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Wer Betriebssysteme für mehrere Gerätekategorien anbietet, ist im Vorteil. "Das überzeugt Entwickler, denn sie können ihre Programme ohne großen Zusatzaufwand auf vielen Plattformen verkaufen", so Marktforscher McQuivey. Apple hat innerhalb von 18 Monaten 120.000 Programmierer für das iPhone gewonnen. Auf die Programmierer warte dank des iPads ein "nächster Goldrausch", prophezeite gerade Apple-Manager Scott Forstall. Für Konkurrenten der drei ist es schwierig, ein optimal integriertes Angebot an Geräten, Software und Webdiensten mitsamt Entwicklern zu kreieren.
Investoren beschweren sich durchaus, dass die großen drei massiv in Produkte und Dienste investieren, die sie vielleicht nie beherrschen werden. Viele wollen lieber Dividenden sehen. Nur Microsoft schüttet seit sieben Jahren aus - nicht unbedingt freiwillig, sondern einer wenig aufregenden Kursentwicklung geschuldet. "Ich erwarte nicht, dass Microsoft Google oder Apple ist", sagt William Smead von Smead Capital Management. Er hält immerhin gut 300.000 Microsoft-Aktien. "Ballmer soll sich darauf konzentrieren, was Microsoft kann, nämlich Unternehmenskunden beliefern", also in diesem Segment zukaufen - oder die Microsoft-Milliarden in Dividenden oder Aktienrückkäufe pumpen.
Google und Apple dagegen haben in bislang noch nie einen Cent ausgeschüttet - und sparen Gewinne für Investitionen. Die Aktionäre lassen sich dies angesichts vergleichsweiser hoher Kurssteigerungen bislang gefallen. "Man weiß nie, wohin sich die Dinge entwickeln, also muss man viel säen und sehen, was sprießt", sagt Outsell-Analyst May. Neue Offensiven werden nicht lange auf sich warten lassen. Microsoft soll angeblich bald ein Smartphone enthüllen, Google an einem Tablet-Computer werkeln - und Apple an einer Suchmaschine.