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News am 27.05.2012
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Luftblasen

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Hausbesuch bei Rolf Dieckmann

Humor-Redakteur Tobias Schülert trifft seinen satirischen Amstkollegen Rolf Dieckmann aus der Magazinwelt: Print meets Online.

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Beim Einkochen von Konfitüre keinen Schneebesen verwenden

Es gibt nichts Herrlicheres für den Frühstückstisch als die selbstgemachte Marmelade. Für die Zubereitung gibt es einiges zu beachten, um sich lange am Ergebnis zu erfreuen.

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Hochwertige Schokolade glänzt matt

Schokolade ist nicht gleich Schokolade. Nicht nur Zuckermäuler sollten wissen, woran sie hochwertige Tafeln und feinsten Geschmack erkennen. Das sind die Tipps.

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Blog "iPhone-Junkie"
Diver Dave 1.1: Immer schön Luft holen beim Absaufen!

Diver Dave ist ein Taucher, der einen ziemlichen Drall nach unten hat. In seiner metallenen Schutzmontur sinkt Dave in zurzeit 16 Leveln stetig in Richtung Meeresgrund. Der Spieler muss unterwegs nur aufpassen, dass Dave nicht die Luft ausgeht. Viele Gegner und Powerups bringen noch mehr Schwung ins Spiel. In den meisten Doodle-Jump-Klonen geht es darum, so weit es geht nach oben zu kommen. Das kann ja jeder, denkt sich Diver Dave - und schlägt genau die entgegengesetzte Richtung ein. Im neuen iPhone-Spiel geht es darum, den mutigen Taucher in seiner metallischen Ausrüstung sicher bis zum sandigen Meeresboden zu führen. Dave taucht ganz von alleine nach unten. Allein durch das Neigen des iPhones (oder des iPod touch) wird Dave beim Absinken nach rechts oder links geführt. Das ist wichtig, um kleine ebenso wie große Luftblasen einzusammeln, die einsam oder gruppenweise im Wasser schweben. Diese Luftblasen sind für Dave überlebensnotwendig. Füllt der Spieler die Flaschen mit der Atemluft nicht immer wieder auf, so säuft die arme Spielfigur unverzüglich ab. Nur mit ausreichend Sauerstoff erreicht sie sicher den Grund des Ozeans - und kann im nächsten Level wieder neu durchstarten. Diver Dave bietet eine sehr schöne Cartoon-Grafik in blauen Meer-Farben. So ist das Spiel sehr hübsch anzusehen. Wer eher auf den Spielspaß als auif die Optik aus ist: Der Schwierigkeitsgrad nimmt von Level zu Level immer weiter zu. So tauchen schon bald gläserne Plattformen im wässrigen Parcours auf, die bei einer Berührung zerbrechen. Bestimmte Elemente im Wasser beschleunigen Dave, andere bremsen ihn ab. Ein Schwamm fungiert sogar als Trampolin. Elektro-Aale und Stachelfische sind echte Gefahrenquellen. Zum Glück gibt es auch Erste-Hilfe-Päckchen, die kleine Blessuren beheben können. Das Spiel bietet nach einem ersten Update bereits zwei Maps mit zusammen 16 Leveln an. Zwei weitere Levels lassen sich im Spiel freispielen, wenn man sich besonders schlau anstellt. Und wer auf Facebook eine Info über das Spiel postet, bekommt eine spezielle Facebook Map freigeschaltet. Fazit: Diver Dave ist ein nettes Spiel für die Doodle-Jump-Fraktion. Die Grafik des Spiels ist erstklassig, an der Anzahl der verfügbaren Levels muss noch gearbeitet werden. Die ersten Levels wirken noch etwas blutleer, erst später kommt bei einem höheren Schwierigkeitsgrad richtig Spielspaß auf. ( Carsten Scheibe ) Diver Dave 1.1 Anbieter: plazz entertainment AG Größe: 16,6 MB Preis: 0,79 Euro Sprache: Deutsch Wertung: ****/* (4 von 5) Link zur Homepage Link zum AppStore Hinweis : An diesem Wochenende gibt es wieder die tollsten App-Rabatte. Wer beim App-Bezug richtig viel Geld sparen möchte, schaut bei www.allemeineapps.de vorbei.

Nachrichten-Ticker
Gesangseinlage von Modedesigner de la Renta bei Schau in Mexiko

Star-Modedesigner Oscar de la Renta hat bei einer seiner Modeschauen mit einer Gesangseinlage für Stimmung gesorgt.

