Sortieren nach: Relevanz | Aktualität |
stern.de-Kolumnist Carsten Scheibe fühlt sich heute ganz schön göttlich. Schuld daran ist das Spiel "Doodle God", das eine völlig neue Idee transportiert. Schluss mit Gewalt, Jump & Run oder 3-gewinnt: Es gilt, eine ganze Welt zu erschaffen. In der Flash-Version ist das Spiel völlig kostenlos zu haben.
Sie sind neu in der App-Welt von iPhone, iPad und iPod Touch? Der glänzende Apple-Kosmos birgt einige Geheimnisse. In der vierten Folge unserer Serie geht es um die Frage: Welche Apps gehören auf jedes iGerät?
Doodle God und das Spiel mit den vier Elementen: Unglaubliche 15 Millionen Gamer haben sich bereits das kreative Game besorgt. Doch wo göttliche Mächte walten, ist auch der Teufel nicht fern. In Doodle Devil geht der Spieler auf die Dunkle Seite und bringt die sieben Todsünden auf die Erde. Ein Mensch und ein Apfel reichen dafür völlig aus. Doodle God setzt die göttliche Schöpfung in einem iPhone-Spiel um. Der Spieler bekommt vier grundlegende Elemente gereicht - Wasser, Erde, Feuer und Wind -, die sich immer wieder neu kombinieren lassen. Nach und nach entstehen durch eine solche Kombination knapp 250 neue Elemente. Das ist ein Riesenspaß, diese Elemente zu entdecken, sodass am Ende UFOs, Laser, Musik-CDs und Hochhäuser entstehen. Bei regelmäßigen kostenlosen Updates wird das Spiel immer wieder erweitert und um neue Elemente erweitert. Das reicht den Doodle-God-süchtigen Spielern aber längst nicht mehr aus. Und so bieten die erfolgsverwöhnten Entwickler nun ein zweites Game mit der gleichen Grundidee an - Doodle Devil. Doodle Devil ist das Pendant zu Doodle God. Dieses Mal ist allerdings der Teufel dran. Er braucht nur zwei Elemente, um das Inferno loszutreten, die sieben Todsünden über die Welt zu bringen und Dämonen und anderes Ungetier auf die Erde zu holen. Klarer Fall: Das Ziel ist es hier nicht unbedingt, die Welt aufzubauen. Im Gegenteil: Sie muss ins Verderben gestürzt werden. Am Anfang stehen der Mensch und ein Apfel. Werden diese beiden Elemente aufeinander gezogen, so entstehen die Sünde und Sex. Und schon kann das muntere Elemente-Erzeugen beginnen. Sex und Sünde ergeben so etwa Lust. Nach und nach entdeckt der Spieler den Tod, das Inferno, die Seele, den Dämonen, das Licht und den Himmel. Es gibt Stolz und Krieg, Leid und Leben, Männer und Frauen, Freundschaft und Werwölfe. Insgesamt bringt es das Spiel auf 107 Elemente in 11 verschiedenen Gruppen. Die Entwickler kündigen schon jetzt an, dass es in zukünftigen Updates noch mehr neue Elemente geben wird. Somit nimmt der Spaß auch beim Doodle Devil kein Ende mehr. Und das für 79 Cents. Nicht übel. Wie schon bei Doodle God, so kommt es auch hier irgendwann zum Punkt, an dem der Spieler aus eigener Kraft keine neuen Elemente mehr finden kann. Dann kommt die Hilfe zum Einsatz. Alle drei Minuten darf der Spieler einen neuen Glühbirnen-Tipp abrufen und nutzen. Dabei ist es möglich, sich ein neues Element beim Namen nennen zu lassen - etwa "Mörder". Anschließend kann man versuchen, die dazu passenden Elemente zu finden. Einfacher ist es, die "Doppel-Glühbirne"als Tipp zu nutzen. Dann öffnet das Spiel zwei Gruppen und gibt damit bekannt, dass es hier zwei Elemente gibt, die miteinander reagieren. Man muss dann nur noch ausprobieren, welche