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23. September 2007, 07:54 Uhr

Auch die Aufpasser müssen aufpassen

Der "Hackerparagraf" zur Bekämpfung der Computerkriminalität zeigt Wirkung - aber anders als erwartet. Gerade wird das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik verklagt: Die Behörde verstoße angeblich selbst gegen das Gesetz. Von Rainer Mersmann

Das Linux-Sicherheitstool "Wireshark" zeigt Übertragungsdaten im Klartext - und ist theoretisch illegal

Das Gesetz, das im Volksmund auch als "Hackerparagraf" bezeichnet wird, wurde am Donnerstag vor Pfingsten gegen die Stimmen von PDS sowie des SPD-Abgeordneten Jörg Tauss abgenickt. Nachts um 2.00 Uhr hatten die Abgeordneten wohl keine Lust mehr, sich ausführlich mit dem Hackerparagrafen zu beschäftigen - sie wollten in den Pfingsturlaub - und die Redner gaben ihre Wortbeiträge lediglich zu Protokoll.

Sicherheitsexperten und die Verbände der IT-Branche hatten starke Bedenken geäußert und konkrete Änderungen vorgeschlagen. Die blieben jedoch unberücksichtigt und fanden keinen Eingang in das Gesetz, das zur Bekämpfung von Computerkriminalität gedacht ist. Intention des Gesetzgebers war es, beispielsweise den Schutz vor Virenschreibern oder Hackern zu verbessern, die in fremde Computer-Systeme eindringen. Mit dem neuen Paragrafen namens 202c StGB schießt die Bundesregierung aber weit über die EU-Vorgaben und vor allem über das Ziel hinaus, denn im neuen Regelwerk wird bereits das Vorbereiten von vermeintlichen Hacker-Angriffen unter Strafe gestellt. Wer also ein Programm schreibt, mit dem sich Sicherheitslücken ausfindig machen lassen, macht sich strafbar - aber auch, wer solche Programme verbreitet und besitzt. Und wer eine Sicherheitslücke findet und diese veröffentlicht, fällt ebenfalls unter das neue Gesetz.

Rundumschlag gegen Hacker - und System-Administratoren

Natürlich besitzen und benutzen Hacker, die in fremde Systeme eindringen wollen, solche Tools und Programme - aber auch System-Administratoren, die auf diese Weise ihr Computernetzwerk auf Schwachstellen abklopfen, um die Lücken dann zu schließen. Die einen wollen mit Hilfe der Hackertools in Computer eindringen, die anderen wollen mit den gleichen Tools genau das verhindern - aber jetzt machen sich beide strafbar. Ob sich allerdings Hacker durch die Gesetzesänderung beeindrucken lassen, ist fraglich. Seit August stehen nun auch System-Administratoren mit einem Bein im Gefängnis.

Selbst Sicherheitsexperten auf der Suche nach Schwachstellen in Programmen müssen ihre gewohnte Praxis ändern. Üblicherweise informierten sie den Hersteller eines betroffenen Programms und veröffentlichten die Sicherheitslücke dann im Internet - wenn möglich versehen mit einer Anleitung zum provisorischen Stopfen. Natürlich erfuhren Hacker ebenfalls durch die Veröffentlichung von so einem Loch. Demgegenüber erhielten auf diese Weise aber auch Sicherheitsexperten und Programmierer die Gelegenheit, an Sicherheits-Updates zum Schließen der Lücke zu arbeiten.

Konsequenz: Erste Firmen wandern ab

Im neuen Paragraf ist allein entscheidend, ob ein Programm oder eine Information dazu genutzt werden könnte, in fremde Computer einzudringen. Es finden sich keine Ausnahmeregelungen, die den Einsatz für legale Zwecke erlauben, wie es Sicherheits-Experten und IT-Branchenverbände gefordert hatten. Der führende Spezialist für die verbreitete Computersprache PHP, Stefan Esser, hat daraus seine Konsequenzen gezogen. Er veröffentlicht keine Sicherheitslücken mehr. Andere Fachleute folgten seinem Beispiel. Auch Firmen, die auf ihren Webseiten Sicherheitstools anbieten, haben reagiert: Sie verlegten ihre Server und Programmier-Abteilungen ins Ausland und entzogen sich damit der deutschen Gerichtsbarkeit.