Der getrennte Papi
Blog "Der getrennte Papi"
The Way

Oder: Eine große Sehnsucht, die  nie ein kleines Ende finden kann . Worum es heute geht: Ein Sonntagvormittag, der Herbst, ein schöner Abend, schweres Gespräch auf weichem Sofa, die Blicke nach Innen, die Blicke nach Außen, ein glücklicher Blick, Barbara Streisand und Robert Redford. Melancholische Stücke wie "Purpurne Wege/Crimson Ways", von der Gruppe Bohren & der Club of Gore hört der getrennte Papi an einem Sonntagvormittag, mal wieder 244 Kilometer von seinen beiden Kindern entfernt, na gut, von Berlin-Mitte nach Hamburg-Nord sind es wohl einige Kilometer weiter. Sei's wie's sei, der getrennte Papi ist hier, seine Kinder dort. Vorgestern kam ein Bild von Marie, sie hatte ihren wir-wissen-nicht-mehr-wievielten-Kuschelhund geschenkt bekommen, eine kleinen, dunkelbraunen Cockerspaniel, der denn auch vollkommen folgerichtig Corkie heißt, klaro. Und dann erzählt die süsseste Tochter der Welt noch am Telephon, sie habe gerade etwas für den süssesten Bruder der Welt zum Geburtstag gekauft - das macht die Rührung besonders groß und die Sehnsucht nach den Kindern noch etwas größer und den ganzen Stand der Dinge mal wieder überdeutlich. Der Blick auf den Baum gegenüber, der Herbst fliegt durch die Luft, das Wetter klirrt schon ein wenig, die Blätter klammern sich an die Zweige und haben bald verloren und werden bald verweht sein und sie wissen es genau, ohne etwas dagegen tun zu können. Und manchmal passieren uns doch auch Sachen, gegen die wir nichts tun können. Etwa die schlaflosen Nächte beim ersten Kind, irgendwann stellte sich das Gefühl ein, man könne eigentlich gar nie mehr lange und ruhig und tief schlafen. Das sind dann Erfahrungen, die man etwa mit anderen Eltern an einem sehr schönen Abend in sehr harmonischer Runde austauscht - wie mit jenem Paar, das der getrennte Papi am Abend kennenlernte. Sie haben Zwillinge und freuen sich über jede geschlafene Stunde und man erzählt sich begeistert und leidenschaftlich und teilnahmsvoll von seinen Kindern und mir fällt ein, dass Marie in ihren ersten Monaten sehr gerne und sehr friedlich beim Geräusch eines Föns eingeschlummert ist. Allerdings brauchte dann irgendwo in der Wohnung nur ein Papierfetzen auf den Boden zu schweben und schon war sie wundersamer Weise  wieder wach. Durch diese Erinnerungen wird aus dem Gespräch ein schweres auf weichem Sofa und statt sich entspannt ins Sofa fallen zu lassen, rückt der getrennte Papi auf die Möbelkante und die Blicke fallen nach Innen und sie fallen verdammt weit nach Innen und immer weiter bis der Blick nicht weiter fallen können als auf den treibsandigen Boden der Vergangenheit, die vergangener gar nicht sein sollte. Oder eben doch nicht, "weil die Kinder uns den Rest des Lebens verbinden werden", wie Eltern zu sagen pflegen, mal mit sehr ernster, mal mit sehr fröhlicher, mal mit verzweifelter Miene. Die Blicke nach Innen vertiefen sich, wenn es um Alexander geht, den der getrennte Papi relativ kurz nach seiner Geburt für einige Tage alleine versorgen musste und ihn nachts aus seiner Wiege holte, um ihn neben sich zu legen und zusammen schliefen sie für eine Weile ein und wie aus einem Film sieht der getrennte Papi sich und seine Sohn von oben da unten in dem Bett liegen und fragt sich, ob er das wohl Alles hinkriegen würde mit dem zweiten Kind? Plötzlich holte die Verantwortung ihren dichtgewebten, wattigen, wulstigen Mantel hervor und warf ihn über den getrennten Papi, der nach Luft zu schnappen hatte, nicht zum letzten Male. Und nicht zum ersten Male ist der getrennte Papi glücklich wie der Sohn da so friedlich liegt wie es friedlicher kaum sein könnte und Atem und Augenblick stehen ganz still und stumm und Bewegungen sind wie eingefrorene Luftblasen in einem Quarz, den man nicht aus der Hand legen will. So kreist das Gespräch weiter um Erfahrungen, deren Ausgänge und Blicke nach Außen doch ungewiss bleiben, weil das Leben bisweilen über Klippen springt und dabei manchmal weder Fallschirm noch Sprungtuch bereithält. Das sind dann die purpurnen Wege nach unten, deren Fallhöhe unbekannt ist. Ich denke an einen meiner Lieblingsfilme, "The Way We Were" mit Barbara Streisand und Robert Redford, beide so gutaussehend und jung, das es in den Augen blendet, fast sticht. Wie sie da am Washington Square stehen und der wunderschöne Song von Marvin Hamlisch hört nicht auf die Wolken zu streicheln. In diesem Song sind gleichermaßen so viele Hoffnungen aufgehoben und begraben, dass er so unsterblich ist, das ihn selbst schlechte Bilder auf YouTube nicht kleinkriegen. "The Way We Were" ist der Anfang und das Ende einer Beziehung, die von Anfang bis Ende nicht glücklich zu Ende gelebt werden konnte. Wie im wahren Leben eben, bedeutet freilich überhaupt nicht, es gäbe keine glücklichen Beziehungen - natürlich gibt es sie und hoffentlich werden unsere Kinder sie uns vorleben. "Wer weiß das schon", sagt Gaff im "Blade Runner", niemand ahnt wie lange Rachael, die Replikantin, wohl noch zu leben hat. "Wer weiß das schon". Und der Himmel reißt auf und die Musik von Vangelis pulsiert und das Ende ist gut. Geht es nicht immer um die große Sehnsucht, die nie ein kleines Ende finden kann? Aber dazu alsbald mehr vom getrennten Papi...

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