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Microsoft-Gründer Bill Gates stellte schon 2004 klar: "Es wird keine Konvergenz stattfinden, bis nicht alle Inhalte in einer digitalen Form vorliegen, die der Verbraucher einfach auf allen Geräten nutzen kann." Zwar ist die Digitalisierung von Musik, Fotos, Videos, Landkarten, TV und Werbung sechs Jahre später noch nicht vollständig. "Vor allem bei Büchern und dem Telefon gibt es viel aufzuholen", sagt Analyst Tim Bajarin. Microsoft-Chef Steve Ballmer prophezeit die "Digitalisierung von allem" gar erst für das Jahr 2017. Aber sie ist so weit fortgeschritten, dass medienübergreifende Geschäftskonzepte via Internet sich jetzt erfolgreich umsetzen lassen. "Microsoft, Apple und Google verfügen über weltweit etablierte Marken und die Technologien, die sich über die meisten Geräte erstrecken", sagt Bajarin, Analyst der Analysefirma Creative Strategies. Microsoft ist erfolgreich mit Xbox Live, einer Onlinecommunity, über die 23 Millionen Mitglieder Spiele oder Video-on-Demand kaufen. Google hat mit Onlinewerbung ein hochprofitables Geschäft aufgebaut, die Tochter Youtube ist das mit Abstand größte Videoportal. Und Apple ist mit dem Onlineshop iTunes zum größten Musikverkäufer avanciert.