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Die USA müssen sich nach Einschätzung von FBI-Chef Robert Mueller stärker gegen terroristische Cyberattacken wappnen.
Ein griechischer Gymnasiast ist wegen einer Hacker-Attacke auf das Justizministerium in Athen festgenommen worden.
Nicht nur Ex-Chef Strauss-Kahn macht Probleme: Der Internationale Währungsfonds ist Opfer eines virtuellen Anschlags geworden. Hintergrund der Cyberattacke könnte Spionage sein.
Der Internationale Währungsfonds ist einem Pressebericht zufolge Ziel einer "ausgeklügelten" Cyberattacke gewesen.
Der Iran ist nach Armeeangaben abermals zum Ziel einer Cyberattacke geworden.
Es war ein historischer Tag, an dem Johannes Gunst und Dirk Liedtke mit Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich ein Interview zum Thema Cybersicherheit führen wollten. Nicht wegen des Gesprächs, das in Bonn im „Nationalen IT-Lagezentrum“ des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik angesetzt war oder weil viele Rheinländer am Morgen nach Weiberfastnacht einen dicken Kopf hatten. Die Spannung kam aus Berlin, woher Friedrich am Morgen eingeflogen war, mit einem Linienflug übrigens. Um 11 Uhr hatte Christian Wulff seinen Rücktritt als Bundespräsident verkündet. Auch über die Monitore der deutschen Cyber-Spezialisten lief die Übertragung aus Schloss Bellevue. Und um 11.30 sollte eigentlich das Gespräch mit Minister Friedrich im BSI an der Godesberger Allee beginnen. Friedrich wurde auch pünktlich in einem gepanzerten 7er BMW vorgefahren, begleitet von einigen Personenschützern in einem Audi A8 mit Kojak-Blaulicht. Aber er stieg nicht aus, sondern blieb im Auto sitzen, fast zehn Minuten lang. Ungefähr zeitgleich trat in Berlin seine Chefin, Bundeskanzlerin Angela Merkel, vor die Presse, um den Wulff-Rücktritt knapp zu kommentieren. Schaute Friedrich sich die Rede auf seinem dienstlichen iPad live an? Wir vergaßen, ihn danach zu fragen. Nachdem Merkel fertig war, stieg Friedrich aus der Limousine und betrat endlich das Gebäude. Das Interview im „Warroom“ genannten Konferenzraum, der nur von einer Glaswand vom Lagezentrum mit zahlreichen Rechnern und einer großen Monitorwand getrennt ist, konnte beginnen. Zwei rote Balken signalisierten derweil einen Notfall: Die Webseiten www.bundespraesident.de und www.christian-wulff.de waren nicht erreichbar. Ein Fall für das Cyber-Abwehrzentrum oder das Nationale IT-Krisenreaktionszentrum ? Das wäre es gewesen: ein Cyberangriff auf bundeseigene Internetseiten während der Minister zu Besuch ist. Doch die Experten reagierten mit der Gelassenheit von erfahrenen Systemadministratoren, die nichts aus der Ruhe bringt. Von wegen Cyberattacke, ein momentan aufgeflammtes Interesse der Bürger an den präsidialen Webangeboten hatte die Server überlastet: Zu viele Anfragen, nicht erreichbar. Die BSI-Spezialisten erhöhten die Leitungskapazitäten und nach zehn Minuten waren die Balken an der Monitorwand wieder grün. Mittlerweile ist www.christian-wulff.de abgeschaltet. von Dirk Liedtke Foto: Thomas Rabsch
Die USA haben das Internet zum Kriegsschauplatz erklärt und rüsten auf. Deutschland macht's eine Nummer kleiner. Beim Start des Cyberabwehrzentrums beschwor auch der Innenminister düstere Szenarien.
Vor der Eröffnung des Cyber-Abwehrzentrums in Bonn hat Innenminister Friedrich vor zunehmenden Hackerattacken auf die Strom- und Wasserversorgung gewarnt. Sie könnten immense Schäden anrichten.
Kurz vor der Veröffentlichung der mehr als 250.000 US-Depeschen war die Homepage von Wikileaks nicht mehr zu erreichen. Die Enthüllungsplattform sprach von einer Cyber-Attacke. Aber auch das konnte die Veröffentlichung nicht verhindern.
Die Methoden von Kriminellen im Internet werden immer raffinierter, um an sensible Daten zu gelangen. Neuerdings warnt die EU vor Angriffen über Drucker und Kopierer im Netzwerk.
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