das sind. Auf diese Weise lässt sich das Spiel problemlos knacken, auch wenn man nicht der beste Denker ist. Dabei ist nur etwas Geduld gefragt. Fazit: Doodle Devil erfindet das Rad nicht neu. Das Spiel entspricht Doodle God - nur auf "der anderen Seite". Wer wie ich süchtig nach Doodle God ist, wird die Gelegenheit begrüßen, dass sich nun endlich noch mehr Elemente (er)finden und kombinieren lassen. Das gefällt mir sehr gut. Auch die Idee, nun ein wenig Destruktivität walten zu lassen, kommt bei mir gut an. Schade finde ich nur, dass sich einige Elemente in Doodle Devil wiederfinden, die man schon aus Doodle God her kennt. Lava, Tabak, Samen: Das stört mich irgendwie, dass ich hier auf alte Bekannte stoße. Aber 15 Millionen Gamer können sich nicht irren. Doodle God ist ein tierisch gutes Spiel. Und Doodle Devil steht dem Original in nichts nach. Bei dem Preis kann eh niemand meckern. ( Carsten Scheibe ) Doodle Devil 1.0 Anbieter: JoyBits / Avallon Alliance Größe: 19,4 MB Preis: 0,79 Euro Sprache: Englisch Wertung: ***** (5 von 5) Link zur Homepage Link zum AppStore
Doodle God kam aus dem Nichts: Laut eigener Aussage haben die Entwickler des Spiels 3 Millionen Kopien in nur zwei Wochen verkauft. Uns wundert es nicht: Doodle God bringt wieder einmal eine völlig neue Spielidee aufs iPhone. Sie regt zum Knobeln, Nachdenken und Ausprobieren an - auf der Jagd nach 140 verschollenen Elementen. Eine Warnung vorweg: Doodle God macht trotz des nicht besonders gut gewählten Namens (hat nix mit Doodle Jump zu tun) sofort süchtig. Das ungewöhnliche Spiel mit der völlig neuen Idee lässt sich nach dem ersten Start auf Stunden hinaus nicht mehr aus der Hand legen. Passend zu sphärischer Göttermusik stellt Doodle God zunächst nur vier simple Elemente zur Verfügung - Wasser, Feuer, Wind und Erde. Diese vier Elemente sind auch in vier unterschiedlichen Kategorien aufgeteilt. Der Spieler spielt nun Gott und setzt eine ganz eigene Schöpfungsgeschichte in Gang. Zwei Elemente lassen sich mit dem Finger aufeinander ziehen. Hat man Glück, passiert etwas. Aus Wasser und Erde entsteht so etwa ein Sumpf. Aus Erde und Feuer wird Lava. Feuer und Wasser erzeugen Dampf. Nach und nach werden es immer mehr Elemente, die dem Spieler für seine Kombinationsversuche zur Verfügung stehen. Schon bald entsteht echtes Leben, im Sumpf recken die ersten Dinosaurier die Köpfe in die Luft, ein Ei wird gelegt, aus der Erde entspringt ein Stein, der wird zu Sand, aus Sand und einer der ersten Pflanzen wird eine Palme. Plankton, Bakterien, Pilze und Schmetterlinge entstehen und schließlich bevölkern Vögel, Fische, Schlangen und Echsen die junge Welt des Anwenders. Aus einer Schlange und Wasser kann man übrigens Gift zaubern. Es macht einen höllischen Spaß, sich aktiv mögliche und logisch wirkende Kombinationen auszudenken, um immer neue Elemente im Doodle God freizuspielen. Schon bald entsteht der erste Mensch und jetzt geht es erst richtig los. Aus einem Menschen und aus Metall werden Werkzeuge. Dann ist es auch schon nicht mehr weit und es entstehen das Rad, die Dampfmaschine, ein Haus, ein Boot oder eine Fabrik. Die Elektrizität wird erfunden, die Glühlampe auch - und wenn der Anwender einen Menschen auf einen anderen Menschen zieht, dann zieht auch der Sex in die Pixelwelt