Die kriminellen Methoden zum Ausspähen und Betrügen im Internet werden immer professioneller. Wer sich davor schützen will, muss auf die modernsten Anti-Viren-Programm zurückgreifen. Der Branchenverband Bitkom hat gemeinsam mit dem Präsidenten des Bundeskriminalamts, Jörg Ziercke, zehn Empfehlungen zur Sicherheit im Internet veröffentlicht.
Entscheidend ist eine gute Sicherheitsausstattung des Computers. Vor der ersten Web-Sitzung müssen ein Anti-Viren-Programm und eine Firewall installiert werden, um den Computer vor schädlichen Dateien zu schützen. Für diese Schutzprogramme sowie das Betriebssystem und das Internet-Programm des PCs werden regelmäßig Aktualisierungen angeboten, die auch automatisiert abgerufen werden können. Updates sind umgehend zu installieren. Da die Verbreitung von Schadsoftware zunehmend über Wechseldatenträger wie CDs oder USB-Sticks erfolgt, sollten diese vor der Nutzung mit einem Anti-Viren-Programm geprüft werden.
Öffnen Sie nur E-Mails von vertrauenswürdigen Absendern. Dubiose Mails von Unbekannten möglichst sofort löschen. Schadprogramme wie Viren und Trojaner verbergen sich oft in Grafiken oder Anhängen von Mails. Verdächtige Dateien im Anhang auf keinen Fall öffnen! Vorsicht auch vor angeblichen E-Mails von Kreditinstituten: Banken bitten Kunden nie per E-Mail, vertrauliche Daten im Netz einzugeben. Solche Mails sind immer gefälscht.
Nutzer sollten darauf achten, welche Software oder Zusatzprogramme ("Plug-Ins") sie installieren. Eine große Gefahr sind Schadprogramme, die in kostenlosen Software-Downloads oder Raubkopien versteckt sind. Bestehen Zweifel an der Seriosität eines Anbieters, besser auf Download und Installation einer Software verzichten.
Wer im Internet mit Unbekannten Dateien tauscht, riskiert eine Infektion mit Schadprogrammen. Zudem ist der Tausch illegaler Musik-, Film- oder Software-Kopien strafbar.
Zeichen für die Seriosität eines Online-Shops sind ein Impressum mit Nennung und Anschrift des Geschäftsführers sowie klare Geschäftsbedingungen (AGB). Kunden sollten auch die Datenschutzerklärung lesen. Auch der Kunde kann Kontrolle ausüben: Auf vielen Shopping-, Preisvergleich- und Auktionsseiten werden Händler beurteilt.
Zur Bezahlung müssen Konto- oder Kreditkartendaten über eine verschlüsselte Verbindung übertragen werden, erkennbar an den Buchstaben "https" in der Adresse der Webseite und einem Schloss- oder Schlüssel-Symbol im Internet-Programm. Künftig sind sichere Webseiten auch an einer grün hinterlegten Adresszeile erkennbar, wenn sich der Betreiber einer unabhängigen Prüfung unterzogen hat. Zahlungen können per Lastschrift, Kreditkarte oder Rechnung erfolgen. Es gibt auch seriöse Bezahl-Dienste, bei denen die Bankdaten einmalig hinterlegt werden. Vorkasse per Überweisung ist verbreitet, aber riskanter.
Beim Online-Banking sollte man die offizielle Adresse der Bank immer direkt eingeben oder über eigene Lesezeichen (Favoriten) aufrufen. Maßgeblich ist die Adresse, die die Bank in ihren offiziellen Unterlagen angibt. Die Verbindung zum Bankcomputer muss wie bei Bezahlvorgängen verschlüsselt sein. Für Überweisungen und andere Kundenaufträge sind Transaktionsnummern (TANs) nötig. In den Anfängen des Online-Bankings konnten die Nutzer einen solchen Code aus einer Liste frei wählen. Sicherer ist das iTAN-Verfahren, bei dem die Codes nummeriert sind. Ein Zufallsgenerator der Bank bestimmt, welche TAN aus der Liste eingegeben werden muss. Noch weniger Chancen haben Kriminelle beim mTAN-Verfahren: Die TAN wird dem Kunden aufs Handy geschickt und ist nur kurzzeitig gültig. Weitere Schutzverfahren sind eTAN und HBCI, bei denen der Kunde als Zusatzgeräte einen TAN-Generator oder ein Kartenlesegerät nutzt. PC-Nutzer sollten ihre Bank fragen und das modernste verfügbare Verfahren wählen. Vorsicht, falls mehrere Transaktionsnummern auf einmal abgefragt werden: Dann kann Phishing im Spiel sein - gleich die Bank informieren.
Auch im Web haben es die Nutzer in der Hand, den Zugang zu privaten Informationen zu beschränken. Nur gute Bekannte sollten in entsprechenden Foren und Communitys Zugriff auf Fotos oder Kontaktdaten erhalten.
