Startseite

Googles scharfes Touchscreen-Notebook

Angriff auf Apple: Mit dem Chromebook Pixel bietet Google ein Touchscreen-Notebook, dass ein schärferes Display hat als Apples Retina-Macbook - und sich in einem wesentlichen Punkt unterscheidet.

  So sieht es aus: Das Chromebook Pixel wurde von Google vorgestellt.

So sieht es aus: Das Chromebook Pixel wurde von Google vorgestellt.

Google riskiert einen ungewöhnlichen Vorstoß in die Laptop-Oberklasse mit einem teuren Touchscreen-Notebook, das nur mit einer Internet-Verbindung funktioniert. Das neue Chromebook Pixel kostet in den USA ab 1299 Dollar (985 Euro). Es spielt damit fast in der Preisklasse von Apples MacBook-Modellen mit ähnlich hoher Bildschirm-Auflösung. Allerdings ist das Google-Gerät anders als die meisten anderen Notebooks: Es funktioniert mit dem Betriebssystem Chrome, bei dem Programme und Dateien direkt aus dem Internet abgerufen werden. Das Gerät ist dann weitgehend nur noch das Portal zu Googles Servern.

Google verspricht mehr Sicherheit

Weil die Internetverbindung bei diesem Konzept eine Schlüsselrolle spielt, soll es im April auch eine Version mit eingebautem superschnellem LTE-Datenfunk geben - für 1499 Dollar. Bisherige Chromebook-Modelle waren mit etwa 250 Dollar deutlich günstiger. Allerdings bekommt man mit dem Kauf des Pixel auch einen Terabyte Netzwerk-Speicher bei Google für drei Jahre gratis. Es sei ein Gerät für Vielnutzer, die in der Cloud leben, sagte Chrome-Chef Sundar Pichai bei der Vorstellung in San Francisco. Zunächst kommt das Pixel nur in den USA und Großbritannien auf den Markt.

Das Chrome-Betriebssystem entstand aus dem gleichnamigen Browser. Als Vorteile nennt Google, dass die Computer sofort einsatzbereit sind. Sie sollen durch den hohen Schutz der Google-Server auch sicherer sein. Die radikale Idee des Cloud-Computers gewinnt aber nur langsam Anhänger, die Marktanteile sind bisher gering.

Scharfes Chromebook Pixel

Nach Microsoft mit Windows 8 setzt damit auch Google auf einen berührungsempfindlichen Bildschirm im Notebook. Apple sträubt sich bei seinen Macs bisher dagegen und argumentiert, dass die Nutzungsszenarien bei Tablets wie dem iPad und Personal Computern dafür zu unterschiedlich seien.

Auffallend am Pixel ist der verstärkte Fokus von Google auf Design, während die bisherigen Chromebooks eher funktional aussahen. Mit seinem minimalistischen Gehäuse aus Aluminium zielt das Chromebook Pixel ziemlich klar auf Apple-Notebooks als Rivalen. Zudem bewirbt Google das Gerät als Laptop mit der höchsten Bildpunkt-Dichte auf dem Display. Es hat eine Auflösung von 2560 mal 1700 Pixeln bei einer Diagonale von 12,85 Zoll (32,6 cm). Das ähnlich große #link;http://www.stern.de/digital/homeentertainment/neue-macbooks-mountain-lion-und-ios-6-ein-neuer-stern-am-apple-himmel-1839629.html;Macbook Pro# in der Ausführung mit dem besonders scharfen Retina-Display kommt auf 2560 mal 1600 Pixel.

Chrome und Android rücken zusammen

Google wird mit dem neuen Modell noch mehr zum Geräteanbieter. Der Konzern ist neben den Chromebooks auch mit Smartphones und Tablet unter der Marke Nexus auf dem Markt und arbeitet an neuen Geräten des übernommenen Handy-Pioniers Motorola. Dabei erlebte der Internet-Konzern auch einige Rückschläge: So wird das im vergangenen Jahr vorgestellte Multimedia-Gerät Nexus Q nach Kritik immer noch überarbeitet.

Zu Google gehört auch das mobile Betriebssystem Android, das den Smartphone-Markt dominiert. Chrome und Android werden parallel weiterentwickelt, mit einem Touchscreen-Notebook rücken sie von den Funktionen aber näher zusammen als bisher.

cf/DPA/DPA

Stern Logo Das könnte Sie auch interessieren

Zu hohe Inkassogebühren, rechtens?
Hallo, ich habe am 20 März 15 einen Vertrag über 12 Monate mit einem Fitness-Studio abgeschlossen. Die Kosten (9,98 € 14-Tägig, 39,99€ Verwaltung einmalig, 19,99 Trainer und Servicepauschale Jährlich) sollten per Einzugsermächtigung abgebucht werden. Kürzlich bekam ich überraschend einen Brief von einem Inkassobüro mit der Zahlungsaufforderung für die gesamten 12 Monate inkl. der Verwaltung und Servicepauschale + Auslagen des Gläubigers (63,38€), Zinsen (1,42€), Geschäftsgebühr (45€), Auskunftskosten (5€) , Auslagenpauschale (9€) Hauptforderung 320,28€ Offene Forderung 444,08€ Nach dem ich mich bei der Firma erkundet habe, sagten sie mir, dass Zahlung zurückgegangen ist da mein Konto nicht gedeckt sei. Fakt war das sie einen Zahhlendreher in der Kontonummer hatten obwohl im meinem Durchschlag die Richtige Kontonummer angegeben wurde. Aber im Original hat jemand aus einer 3 eine 8 geändert. Nach Überprüfung konnte ich Feststellen das es diese Kontonummer gar nicht gibt und das diese vom System gar nicht angenommen wird. Spätestens da hätte man mich doch hinweisen oder fragen können was mit dem Konto sei. Es kam nie ein zu einem Zahhlungsrückgang, noch zu einer Zahlungserinnerung Mahnung seitens des Fitnessstudios. Die AGB´s habe ich nie zu Gesicht nie bekommen und auch nicht gelesen - diese stehen (nach meiner Recherche) im Internet aber auch nicht definiert wie man in Zahlungsverzug kommt. Leider habe ich unterschrieben das sie mir bekannt sind. Dies steht ganz kleingedruckt im Durchschlag. Ich habe der Firma vorgeschlagen die offenen Beiträge bis jetzt zu bezahlen und für die Zukunft eine neue Einzugsermächtigung zu erteilen, was sie aber abgelehnt haben und mir gesagt haben ich soll dies mit dem Inkassobüro klären. Der Fitnessvertrag ist somit gesperrt seit einem Monat. Da ich aber mit den Gebühren, Mahnspesen von dem Inkassobüro nicht einverstanden bin weiß ich nicht ob ich diese bezahlen muss. Ich habe dem Inkassobüro auch vorgeschlagen die offenen Beiträge zu begleichen und diese dann wie vertraglich vereinbart abgebucht werden. Sie haben mir angeboten diese in einem Jahr zu einem monatlichen Beitrag von 35€ abzuzahlen. Dies währen Mehrkosten von 100€, ist das rechtens? Bitte Antworten sie mir in einer Sprache die ich auch versteh - mit langen Gesetzestexten kann ich leider nicht umgehen Und was Sie denken was ich tun soll was rechtens ist. Vielen Dank im Voraus

Partner-Tools