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So gelingt der Umstieg auf ein anderes Betriebssystem

Die Zeit von Windows XP läuft ab, Experten raten dringend zum Wechsel auf ein anderes Betriebssystem. stern.de erklärt, wie und wohin sie am besten umsteigen können.

Aus und vorbei: Microsoft schickt Windows XP in Rente.

Aus und vorbei: Microsoft schickt Windows XP in Rente.

Jetzt ist es endgültig soweit: Am 8. April beendet Microsoft den Support für Windows XP. Updates wird es nicht mehr geben, Sicherheitslücken werden nicht mehr gestopft. Wer gar nicht anders kann, sollte das Betriebssystem nur unter Sicherheitsvorkehrungen weiter benutzen. Allen anderen raten Experten dringend zum Wechsel auf ein anderes Betriebssystem. Aber welches ist das richtige und wie gelingt der Umstieg?

Für Microsoft-affine Nutzer sind Windows 7 und 8.1 empfehlenswert. Beide Systeme werden noch ausreichend lange mit Updates versorgt, bis zum Jahr 2020 beziehungsweise 2023. Allerdings ist vor allem der Wechsel zu Windows 8.1 für XP-User eine große Umstellung. Dessen touch-optimierte Kacheloptik unterscheidet sich stark vom klassischen Bedienkonzept, das auf Tastatur und Maus ausgelegt ist. Nach Klagen der Nutzer hat Microsoft nun aber ein Update angekündigt, das liebgewonnene alte Features zurückbringen soll.

Persönliche Daten vorher sichern

Ob Ihr Computer und angeschlossene Geräte mit Windows 7 oder 8.1 überhaupt kompatibel sind, können Sie mit Microsofts Upgrade-Assistenten testen. Das Tool ist kostenlos, auf Wunsch kann das neue Betriebssystem direkt gekauft und installiert werden. Aber Vorsicht: Persönliche Daten und Einstellungen gehen beim Unstieg von XP auf eine höhere Windows-Version verloren. Fotos, Videos, E-Mails und Musik sollten vorher auf einer externen Festplatte gesichert werden. Dafür bietet Microsoft das Tool Windows Easy Transfer an. Genauso wie eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für den Umstieg.

Alternativ zu Windows kann auch Linux auf den Rechner gespielt werden. Von dem Open-Source-Betriebssystem gibt es diverse Versionen mit unterschiedlichen Benutzeroberflächen, die meist sehr günstig oder sogar gratis erhältlich sind. Leider sind viele Windows-Programme nicht mit Linux kompatibel, aber es gibt viele, oft kostenlose Alternativen. Ein Beispiel: Libre Office statt Microsoft Office. Zum Umstieg von Windows auf Linux hat zum Beispiel die Zeitschrift c't gerade erst ein Sonderheft herausgegeben.

Timo Brücken

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