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Mobile Geräte haben einen Todfeind: Wasser. Die Hersteller erkennen erst langsam, dass nicht nur derbe Outdoorhandys, sondern auch schicke Smartphones dem nassen Element Paroli bieten sollten. Spezialfirmen bieten jetzt unsichtbaren Wasserschutz.
Ein deutscher Ingenieur ist Miterfinder der ersten Computermaus, die Fotos und Dokumente einlesen kann - mit einer Handbewegung, ganz ohne Aufwand. Doch das schlaue Zeigegerät hat Konkurrenz aus einer ganz anderen Ecke.
Notebook, Netbook, Ultrabook - oder doch ein Desktop-PC? Die Wahl des richtigen Computers ist nicht einfach. Wir geben Orientierungshilfe. Und zeigen auch noch interessantes Zubehör.
Ferne Länder, fremde Schilder: Die Mobil-App "Word Lens" schaut hin, übersetzt in Echtzeit und macht sogar Google und Microsoft etwas vor. Wer steckt dahinter?
...habe ich heute, wider Erwarten, in einem Park im Londoner Soho-Bezirk kennengelernt. Zumindest sieht der neue Freddie selbst das so. "Magst Du Queen ?" fragt mich der junge Mann, der neben mir auf der Parkbank sitzt. Überrascht schaue ich zu ihm hinüber. Ich bin gerade für ein paar Tage in London und lerne tagsüber meinen neuen Arbeitgeber besser kennen (das Unternehmen, nicht den Chef). Nur durch Zufall bin ich heute Abend, nach der Arbeit, am Soho Square vorbeigekommen und habe gesehen, dass es hier wohl gerade Live-Musik gibt. Aus dem Lauschen hat mich seine Frage jäh herausgerissen. "Äh, ja...", antworte ich. "Wieso?" Da guckt er mich mit leuchtenden Augen und überzeugtem Grinsen an und sagt: "Ich bin der neue Queen-Sänger!" "Der neue Queen-Sänger?" Ich runzele leicht zweifelnd die Augenbrauen. "Naja, also - der künftige Queen-Sänger!" "Aha...", meine ich und frage: "Ja...äh...bist Du denn schon in Kontakt mit denen?" "In Kontakt?", sagt er. "Inwiefern?" "Naja, wissen die schon etwas von ihrem Glück?" Er rutscht leicht unbehaglich auf der Parkbank herum. "Nein, aber bald", sagt er und nickt, plötzlich wieder scheinbar völlig von seiner Sache überzeugt. Dann fügt er schnell hinzu: "Hier, hör mal!" Er hält mir seine Kopfhörer hin. Dann lausche ich einem seiner Queen-Remakes: Breakthru . "Hmm, jaa...", sage ich. "Gut hört sich das ja schon an, aber ganz so wie Freddie dann doch nicht..." "Echt, findest Du nicht?", fragt er. Ich mache nur eine zweifelnde Handbewegung. "Aber meinst Du, ich kann es schaffen? Kann ich damit Erfolg haben?" "Also, ich finds gut - aber ein Musikexperte bin ich nicht", sage ich. "Wie willst Du denn an die rankommen?" "Naja, also Bryan spielt manchmal hier in der Gegend", antwortet er. "Jetzt muss ich mir nur noch etwas Besonderes einfallen lassen - damit er auch mein Demotape anhört. Irgendne tolle Performance oder so..." "Aha", meine ich und stelle mir das gerade bildlich vor. Dann springt Mister künftiger Superstar plötzlicher von unserer gemeinsamen Parkbank auf und streckt mir seine Hand entgegen. "Ich muss gehen", sagt er. Leicht verdutzt schüttele ich die und frage noch schnell: "Wie heißt Du denn eigentlich?" "Eugene", sagt er und fügt hinzu: "Aber - im Internet findest Du mich unter Mister Fahrenheit ." Und er ist weg. L.
