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5. Dezember 2006, 12:26 Uhr

Wie sich Beckstein ein "Killerspiel"-Verbot vorstellt

Günther Beckstein fordert schon lange ein Verbot so genannter "Killerspiele". Nun hat einem Medienbericht zufolge der bayrische Innenminister seine Vorstellungen konkretisiert. Und auch die Justiz- und Innenminister der EU wollen über gewalttätige Computerspiele diskutieren.

Beckstein würde bestimmte Computerspiele gerne verbieten© Andreas Gebert/DPA

Der bayerische Innenminister Günther Beckstein (CSU) ist schon lange einer der lautesten Kritiker von Computerspielen. Nach dem Ereignissen von Emsdetten, wo der 18-jährige Waffennarr Sebastian B. an seiner Schule um sich schoss, wird in Deutschland ein Verbot "Gewalt verherrlichender " Computerspiele intensiv diskutiert. Schließlich sei, so die Befürworter des Verbotes, B. ein Fan solcher so genannter "Killerspiele" gewesen.

Beckstein hat nun seine Verbotspläne konkretisiert. Dabei handele es sich allerdings zunächst um eine "Diskussionsgrundlage" für die Schaffung eines entsprechenden Gesetzes. Gegenüber "Spiegel Online" hat der CSU-Mann erklärt, wie er sich ein Verbot von "Herstellung, Vertrieb und Kauf" gewalttätiger Spiele vorstellt. Ansatzpunkt sei der Paragraph 131 des Strafgesetzbuches (StGB), der sich mit Gewaltdarstellung beschäftigt.

Im Gesetz heißt es: Bisher wird "mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft", wer Inhalte verbreitet oder herstellt, die "grausame oder sonst unmenschliche Gewalttätigkeiten gegen Menschen oder menschenähnliche Wesen" in einer Art schildert, die "eine Verherrlichung oder Verharmlosung solcher Gewalttätigkeiten ausdrückt". Diese Formulierung sei laut Beckstein zu schwammig. Er will den §131 so umformulieren, dass er auf Computerspiele passt. Der Entwurf sieht laut "Spiegel Online" so aus: "Wer Computerspiele, die es den Spielern als Haupt- oder Nebenzweck ermöglichen, eine grausame oder die Menschenwürde verletzende Gewalttätigkeit gegen Menschen oder menschenähnliche Wesen auszuüben, verbreitet, [...] herstellt, bezieht, liefert [...], wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder Geldstrafe bestraft." Wichtig sei, so Beckstein, der Bezug auf das "aktive Handeln" des Spielers.

Der bayerische Innenminister hofft, dass nach Diskussion des Papiers in Bund und Ländern bereits im Januar 2007 ein entsprechender Gesetzesentwurf vorliegen könnte

Die EU steigt in die Diskussion ein

Gewalt verherrlichende Computerspiele sollen ein Thema der deutschen EU-Ratspräsidentschaft werden. Bundesjustizministerin Brigitte Zypries sagte in Brüssel, sie habe den anderen EU-Staaten zugesagt, darüber auf dem informellen Treffen der 27 europäischen Justiz- und Innenminister Mitte Januar in Dresden zu sprechen. EU-Innenkommissar Franco Frattini strebt eine Selbstverpflichtung der Hersteller solcher Spiele an, um Kinder vor ihnen zu schützen. Die Kommission plant dazu auch eine Konferenz mit Spiele-Herstellern. In einem Brief an die Innenminister der 25 EU-Staaten berichtete Frattini von jüngst herausgekommenen Produkten, bei denen ein junges Mädchen seelisch und körperlich misshandelt werde. "Spiele, bei denen man normale Passanten in den Straßen erschießen soll oder wo man Kinder in der Schule tyrannisieren muss, sind weitere Beispiele für solche letztlich obszönen und perversen Spiele", schrieb Frattini den Ministern bereits eine Woche vor der Tat von Emsdetten.

Solche Spiele geben Jugendlichen nach Ansicht Frattinis ein schlechtes Vorbild, könnten gewalttätiges oder einschüchterndes Verhalten von Kindern hervorrufen oder bestärken und dies als normal darstellen. Der Kommissar sprach sich in seinem Brief an die Minister dafür aus, die Anbieter solcher Spiele in die Debatte einzubeziehen.

