Sortieren nach: Relevanz | Aktualität |
Die Deutsche Telekom und die Münchener Sicherheitskonferenz planen einen Gipfel zu Sicherheit im Internet.
Innenminister Hans-Peter Friedrich plädiert im stern.de-Interview für ein weltweites Abkommen zur Cybersicherheit, erklärt die Gefahr durch Cyber-Dschihadisten und verrät, welche Hardware er nutzt.
Es war ein historischer Tag, an dem Johannes Gunst und Dirk Liedtke mit Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich ein Interview zum Thema Cybersicherheit führen wollten. Nicht wegen des Gesprächs, das in Bonn im „Nationalen IT-Lagezentrum“ des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik angesetzt war oder weil viele Rheinländer am Morgen nach Weiberfastnacht einen dicken Kopf hatten. Die Spannung kam aus Berlin, woher Friedrich am Morgen eingeflogen war, mit einem Linienflug übrigens. Um 11 Uhr hatte Christian Wulff seinen Rücktritt als Bundespräsident verkündet. Auch über die Monitore der deutschen Cyber-Spezialisten lief die Übertragung aus Schloss Bellevue. Und um 11.30 sollte eigentlich das Gespräch mit Minister Friedrich im BSI an der Godesberger Allee beginnen. Friedrich wurde auch pünktlich in einem gepanzerten 7er BMW vorgefahren, begleitet von einigen Personenschützern in einem Audi A8 mit Kojak-Blaulicht. Aber er stieg nicht aus, sondern blieb im Auto sitzen, fast zehn Minuten lang. Ungefähr zeitgleich trat in Berlin seine Chefin, Bundeskanzlerin Angela Merkel, vor die Presse, um den Wulff-Rücktritt knapp zu kommentieren. Schaute Friedrich sich die Rede auf seinem dienstlichen iPad live an? Wir vergaßen, ihn danach zu fragen. Nachdem Merkel fertig war, stieg Friedrich aus der Limousine und betrat endlich das Gebäude. Das Interview im „Warroom“ genannten Konferenzraum, der nur von einer Glaswand vom Lagezentrum mit zahlreichen Rechnern und einer großen Monitorwand getrennt ist, konnte beginnen. Zwei rote Balken signalisierten derweil einen Notfall: Die Webseiten www.bundespraesident.de und www.christian-wulff.de waren nicht erreichbar. Ein Fall für das Cyber-Abwehrzentrum oder das Nationale IT-Krisenreaktionszentrum ? Das wäre es gewesen: ein Cyberangriff auf bundeseigene Internetseiten während der Minister zu Besuch ist. Doch die Experten reagierten mit der Gelassenheit von erfahrenen Systemadministratoren, die nichts aus der Ruhe bringt. Von wegen Cyberattacke, ein momentan aufgeflammtes Interesse der Bürger an den präsidialen Webangeboten hatte die Server überlastet: Zu viele Anfragen, nicht erreichbar. Die BSI-Spezialisten erhöhten die Leitungskapazitäten und nach zehn Minuten waren die Balken an der Monitorwand wieder grün. Mittlerweile ist www.christian-wulff.de abgeschaltet. von Dirk Liedtke Foto: Thomas Rabsch
Das Internet ist nicht mehr sicher. Nach Sony traf es mit Nintendo, Acer oder Eidos auch weitere Größen der Elektronikbranche. Hinter den Angriffen stecken immer häufiger organisierte Banden, die mit virtuellen Daten echtes Geld machen. Das Geschäft boomt wie nie zuvor.
Der japanische Elektronikriese Sony zieht Konsequenzen aus dem Hackerangriff auf Kundendaten seiner Spielekonsole Playstation.
Im Internet herrscht Krieg. Der Fall Wikileaks zeigt, dass der Kampf im Cyberspace auch Staaten und Konzerne trifft. Auch Deutschland muss sich auf die unsichtbaren Gegner gefasst machen.
Die US-Regierung will der wachsenden Zahl von Computerattacken künftig besser begegnen.
Hinter diesem Link steckt ein RSS-Feed, über den Sie bequem in ihrem Newsreader informiert werden, wann immer ein neuer Artikel auf stern.de zu Ihrem Suchbegriff erscheint.
Was sind RSS-Feeds?Anonymous Assange Cyberattacken Cyberwar FBI Friedrich Google Hacker Hackerangriff Hackergruppe Innenminister Islamisten LulzSec Nintendo Sicherheitskonferenz Sicherheitsvorschriften Sony Telekom US-Regierung Visa
Dann stellen Sie sie in unserer Wissenscommunity "Noch Fragen".
09:47
Spanische Bankenkrise
Bankia-Rettung erfordert weitere Milliarden
12:29
Steuer-Stichtag 31. Mai
Zeit gewinnen bei der Steuererklärung
11:38
"Finanztest"
Banken versagen bei der Beratung
16:50
Tagesgeld und Festgeld
Tipps für die Jagd nach guten Zinsen
18:05
Inflationsangst
Das Schreckgespenst aus dem Blätterwald
15:25
Tagesgeld und Festgeld
Diese Banken zahlen die höchsten Zinsen