Der Tablet-Markt ist heiß umkämpft und die meisten Hersteller sind darum bemüht, noch 2011 ein Android-Tablet zu launchen. Um unter der Vielzahl an Anbietern aufzufallen, müssen sich die Hersteller also etwas Besonderes einfallen lassen.
Wir sprechen mit den Händen - und das in jedem Land anders. Julia Grosse ist Auslandskorrespondentin in London, Judith Reker in Südafrika. Beide haben die Menschen auf ihren Reisen immer wieder genau beobachtet, um Unterschiede in der Gestik festzustellen und zu notieren. Das Ergebnis war erst in einem Buch zu bestaunen, nun in einer iPhone-App. Carsten Scheibe bat die beiden Expertinnen zum Interview. Könnt ihr kurz erzählen, worum es in der App "Don't Get Me Wrong" geht? Judith Reker: Menschen auf der ganzen Welt benutzen die Hände zum Kommunizieren, manche Gesten begleiten Worte, manche stehen für sich allein. Meist ist uns gar nicht bewusst, was unsere Hände da machen, wir lernen Gesten so unbewusst wie Kinder das Sprechen. Nur: die Sprache der Hände unterscheidet sich manchmal von einem Land zum nächsten genauso stark wie die gesprochene Sprache. Und deshalb kann es zu derben Missverständnissen kommen. Wir dachten uns: Das will man doch wissen, wenn man zum Beispiel auf Geschäftsreise ist oder sich einfach für die Vielfalt der Kulturen interessiert. Unsere App gibt mit 80 Handgesten aus 50 Ländern eine Menge Beispiele für Gesten, von denen wir alle glauben, sie zu kennen, die aber anderswo ganz etwas anderes bedeuten können. Zum Beispiel der hochgestreckte Daumen (was der noch bedeutet, verraten wir jetzt hier natürlich nicht..). Wie seid ihr auf die Idee zur App gekommen? Damit hat ja bestimmt euer Beruf etwas zu tun? Julia Grosse: Stimmt. Als Journalistinnen, noch dazu Auslandskorrespondentinnen, reisen wir eine Menge und haben immer wieder Situationen erlebt, die irgendwie schräg waren. Und dann haben wir später herausgefunden, dass wir Handzeichen missverstanden haben. Ich dachte auf einem sudanesischen Markt, ich würde weggescheucht, dabei wurde ich hergewunken. Judith Reker: Ich dachte in einem ägyptischen Buchladen, der Buchhändler will mich beleidigen, dabei meinte er mit seiner Handbewegung ganz höflich "einen Moment, bitte". Julia Grosse: Als Deutsche in China bekommt man schon einmal acht Tassen Tee auf den Tisch gestellt, wenn man mit der Hand eigentlich nur zwei bestellt. Und so weiter. Über solche Situationen haben wir gesprochen und dachten, wir sammeln das einfach mal. Daraus wurde dann zuerst ein lustiges Buch, das wir mittlerweile auch auf englisch verkaufen. Gerade verhandeln wir mit einem chinesischen Verlag. Ja, und die App schien eine logische Weiterentwicklung. Kann es sein, dass der berühmte „Finger“ als Geste in der App fehlt? Judith Reker: Gut aufgepasst! Das Grundprinzip unserer Sammlung ist es, Gesten zu zeigen, die in einem Land eine Bedeutung haben und in einem anderen Land eine andere. Das Problem mit dem Mittelfinger ist: Der bedeutet einfach überall das gleiche. Schon die Römer kannten ihn als "digitus impudicus", unverschämten Finger, und nun scheint sich diese Bedeutung ziemlich flächendeckend über den Erdball verbreitet zu haben. Wir müssen aber auch zugeben: Wir haben in mehr als einem Jahr Recherche zwar immerhin Beispiele aus jedem vierten Land der Erde zusammengetragen, aber in manchen Ländern wie Papua-Neuguinea haben wir nicht recherchiert. Aber dafür sind ja Updates da. Warum habt ihr aus eurem Buch kein e-Book gemacht, sondern euch doch