ein. Es kann aber auch viel schiefgehen in der Welt von Doodle God. Wer den Alkohol erfunden hat und Bier und Vodka erschaffen konnte, macht aus dem armen Menschen schnell einen Alkoholiker. Wer Lehm mit Leben erfüllt, erschafft einen Golem. Und dann sind da auch die Ghule, Vampire und Zombies nicht mehr weit. Und was passiert, wenn man einen Menschen auf einen Vampir zieht? Dann hat man zwei Vampire. Schade, dass der Knoblauch noch nicht entdeckt ist. Das Spiel geht sehr intelligent vor, sodass man sich viele neue Elemente wirklich logisch herleiten kann. Aus einem Baum und Werkzeug wird Holz. Aus Papier und einer Feder entsteht ein Buch. Metall ergibt mit dem Stein der Weisen kombiniert echtes Gold. Ein Mensch und Waffen fusionieren zu einem Jäger. Was passiert mit einem Jäger, wenn er einen Dinosaurier trifft? Man hat auf einmal einen toten Jäger. Haucht man dem dann wieder Leben ein, ensteht ein Zombie. Das Spiel legt nach und nach immer neue Kategorien an - etwa für Lebensmittel, Tiere, Pflanzen, Werkzeuge, Fortbewegungsmittel oder für böse Monster. 15 Kategorien gibt es in der neuen Version 1.1 erstmalig. Insgesamt sind 140 Elemente zu finden. Nach einem durchspielten Nachmittag bin ich nun bereits bei 113 gefundenen Elementen. Und es wird langsam knifflig. Zum Glück gibt es die "Hints". Eine leuchtende Glühbirne gibt bei einer Berührung einen Tipp. Dann öffnet die App etwa zwei Kategorien und verrät, dass es hier noch Elemente gibt, die miteinander kombiniert werden könnten. Oder sie enttarnt ein neues und bislang noch nicht gefundenes Element - und weckt den Kombinationseifer des Spielers, der nun herausfinden möchte, wie etwa Salpeter entstehen könnte. Die Entwickler haben schon jetzt bekannt gegeben, dass sie mit Feuereifer an neuen Erweiterungen arbeiten, sodass Doodle God auch dann nicht langweilig wird, wenn es einmal komplett durchgespielt ist. Das hoffe ich sehr, denn das Spiel hat Potenzial. Meine Kinder sind auch ganz süchtig und es ist schön zu sehen, dass sie mal richtig nachdenken anstatt immer einfach nur hirntot draufloszuballern. Mehr davon. Für 79 Cents ein Schnäppchenangebot. Und ein weiteres Beispiel dafür, dass die richtige Idee auf dem iPhone noch immer Millionenumsätze generieren kann. ( Carsten Scheibe ) Doodle God 1.1 Anbieter: JoyBits / Avallon Alliance Größe: 8,9 MB Preis: 0,79 Euro Sprache: Englisch Wertung: ***** (5 von 5) Link zur Homepage Link zum AppStore
Die iPhone-Spiele Doodle God und Doodle Devil haben sich bereits 25 Millionen Mal verkauft - und das zu Recht. Die bewährte Spielidee wird nun 1:1 auch von der dritten App der Reihe wieder aufgenommen: Doodle Farm ist erschienen. Dieses Mal ist es die Aufgabe des Spielers, die nackte, leblose Erde mit tierischem Leben zu füllen. Nach und nach müssen 135 Tierarten erschaffen werden. Das ist echt einmal etwas ganz anderes. In den beiden Spielen Doodle God und Doodle Devil musste der iPhone-Anwender mit den Elementen jonglieren. Vier Elemente bekam der Spieler zum Start anvertraut. Diese mussten durch geschickte Kombination immer wieder zu neuen Elementen vermehrt werden. Im Klassiker startete der Anwender so mit Erde, Wasser, Luft und Feuer - und landete am Ende einer langen Kombinationsreise bei UFOs, Schnapps und Dampfbooten. Nun ist der dritte Teil