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6. Oktober 2008, 15:25 Uhr

Student muss keine Rundfunkgebühr für PC zahlen

Seit 2007 müssen für internetfähige PCs Rundfunkgebühren bezahlt werden. Das Verwaltungsgericht Münster hob nun den Gebührenbescheid gegen einen Studenten auf. Begründung: Der bloße Besitz des PC lasse nicht automatisch auf Radioempfang schließen.

Für das Verwaltungsgericht Münster ist der PC kein Rundfunkempfänger© Norbert Försterling/DPA

Allein der Besitz eines internetfähigen Computers verpflichtet nach einem Urteil des Verwaltungsgerichtes Münster noch nicht zur Zahlung von Rundfunkgebühren. Das Gericht hob mit der noch nicht rechtskräftigen Entscheidung (Az.: 7 K 1473/07) den Gebührenbescheid des WDR (Köln) an einen Studenten aus Münster auf. Laut Gericht wurde damit erstmals in Nordrhein-Westfalen ein Gebührenbescheid für einen internetfähigen PC aufgehoben. Die Gebührenfreiheit für Computer, mit denen man etwa Radio hören kann, war 2007 gefallen. Seither werden 5,52 Euro im Monat von der Gebühreneinzugszentrale (GEZ) erhoben, sofern weder Fernseher noch Radio existieren.

In der Frage der PC-Gebühren haben Gerichte bundesweit bisher unterschiedliche Auffassungen vertreten. Die Münsteraner Richter befanden, aus dem bloßen Besitz des Computers könne nicht automatisch auf Rundfunkempfang geschlossen werden. Internet-PCs wie auch andere multifunktionale Geräte würden zwar vielerorts zu verschiedenen Zwecken genutzt, "aber typischerweise (noch) nicht als Rundfunkempfangsgeräte". Neben den Internet-PCs könnten Verbraucher auch mit Notebooks, UMTS-Handys oder sogar internetfähigen Kühlschränken Rundfunk-Programme empfangen.

"Nachweis schwierig"

Einschränkend heißt es in der Mitteilung des Gerichtes weiter, die Kammer verkenne nicht, dass der Nachweis der tatsächlichen Nutzung schwierig zu führen sei: Aber solange der Rundfunkstaatsvertrag an der Gebührenpflicht festhalte, ohne neueren technischen Entwicklungen erkennbar Rechnung zu tragen, sei eine einschränkende Auslegung geboten. Andernfalls stelle die Gebühr eine "unzulässige Besitzabgabe" für internetfähige Computer dar.

 
 
KOMMENTARE (3 von 3)
 
bR4iNST0RM (08.10.2008, 12:19 Uhr)
Schwachsinn GEZ-Gebühr!
Zumal die GEZ-Gebühr für einen Internetfähigen PC generell Schwachsinn ist! Denn alle (wir denken ja schließlich, und gerade im medialen Bereich nicht mehr National sondern Global) können die „Produkte“ der OEA, wie Radio und Fernsehen, Weltweit empfangen. Somit sind für ALLE! die Internet haben und diese „Produkte“ der OEA nun nutzen könnten, zur Gebührenzwangsabgabe verpflichtet!
Gleiches gilt für Fernsehen und Radio! Ich glaube kaum, dass Polen oder Tschechien, die auch ARD und ZDF empfangen können, Zwangsabgaben leisten?!
sportartmakler (06.10.2008, 16:31 Uhr)
ein kleiner teilerfolg
gegen dieses zwangsgebührenmonstrum. wann wird dieses system endlich auf eine haushaltsberechnung umgestellt? es kann doch wirklich nicht angehen für jedes gerät, unabhängig ob ich mit meinem kühlschrank nun fernsehen schaue oder nicht, abkassieren zu wollen.
@vegefranz. wenn sie in ihrem privaten umfeld nur halb so oft über die pösen linken hetzen, dann hat sich ihr freundeskreis wohl schon drastisch verkleinert? jedem seine meinung, auch die ihrige hat eine existenzberechtigung, aber muß die denn so nervend dargestellt werden?
mir bluten schon die augen
vegefranz (06.10.2008, 15:58 Uhr)
"Besitzabgabe" - das klingt nach Parteiprogramm der Linken/Ex SED
"Besitzabgabe" - das klingt nach Parteiprogramm der Linken/Ex SED. PC-besitzabgabe, swimmingpool-besitzabgabe, saubere Hosen-Besitzabgabe, Sparbuch-Besitzabgabe ......
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