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Linus Torvalds, der Kopf der weltweiten Linux-Bewegung, hat das Softwarehaus SCO aufgefordert, im Zusammenhang mit der Milliardenklage gegen IBM Beweise für eine Verletzung des Urheberrechtes vorzulegen.
Wann präsentierte Apple seinen Internet-Browser "Safari"? Wo steht das höchste Internet-Café der Welt? Antworten auf diese und andere Fragen gibt die Computer-Monatschronik 2003.
Man merkt erst, dass das Sichern wichtiger Daten vernachlässigt wurde, wenn es zu spät ist. Dabei bieten moderne Betriebssysteme und Tools schmerzfreie Möglichkeiten fürs tägliche Backup. Letzter Teil der Serie mit Überlebenstipps für den digitalen Alltag.
Überall kostenlos ins Netz: Wer geben mag, darf auch nehmen. Die Idee ist ebenso simpel wie bestechend: Wenn genügend Menschen bereit wären, ihre DSL-Verbindung per drahtlosem Internet ("WLan") mit anderen zu teilen, könnten alle, die mitmachen, kostenlos surfen, wohin sie auch kommen. Schluss mit horrenden Zugangsgebühren à la 8 Euro für 60 Minuten, mit denen Service-Anbieter wie T-Mobile in Hotels, Cafés und anderswo Millionen scheffeln. Die spanische Firma Fon hat sich dieses Modell vom drahtlosen Geben und Nehmen einfallen lassen und bislang 190.000 Menschen in aller Welt dafür gewonnen. Damit das Ganze funktioniert, braucht jeder "Fonero" einen speziellen WLan-Router, der je nach Ausführung 15 oder 40 Euro kostet. Das Gerät verwandelt den heimischen Breitbandzugang in einen öffentlichen "Hotspot", in den sich auch Fremde einklinken können. Für Fon-Mitglieder ist das Surfen dann grundsätzlich kostenlos, alle anderen zahlen 3 Euro oder 3 Dollar (je nach Region) - und zwar pro Tag, nicht pro Stunde. Falls das noch nicht Anreiz genug ist: Fon winkt obendrein mit einer Gewinnbeteiligung. Wer mag, kann die Hälfte der Einnahmen behalten, die Nicht-Mitglieder, so genannte "Aliens", zahlen. Bei 3 Euro pro Alien pro Tag reicht das sicher nicht zum Reichwerden, ist aber vielleicht doch genug, "um die Rechnung für den Internetzugang zu subventionieren", sagt Fon-Sprecherin Dale Taormino. Wieviel jemand verdiene, komme natürlich auf die Lage der Wohnung an. "An einem belebten Platz in der Innenstadt sind Ihre Chancen, Geld zu verdienen, deutlich höher als in einem Wohnviertel." Alle, die so die Hand aufhalten, müssen sich im Gegenzug gefallen lassen, "Bill" genannt zu werden, in Anlehnung an den Mitgründer einer großen Softwarefirma. Denn Fon hat die Welt in drei Gruppen aufgeteilt: in Aliens, in materialistisch orientierte Mitglieder (vom Typus "Bill" eben) und in jene, die ihren Internetzugang kostenlos mit anderen teilen. Diese gemeinnützige Grundhaltung wird, frei nach dem Linux-Erfinder Linus Torvalds, mit dem Spitznamen "Linus" belohnt. Nur 15 Prozent aller Mitglieder, berichtet Fon, fallen in die Kategorie Bill (was auf Englisch passenderweise auch Rechnung bedeutet). Alle anderen verzichten auf Zusatzeinnahmen. Das mag ursprünglich noch Sinn gemacht haben: Anfangs musste jeder Bill, der Geld kassieren wollte, im Gegenzug auch blechen, fast so viel wie ein Alien. Inzwischen aber surfen alle Fon-Mitglieder auf allen Fon-Hotspots umsonst, und so hilft jeder Linus im wesentlichen nur noch der Firma. Was mich verblüfft, ist die Tatsache, dass Fon - oder seine Nutzer - nicht längst in Grund und Boden geklagt wurden. Denn in den meisten Fällen verbieten die Verträge von DSL-Kunden ausdrücklich das öffentliche Teilen oder gar Weiterverkaufen der