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Bisher galt Lignin als Abfallprodukt bei der Papiererzeugung. Doch in Zukunft könnte das "flüssige Holz" in der Kunststoffindustrie das teure Erdöl ersetzen. Eine kleine Firma in Schwaben hat die Zukunft bereits eingeläutet.
Bei stern.de-Mitarbeiter Scheibe stapeln sich die Büroartikel-Kataloge. Komisch, dass die Büromiezen das täglich benötigte Material mal bei dem einen Anbieter bestellen und mal bei dem anderen. Ob das wohl an den kostenlosen Dreingaben liegt?
Das iPhone oder der iPod touch werden unterwegs gern einmal als mobile Musikbox verwendet. Ohne externe Lautsprecher ist der Klang aber nicht zu genießen. Und die klassischen mobilen Lautsprecher haben einfach nicht genug Bumms. VibeHolic möchte das ändern - und verwandelt jeden Hohlkörper in eine Box. Das soll für ordentlichen Krach sorgen. Size does matter. Das ist vor allem bei Lautsprechern der Fall. Hier werden Vibrationen in Schallwellen umgewandelt - und so entsteht Musik. Das bedeutet aber auch: Je größer die Lautsprecher sind, umso ordentlicher, satter und lauter ist der entstehende Sound. Das ist auch das Manko der kleinen mobilen Lautsprecher. Sie machen sich so klein wie möglich - und sind dabei einfach nicht ganz so laut. Der mobile Speaker VibeHolic geht deswegen einen anderen Weg. Das Gerät nutzt jeden vorhandenen leeren Kasten als Lautsprecher. Eine leere Tupper-Büchse, ein Pappkarton aus der Post oder eine große Plastikkiste: Theoretisch könnte man sogar eine Duschkabine zum Krachmachen verwenden. Das probieren wir gerne aus. Zunächst ist Basteln angesagt. Aus der flachen weißen Pappschachtel des VibeHolic ziehe ich einen quadratischen weißen Gegenstand von der Größe eines Notizzettels und der Dicke eines Taschenbuchs. Dabei handelt es sich um die VibeHolic-Zentrale, die sich aufklappen lässt. Zwei AAA-Batterien passen hier hinein, um beim Musikmachen für den nötigen Saft zu sorgen. Es ist aber auch möglich, die Zentrale über ein beiliegendes USB-Kabel an den Rechner anzuschließen, um sie auf diese Weise mit Strom zu versorgen. Im Inneren des Gehäuses findet sich auch ein Klinkerstecker, der sich über ein beiliegendes Zusatzkabel sogar noch verlängern lässt. Dieses Kabel kommt in den Kopfhöreranschluss des iPhones oder des iPod touch. Ein drittes Kabel mit solider Länge führt zu einem ovalen Lautsprecheraufsatz, der sich über ein Klebeblättchen von außen an einen hohlen Gegenstand heften lässt. Dieses Klebeblättchen lässt sich zig Dutzend Mal verwenden: ist es verdreckt, wird es einfach abgewaschen und neu benutzt. Klebt es irgendwann doch nicht mehr richtig, so liegen in der Packung noch zwei Ersatzplättchen vor. Ich probiere dem VibeHolic erst einmal ohne Lautsprecher aus, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie der Lautsprecher ohne den entsprechenden Kartonuntersatz klingt. Ich starte "When The Music's Over" von den Doors. Und schon dudelt der Lautsprecher los - gut vernehmlich, besser als das iPhone alleine, aber noch etwas leise. Auf dem Schreibtisch liegt eine Plastikverpackung mit einem iPhone-Akku. Nicht leer, aber es ist ja ein hohles Gehäuse. Ich lege den Lautsprecheraufsatz nur auf die Verpackung und sofort explodiert der Sound, wird heller und deutlich lauter. Oh, das ist ja eine deutliche Steigerung der Akustik. Zwar klingt der Sound nun auch ein klein wenig blechern und scheppernd, aber der Hohlkörper ist ja auch nicht wirklich hohl, weil da der Akku drinnen liegt. Ich probiere es aus und nehme stattdessen die leere Schachtel, in der der VibeHolic ausgeliefert wurde. Und tatsächlich: Jetzt klingt der Sound laut, glasklar und einfach perfekt. Eine olle Pappschachtel als Lautsprecher? Irre. Im Büro finde ich noch einen leeren Pappkarton, in dem eben noch eine Kiste mit 2.500 Blatt Kopierpapier angeliefert wurde. Hier hefte ich jetzt einmal den VibeHolic an. Wahnsinn: Der Sound explodiert noch einmal und wird um eine Menge Dezibel lauter. Das reicht jetzt schon fast aus, um eine Party zu beschallen. Kein Klirren, kein Scheppern: Der Pappkarton macht ordentlich Krach und das auf höchstem Niveau. Und das, obwohl der Lautsprecheraufsatz nur lose aufliegt und noch nicht einmal richtig aufgeklebt ist. Fazit: Der VibeHolic ist ein lustiges Ding. Dank der quadratischen Verpackung lassen sich alle Kabel gut verstauen und das Lautsprechersystem kann auf Reisen gut transportiert werden. Ein simpler Pappkarton verwandelt den VibeHolic dann vor Ort in ein lautes Klagwunder. Cool. Der Preis passt auch. So wird aus dem VibeHolic ein abgefahrenes Geschenk für alle iPhone-Freaks, die sonst schon alles haben. ( Carsten Scheibe ) Technische Daten - Power: 1 Watt (Wirkungsgrad abhängig vom Gegenstand) - Frequenzumfang: 300 Hz ~ 10000 Hz - Rauschabstand: 78 dB - Stromversorgung: 3 Volt über Batterie (2x AAA-Batterie); 5 Volt über USB - Maße: 5 x 8 x 8 cm - Gewicht: 182 g VibeHolic Anbieter: VibeHolic Preis: 29,99 Euro Sprache: Deutsch Wertung: ***** (5 von 5) Link zur Homepage: www.vibeholic.com
Welche Stärken und Materialien eignen sich am besten für den heimischen Drucker? Das richtige Papier ist oft Geschmackssache. Probepackungen der Hersteller können Verbrauchern bei der Orientierung helfen.
Immer mehr Anwender entdecken das Internet als neue Shopping-Mall. Hier ein Mausklick, dort einer - und schon werden die bestellten Waren per Post ins eigene Haus geschickt. Was nun noch fehlt, ist ein Wegweiser, der die einzelnen Kaufstätten vorstellt. Diesen Job übernimmt der kostenlose ShopFolder.
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