Druck von Großbritannien und Schweden

In Deutschland war nach dem Amoklauf in einer Schule in Emsdetten die Debatte über stärkere Verbote so genannter Killerspiele wieder neu in Gang gekommen. Zypries verwies auf deutsche Vorschriften, die einige dieser Spiele verbieten. Außerdem gebe es die freiwillige Selbstkontrolle. In der EU seien es neben Frattini vor allem Großbritannien und Schweden, die auf gemeinsame Schritte drängten.

Die Innen- und Justizminister der EU treffen sich am 15. und 16. Januar in Dresden. Es ist das erste informelle Ministertreffen während der deutschen Ratspräsidentschaft im ersten Halbjahr 2007. Auf den informellem Treffen fallen keine Beschlüsse. Oft werden jedoch die Weichen für spätere Einigungen gestellt.

san mit Material von Reuters und DPA
 
 
KOMMENTARE (9 von 9)
 
Drachton (06.12.2006, 18:33 Uhr)
Wieviel Bier hatte er wohl intus?
Wie ich diesen Mann liebe ... von nichts ne Ahnung aber große Worte schwingen. Auffällig ist nur das sowas meistens immer aus dem "gelobten" Land Bayern kommt. Steht das womöglich noch in irgendeinem Zusammenhang? Stoiber mit bissle zuviel Bier intus als Vorbild, sowas musste ja kommen. Auf der einen Seite muss unbedingt eine Killerspielverbot her aber auf der anderen Seite wollen se die Bundeswehr nach Afghanistan schicken. Aber nein dort unten herrscht doch keine Gewalt und es kommen keine Leute um ... tzz was denke ich mir bloß. Tja was soll man sonst anderes machen, wenn ein Schulsystem versagt ... richtig die Killerspiele sind dran schuld. Natürlich wissen sie zu gut, dass sowas am Elternhaus, Gewalt unter Jugendlich und wie schon gesagt Schulsystem liegt, aber um dort was zu ändern, das wäre teuer. Daher "Spiele verbieten" und das "Volk" ist zufrieden. Ich spiele seit weit mehr als 6Jahren solche Spiele. Will ich ein Attentag verüben? Möchte ich meine Ex-Lehrer töten, womöglich sogar meine Ex-Klassenkameraden? Nein, aber wenn so ein Spezi wie Beckstein sowas von sicht gibt, würd ich schon nen Attentag auf Beckstein verüben. Zu gerne möchte ich sehen, dass "alle die solche Spiele spielen in den Knast kommen" ... möchte Herr Beckstein vll. sogar die Gestapo wieder einführen, die dann die Leute überwachen? Naja solange die Deutschen so dumm sind, und alles glauben was in der Bild-Zeitung steht, sehe ich schwarz. An das überaus "christlich-katholische" Bayern: Erst denken, dann wählen
KuebelRider (06.12.2006, 15:39 Uhr)
Verbot von Killerspielen!
Dies ist auf den Vorfall in Emsdetten, dem Amoklauf, bezogen. Es geht um den Fall und die Reaktion der Politiker, mit dem Verbot von Ballerspielen.
Erstmal zu dem gelaber von den Politikern, die sowieso keine Ahnung haben. Ein generelles Verbot für solche Spiele (Ballerspiele) wie sie gerne genannt werden, ist NICHT möglich! Es stehen riesige Konzerne dahinter, die unmengen Gelder ausgeben und einehmen um solche Spiele zu produzieren und zu verkaufen und die werden nen Teufel tun, keine Spiele mehr nach Deutschland zu liefern. Die werden sich wehren Dagegen , einen ihrer größten Abnehmer zu verlieren. Allein der Verzicht für die Politiker auf die Steuer, die sie einheimsen können durch den Verkauf von Videospielen, is ein widerspruch, genauso wie sie niemals auf die Tabaksteuer verzichten könnten, wir wissen doch alle wie geldgeil die sind! Zumal, sich diese Spiele soweit etabliert haben, das es ganze Ligen und Turniere gibt, in denen Vereine sogar ihr Geld damit verdienen, sogar bis in Millionen höhe! Wer soll denen denn bitte ihr Geld geben, wenn die Spiele verboten werden??? Es wird immer eine Möglichkeit geben, an solche spiele ranzukommen, im Ausland werden sie bestimmt nicht so schnell verboten und/oder man kann sie auch downloaden, es wird immer eine Möglichkeit geben! Man sollte lieber drüber nachdenken, dass