Verbindung - logisch, denn Arcor, Telekom & Co. möchten ja jedem einen Anschluss verkaufen, nicht nur einem Kunden pro Mietshaus. Dennoch sagt die Fon-Sprecherin: "Auch wenn es im Grunde nicht erlaubt sein mag - es hat noch keine Klagen gegeben." Im Gegenteil: Einige Anbieter wie etwa BT, ehemals British Telecom, arbeiten sogar mit dem WLan-Robin-Hood zusammen, indem sie DSL-Modems mit eingebauter Fon-Technologie anbieten. "Diese Firmen verstehen, dass ihre Kunden mobil sein wollen", argumentiert Taormino, "und Fon erhöht den Anreiz, sich einen Breitband-Anschluss zuzulegen." Allerdings scheint das Konzept nicht überall gleich gut anzukommen. Am erfolgreichsten ist Fon bisher in Japan, Frankreich und Großbritannien - Deutschland hinkt noch genauso hinterher wie die USA. Liegt das an der Einstellung "Mein Internet gehört mir!" oder an zuviel Konkurrenz? Bei mir vor der Haustür in San Francisco jedenfalls soll es schon bald an jeder Ecke einen Gratiszugang ins Internet geben - stark verspätet, denn solche Pläne gab es schon lange, aber immerhin. Ein von Google mit finanziertes Start-up namens Meraki will hier am Golden Gate beispielhaft seine neue Art von "Mesh-Netzwerk" vorführen. Dabei fungieren viele kleine Router gleichzeitig als Sender und Empfänger, was Kosten spart und auch Städten in Entwicklungsländern die Chance geben soll, flächendeckend Internet anzubieten. Natürlich muss trotzdem jemand den eigentlichen Zugang bezahlen, und anders als bei Fon sollen das nicht einzelne Nutzer sein, sondern Meraki selbst. Die Auslagen will sich die Firma über Werbung zurückholen. Das kann nervig sein, und so gesehen ist auch dieser Service nicht umsonst - aber was soll's? Immer noch besser als die überteuerten Angebote der modernen Raubritter, die uns sonst beim mobilen Surfen in die Tasche langen.
Zu Hause kabellos im Internet zu surfen, ist Normalität. Doch unterwegs gibt es häufig gar keine Hotspots oder ihre Nutzung ist teuer. Das spanische Unternehmen Fon will das mit einer globalen Funknetz-Community ändern.
Seit Wochen läuft in der der Computerindustrie einen erbitterter Kampf um das Betriebssystem Linux. IBM sieht sich mit einer Milliardenklage konfrontiert. Und manche vermuten, dass auch Microsoft im Hintergrund mitmischt.
Wozu eigentlich Drogen? Die Auswirkungen chronischer Überarbeitung haben zumindest unserem Kolumnisten Scheibe zu einem bizarren Trip verholfen.
Das EU-Parlament hat in erster Lesung die umstrittene EU-Richtlinie zum Patentschutz von Computer-Software verabschiedet. Die entsprechende Vorlage wurde allerdings erheblich eingeschränkt.
Microsoft dominiert mit seinem Betriebssytem Windows den Computermarkt. Vista heißt die neue Version des Programms. Doch es gibt auch Alternativen.
Roland Siegert aus Weiden weiß die Antwort: »Daniel Oran schuf den ?Start?-Button im Frühling 1993 als Program Manager für die neue Windows-Benutzeroberfläche - 6 Monate, nachdem er zu Microsoft gekommen war. Ursprünglich nannte er ihn ?System?-Button, aber Tests zeigten, dass ?System? zu technisch und anwenderfeindlich klang, daher benannte er ihn schließlich kurzfristig in ?Start? um. Dabei übersah er, dass das ?Beenden? nun mit dem ?Start? im Konflikt stand. Und so bleibt es bis heute...
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Linus Benedict Torvalds ist ein finnischer Programmierer und Initiator des Kernels Linux, dessen Entwicklung er bis heute koordiniert.
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