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7. Februar 2010, 09:09 Uhr

Die großen Gleichmacher

Apple, Google, Microsoft

© Kevork Djansezian/Getty Images

Ausschlachten der Digitalisierung

Microsoft-Gründer Bill Gates stellte schon 2004 klar: "Es wird keine Konvergenz stattfinden, bis nicht alle Inhalte in einer digitalen Form vorliegen, die der Verbraucher einfach auf allen Geräten nutzen kann." Zwar ist die Digitalisierung von Musik, Fotos, Videos, Landkarten, TV und Werbung sechs Jahre später noch nicht vollständig. "Vor allem bei Büchern und dem Telefon gibt es viel aufzuholen", sagt Analyst Tim Bajarin. Microsoft-Chef Steve Ballmer prophezeit die "Digitalisierung von allem" gar erst für das Jahr 2017. Aber sie ist so weit fortgeschritten, dass medienübergreifende Geschäftskonzepte via Internet sich jetzt erfolgreich umsetzen lassen. "Microsoft, Apple und Google verfügen über weltweit etablierte Marken und die Technologien, die sich über die meisten Geräte erstrecken", sagt Bajarin, Analyst der Analysefirma Creative Strategies. Microsoft ist erfolgreich mit Xbox Live, einer Onlinecommunity, über die 23 Millionen Mitglieder Spiele oder Video-on-Demand kaufen. Google hat mit Onlinewerbung ein hochprofitables Geschäft aufgebaut, die Tochter Youtube ist das mit Abstand größte Videoportal. Und Apple ist mit dem Onlineshop iTunes zum größten Musikverkäufer avanciert.

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Seite 2: Marktbeherrschung
Seite 3: Jede Menge Cash
Seite 4: Ausschlachten der Digitalisierung
Seite 5: Chancen des Breitbandwebs nutzen
Seite 6: Externe Programmierer einspannen
 
 
KOMMENTARE (8 von 8)
 
