Der Fuchs ist auf der Überholspur

15. Juni 2009, 18:14 Uhr

In Deutschland ist Firefox ein Star. Über 40 Prozent der Bundesbürger nutzen den Internet Browser der Mozilla Foundation fürs Surfen im Web. Auch International ist Firefox auf dem Sprung, den Internet Explorer zu überrunden. Doch das ist nicht die einzige Sorge von Microsoft.

Firefox, Mozilla, Internet Explorer, Microsoft

In Deutschland hat Firefox den bisherigen Marktführer Internet Explorer von Microsoft bereits überholt©

Microsofts Internet Explorer könnte nach Einschätzung von Hamburger Marktforschern noch in diesem Jahr seine langjährige Marktführerschaft an den Webbrowser Firefox verlieren. Mit einem Nutzeranteil von 40 Prozent habe der Browser der Mozilla Foundation die beiden jüngsten Versionen 7 und 8 des Internet Explorers (IE) zumindest unter den deutschsprachigen Nutzern bereits überrundet, teilte die Marktforschung Fittkau & Maaß am Montag mit. Microsofts jüngste IE-Versionen kommen danach zusammen auf einen Anteil von nur 38 Prozent.

Weltweit hatte die amerikanische Marktforschung Net Application für den Internet Explorer allerdings im Mai noch einen Marktanteil von 66 Prozent errechnet, Firefox kam in der US-Analyse auf lediglich 23 Prozent. Unter dem Druck des derzeit laufenden Wettbewerbsverfahrens der EU-Kommission hatte Microsoft erst vergangene Woche angekündigt, sein neues Betriebssystem Windows 7 in Europa ohne den Internet Explorer anzubieten. Konkurrenten werfen dem Softwarekonzern vor, seine beherrschende Stellung im Browsermarkt mit der Software-Bündelung weiter festigen zu wollen.

Auch in der Erhebung von Fittkau & Maaß ist Microsoft im deutschsprachigen Raum allerdings vorerst weiter Marktführer - aufgrund der mit einem Nutzeranteil von immer noch 12 Prozent noch immer viel genutzten Version 6 des Internet Explorers aus dem Jahr 2001. Apples Webbrowser Safari kommt danach auf einen Nutzeranteil von 3,1 Prozent, noch vor Opera (2,4 Prozent) und Googles Chrome mit 1,3 Prozent. Für die Studie befragten die Hamburger Marktforscher zwischen April und Mai über 120.000 deutschsprachige Internet-Nutzer.

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KOMMENTARE (10 von 10)
 
gmathol (16.06.2009, 10:11 Uhr)
Jeder der genannten Browser hat eine nette Funktion...
...z. B. der Google Chrome damit kann man in der Taskliste die haesslichen Animationen (Adobe) einfach beenden.
Fuer den Firefox gibt es viele Plug-ins, aber die gibt es fuer Opera oder IE8 auch. Im IE sind die allerdings etwas anspruchsvoller hintsichtlich der Installation - heisst braucht mehr Zeit und der Browser muss meistens neu gestartet werden. Das ist im Opera mit den verfuegbaren Widgets nicht der Fall.
Meine Favoriten: Chrome, Opera, Firefox und IE8. Der Apple-Safari auf Windows XP mit aelteren IE's kann schon mal Probleme machen.
Wem's nicht gefaellt mit Java kann man innerhalb einer Stunde seinen eigenen Browser entwickeln/startbereit haben. Wer etwas spezielles fuer sein Mobi braucht wird auch hier mit entsprechenden SDK's der Hersteller gluecklich.
SirDidimus (16.06.2009, 10:05 Uhr)
traldors
ach, sie "denken"...
Conval (16.06.2009, 10:00 Uhr)
Abstimmung
Irgendwie fehlt mir bei der Abstimmung Google Chrome und Apple Safari. Ich habe als Web-Entwickler zwar alle weit verbreiteten Browser installiert, aber benutzen tue ich mittlerweile ausschließlich Chrome. Besonders auch für ältere Rechner zu empfehlen, wenn man viele Fenster parallel öffnet, sollte man aber viel Speicher an Bord haben.
traldors (16.06.2009, 09:39 Uhr)
@SirDidimus
In Ihrem Fall reichen, so denke ich, öffentliche Verkehrsmittel bis an's Lebensende.
SirDidimus (16.06.2009, 09:31 Uhr)
ja und???
das ist wie beim auto. damit will ich auch nur von punkt a nach punkt b. genau wie beim surfen - da ist mir das progamm egal. hauptsache es funktioniert.
immer diese computerglaubenskriege...
hannes_schinder (16.06.2009, 08:44 Uhr)
Welch ein Vergleich!
Wer will schon Produkte aus dem MS - Imperium? Die Open - Source Gemeinde wird wichtiger denn je, denn mehr und mehr versuchen Staaten und Regierungen das Internet zu kontrollieren und so Demokratisierungsprozesse zu unterbinden.
wurzelkitt (15.06.2009, 22:32 Uhr)
Ohne FF
und ohne AdBlock+ und Stylish und Noscript sind Seiten wie stern.de gar nicht mehr benutzbar.
dekanus (15.06.2009, 20:23 Uhr)
Denn Füchse...
sind gar keine Rudeltiere!
starmax (15.06.2009, 19:11 Uhr)
66 bzw 77%
immerhin der schlauen STERN-/SPIEGEL-Leser nutzen ihn schon; ich auch, wegen der phantastischen add-ons, mit denen man sich diesen Browser optimal und werbefrei(!) einrichten kann. Obwohl der Safari schneller ist...
interpolantics (15.06.2009, 19:06 Uhr)
Falsche Grundgesamtheit bei den Prozentangaben
Das ist mal wieder typisch für stern.de. Nicht 40% der Bundesbürger nutzen Firefox, sondern 40(,2)% der Internetnutzer(!). Das sind ja nur ein Unterschied von ein paar Millionen Menschen. Aber im Ernst, wir sind hier ja im übertragenen Sinne nicht bei der Bundestagswahl, wo der Prozentanteil der das Internet nicht nutzt, nicht wahrgenommen wird. mfg.
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