Welche Schrift passt?

16. Dezember 2004, 13:54 Uhr

Viele Programme installieren gleich mehrere hundert Schriften auf der Festplatte. Der Windows beiliegende FontViewer ist da nicht das perfekte Programm, um die richtige Schrift für ein anstehendes Gestaltungsvorhaben zu finden. Ganz anders das Gratis-Tool "FontsOnCD". Das verschafft schnell den richtigen Überblick.

Das Tool tut nichts außer Schriftarten anzuzeigen - das aber extrem schnell©

Das Tool "FontsOnCD" ist nur 11 Kilobyte groß und demnach ein absoluter Winzling, der auf modernen Festplatten an ein Staubkorn in der Gulaschkanone erinnert. Das Programm muss auch nicht installiert werden, sondern lässt sich nach dem Auspacken sofort verwenden. Das edel gestaltete Tool blendet auf der linken Fensterseite sofort einen Verzeichnisbaum ein. Der nennt alle Ordner, die auf dem aktuellen Laufwerk vorliegen. Ein Laufwerkswechsel ist in diesem Programm leider nicht möglich. So muss der Font-Betrachter immer auf den Datenträger aufgespielt werden, der auch die Schriften speichert. Geht es darum, die bereits installierten Windows-Schriften zu sichten, so lohnt es sich, "FontsOnCD" irgendwo auf der Festplatte C: zu parken. Im nächsten Arbeitsschritt geht es darum, den Ordner auszuwählen, in dem die Schriften abgespeichert sind. Bei den Windows-Schriften handelt es sich dabei um das Verzeichnis C:\Windows\Fonts.

Alle Schriften auf einen Blick

Sobald das Programm mit dem passenden Verzeichnispfad "gefüttert" wurde, liest es in Sekundenbruchteilen alle Schriften aus. Umgehend generiert es eine scrollbare Liste aller Schriftnamen. Passend dazu wird ein Mustertext gleich in den einzelnen Schriftarten formatiert. Den Text für diese Font-Vorschau darf der Anwender übrigens selbst vorgeben. Wer also eine passende Schriftart für eine ganz bestimmte Überschrift sucht, trägt diesen Text einfach in das Programmfenster ein - umgehend wird er für die Vorschau verwendet. Neben der Schriftart kann der Anwender auch die Schriftgröße ändern und Formatierungen wie Fett, Kursiv oder Outline nutzen.

Nix außer gucken

Weitere Funktionen bietet "FontsOnCD" nicht. Es ist also nicht möglich, missliebige Schriften zu löschen oder neue Schriften zu installieren. Wer aber die Gelegenheit nutzt und etwa bei Larabie-Fonts ebenso kostenfreie wie legale Schriften downloadet, der kann die neuen Schätze gleich mit dem Schriftenbetrachter sichten, um anschließend nur die Fonts in das Windows-Fonts-Verzeichnis zu kopieren, die er auch wirklich gut findet. Noch besser: Das Tool lässt sich auch als Betrachter auf eine Schriften-CD übernehmen. In diesem Fall startet das Programm direkt von der CD und zeigt sofort die Schriften an, die im aktuellen Verzeichnis vorliegen.

Download beim Hersteller: fontsoncd.narod.ru

FontsOnCd
System ab Windows 98
Autor Denis Rakita
Preis Freeware
Sprache Englisch
Größe 0,01 MB
Schlagwörter powered by wefind WeFind
Fett Kilobyte Schriftart Windows
Digital
Ratgeber und Extras
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