Wenn brutale Computerspiele schuld sein sollen, dann müssen brutale Filme, Bücher, Musik und die äusserst brutalen Nachrichten der Presse genauso schuld sein. Das sagt alles - wenn wir Morde zensieren wird es trotzdem Morde geben. Verlierer tendieren zum Amoklauf - das ist so und wird auch so bleiben. Je leichter sie an Waffen kommen die ihnen das Gefühl von Macht vermitteln, umso leichter wird ein sollcher Amoklauf. Waffen sind zum Töten da und eines Tages wird jede Waffe wahrscheinlich dafür benutzt. Dort muß man ansetzen. Nicht jeder der Computer spielt ist ein Amokläufer. Doch jeder, der Hass auf die Gesellschaft entwickelt hat das Potential zum Amokläufer. Also müssen wir vermeiden, daß Menschen bereits als Jugendliche ins Abseits gedrängt werden. Computerspielen in Clans und auf LAN-Partys ist ein hervoragendes Mittel Freunde zu finden und sich niemals ausgegrenzt zu fühlen. "Computerspielen" ist letzendlich immer noch "spielen". Ob Fussball, Playmobil-Piraten, Speerwurf, Karate oder Counter Strike - Spiele spielen ist gut!!!
Pascal Michielin
Horb
Wir haben genug Verbote in Deutschland, der Staat sollte sich aus dieser Debatte raushalten. Selbst wenn diese Spiele auf maanche eine negative Wirkung haben, so trifft das nicht auf alle zu. Ich selbst spiele diese Spiele, sofern bein Wirtschaftsstudium mir dazu Zeit lässt. Wir brauchen weder einen Index, noch ein Verbot bestimmter Spielegruppen, aber es ist Aufgabe der Eltern, sich mit Ihren Kindern darüber auseinanderzusetzen. Besonders die öffentlich rechtlichen Medien schüren -auch von meinem Geld- eine Hetzkampagne, wel sie angeblich wieder eine Gesetzeslücke entdeckt haben. Man kann immer leicht etwas verbieten, wenn man selbst nicht betroffen ist. Man mutet den Jugendlichen heute immer hehr zu, Spiele wie CS helfen beim abreagieren und machen besonders mit Freunden viel Spaß. Mit Realität hat das nichts zu tun.
Stefan Sievert
Paderborn
Computerspiele von vornherein zu verdammen halte ich für den falschen Weg. Natürlich geben insbesondere die Killerspiele einen guten Sündenbock ab. Doch die Probleme liegen tiefer. Ich will Computerspielen aber keine verstärkende Wirkung absprechen, die eintreten kann, wenn ein Spieler z.B. emotional und psychisch nicht vollkommen gesund ist. Aber diese Problematik gibt es ja nicht nur bei Computerspielen. Menschen, die psychische Probleme haben werden sicherlich auch durch die ganz alltägliche gewalt im Fernsehen beeinflusst. Was die Killerspiele gefährlicher macht: Man spielt zwar mit vielen anderen Menschen - aber der Kontakt besteht nur im Spiel und über das Spiel. Wenn also Menschen völlig alleine, ohne kritische Stimmen, ohne Gesprächspartner für andere Themen solche Spiele spielen sind sie natürlich gefährlich.
Maximilian Frisch
Wendelstein
Was denken Sie über Videospiele? Eher negativ, ohne Vorurteile. 1. Sie sind naiv 2. Die Handlungen sind oft agressiv, und "flach" gehalten 3. Ich bin dafür, dass die Leute mehr lesen
Aleksander Jonko
Ich denke, dass Videospiele nur ein bequemer Sündenbock für Politiker sind. Heute können die Eltern den Kindern bei ihren Spielen über die Schultern schauen. Zu meiner Jugendzeit so um die 60er haben wir auch harte Spiele gespielt. Bei jedem Indianerspiel waren Fesselungen am Marterpfahl und der Umgang mit Messern und möglichst echt aussehenden Pistolen usw. Pflicht. Oh je, wenn dass die Eltern mitbekommen hätten. Trotz dieser Spiele ist keiner da zum Messerstecher oder Revolverheld geworden.
H.-Ulrich Buddenhagen
Karlsruhe