der Serie erschienen - Doodle Farm. Das Spiel ist ein Muss für alle Gamer, die bereits die beiden ersten Spiele gemeistert haben und nun nach neuen Herausforderungen dürsten. Die Vorgeschichte bringt es an den Tag. Der Spieler ist ein Alien, der Gott dabei hilft, die leeren Planeten im All mit Leben zu versehen. Ausgerechnet über der Erde stürzt das Raumschiff ab. Heraus purzeln nur vier Lebewesen, darunter ein Wurm, ein Fisch, ein Ei und ein Nagetier. Diese vier Tiararten stammen aus vier Kategorien. Im Spiel kann der Anwender immer zwei Kategorien zur gleichen Zeit öffnen und bekommt dann die Icons der Tierarten zu sehen, die zu diesen Kategorien gehören. Zieht man zwei Icons übereinander, so reagieren sie animiert miteinander und "erzeugen" eine neue Tierart. Oder es passiert gar nichts, das ist genauso gut möglich. Wie die Tiere miteinander reagieren, das folgt oft genug einer inneren Logik. Aus einem Hund und einer Katze kann man so etwa einen Tiger machen. Und aus einer Ente und Fischen entsteht ein Pinguin. Freilich: Bis der eigene Kosmos in Doodle Farm mit Grashüpfern, Maulwürfen, Ratten, Schnabeltieren, Spatzen, Schmetterlingen und Ameisen bevölkert ist, vergeht schon eine gewisse Zeit. Die App hilft auf zwei Weisen beim Knobeln. So gibt es den beliebten Tipp, der immer nur nach einer gewissen Wartezeit aufgerufen werden kann. Er öffnet zwei Kategorien und zeigt somit auf, dass es wenigstens eine neue, mögliche Kombination unter den nun eingeblendeten Tieren gibt. Oder er benennt eine neue Tierart beim Namen und fordert den Spieler damit auf, gezielt nach der dazu passenden Icon-Kombination zu suchen. Neu ist, dass die Rahmenlinien der Tiericons deutliche Hinweise zur möglichen Verwendung dieser Tierarten geben. Eine dunkle Linie weist darauf hin, dass diese Tierart durchaus noch für eine weitere, zurzeit noch unbekannte Kombination zu gebrauchen ist. Eine graue Linie erklärt: Mit dieser Tierart ist nix mehr los, sie kann nicht mehr dabei helfen, weitere Arten entstehen zu lassen. Und eine gestrichelte Linie zeigt, dass zu dieser Tierart erst noch eine weitere Tierart erzeugt werden muss, bevor hier eine neue Reaktion erfolgen kann. Dieses Rahmenkonstrukt hilft ungemein beim Spielen. Wer es aber mehr Hardcore haben möchte, kann dieses Tippsystem auch ausschalten. Lustige Sprüche und Links in die Wikipedia-Datenbank mit Infos zu allen Tierarten runden die App ab. Fazit: Doodle Farm macht Laune - und das von der ersten Sekunde an. Wer die Vorgänger geliebt hat, der hat auch mit diesem 79-Cents-Spiel seinen Spaß. Zu erwarten ist, dass die russischen Entwickler aus St. Petersburg auch hier neue Tierarten und Aufgaben über kostenlose Updates nachpflegen werden, sodass die Spieler lange etwas von ihrer App-Investition haben. Schade ist, dass es sich bei der App nicht um eine Universal-App handelt. Auch eine Mac-Version fehlt noch schmerzlichst. ( Carsten Scheibe ) Doodle Farm 1.0 Anbieter: JoyBits Größe: 16 MB Preis: 0,79 Euro Sprache: Englisch Wertung: ***** (5 von 5) Link zur Homepage Link zum AppStore Hinweis : Viele Apps werden von ihren Entwicklern verschenkt - aber nur für ganz kurze Zeit. Welche Apps das sind, zeigt Allemeineapps.de . Ab sofort werden hier nicht nur iPhone- und iPad-Apps berücksichtigt, sondern auch Mac-Apps.
