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11. Juli 2002, 14:43 Uhr

Aus tiefsten Tiefen

Freunde alter Konsolen-Klassiker wundern sich schon lange darüber, dass es keine Neuinterpretationen von Spielen wie »Tempest« oder »Gyruss« gibt. Jetzt liegt mit »Juno-Nemesis« ein Shooter vor, der den Spaß von damals mit der Grafik von heute kombiniert.

Freunde alter Konsolen-Klassiker wundern sich schon lange darüber, dass es keine Neuinterpretationen von Spielen wie »Tempest« oder »Gyruss« gibt. Jetzt endlich liegt mit »Juno-Nemesis« ein adäquater Shooter vor, der den Spaß von damals mit der Grafik von heute kombiniert.

Viren krabbeln die Leitungen entlang

Wir befinden uns im Cyberspace. In den bunten 3D-Welten flirren dicke Kabel durch das Nichts, die alle Datenimpulse sicher zu ihrem Ziel geleiten. Inmitten dieser aus Nullen und Einsen bestehenden Welt sind aber auch die Viren unterwegs - destruktive Krabbler, die wie Krebse die Leitungsröhren der Datennetze emporkraxeln.

In der Tiefe das Schachts

Der Spieler steuert einen virtuellen Flitzer, der auf dem oberen Rand eines Datenschlauchs balancieren kann. Mit den Cursortasten lässt sich die Spielfigur im oder entgegen dem Uhrzeigersinn um das Rund herumführen. Mit der STRG-Taste feuert der Spieler in die Tiefen des Schachtes hinunter. Dabei müssen die kleinen Virenkrebse unter Beschuss genommen werden, die da langsam aus dem Dunkel ins Licht drängen und dabei immer näher an den oberen Schachtrand heran kommen. Einige der Angreifer zerplatzen bereits beim ersten Treffer, andere müssen mehrfach unter Beschuss genommen werden, bevor sie sich nicht mehr rühren. Wieder andere Viren rutschen bei einem Volltreffer einfach nur wieder ein Stück weit ihre Kletterstange herunter.

Die Angreifer werden immer stärker

Zum Glück steigen ab und zu auch nützliche Power-ups aus dem Schacht herauf. Wer sie einsammeln kann, bekommt neue Waffensysteme spendiert und nutzt eine erhöhte Schusskraft. Das ist auch bitter nötig, da die Angreifer von Runde zu Runde immer stärker werden. Sie beginnen schon bald zurückzuschießen, flüchten geschickt auf die Außenseite des Schachtes oder wechseln beim Klettern ständig die Röhre. Am Ende eines Levels wartet sogar ein riesiger Bossgegner darauf, dem Spieler das Licht auszupusten. Das Spiel besteht aus 30 Angriffswellen, die sich auf sechs Kulissen verteilen. Sechs Bossgegner, drei Waffensysteme und 14 Power-ups sorgen für noch mehr Spielspaß. Die Demo lässt sich 30 Tage lang verwenden.

Carsten Scheibe

Juno-Nemesis 0.1

System: Windows alle Versionen

Autor: Mountain King Studio

Preis: 19,95 Dollar

Sprache: Englisch

Dateigröße: 5,3 MB

 
 
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