man es verhindert, dass solche Schusswaffen in Umlauf kommen. Hätte der Täter von Emsdetten nicht die Möglichkeit gehabt an solche heranzukommen, hätte er auch nicht Amoklaufen können, logisch oder??? Es gibt da diese Organisation, der Freiwilligenselbstkontrolle, die sagen einem, durch so kleine geile Schilder auf den Packungen, das manche Games ab 18 sind. Warum machen die wohl so etwas? Klar, die gehen davon aus das man mit 18, den geistigen Zustand erreicht hat, diese Spiele spielen zu dürfen! Er durfte sich diese Spiele also legal kaufen und besitzen! Dann müsse man ja diese Organisation ebenfalls abschaffen. Quasi waren sie mitschuld daran, das er Amok gelaufen ist! Aber auch so, kommt man an das ran, was man haben will und des lässt sich nicht verhindern...
Nächster Punkt: Die Menschlichkeit! Man wird nicht zu einem Amokläufer, wenn man Computerspiele spielt! Ich selbst spiele schon seit einer Ewigkeit Ballerspiele, aller Art. Bin in einem Clan und spiele seit über 4 Jahren auch schon Online! Was hätte ich schon alles angestellt, wenn games wirklich blöd im Hirn machen. Ich hätte schon ganze Landstriche ausradieren müssen! Was ist wenn ich ein Profi in MARIO bin? Dann geh ich auch nicht raus auf die Strasse und springe den anderen auf den Kopf um sie platt zu machen oder??? Ausserdem, wer hat denn gesagt, dass man sofort zu einem potenziellen Amokläufer wird, nur weil man vorm Computer sitzt und man dadurch die Realität vergisst? Was ist dann mit Fachinformatikern? Die besitzen dann wohl keine Realitätsnähe mehr oder wie? Ich habe viele Freunde, hab spass am leben, ich gehe weg, in die Disse, an den Strand, wenns Wetter stimmt, ich mach party, ich versteh mich mit meinen Eltern sehr gut, ich hatte auch meine höhen und tiefen, die gibs nun mal im Leben, aber damit muss man umgehen können! Diese Vorfälle, wie in Erfurt und auch in Emsdetten, sind darauf zurückzuverfolgen, das die Täter sehr labil waren, des bedeutet, sie waren vorgeschädigt! Sie schreiben selbst in ihren Abschiedsbriefen, das sie nicht mehr können, dass sie Hilfe brauchten, keinen Ausweg wussten und nur noch andere mitschädigen wollten, in dem sie einen Amokluaf ankündigten, aber es wurde nie geschrieben "Weil ich Counterstrike spiele, hab ich bock auf einen Ausraster und baller um mich"! Nur weil jetzt dieser Fall, dem aus Erfurt ziemlich gleicht, muss man nicht gleich sagen das alle Krank im Kopf sind weil sie Computerspielen! Erst wenn des Kind in den Brunnen fällt, wird er zugedeckt! Jetzt fällt plötzlich allen ein das diese Games scheisse sind, toll, echte Blitzmerker, jetzt müssen alle Games verboten werden, am besten komplett abschaffen, Arbeitsplätze ruinieren (ab hier frag ich mich gerade wer denn als nächstes Amok läuft, der Arbeitlose vielleicht), Fabriken schließen, am besten abreißen, damit nie wieder diese Teufelsspiele produziert werden, ins Ausland reißen, dort auch alle Produktionsfirmen solcher Spiele einreißen! Aussage über abschaffen ist nicht ernst zu nehmen!
Es ist die Frage, was für ein Mensch, ist in der Lage, so etwas zu tun? Wir kennen diesen Jungen nicht, den aus Erfurt auch nicht! Wir werden den genauen Grund für die Taten nie erfahren, nur Theorien und Gerüchte, des geht dann ein halbes Jahr lang und plötzlich denkt niemand mehr daran. Wer psychisch, Tiefschläge im Leben nicht verkraften, wer Kritik nicht verarbeiten kann, wenn man im Leben nichts schönes hatte, wer also nichts zu verlieren hat, dieser jemand ist dann wohl zu allem fähig! Aber alle Menschen über einen Kamm zu scheren, ist einfach nur falsch!
RichardRoe (05.12.2006, 21:26 Uhr)
Hugh! Die Inkompetenz in Person hat gesprochen.
Ich frage mich gerade wieviele Amokläufer ob der Unfähigkeit der Politik zu ihrer Tat geschritten sind...