Wenn man das Gesetz streng auslegt, macht sich sogar jeder Besitzer eines Windows-PCs strafbar: dort sind die Programme "ping" und "tracert" installiert. Mit "ping" lässt sich feststellen, ob ein Rechner online, mit "tracert" über welche Wege er zu erreichen ist. Beides sind grundlegende Voraussetzungen, um einen Rechner anzugreifen. Mit einem Fuß im Gefängnis stehen neuerdings auch Linux-User. Bei einem Linux-Rechner sind in der Regel die Programme "nmap" und "tripwire" beziehungsweise dessen Nachfolger "Wireshark" installiert. "nmap" dient dazu, offene "Türen" auf einem Rechner aufzuspüren. Mit den beiden anderen Programmen lässt sich der gesamte Netzwerk-Verkehr mitschneiden. System-Administratoren nutzen "nmap" beispielsweise zur Erkennung von Trojanern, da diese meist "Türen" öffnen, die normalerweise geschlossen sein sollten. Mit "tripwire" und "Wireshark" können sie ermitteln, ob Daten nach außen gehen, die nicht dafür bestimmt sind.

So kritisierte dann auch der SPD-Abweichler Jörg Tauss im Vorfeld der Abstimmung, dass der Wortlaut des Gesetzentwurfes zu einer "Kriminalisierung der heute millionenfach verwendeten Programme führe, welche auch für das Entdecken von Sicherheitslücken in IT-Systemen notwendig sind". Und Andy Müller-Maguhn vom Chaos Computer Club prognostizierte sogar: "Das Verbot des Besitzes von Computer-Sicherheitswerkzeugen öffnet auch dem Einsatz des Bundestrojaners Tür und Tor".

Alles nicht so schlimm - oder doch?

Das Bundesjustizministerium wiegelt ab: Selbstverständlich wolle man weder ganze Branchen und Berufsgruppen noch den privaten PC-Besitzer kriminalisieren. Dass ein um die Sicherheit bemühter System-Administrator nicht mit einem Hacker gleichzusetzen sei, sage einem doch schon der gesunde Menschenverstand. Aber wer schon einmal vor Gericht gestanden hat, weiß, dass Recht haben und Recht bekommen mit gesundem Menschenverstand wenig zu tun hat. Es gilt der Gesetzestext, und der lässt hier vermutlich wenig Spielraum für Interpretation.

"Tecchannel" will Klärung

Inwieweit das Gesetz Auslegungen zulässt, will das Magazin "Tecchannel" aus dem IDG Verlag klären. Es reichte bei der Staatsanwaltschaft Bonn Klage gegen das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) wegen Verstoßes gegen Paragraf 202c StGB ein. Das BSI bietet auf seinen Internet-Seiten die Software BOSS (BSI OSS Security Suite) zum Download an. Pikanter Bestandteil der Security Suite ist - neben anderen Programmen, die unter das Hackergesetz fallen könnten - der Passwort-Cracker "John the Ripper", über dessen Einsatzzweck wohl keine Zweifel bestehen dürften. Zwar ist das vom BSI in die Suite eingebundene Programm ausgebremst, aber über einen direkten Link zur Hersteller-Seite kann sich jeder Besucher die voll funktionsfähige Version herunterladen - nach Ansicht von "Tecchannel" ein klarer Verstoß gegen den Paragrafen 202c.

Die Staatsanwaltschaft in Bonn (Sitz des BSI) hat nun zwei Möglichkeiten: Entweder wird der Anzeige nicht stattgegeben, weil das BSI nach Meinung der Staatsanwaltschaft keine strafbare Handlung begeht, oder ihr wird stattgegeben und die Staatsanwaltschaft nimmt die Ermittlungen auf.

Für den Fall, dass der Anzeige nicht stattgegeben wird, rät "Tecchannel" den Betroffenen, sich am BSI zu orientieren: In einem seriösen Umfeld sei es demnach durchaus möglich, Sicherheitstools anzubieten und zu benutzen. Im anderen Fall empfiehlt "Tecchannel", Selbstzensur zu üben - erst recht, wenn es zu einer Verurteilung kommt. Ein Freispruch des für die BOSS-CD Verantwortlichen brächte ebenfalls Klarheit, so das Magazin.

Von Rainer Mersmann
 
 
KOMMENTARE (10 von 10)
 
