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Am 27. Oktober kommen die neuen Macbooks

Nach iPhone und Apple Watch sind nun die Macbooks an der Reihe. Für diesen Herbst plant Apple eine komplette Runderneuerung. Ein Feature dürfte die Fans entzücken, ein anderes wird dagegen für Unmut sorgen.

Tim Cook bei der Präsentation der Macbooks im Frühjahr 2015. Seitdem gab es keine neuen Rechner

Tim Cook bei der Präsentation der Macbooks im Frühjahr 2015. Seitdem gab es keine neuen Rechner mit einem Apfel auf der Rückseite - am 27. Oktober soll sich das ändern.

Anfang September stellte Apple das iPhone 7 (Test) und die Apple Watch Series 2 (Test) vor. Kommende Woche soll das Team um Tim Cook nun den Rest seines Line-ups für das Weihnachtsgeschäft vorstellen. Die Keynote findet einem Bericht des Technikportals "Re/Code" zufolge am 27. Oktober statt, offiziell bestätigt ist der Termin aber noch nicht. Allerdings würde das Datum passen: Apple wollte ursprünglich am 27. Oktober seine Quartalszahlen präsentieren, der Termin wurde vor wenigen Wochen ohne Angabe eines Grundes verlegt.

Touch statt Tasten

Im Mittelpunkt dürften diesmal die Mac-Rechner stehen, allen voran das komplett überarbeitete Macbook Pro. Die auffälligste Änderung: Die Funktionstasten - die oberste Reihe der Tastatur, mit der man etwa die Lautstärke oder die Bildschirmhelligkeit regulieren kann - wird gestrichen. Stattdessen soll eine OLED-Displayleiste mit Touch-Funktion zum Einsatz kommen.

Der Clou: Die OLED-Leiste soll sich an die Bedürfnisse des Nutzers anpassen lassen. Je nach App und Systemzustand kann sie unterschiedliche Tasten darstellen. Hört man Musik über iTunes oder Spotify, wäre eine Play/Stop-Taste sinnvoll, öffnet man Photoshop, könnte man sich die meistgenutzten Werkzeuge anzeigen lassen. Wie die Leiste aber im Einzelnen funktioniert und welche Möglichkeiten sie bietet, ist bislang allerdings nicht klar.

Ein Stecker für alles

Außerdem soll ein Fingerabdruckscanner ins nächste Macbook Pro eingebaut werden, wie man ihn bereits von iOS-Geräten kennt. Sollte sich ein anderes Gerücht bewahrheiten, dürfte die Freude der Fans aber ein Stück weit gedämpft werden: Der MagSafe-2-Anschluss zum Laden des Notebooks und die klassischen USB -Anschlüsse sollen wegfallen, stattdessen sollen ausschließlich USB-C-Steckplätze angeboten werden. Bisherige Peripherie-Geräte (Maus, Tastatur, externe Festplatten, Drucker …) ließen sich dann nur noch via Adapter anschließen.

Neben dem neuen Macbook Pro könnt auch eine neue Variante der 13-Zoll-Version des Macbook Air vorgestellt werden, das 11-Zoll-Modell soll angeblich aus dem Portfolio gestrichen werden. Überfällig sind zudem neue iMacs, der Mac Pro und der Mac Mini. 

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