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Daten sparen und flinkeres Scrollen: Das kann das neue Google Chrome 49

Mit dem neuen Chrome 49 drückt Google auf die Tube: Der flotte Browser soll noch schneller sein und dabei sogar Daten sparen. Wir verraten, was er sonst noch kann.

Das Icon von Googles Chrome-Browser klebt an einer Wand.

Googles Browser Chrome ist sehr beliebt. Jetzt ist Version 49 erschienen.

Früher brauchten Browser Jahre, um von einer Version auf die nächste zu kommen. Google durchbrach dieses Muster, Updates gibt es alle paar Wochen. Und so ist der Suchmaschinenkonzern mittlerweile bei der 49. Version seines beliebten Browsers angekommen. Die gleicht der letzten optisch wie ein Ei dem anderen - bringt aber trotzdem jede Menge Verbesserungen mit.

Zum einen scrollt der neue Browser auch auf Windows-Rechnern jetzt butterweich. Das Feature namens "Smooth Scrolling" kennen Mac-User schon länger, nun soll es auch unter Windows lästige Ruckler beim Scrollen ausgleichen. Sicher, die traten nicht bei jedem auf, wer davon betroffen war, dürfte über diese Ankündigung aber geradezu euphorisch sein.

Daten-Sparer

Ebenfalls verbessert: der Datenhunger des Browsers. Bis zu viermal so schnell sollen entsprechend optimierten Seiten laden, 80 Prozent Daten werden eingespart. Gerade unterwegs mit dem Smartphone ist das ein Segen. Mit dem sogenannten "Save Data" gibt es für Webseiten-Entwickler nun die Möglichkeit, den Nutzer abgespeckte Versionen ihrer Seiten anzubieten, wenn diese das wollen.

Um den Datenhunger zu drosseln, muss man am Rechner lediglich das passende Plug-In installieren, Google bietet es hier zum Download an. Auf Mobil-Geräten reicht es sogar, die Daten-Komprimierung einzuschalten. Dazu tippen Sie in Chrome auf das Menü-Symbol rechts oben, dann auf "Einstellungen" und aktivieren unter dem Punkt "Datenkomprimierung" den Schalter. 

Mehr Sicherheit

Auch aus Sicherheitsgründen sollte man das Update unbedingt laden. 26 Sicherheitslücken werden geschlossen, auch einige kritische sind darunter. Wie gefährlich die Lücken sein können, zeigt, dass Google ihren Entdeckern bares Geld gezahlt hat. 15.500 US-Dollar konnte etwa alleine der Sicherheits-Experte Mariusz Mlynski einstreichen. Er hatte zwei Lücken gefunden. Mit solchen Belohnungen will Google es attraktiv genug machen, kritische Fehler zu melden - statt sie an Kriminelle zu verscherbeln. Die zahlen in der Regel allerdings deutlich besser.

Ein weiteres Feature: Audio- und Video-Daten lassen sich nun direkt über den Browser aufzeichnen. Das ist zwar sehr nett, aber wohl nur für eine kleine Zielgruppe interessant.

Der nächste Sprung wird größer

Mehr Veränderung dürfte die nächste Chrome-Version bringen. Mit Chrome 50 will Google das von Android bekannte Material Design auch in seinem Browser einführen. Dadurch dürfte sich die Optik und eventuell auch die Nutzung drastisch verändern. Auf Android-Geräten sieht Material Design sehr schick aus. Man darf also gespannt sein.

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