tat zu finden: das Computerspiel. Ich spiele selber Killerspiele, weil man sich dabei so wunderbar abreagieren kann: Völlig Risikolos (als z.B. mit dem Auto rum zu heizen), jederzeit beendbar durch einen simplen Druck auf die ESC Taste. Klasse! Was mich allerdings mehr beschäftigt, liebe Mitmenschen und liebe Politiker: Wie kommt ein 18 jähriger Realschüler an solche Waffen??? Gibts die auch bei MediaMarkt oder Saturn??? Habe ich da den letzten SSV verpasst? Wenn Handlungsbedarf besteht, dann doch hier, oder nicht? Ich sehe es so wie viele: Was verboten ist macht doppelt Spaß. Was ich nicht bei Saturn bekomme, besorge ich mir woanders. "Ursache" beseitigt, Problem aber leider immer noch da!
Carsten Mattejat
Bocholt
Viele, die sich an der Diskussion beteiligen, kennen Videospiele höchstens vom Zuschauen, doch Zuschauer empfinden das geschehen am Bildschirm ganz anders als die Spieler. Ich kann Eltern nur empfehlen, mit ihren Kindern selbst zu spielen, um einfach mal am eigenen Leib zu erfahren, wie Videospiele auf einen wirken. Als langjähriger Spieler kann ich nur sagen: Zwischen zusehen und spielen liegen Welten. Und vielleicht macht es ihnen ja sogar Spass, auf diese Art Zeit mit ihren Kindern zu verbringen.
Christoph Wenzel
Idar-Oberstein
Die sogenannten Killerspiel gehören gesetzlich verboten
Ewald Urban
Geesthacht