für eine normale App entschieden? Julia Grosse: Wir haben natürlich darüber nachgedacht. Denn unser Buch eignet sich durchaus zum Schmökern, zum Erkennen bekannter und Entdecken neuer Gesten. Doch das Potential einer App ist ihre Funktionalität: Nutzer können die Informationen filtern, also zum Beispiel nach einem bestimmten Land oder einer bestimmten Bedeutung suchen. Wir wollten auch die Möglichkeiten der Social Media auf jeden Fall nutzen, deshalb kann der Besitzer unserer App die Bilder per Email und Twitter verschicken und auf Facebook posten. Außerdem ist ein iPhone am Ende doch handlicher als ein e-Book. Wir wollen ja auch, dass Leute im Biergarten mal unsere App herumzeigen und mit Freunden über die derbsten, wortlosen Beleidigungen lachen. Wer zieht da schon ein e-Book raus? Seid ihr zufrieden mit dem Erfolg der App? Oder hättet ihr euch mehr erwartet? Julia Grosse: Es läuft ziemlich gut, wir halten uns im App-Store derzeit solide in den vorderen dreißig Plätzen der deutschen Lifestyle-Charts. Judith Reker: Anfangs war es die reine Achterbahnfahrt, an einem Tag hoch auf Platz 3, am nächsten Tag raus aus den Top 200. Nichts für schwache Nerven. Jetzt fühlen wir uns fast etabliert, obwohl wir natürlich wissen, wie kurz das Leben in den Charts sein kann. Aber mittlerweile ziehen auch Österreich und die Schweiz nach und kürzlich waren wir zum ersten Mal in England platziert. Nach England und in die USA schielen wir ganz besonders, die Märkte sind einfach riesig. Die Apps im App Store leben ja auch davon, dass sie über kostenlose Updates erweitert und ergänzt werden. Habt ihr da etwas vor? Julia Grosse: Auf jeden Fall, wir arbeiten bereits am nächsten Update mit weiteren, interessanten Informationen rund um die Sprache der Hände. Je nachdem, welche Länder noch starkes Interesse zeigen, wollen wir auch weitere Sprachen hinzufügen. Im Moment kann man unsere App auf deutsch, englisch und spanisch lesen. Gibt es bereits mögliche Nachfolgeprojekte? Wie wäre es mit einer App zur universellen Gesichts-Mimik der Menschen? Judith Reker: Danke für den Tipp! Nein im Ernst, ein paar Ideen gibt es schon. Doch bis das soweit ist, halten wir es mit dieser Geste: Faust bilden, Zeigefinger hochstrecken und an den Mund legen ... Infos: Don't Get Me Wrong! The Global Gestures Guide by Judith Reker and Julia Grosse The iPhone App - www.dontgetmewrongapp.com The Book - www.dontgetmewrong.co.uk Das Buch - www.verstehmichnichtfalsch.de Facebook - www.facebook.com/dontgetmewrong Fotos: zur Verfügung gestellt von Judith Reker und Julia Grosse Wichtiger Hinweis : Besuchen Sie uns auch auf Allemeineapps.de . Hier zeigen wir Ihnen lauter App-Schnäppchen für Ihr iPhone. Zurzeit wird so etwa der SF-Roman Perry Rhodan 2600 als eBook verschenkt. Verpassen Sie keine Schnäppchen mehr!
Braucht es monarchisches Gepränge in einer Welt voller Elend und Gewalt? Nein! Können "schöne Bilder" von königlichen Paaren trotzdem glücklich stimmen und neue Kraft schenken? Ja!
Was ist bloß bei den Bayern los? Da siegen sie ziemlich souverän in Bremen - und trotzdem kracht's. Nach dem Schlusspfiff sorgte ausgerechnet Arjen Robben für einen Eklat - als er Thomas Müller an die Gurgel ging.
Auch Sony setzt beim Spielen künftig auf Bewegungssteuerung. Doch hat Sony dem inzwischen etablierten Wii-Konzept noch etwas hinzuzufügen? stern.de-Redakteur Gerd Blank hat Playstation Move ausprobiert - und wurde überrascht.
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