traldors (24.09.2007, 13:23 Uhr)
Jeder (...)
bekommt was er verdient. Diese schwarzbraune Regierung unternimmt alles um Teile der Verfassung "auszuhöhlen" und kümmert sich einen feuchten Kehricht um Rechtsstaatlichkeit. Das Gesetz ist nur peinlich und beweist eines: Es ist von Blinden für Blinde geschrieben worden.
Der hier oft geäußerte "gesunde Menschenverstand" entschiede über eine Anklage kennt keinen Alltag in deutschen Gerichtssälen.
Zumal: Wer die Wahl hat anzuklagen oder nicht (sic: der "gesunde Menschenverstand" entscheidet) wird das Gesetz letztendlich willkürlich anwenden.
Vielen Dank Berlin für kompromisslose n Pfusch an bundesdeutschen Gesetzen :/
bR4iNST0RM (24.09.2007, 11:46 Uhr)
Das haben wir halt davon!
Das ist unsere Politik heute: „Nachts um 2.00 Uhr hatten die Abgeordneten wohl keine Lust mehr, sich ausführlich mit dem Hackerparagraphen zu beschäftigen - sie wollten in den Pfingsturlaub - und die Redner gaben ihre Wortbeiträge lediglich zu Protokoll.“
„keine Lust mehr“ habe ich auf unsere Politiker, nur hier kann man das nicht einfach „durchnicken“. Hier müssen erst langfristig anberaumte Wahlen abgehalten werden, für die sich eh nur noch ein Bruchteil der Wähler noch interessiert, da unsere Herren und Damen in der Politik ebenso keine wirkliche Lust haben, sich um jeden Pipapo der Bürger zu kümmern und diese auch sorgsam und mitdenkend durch zu führen. Ist ja alles mehr oder weniger egal! Nur im Wahljahr! Da wird die Werbetrommel mächtig in Schwung gebracht, damit die „lieben Wähler“ diese Volldeppen noch einmal wählen. Kurz danach wurden ja nie Versprechungen gegeben! Denn der Rubel rollt, man sitzt erst einmal wieder sicher auf den Positionen und alles andere: egal!
Natürlich, hier und da wird mal was schwergängig über die Bühne geschleppt, damit es nicht heißt sie hätten ja gar nichts gemacht.
Und so etwas kommt dann dabei raus! Keine Ahnung von nichts, aber fürs Verbieten langt es, da eh egal und zu dem keine Lust für Details! Schwaches Bild! Ganz schwach!
Known (24.09.2007, 11:23 Uhr)
Link zu Hintergrundinfos der Anzeige
Da ich einen Link zur Originalseite in dem Bericht vermisst habe, hier ist er:
http://www.tecchannel.de/link.cfm?pk=1729025
Greetings Known
PPSS (24.09.2007, 10:32 Uhr)
merkbefreiung
@RomanTicker: Bei Gesetzten gelten die Buchstaben des Gesetzes (mindestens bis zum OLG) und eben genau NICHT der gesunder Menschenverstand. Und deswegen ist dieses Gesetz schlecht!
.
@Stern: Warum haben Sie solche einen Artikel nicht VOR der Abstimmung über das Gesetz gebracht ?
insLot (24.09.2007, 10:18 Uhr)
Re: Abregen
Der Unterschied ist, dass Sie beim Autofahren aktiv auf den Baum zufahren müssen. Wir leben in einer globalen Welt. Und wir sind nicht das Auto, wir sind das Baum. Und der Hacker ist nicht unbedingt ein Auto, sondern eine Motorsäge.
Ihr Beispiel hinkt hinten und vorne.
RomanTicker (24.09.2007, 08:49 Uhr)
Abregen
Was soll die ganze Aufregung? Es ist doch wohl klar, dass kein System Administrator angezeigt wird. Es ist doch wohl ebenfalls klar, dass das Gesetz gegen illegale Aktivitäten gerichtet ist. Das wird auch jeder Richter so sehen. Grundsätzlich ist es auch eine gute Idee, dass Sicherheitslücken nicht mehr publik gemacht werden dürfen, denn die meisten Hacker haben ihre Kenntnisse ausschließlich aus derartigen Quellen. Manche Leute regen sich aus Datenschutzgründen über die Speicerhung ihrer Daten auf, auf die nur beschränkt Zugriff erfolgen kann, wollen dann aber, dass Sicherheitslücken offen im Internet einsehbar sind. Das ist absolut widersprüchlich. Es ist definitiv im Sinne des normalen PC Besitzers, wenn Sicherheitsprobleme nur den entsprechenden Firmen bekannt sind, die die Software verbessern oder Sicherheitssoftware anbieten.
Auch das Verbot von Hacker-Tools ist nicht besonders tragisch. Um die Sicherheit der eigenen Systeme zu überprüfen, muss der System Administrator keine Angriffe simulieren. Ich fahre mit meinem Auto auch nicht vor den nächsten Baum, um zu überprüfen, ob es sicher ist. Der Hersteller des Fahrzeugs sorgt für die Sicherheit und genauso kann der Administrator auf zahlreiche Soft- und Hardware zurückgreifen, um die Sicherheit zu optimieren.
dirch (23.09.2007, 23:12 Uhr)
Tripwire -> Wireshark
Seit wann ist denn Wireshark der Nachfolger von Tripwire?
Wireshark war doch früher Ethereal, oder!?!?!?