Diese armen Käfer! Fiese Forscher haben sie in einen Pappkarton gesteckt. Hier sind sie nun sich selbst überlassen. Möchten sie nicht verhungern, so müssen sie in zurzeit 60 Leveln den Ausbruch wagen. Jump Out! sieht sich in bester Tradition von Spielen wie Cut the Rope. Und macht mit einer ganz eigenen Spielidee auch genauso viel Spaß. Jump Out ist das neue Spiel von Avallon Alliance , die bereits die App-Bestseller Doodle God, Doodle Devil und Crazy UFO verzapft haben. Nun also Jump Out. Das Spiel erinnert mit seiner niedlichen kunterbunten Optik sehr an Cut the Rope, auch der Niedlichkeitsfaktor der armen gefangenen Käfer ist ähnlich hoch angesiedelt. Zurzeit gibt es im Spiel 60 Levels, die auf zwei Level-Packs mit unterschiedlicher Kulisse aufgeteilt sind. Neue Level-Sets sind bereits in Vorbereitung und werden demnächst über kostenfreie Updates in das Spiel nachgepflegt. Das ist eine Vorgehensweise, die sich zum Wohl der Kunden immer häufiger durchsetzt. Für nicht einmal einen Euro bekommt man so immer wieder neuen Spielspaß serviert: Bei welchem anderen Konsolensystem gibt es schon so viel Leistung füs Geld? Doch worum geht es? In jedem Level sind immer zwei kleine Käfer in einer Pappkiste gefangen. Weit entfernt von den Käfern klafft ein Loch in der Pappe. Dieses Loch gilt es nun schnell zu erreichen. Wenn auch nur einer der Krabbler es schafft, lebend durch das Loch ins Freie zu gelangen, so gilt der Level als gemeistert. Anderenfalls muss er noch einmal neu begonnen werden, was auch kein Drama ist. Unterwegs können bis zu drei gelbe Sterne eingesammelt werden. Das ist natürlich toll für den Punkte-Score. Die beiden Käfer hocken zunächst auf einem kleinen roten Rädchen, das sich um die eigene Achse dreht. Der Spieler kann nun einen der Käfer mit dem Finger am Hintern packen. Sobald der Finger nach hinten gezogen wird, holt der Spieler Schwung - wie mit einem Gummiband. Wird der Finger vom Display genommen, fliegt der Käfer mit Schmackes in die entgegengesetzte Richtung. Eine Strichellinie zeigt vorher den Kurs an - das hilft beim Zielen. Wie bei Cut the Rope, so legt auch dieses Spiel größten Wert auf eine korrekte Berücksichtigung der Physik. Das bedeutet, dass die Käfer physikalisch korrekt durch den Parcours sausen und einmal aufgekommen, noch weiter über den Boden schliddern und rumpeln. Hoffentlich genau ins Loch. Das größte Problem bei diesem Spiel ist, dass die Käfer nicht zu Boden fallen dürfen. Sobald sie "herunterfallen", strecken sie alle sechs Beinchen in die Luft, schließen theatralisch die Augen und hauchen mit einem leisen Seufzer ihr digitales Leben aus. Zum Glück hängen überall in der Luft weitere Rädchen und andere Hindernisse. Sie müssen gezielt angesprungen werden, um sich durch den Level zu bewegen. An diesen Hindernissen bleiben die Käfer sofort kleben - und hier kann ihnen nix passieren. Dieses Spielprinzip hat man auf jeden Fall schnell verinnerlicht, sodass man sich ganz auf das Spiel und einen guten Score konzentrieren kann. Der Schwierigkeitsgrad nimmt im Spiel stetig zu. Schon bald gibt es Luftströme vom Fön, die den Käfer sofort mitreißen. Und es kommen Blitzbarrikaden zum Einsatz, die besser nicht berührt werden. Dafür erhält der Spieler neue Käferarten zur Verfügung gestellt, die sich in Form und Farbe von den grünen Allerweltskrabblern unterscheiden. Jede Käferart hat ihre ganz eigene "Power", die es in Eigenregie herauszufinden und zum Knacken des Levels einzusetzen gilt. Fazit: Jump Out! ist ein weiteres Klassespiel aus dem App Store, das gerade einmal 79 Cents kostet und Spielspaß satt bietet. Mit dem Spiel kann man richtig Spaß haben. Und es ist ja auch ein schönes Ziel, den Käfern ihre Freiheit zu schenken. So steht das Game in einer Reihe mit den jüngsten Kultspielen wie Burn it All oder Air Penguin. Die Spieler sollten freilich schon mit einem Auge auf das erste Update schielen. Die Entwickler versprechen dann Retina-Grafiken, Support für das Game Center, mehr Lokalisierungen in andere Sprachen und natürlich neue Levels. ( Carsten Scheibe ) Jump Out! 1.0 Anbieter: Avallon Alliance Größe: 13,6 MB Preis: 0,79 Euro Sprache: Englisch Wertung: ***** (5 von 5) Link zur Homepage Link zum AppStore Wichtig : Das ganze Wochenende über sind zahllose Big Fish Games von zT 7,99 Euro auf 0,79 Euro reduziert - für iPhone und iPad. Mehr Infos dazu HIER auf Allemeineapps.de .
