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14. April 2010, 15:20 Uhr

iPad-Start in Deutschland verzögert sich

Technik-Fans müssen sich noch etwas gedulden. Aufgrund der großen Nachfrage kommt Apple nicht mit der Produktion des iPads hinterher und verschiebt den Deutschland-Start des Tablet-PCs. Währenddessen bereitet sich ein deutscher Konkurrent auf den Marktstart vor.

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Bis deutsche Käufer ihren iPad in den Händen halten, dauert es noch bis Ende Mai

Die Zahlen sind beeindruckend: Innerhalb der ersten Woche hat Apple mehr als 500.000 iPads ausgeliefert. Damit ist der Tablet-PC sogar erfolgreicher als das iPhone. In einer Presseinformation gibt der Konzern nun bekannt, dass die Nachfrage deutlich stärker als erwartet war.

Aufgrund der großen Nachfrage hat sich Apple entschlossen, die internationale Markteinführung um einen Monat auf Ende Mai zu verschieben. Am 10. Mai wird Apple zudem die deutschen Verkaufspreise nennen. Die 16-Gigabyte-Version kostet derzeit in den USA 499 Dollar, was umgerechnet rund 380 Euro entspricht. Allerdings ist es unwahrscheinlich, dass Apple den US-Preis lediglich umrechnet. Wie auch schon in den USA haben Kunden auch in Deutschland ab Mai die Möglichkeit, den Tablet-PC vorzubestellen.

Vom iPad wird es zwei Versionen geben. Ende Mai erscheint das Wlan-Gerät, später wird es noch eine Variante mit Sim-Karte geben, wodurch man per Handynetz im Internet surfen kann. Das iPad ist ein Tablet-PC, der mit einem berührungsempfindlichen Display ausgestattet ist. Es werden drei Speichergrößen zur Verfügung stehen: 16, 32 und 64 Gigabyte. Als Betriebssystem fungiert eine optimierte Version von OSX, das schon auf dem iPhone und dem iPod Touch eingesetzt wird. Kleine Programme, so genannten Apps, lassen sich per iTunes Store direkt auf das iPad laden, wodurch der Funktionsumfang deutlich erweitert wird.

Deutscher Konkurrent steht in den Startlöchern

Auch der iPad-Konkurrent WePad kommt ab Sommer in den Handel. Das WePad wird es ebenfalls in einer Wlan-Version und einer Variante mit Sim-Karte geben. Das Produkt des Berliner Unternehmen Neofonie wurde am Montag in Berlin vorgestellt, allerdings war die Präsentation des Gerätes missglückt. Auf dem WePad wurde kein funktionierendes System gezeigt, sondern lediglich ein Film mit den Funktionen. Firmenchef Helmut Hoffer von Ankershoffen hat nun für den 26. April eine Live-Präsentation angekündigt und zu dieser ausdrücklich auch Kritiker eingeladen. Damit will der Neofonie-Chef auch Gerüchten entgegenwirken, bei dem WePad handele es sich lediglich um ein "Phantom".

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KOMMENTARE (10 von 10)
 
marv08 (15.04.2010, 17:59 Uhr)
Ja...
@BreiterL: Das ist mir bekannt. Trotzdem werden alle Preise in den USA in NETTO angegeben. Der Stern kreiert hier falsche Vorstellungen, wenn er den Lesern vorgaukelt, man könne US Netto-Preise in dt. Brutto-Preise umrechnen, ohne die MwSt draufzuschlagen.
BreiterL (15.04.2010, 11:33 Uhr)
@marv08
Nun in den USA gibt es nicht die klassische MwSt wie bei uns. Dort ist es ein sog. "Sales Tax", der aber von Bundesstaat zu Bundesstaat anders ist und sich zwischen 4% und 8% bewegt und keine 19%. Und auch eine Gewährleistung (Warrenty) gibt es in den USA, die aber wiederrum Produkt- und Bundesstaatabhängig ist
dist-bln (15.04.2010, 10:49 Uhr)
iPad nicht koscher- hat ANAT KAMM eines bestellt?
im übrigen... darf das iPad niht nach Israel eingeführt werden... vielleicht hat ja ANAT KAMM eines bestellt..?
marv08 (15.04.2010, 05:13 Uhr)
Oh weh...
Wann begreift es auch der Stern, dass US-Preise grundsätzlich ohne Mehrwertsteuer sind? $499 * 1,19 = $593,81 = 434,87 ? (zum heutigen Kurs)

Da es in den USA auch keine 24 Monate Gewährleistung und kein Fernabsatzgesetz (= 14 Tage Rückgabe ohne Gründe) gibt, kommt hier mit Sicherheit noch etwas drauf... 470 - 499? dürfte eher der Realität entsprechen.

Und die WeeWeePad Werbung (Nepper, Schlepper, Bauernfänger nannte man das in meiner Jugend)... Vergesst es einfach. Das Ding ist mit dem iPad nicht einmal auf dem gleichen Planeten. Das könnt ihr, zusammen mit dem falschen Adligen, der die Presse mit Videos ver******, einstampfen. Wenn überhaupt einer etwas halbwegs konkurrenzfähiges hinbekommt, dann vielleicht Google. Diese dt. Gangstercombo bestimmt nicht.
stasicom (15.04.2010, 01:48 Uhr)
WePad Rettung...
Ein WePad pro Stern - Abo als Prämie
und alles wird gut ;-)
Timo30NRW (14.04.2010, 20:52 Uhr)
Vorbestellen
@sasa
"Wie auch schon in den USA haben Kunden auch in Deutschland AB MAI die Möglichkeit, den Tablet-PC vorzubestellen."

erst lesen dann meckern! ;-)
abeckem (14.04.2010, 18:42 Uhr)
@ Neugieriger12
Das nennt man dann iSteel...
Neugieriger12 (14.04.2010, 17:55 Uhr)
Flachstahl
Also ich will den Apple Nutzern ja wirklich nicht gegen's Schienbein treten, aber wenn ich den Hype so verfolge glaube ich fast, Apple könnte ein Stück Flachstahl mit deren Logo drauf anbieten... Die Leute würden es kaufen.
re-aktor (14.04.2010, 16:08 Uhr)
Qulitätsjournalismus
Oha, der Stern vermischt mal wieder Information (Apple kommt wieder nicht mit der Produktion hinterher) und Werbung für Partner (das WePas ist toll!).

Wo ist schon wieder mein Presserat?
sasa (14.04.2010, 16:01 Uhr)
Vorbestellen
Im Artikel steht, dass sich das iPad vorbestellen ließe. In deutschen Apple Store geht dies jedoch nicht.

Wie wäre es mit ein paar mehr Links, so dass man das gesagte auch nachprüfen kann???
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