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Google baut Webspielplatz und Tablet-PC

Überall, wo Internet drauf steht, will Google dabei sein. Inzwischen verkaufen sich webfähige Android-Smartphones mit dem Google-Betriebssystem besser als iPhones, jetzt greift der ehemals reine Suchmaschinenkonzern auch mit Browsergames, App-Store und wohl auch mit einem Tablet-PC Apple frontal an.

Von Gerd Blank

  So könnte das Google-Tablet aussehen, welches Ende des Jahres erwartet wird

So könnte das Google-Tablet aussehen, welches Ende des Jahres erwartet wird

  • Gerd Blank

Die Gerüchteküche brodelt: Rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft soll angeblich Googles Antwort auf das Apple-iPad erhältlich sein. Gebaut würde der Tablet-PC vom koreanischen Smartphone-Hersteller HTC. Bereits bei der Etablierung von Handys mit dem Google-Betriebssystem Android war HTC für den Suchmaschinenbetreiber ein verlässlicher Partner. Die Mehrzahl aller verkaufter Android-Smartphones wurde von HTC hergestellt.

Auch das "gPad" würde mit Android angetrieben. Zwar sind noch nicht viele Details über das möglich Google-Pad bekannt, es soll aber, im Gegensatz zum iPad, über eine Kamera verfügen. In den USA verhandle Google mit dem Mobilfunkbetreiber Verizon über einen Exklusivvertrieb des Geräts, heißt es in verschiedenen Technik-Blogs. Käufer würden den Tablet-PC bei Abschluss eines Vertrages ohne weitere Zuzahlung erhalten. Zum Vergleich: Das iPad kostet ohne Vertrag ab 500 Euro. Ob und wann ein Google-Gerät in Deutschland veröffentlicht wird, ist nicht bekannt. Allerdings wäre Vodafone ein plausibler Partner, schließlich hat das Mobilfunkunternehmen bereits das Google-Handy Nexus One ins Angebot genommen.

Es spricht Vieles für ein eigenes Google-Tablet noch in diesem Jahr, vielleicht sogar schon im Oktober. So hat der Suchmaschinenbetreiber auf der gerade zu Ende gegangenen Games Developer Conference in Köln einen eigenen webbasierten App-Store angekündigt. Browsergames liegen voll im Trend. Also Spiele, die ohne Installation direkt per Internet Explorer, Firefox, Chrome und Co. gespielt werden können. Jüngst investierte Google hunderte Millionen Dollar in den "Farmville"-Entwickler Zynga.

Vom Browser zum Betriebssystem

Durch die Integration der webbasierten Anwendungen wird der Google-Browser immer mehr zu einem eigenständigen Betriebssystem. Anwendungen für Chrome basieren auf der Programmiersprache HTML5, wodurch sie theoretisch auf einem iPad oder iPhone nutzbar wären. Doch Google hat bei Smartphones bereits gezeigt, dass es dem Unternehmen nicht genügt die Services auf anderen Geräten zum Laufen zu bringen. Der große Erfolg des iPads ist zudem ein Zeichen dafür, dass der komplette PC-Markt im Umbruch ist.

Es ist nicht mehr nötig, hochgerüstete Computer zu kaufen, um einen Text zu erstellen, ein Bild zu bearbeiten oder ein Spiel zu spielen. Die meisten Tätigkeiten lassen sich per App oder direkt im Web schnell und günstig erledigen. Und Google bietet alle diese Services kostenlos an. Noch ist der Markt für Tablet-PCs jung und der Kuchen nicht verteilt. Zwar hat Apple mit dem iPad den ersten Schritt gemacht, innerhalb weniger Wochen mehrere Millionen Geräte verkauft und viel Aufmerksamkeit für die rein per Touchscreen bedienbare Geräteklasse erhalten. Aber die Mitbewerber scharen bereits mit den Hufen. Auf der diesjährigen IFA, werden Anfang September in Berlin rund zwei Duzend weitere Tablet-PC verschiedener Hersteller zu sehen sein. Und angeblich kündigt Apple im September auf dem traditionellen iPod-Event ein iPad-Mini an. Höchste Zeit also für Google, mit einer eigenen Hardware an den Start zu gehen.

Lesen Sie auch bei unserem Partner pcwelt.de: "Neuer Versuch mit Windows-Tablets geplant"

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