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11. Oktober 2007, 14:59 Uhr

Auch für flache Monitore gilt Mindestabstand

Obwohl sie im Gegensatz zu Röhrenmonitoren nicht flimmern, gilt auch für Flachbildschirme: Mindestabstand einhalten, sonst ermüden die Augen.

Man sollte auch bei flachen Monitoren nicht zu nah dran sitzen© Colourbox

Auch ein flacher Monitor muss mit ausreichend Abstand zum PC-Benutzer auf dem Schreibtisch aufgestellt werden. Das empfiehlt Prof. Armin Windel von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAUA) in Dortmund.

Andernfalls besteht die Gefahr, dass die Augenmuskulatur auf Dauer ermüdet. Genau wie bei den älteren Röhren-Monitoren sollten es 50 bis 80 Zentimeter sein. "Die neueren LCD-Monitore sind in Büros immer häufiger vertreten", so Windel. Weil sie deutlich weniger Platz in Anspruch nehmen sowie bei der Bildstabilität und Zeichenschärfe schlicht überlegen sind, verdrängen sie die Röhrenmonitore, die so genannten CRT-Geräte.

Bei den CRT-Geräten, bei denen das Bild wie beim Fernsehen mit Hilfe einer Kathodenstrahlröhre (CRT) erzeugt wird, ist häufig das Problem, dass sie zu weit vorne auf dem Tisch stehen. Das liege schon daran, dass sie wegen ihrer Größe oft nicht viel weiter nach hinten geschoben werden können, sagte Windel. Das Problem gibt es bei den flacheren Monitoren mit Liqduid-Crystal-Displays (LCD) oder Dünnfilmtransistor-Anzeige (TFT) nicht. Sie haben nach Einschätzung des Experten allerdings Nachteile bei den Kontrasten und bei der Farbechtheit. Solange sie nicht von Grafikern oder für Computer Aided Design (CAD) genutzt werden, sondern vor allem für die Textverarbeitung, dürfte das aber kaum stören.

Auf den Blickwinkel kommt es an

Wird ein älterer Röhrenmonitor gegen einen TFT-Schirm ausgetauscht, muss darauf geachtet werden, dass die Grafikkarte noch kompatibel ist. Sonst kann es Probleme mit der Bilddarstellung geben. Die Flachmänner werden außerdem häufig mit höhen- und neigungsverstellbarem Fuß geliefert. Beim Aufstellen sollte deshalb auf den richtigen Blickwinkel geachtet werden: Am Rechner empfiehlt es sich, mit leicht nach unten geneigtem Kopf zu arbeiten. Der Monitor sollte sich mühelos drehen und in einem Winkelbereich von 5 Grad nach vorne und 20 Grad nach hinten bewegen lassen.

Auch die Größe des Monitors macht das Arbeiten leichter. "Je größer der Bildschirm, umso größer lassen sich auch die Zeichen darstellen", erläutert Windel. Bei LCD-Monitoren seien 17 Zoll inzwischen Standard. Die Schrifthöhe sollte bei einem Abstand von 50 Zentimetern bei mindestens 2,9 Millimetern liegen. Bei einem Abstand von 60 Zentimetern seien 3,9 und bei 70 Zentimetern 4,5 Millimeter ratsam.

Unbedingt zu empfehlen ist nach Einschätzung des Experten außerdem die Positivdarstellung der Zeichen - also dunkle Buchstaben auf hellem Untergrund. Sie entspricht dem gewohnten Schriftbild auf Papier und ist besser für die Augen. Häufig werde, gerade in kleineren Unternehmen, mit älterer Software gearbeitet, die eine Darstellung der Buchstaben nach dem Negativprinzip notwendig macht. Das sei aber eindeutig die schlechtere Alternative.

DPA
 
 
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