Die kleinen iPhone-Spiele sind immer die besten. Apps wie Cut the Rope oder Doodle God erklären sich in wenigen Sekunden von selbst und machen dann Spaß ohne Limit. Das ist beim neuesten Vertreter der 5-Minuten-Apps nicht anders. Tiny Wings ist ein One-Button-Spiel, das mit nur einer einzigen Fingergeste gemeistert wird. Im bonbon-bunten Spiel treffen wir auf einen kleinen, dicken Vogel, der nur ganz winzige Flügelchen hat. Damit er durch die Luft sausen kann, reicht es nicht aus, einfach nur mit den Flügeln zu schlagen. Stattdessen nutzt der Piepmatz die geschwungenen Hügel einer Insel, um beim Rutschen Schwung zu holen. Während der Vogel einen Hang hinuntersaust, berührt der Spieler den Bildschirm mit einem Finger. Diese Geste sorgt dafür, dass der Vogel die Flügel anlegt, noch mehr Schwung holt und immer schneller wird. Sobald er einen Hügel wieder hinaufschießt, nimmt der Spieler im richtigen Moment den Finger vom Display. Sofort beginnt der bunte Spatz mit den Flügeln zu schlagen - und fliegt. Endlich. Ziel muss es immer wieder sein, so viel Schwung wie nur möglich zu holen, damit der Vogel große Strecken fliegen und dabei vielleicht sogar die Wolken berühren kann - das gibt Extrapunkte. Nach gefühlten Minuten ist jede Insel "zu Ende" und es kommt zu einer Riesenrutschpartie. Dabei muss der Spieler so viel Schwung sammeln, dass der Vogel es in einem gewaltigen Bogen schafft, bis zur nächsten Insel zu fliegen. Ansonsten ist der Spaß schnell vorbei. Plumps. Auf den Hügeln und Senken der Inseln liegen übrigens viele Taler und andere Dinge herum, die sich durch "Überrutschen" aufsammeln lassen. Sie sind gut für den Punktestand, gehören aber auch zu den konkreten Aufgaben, die das Spiel stellt. So heißt es für alle Anfänger: Erreiche die vierte Insel! Sammle 100 Münzen ein! Der kleine Vogel muss zu Beginn einer Partie morgens geweckt werden und fliegt dann durch den Tag. Sobald die Nacht ihn einholt, schläft der Vogel ein wie ein Papagei, sobald die Decke über seinen Käfig gehängt wird. Dann ist das Spiel sofort vorbei und Tiny Wings zieht Bilanz. In einer Tabelle kann der Spieler nun seine erzielten Punkte ablesen und in Erfahrung bringen, wie viele perfekte "Slides" oder "Cloudtouches" er geschafft hat. Das Spiel bietet eine OpenFeint-Anbindung mit 17 Herausforderungen, die gemeistert werden können. Schade finde ich, dass die App und die dazugehörende Homepage nur in englischer Sprache angeboten werden - dabei kommt der Entwickler Andreas Illiger doch aus Kiel in Deutschland. Da hätte man dem Spiel doch auch noch eine zusätzliche deutsche Benutzerführung verpassen können. Das Spiel bietet auch noch keine Retina-Grafik. Auch eine iPad-Umsetzung fehlt. Auf der Homepage kündigt der Entwickler an, dass beides angedacht ist, erst einmal aber ein paar normale Updates der iPhone-App anstehen. Fazit: Tiny Wings gehört zu den zwei Dutzend iPhone-Spielen, die man unbedingt auf seinem Smartphone haben sollte. Das Spiel ist wirklich süß umgesetzt, bietet eine schöne Grafik - und die