Soweit möglich, sollten Kunden nicht das gleiche Passwort für mehrere Dienste verwenden, etwa E-Mail-Konto, Online-Shops und Communitys. Je länger ein Passwort, desto schwerer ist es zu knacken. Es sollte mindestens acht Zeichen lang sein und aus einer zufälligen Reihenfolge von Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen bestehen. Wer sich die zahlreichen Codes schwer merken kann, dem helfen sogenannte Passwort-Safes. Das sind PC-Programme, mit denen sich Geheimzahlen sicher speichern lassen. Der Anwender braucht sich dann nur noch ein Haupt-Passwort zu merken.
Angebote im Internet oder per E-Mail, als Waren- oder Geldvermittler zu arbeiten, sind konsequent abzulehnen. Der Vermittler dient den Tätern zur Verschleierung ihrer Identität. Wer sich auf dubiose Angebote einlässt und Waren oder Geld weiterleitet, kann sich strafbar machen und muss mit Schadenersatzansprüchen rechnen.
...ist fuer mich der beste Virenschutz. Es gibt auch andere Virtualisierungs-Produkte, aber diese sind kostenpflichtig.
Benutze zur Zeit: Ubuntu, MAC/OSx, WIN XP, OS/2 vdi's unter SUSE Linux. Google's Chrome OS gibt es auch als VDI und man sieht wo Apple mal wieder fuer die "Neuheit" Tablet/PC geklaut hat.
Das Beste an VDI OS-Installationen ist allerdings die einfache Migration durch kopieren. Mit den neuen Mehrfach-Core Prozessoren kann man bis zu 16 virtuelle Prozessoren definieren und den VDI's zuordnen.
Da geht die Post ab. Der Boot-Vorgang erledigt sich in Sekunden und die laestigen Reboots bei einigen WIN-Installationen ebenfalls.
oder man nimmt ne virtuelle maschine hat linux als server - win. als client und mac als client laufen ;-))
denn der so wohlgerühmte mac kann auch nicht alles
..."Also einfach mal den Ball etwas flacher halten, und wenn man sowieso schon alles weiß, dem BKA ohnehin nicht traut und aufgrund seiner Arroganz die Bodenhaftung weitgehend verloren hat, braucht man weder den Artikel zu lesen noch die Menscheit mit seinen oberschlauen Kommentaren zu nerven..."
vielleicht ist ein Teil der Menschheit die das hier lesen froh und so schlau nach diesen Dingen die in den oberschlauen Kommentaren stehen zu googlen und zu installieren oder zu versuchen sein wissen zu erweitern.... ;-) und die die es nicht tun genauso wie die die Pincodes und persönliche Daten im Netz freigeben und auf dem PC speichern denen ist sowieso nicht zu helfen.
hier im forum: es gibt tatsächlich Menschen, die diese Ratschläge nicht kennen. Auch wenn Ihr anscheinend alles besser wisst: die Empfehlungen ergeben sich aus den häufigsten Fehlern, die derzeit von usern im Netz gemacht werden und die zu kriminelle Taten führten. Also einfach mal den Ball etwas flacher halten, und wenn man sowieso schon alles weiß, dem BKA ohnehin nicht traut und aufgrund seiner Arroganz die Bodenhaftung weitgehend verloren hat, braucht man weder den Artikel zu lesen noch die Menscheit mit seinen oberschlauen Kommentaren zu nerven.
tipps für den gewöhnlichen DAU (dümmster anzunehmender User)
oder noch besser - tips für welche die noch nie das Wort Internet im Vorfeld gehört haben.
Bei dem was da an Tips gegeben wird muss ja jeder angst haben überhaupt das Internet für irgendetwas zu nutzen.
Und die Tips die man gibt sind mehrheitlich überflüssig.
Wenn schon dann:
XP Antispy installieren damit windows sich nicht nach hause meldet.
TOR Netzwerk für anonymes Serven installieren.
Sich mal mit seinem Router beschäftigen und nur die Ports offen lassen die wirklich benötigt werden.
Weiterhin die Druckerfreigabe unter Drucker Druckerfreigabe sperren und wenn freigeben dann nur für bestimmte Rechner im Heimnetz....
Dann sieht einen auch der Hr. Schäuble nicht, und kann seine Tips in den Müll schmeissen.
Und wer sich traut - nutzt Linux da seit ihr bits sicherer unterwegs....
Alle anderen die PC kaufen - ins internet gehen und meinen alles muss von selbst gehen man muss nichts lernen - Selber schuld - dummen kann man nicht helfen.
Und jetzt soll ich ausgerechnet Herrn Schäuble trauen!
Wer im Internet verkehrt, muß sich bewußt sein, dass er auf seine Privatsphäre gänzlich verzichten muß, denn einer der Gründe für die Entdeckung des Internets eine beinahe perfekte "Transparenz" der Benutzer ist. Prinzipiel bin ich mit Herrn Schäuble völlig einverstanden - bis auf ein paar Briefe an meinen Geliebten habe ich wahrlich nichts zu verbergen, trotzdem kann ich seine "Ratschläge" nicht ernst nehmen.
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