Wie soll man reagieren wenn, einfach so wegen einer einzelnen Person die Amok gelaufen ist, einem das Hobby genommen wird?
Ich muss gestehen das sich da leichte Hassgefühle in mir breit machen.
Aber keine Panik Herr Beckstein. Meine Familie ist intakt. Mein Studium läuft zwar nicht perfekt und das Geld ist auch immer knapp (wobei hier die Politik nicht ganz unschuldig ist, aber das ist ein anderes Thema), aber ich bilde mir ein soweit im sozialen Umfeld gefestigt zu sein das ich "Killerspiele" (kann mir eigentlich jemand sagen was das GENAU ist?) spielen kann ohne gleich Amok zu laufen.
Wobei sich mir auch die Frage aufdrängt warum Alkohol und Zigaretten noch erlaubt sind. Beide können nachweislich direkt zu Tode führen und sind nicht, wie bei Spielen, ein Teilaspekt des Ganzen (was ja eigentlich auch noch nicht gesichert ist).
In Deutschland sterben jährlich Hunderte von Leuten an den Folgen von Alkohol. Und trotzdem habe ich 14 jährige Kinder(!) Wodka trinken sehen. Aber es ist ja erlaubt sich als Kind ins Koma zu saufen und vollkommen harmlos.
Ein weiterer Punkt der mir zu denken gibt: Der EU-Innenkommissar Franco Frattini spricht von einem verachtenswerten Spiel "bei denen ein junges Mädchen seelisch und körperlich misshandelt werde".
Nun. Der Herr Innenkommisar hat Recht. So ein Spiel gehört verboten. Und mit Sicherheit stimmen mir da ausnahmslos alle Computerspieler in Deutschland zu. Aber warum sagt er uns nicht was das für ein Spiel sein soll? Ich will nur einen Beweis das dieses Spiel existiert. Einen Namen, ein Bild, die Firma die es produziert oder jemanden der es schon einmal gesehen hat.
Ein Schelm wer denkt das dieses Spiel nicht existieren würde. Denn jeder weiss das es uns Spielern nur um das Töten geht. (Achtung: Das war Sarkasmus!)
Ich frage mich ausserdem warum in Spielwarenläden Spielzeugpistolen verkauft werden. Warum können sich kleine Kinder diese kaufen und "Räuber und Gendarm" spielen? Werden da nicht die nächsten Amokläufer herangezüchtet?
Nein! Werden sie nicht.
Denn bevor einer von diesen Kindern Amok läuft, spielt er einmal ein "Killerspiel" auf dem PC und dann ist es vollkommen belanglos was sonst noch in seiner Erziehung falsch gelaufen ist. Sobald so ein Spiel auf dem PC gelaufen ist ist alles zu spät.
Da fällt mir auch Erfurt wieder ein. Robert S. war Mitglied in einem Schützenverein. Schiessen gelernt hat er aber bei CounterStrike. Nun. Wenn ich beim Bund so geschossen hätte wie in einem Computerspiel, hätt ich mir sämtliche Knochen gebrochen.
Gut das man in so einem Verein nur Kameradschaft, Freundschaft und Verantwortungsbewusstsein lernt. (Was jetzt keine Kritik an Schützenvereinen sein soll. Eher eine Kritik an diesem "Argument")
Aber ich glaube wir machen uns alle unnötig Gedanken.
Wenn jemand schon an scharfe Waffen herankommt wird ihn wenigstens ein Verbot von "Killerspielen" davon abhalten Amok zu laufen. Da fühl ich mich doch gleich viel sicherer...
principatus (05.12.2006, 19:09 Uhr)
Die unendliche Geschichte Teil 2
//Leider ist mein Kommentar vorhin nicht ganz angekommen, deshalb schreibe ich ihn jetzt nochmal. Wenn es sowas wie einen Mod gibt, möge der bitte den alten Kommentar von "DarkInfinitY" löschen, ich selber kann das leider nicht.//
Diese Diskussion über "Killerspiele" geht mir nun langsam wirklich auf die Nerven...
Kaum hat sich die Diskussion darüber wieder gelegt kommt es zu einem neuen Amoklauf und das erste was bekannt wird ist: >> Der Täter hat "Killerspiele" gespielt.
Sunwalker (05.12.2006, 17:57 Uhr)
Handeln, aber trotzdem nicht zur Lösung beitragen
Das ist elderi mal wieder typisch für Herrn Beckstein, auch wenn er gar keine Ahnung, worum es bei den Spielen geht. Trotzdem fordert er ein Verbot. Es wundert mich leider nicht, dass gerade Herr Beckstein versucht solche Spiele zu verteufeln. Ganz nach dem Motto "was man nicht kennt, kann nur schlecht sein".