Maxi456 (08.02.2010, 22:57 Uhr)
@giselbert1
auf der einen Seite will ich Ihnen voll zustimmen: Mac Produkte sind extrem simpel zu bedienen und lassen die Konzentration auf das Wichtige zu: der PC soll schliesslich ein Werkzeug sein.
Andererseits muss ich widersprechen: den Ipod kann man programmieren. Die 100 Euro die man an Apple zahlen muss (und dafür sein Programm potenziell gleich verkaufen kann) sind im Vergleich zu Microsoft Entwickler tools ja fast geschenkt (Apple verschenkt seine Entwicklungsumgebung, ja es gibt für Win auch Open source Umgebungen). Wer will kann den Ipod auch gleich hacken.... Apple geht da so weit ich weiss nicht aktiv dagegen vor, man ist dann aber eben auf sich gestellt. IMHO ist das was Mac so erfolgreich macht: ich kann ein sehr durchdachtes Produkt kaufen und nutzen und wenn ich *will* dann kann ich tief einsteigen, aber ich muss nicht.
giselbert1 (07.02.2010, 21:28 Uhr)
RE: nerventanz
"ich und Millionen anderer". Man sollte seine eigene Meinung nicht mutmaßlich auf andere Menschen übertragen. Dann auch noch auf Millionen. Lächerlich. Die Fakten stehen so aus, dass es offenbar unzählige Millionen Menschen gibt, die einfach ein Produkt haben möchten, was funktioniert, schön ist - und einfach zu bedienen. Die Marktzahlen belegen, dass das iPhone das ist, was die Menschen wollten. Denn sonst hätten es ja nicht so viele Menschen gekauft, wenn es keiner brauchen könnte, wie viele Linuxer und Google-Jünger das immer wieder den Leuten einreden zu versuchen. Fast alle anderen Handyhersteller und auch Google kopieren doch mehr oder weniger die iPhone-GUI und die Bedienung. Die wenigsten Menschen wollen ihr Handy, ihr Auto oder ihren Kühlschrank programmieren. Sie wollen das das jeweilige Ding funktioniert und einfach zu bedienen ist. Immer dieses Gequatsche wie: "Ich habe mir einen neuen Kühlschrank gekauft". Reaktion darauf: "Läuft da auch Linux drauf? Ich will ihn selbst programmieren können! Wenn er das nicht kann, taugt er nichts!". Einfach voll daneben. Sicherlich hat das iPhone und seine freie Nutzbarkeit nicht unbedingt beste Voraussetzungen für Business-Anwendungen. Aber es hat definitiv die Welt der Smartphones nachhaltiger verändert als es die zuvor "etablierten" Marken in mehr als 10 Jahren nicht geschafft haben.
Komm mal aus Muttis Keller raus! Das wahre Leben beginnt dort, wo Dir der Pizzamann immer die Pizza reinbringt. Benutze die Tür, gehe nach draußen. Schaue Dir Marktzahlen an, Fakten. Und frage Dich, ob es für die meisten Menschen nicht einfach nur ok ist, wenn sie etwas kaufen, was rund funktioniert. Ohne Programmierung, ohne Gefrickel.
keiner (07.02.2010, 21:27 Uhr)
@cosmo_kramer
... was beispielsweise (erfahrungsgemäß) beim Dell oder beim IBM Thinkpad nicht grundsätzlich anders ist. es sei denn, du schraubst eigenhändig dritthersteller Hardware an. Was (erfahrungsgemäß) beim Apple nicht grundsätzlich anders ist, als bei anderen Rechnern.
cosmo_kramer (07.02.2010, 17:50 Uhr)
@nony
Anscheinend trotzdem nichts gelernt aus dem ganzen Thema. Bei deinem Apple Hammer im Baumarkt passen ausschliesslich nur Apple Nägel, und um den Stil auszuwechseln musst du den Hammer einsenden!
nony (07.02.2010, 11:57 Uhr)
Ist schon spannend
Wie beim Thema Apple immer wieder Leute (egal aus welchem Lager) Vernunft mit Religion verwechseln. Ein Handy, von mir aus auch Smartphone, sollte in erster Linie mal ein Werkzeug, günstigstenfalls ein Hilfsmittel sein. Würde mich ja ehrlich interessieren, ob ihr euren Hammer im Baumarkt mit den gleichen Argumenten kauft und gegen andere Produkte verteidigt.
nerventanz (07.02.2010, 10:22 Uhr)
Android
Schon alleine deswegen, weil das "Google-Handy" mit einem Betriebssystem das von Linux abstammt läuft, ist es interessant. Endlich kann man so ein Teil bequem (und ohne bescheuerte Auflagen wie Apple das macht) selbst konfigurieren und sogar programmieren. Darauf warte ich und Millionen anderer seit Ewigkeiten!

Ein Handy soll so flexibel wie ein PC sein. Dann bin ich erst zufrieden und Google geht hier in die richtige Richtung. Ich warte auch gespannt auf das Nokia N900... das wird ein Hit! Anwendungen mit C und GTK+ zu programmieren ist der Himmel auf Erden für mich!

Das iPhone hat mich noch nie interessiert, alleine schon deswegen, weil es von Apple ist und ich befürworte nicht wofür Apple ideologisch steht.
keiner (07.02.2010, 10:20 Uhr)
The next big thing.
ganz neue richtung, ganz neue zielgruppe: das nächste ganz große gerät steht schon ganz nah vor der tür ;)
http://next.AppDates.com
brigitteramsau (07.02.2010, 09:57 Uhr)
Eine Anhaeufung von Begriffen und Schlagworten...
...macht noch keinen Artikel. Was die sogenannten Smartphones betrifft Gimmicks koennen Geschaeftsanwendungen nicht ersetzen.
Als Accesspoints zu Firmendaten/Anwendungen sind die Dinger zudem nicht sicher genug.
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