extrem simple Spielidee fesselt Jung und Alt zugleich an den Bildschirm. Toll gelöst ist, dass das Inselreich bei jedem Start der App immer wieder völlig neue Formen annimmt. Das ist gut gegen Langeweile. Damit das Spiel lebendig bleibt, wären regelmäßige Erweiterungen via Update nicht schlecht. Sie könnten Hindernisse, neue Powerups und vielleicht sogar bewegte Gegner mit im Inselreich platzieren. Bis es so weit ist, sollte jeder den knappen Euro investieren, der für das Spiel verlangt wird. ( Carsten Scheibe ) Tiny Wings 1.0 Anbieter: Andreas Illiger Größe: 10,5 MB Preis: 0,79 Euro Sprache: Englisch Wertung: ***** (5 von 5) Link zur Homepage Link zum AppStore
Hungry Shark ist ein echtes iPhone-Kultspiel, das in nicht einmal einem Jahr über 10 Millionen Spieler begeistern konnte. Nun ist der dritte Teil erschienen. Er schickt den hungrigen Hai durch eine neue Vulkan-Unterwasserpassage, bietet über 25 neue Feinde und Futterfische, stellt auf HD-Grafik um und erlaubt es dem Hai, ein geheimes Unterwasserlabor leerzufressen. Nun mal ganz ehrlich: Ein wenig makaber muss man schon drauf sein, um Hungry Shark spielen zu können. Immerhin steuert man hier einen großen Hai durchs Meer, der alles mit Zähnen umschließt, was ihm vor die kurzsichtigen Augen kommt. Das Spiel ist aber so schräg, abwechslungsreich, einfach bedienbar und adrenalintreibend, dass man alle moralischen Bedenken schnell über Bord wirft und sich gern der Freßlust des Hais hingibt. Auch wenn ihm mal ein Zweibeiner vor die Schnauze schwimmt. Eins noch vorweg: Das Spiel wird regelmäßig erweitert. Part 1 ließ den Hai in Strandnähe plantschen. Part 2 erweiterte dieses Set um eine Tiefsee-Szenerie mit gefährlicher Riesenkrabbe. Im neuen Part 3 kommt nun das gefährliche Vulkan-Labyrinth und eine menschliche Unterwasser-Forschungsstation hinzu. Was wundert: Die alten Apps bleiben weiterhin im App-Store stehen. Part 1 ist zwar inzwischen gratis, aber Part 2 wird noch für 0,79 Euro verkauft. Dabei reicht es doch völlig aus, das neue Part 3 zu kaufen. Noch besser wäre es freilich, die Updates würden immer nur einer einzelnen Version zugute kommen, wie das ja bei vielen anderen Spiel-Apps üblich ist - siehe Doodle God, Angry Birds oder Cut the Rope. Einmal bezahlen und dann immer wieder neue Erweiterungen spielen: Dieses Konzept mag man als Anwender doch sehr. Immerhin gibt es jetzt eine iPad-Version des Spiels, die alle drei Parts vereint. Los geht's: Im Spiel Hungry Shark steuert man den hungrigen Hai alleine durch das Neigen des iPhones. Schon saust der Knorpelfisch los, um die zahllosen kleinen Fische aufzufressen. Das gibt Punkte, füllt den Health-Pegel wieder auf und lässt den Hai über kurz oder lang wachsen und stärker werden. Im Oberflächenwasser kann der Hai auch kreischende Schwimmer auffressen, Strandnixen vom Wasserrand polken oder den Jet-Ski-Rasern hinterhersausen. Mit einem "Boost" (Finger auf's Display drücken) springt der Hai sogar aus dem Wasser, um fliegende Pelikane zu erwischen. Spaß macht es auch immer