Voralldendingen wird damit das Problem nicht gelöst, denn zwar haben viele Amokläufer (auch nicht alle) solche "Killerspiele" gespielt, doch sie haben den Amoklauf nicht gemacht, WEIL sie so etwas gespielt haben. Viel mehr hatten sie ein psyschiches Problem und haben desswegen diese Spiele konsumiert. Nicht andersrum. Zudem könnte es ja auch sein, dass die meisten Verbrecher schon einmal Auto gefahren sind, also müsste man nach Beckstein-Logik, Auto fahren verbieten.
Zu dem kann man keinem Erwachsenen mehr vorschreiben, was er zu tun oder zu lassen hat. Dies ist eindeutig eine Bevormundung der Bürger und man spricht Ihnen die Eigenverantwortung ab.
Doch scheinbat hat Herr Beckstein mit Logik und Demokratie nicht viel am Hut...... und so etwas "dient" dem Volk. Einfach peinlich.
danz (05.12.2006, 16:14 Uhr)
Der Ausweiss als Schlüssel
Warum ist es nicht möglich den Ausweiss einer Person bei der Installation von spielen zu fordern die eine FSK 18 haben oder "Keine Jugenfreigabe".
Die Ausweiss Nummer wird bei installation angegeben und über das Internet bestätigt. Sollte sich das alter unter der FSK Grenze befinden wird das Produkt nicht zu installieren sein.
Ich persönlich spiele CounterStrike Source und bin sehr gut in diesem Spiel. Wir spielen mit zusammen mit unserem Team in einer LIGA und gerade das macht es so interessant. Meine Reaktion wird Tag täglich immer auf vordermann gehalten und mein Fähigkeit zu Kommunizieren steigt auch bei jedem Match.
Es geht nicht um Ballern Ballern , JUHU Tot. NEIN! Es geht darum spaß zu haben und sich von der "TETRIS" Community fern zu halten.
Wird es in Deutschland ein verbot geben verspreche ich euch das verdammt viele Leute durchdrehen und das dann genau das passiert was Emsdetten eingeholt hat. Ich persönlich werde mir auch nicht meine Software wegnehmen lassen! ICH habe dafür gezahlt und ICH möchte dieses Spiel spielen und lasse mir nicht von irgentjemanden noch sagen was ich darf und was nicht!
Stellen Sie sich doch einmal vor das ihnen von heute auf morgen das Billiard Spielen verboten wird. Die Coes könnte man ja als Schlagwaffe verwenden und die Kugeln könnten ja als Wurf Objekt dienen! IST SO, JA!
NACHDENKEN! DANN HANDELN!
Gruß
Divitiacus (05.12.2006, 15:51 Uhr)
Bin ich ein Nazi?
Ja, mir steht diese argumentation auch bis zum Hals.
Ich bin ein Nazi, weil ich Wolfenstein spiele.
Hitler hat den zweiten Weltkrieg auch nur angefangen, weil er stundenlang Counter Strike gespielt hat.
ne, ne, ne: dieses Niveau ist peinlich- ich wetter: der gute hat bisher kein einziges KILLERSPIEL angeschaut-
ach so: ich zocke auch Guild Wars und töte jeden Tag wild rum- also passt auf sonst lauf ich amok ...
peinlich, peinlich dieser Vorschlag
DarkInfinitY (05.12.2006, 15:29 Uhr)
Die unendliche Geschichte
Diese Diskussion über "Killerspiele" geht mir nun langsam wirklich auf die Nerven...
Kaum hat sich die Diskussion darüber wieder gelegt kommt es zu einem neuen Amoklauf und das erste was bekannt wird ist: >> Der Täter hat "Killerspiele" gespielt.
Staudenmaier007 (05.12.2006, 14:56 Uhr)
Kleinster gemeinsamer Nenner ?
Schließlich sei, so die Befürworter des Verbotes, B. ein Fan solcher so genannter "Killerspiele" gewesen.
Vielleicht aber auch ein Fußballfan ?
Rasanter Autofahrer oder Biertrinker ?
Wie einfach können wir uns die Lösung machen ? Liegt die Gewaltbereitschaft nicht im Menschen selbst ? Ist der Auslöser ein Videospiel oder das soziale Umfeld ?
Warum nicht die Waffen verbieten ? Oder die Schützenvereine ?
Wodurch oder unter welchem Einfluß werden mehr Gewalttaten verübt ? Unter Alkoholeinfluß oder durch Medien ? Wie kommen Randale bei Fußballspiele zustande ?
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