Schlecht recherchiert...
iHuman (23.09.2007, 18:31 Uhr)
wenn ahnungslose entscheiden
Wenn Ahnungslose entscheiden kommt so etwas dabei heraus.
Die Qualifikation unserer Politiker ist nicht ausreichend um solche Dinge zu entscheiden. Wenn Bildung in der BRD sowieso zu kurz kommt, so trifft dieses insbesondere die Menschen die den Staat steuern sollten.
Leider tragen diese Leute selten die Konsequenzen für ihre Handeln.
Feuern und Rente streichen müsste häufig die Konsequenz sein. Aber wer sollte das tun ?
Man hat ja keine Wahl.
Wird dieses Gesetz voll umgesetzt, dann dürfen wir unsere mechanischen Schreibmaschinen wieder in Betrieb nehmen.
Danke.
Nostradamus (23.09.2007, 14:09 Uhr)
Apple Besitzer noch schlimmer
Wer einen Apple Computer sein eigen nennt kann auch mit dem Standard Ports Scans ohne weiteres know how durchführen. Ein Port Scanner wird dort als grafisches Tool angeboten.
Die Zahl der verbotenen Tools geht von SATAN über PING, TRACERT, ARP (für adress spoofing dqas a und o) SNOOP, NGREP, ETHEREAL (also alle Arten von bekannten und unbekannten Packet Sniffern) etc..
Letztendlich sollte man einfach das CAPI für Ethernetkarten verbieten. In letzter Konsequenz ermöglichen diese Funktionen erst das Sniffen.
So gesehen müßte in Deutschland der Betrieb aller Netze unmittelbar verboten werden.
Aus meiner Sicht müßten auch alle Programmiersprachen mit API's zu LAN/ SAN Geräten verboten werden. Jeder Kompiler und jeder Programmierer der damit umgehen kann ist ein Hacker und jedes dieser Tools eine kriminelle Bedrohung, da jeder Programmieranfänger sich leicht einen einfachen Sniffer damit bauen kann.
Ohne einen Packet Sniffer kann man z.B. die Effizienz der Bandbreitenauslastung nicht bestimmen.
Das ganze Gesetzt ist Scheiße. Ich habe dazu fast alle Innnenministerien , alle Mitglieder des Bundesrates und den Bundespräsidenten angeschrieben.
Die Antwort war immer, dass das Gesetz so gemeint sei, dass es sich nur auf illegale Aktivitäten mit kriminellem Hintergrund bezöge. Dem Gesetzestext ist diese Intention jedoch nicht zu entnehmen.
Die Briefe habe ich jedoch aufgehoben und werde sie im Falle einer Gerichtsverhandlung dem Richter vorlegen.
Hat der Bundespräsident den Müll eigentlich schon unterschrieben und ist das Gesetz schon im Gesetzesblatt veröffentlicht?
Nostradamus (23.09.2007, 13:55 Uhr)
Deutsche Politiker sind Idioten
Während sich deutsche Politiker hinstellen und jubeln wie Inder und Chinesen "alles kopieren würden" (Zitat von König Kurt) und gleichzeitig auf der anderen Seite beklagen, dass in unserem Land die Innovation zu kurz kommt frage ich mich: "Sind das alles Idioten?"
In Deutschland kann man eigentlich nicht mehr bleiben. Was die Amerikaner nach dem zweiten Weltkrieg mit Deutschland vor hatten, das realisiert die Koalition der Angsthasen bestehend aus Roten, Grünen und Schwarzen.
Jede dieser Gruppen hat angst. Die Roten haben angst vor der Marktwirtschaft, die Schwarzen haben angst vor den Roten, die Grünen haben angst vor der Industrie und den Roten.
Da diese Damen und Herren in unserem Land wechselweise regieren machen sie wechselweise auch alles platt das wirtschaften möglich macht.
So gesehen sitzt in unserem Bundestag die Koalition der Angsthasen.
Ich warte auch darauf, dass die Polizei demnächst bei mir Hausdurchsuchung macht, meinen WebServer beschlagnahmt und meine Familie und mich in Hartz IV gießt. In der Hoffnung einen streitbaren Bürger weniger zu haben. Wie man sich irren kann....
Diese Koalition der Angsthasen wird dazu führen das alle gesellschaftlichen Gruppen, die nicht direkt oder indirekt von den Innnenministerien und anderen Behörden profitieren diesen Staat ablehnen.
Manche Unternehmer der sich heute noch als wirtschaftliches Zugpferd wähnt kann morgen schon im Knast sitzen. Verboten ist hier in Deutschland mittlerweile alles. Wenn man will, so schrieb im Stern Forum mal ein Polizist, kann man jeden Bürger in den Knast bringen. Er selbst schrieb er, hielte sich mittlerweile zurück.
Seit Jahrzehnten wird in Deutschland von Bürokratieabbau geredet. Wir Bürger verstehen darunter auch "Mehr an Freiheit".
Tatsächlich wird die Freiheit jeden Tag weniger, die Bürokratie steigt und der Sinn dieser menschlichen Gemeinschaft BRD immer fragwürdiger.
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