wieder, tiefer zu gehen, um die tiefschwarzen und nachtdunklen Gefilde ganz, ganz unten zu erforschen. Bei Hungry Shark darf das zähnebewehrte Maul nie stillstehen. Der Hai braucht Energie. Geht der Health-Balken zur Neige, stirbt der Hai - und das Spiel ist sofort vorbei. Energie verliert der Hai sowieso ständig. Aber wenn er sich dann auch noch mit Quallen, Krebsen oder Kugelfischen anlegt, verliert er auf einen Schlag gleich ganz viel Power. Das passiert auch, wenn der Hai in eine explodierende Mine, in eine Öllache oder in die Ausdünstungen eines leck geschlagenen Giftfasses hineinschwimmt. Also Vorsicht! Hungry Shark 3 macht erstmals auf HD und bietet eine feine Retina-Grafik. Da freut man sich als Besitzer eines iPhone 4. Wichtiger für den Hungry-Shark-süchtigen Spieler ist aber vielmehr, dass sich in Part 3 einmal mehr die Unterwasserwelt erweitert hat. So gibt es über 25 neue Feinde und Fresserchens. Wir haben bei unserem ersten Spiel etwa andere Haie ausgemacht, die sich nun ebenfalls als Freßkonkurrenten mit im Wasser tummeln. Hinzu kommen ultraschnelle Schwertfische und der mysthische Kempy-Barsch. Schilder führen den Spieler unterwasser in eine völlig neue Spielwelt hinein. Ein riesengroßes Labyrinth aus Höhlen und Gängen führt mitten durch eine aktive Vulkanlandschaft hindurch. Hier brechen immer wieder Vulkane aus und bringen das Wasser zum Kochen. Keine Frage: Der Hai sollte dann besser nicht an dieser Stelle auf die Jagd gehen, sonst kann man sofort Schillerlocken aus ihm machen. Gelingt es dem Hai, diese Hürde zu nehmen, so entdeckt er ein geheimes Forschungslabor der Menschen, das tief in den Felsen eingearbeitet ist. Hier läuft leckere Beute herum, die sich mit einem kühnen Sprung von den Plattformen holen lässt. Allerdings sind die Menschen hier nicht eben wehrlos. Passt der Spieler nicht auf, hängt der Hai auf einmal ausgeweidet am Seil. Upps. Hungry Shark 3 ist ein echter Time-Killer, ein Kultspiel für die Mittagspause, ein makabrer Freßspaß vom anderen Ende der Nahrungskette. Das Spiel unterstützt das Game Center mit 20 Challenges, die zu knacken sind. Es kostet nicht mal einen Euro. Also: Volle Kaufempfehlung. ( Carsten Scheibe ) Hungry Shark Part 3 3.0.1 Anbieter: Future Games of London Größe: 27,8 MB Preis: 0,79 Euro Sprache: Englisch Wertung: ***** (5 von 5) Link zur Homepage Link zum AppStore
Hinter diesem Link steckt ein RSS-Feed, über den Sie bequem in ihrem Newsreader informiert werden, wann immer ein neuer Artikel auf stern.de zu Ihrem Suchbegriff erscheint.
Was sind RSS-Feeds?Dann stellen Sie sie in unserer Wissenscommunity "Noch Fragen".
14:21 Das perfekte Grillsteak: Vierer-Regel beachten
10:00 Kleine grüne Kohlrabiknollen sind besonders zart
09:51 Für König und Papst: Violetter Knoblauch aus Spanien
08:47 Burger vom Maibock mit Sellerie-Wedges und Preiselbeerdip
08:43 Nur wenig Waldmeister an die Maibowle geben
10:14 Gute Erdbeerkonfitüre mit viel Frucht muss nicht viel kosten
12:14 Sommeressen - Salate mit Linsen als perfekte Sattmacher