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stern.de-Kolumnist Carsten Scheibe sammelt über eintausend Apps für sein iPhone. Immer häufiger werden hochwertige Apps dauerhaft verschenkt. Abkassiert wird später, sozusagen um die Ecke herum. So kommen die Entwickler doch noch auf ihre Kosten.
Mega Jump ist das neue In-Spiel im AppStore. Innerhalb kürzester Zeit wurde es eine Million Mal heruntergeladen und gespielt. Worum geht es? Das kleine Monster Redford fliegt in den Himmel und muss rechtzeitig neue Sterne berühren, um nicht abzustürzen. Wer es am höchsten schafft, ist der Held des Spiels. Doodle Jump lässt grüßen. Mega Jump basiert auf einer ähnlichen Idee, nutzt aber eine professionelle Grafik, tolle Musik- und Soundeffekte und viele Extras. Der Spieler bekommt es mit dem kleinen knuddeligen Monster Redford zu tun, das hektisch am Boden einer Dschungellandschaft hin und her marschiert. Nach einer kurzen Vorwarnung bekommt Redford einen virtuellen Tritt in den Hintern und fliegt hoch hinauf in den scrollenden Himmel. Das ist der Moment, in dem der Spieler die Steuerung übernehmen muss. Allein durch Neigen des iPhones saust Redford mal nach links und mal nach rechts - auf seinem Weg nach oben. Ziel muss es sein, möglichst viele frei in der Luft schwebende Sterne zu erwischen. Die Sterne werden bei einer Berührung eingesammelt und geben dem kleinen Monster neuen Schub, sodass es noch ein klein wenig höher fliegen kann. Der Spieler muss aufpassen, dass er die Position der Sterne immer genau im Blick behält. Denn sobald Redford die fliegerische Puste ausgeht, fängt er an zu zappeln, wird von der Gravitation angesaugt und plumpst dann auch schon wie ein Stein nach unten. Dabei übersteht das Monster eine Absturzweite von vielleicht einer Bildschirmseite. Gelingt es bis dahin nicht, einen neuen Stern einzufangen, ist die Partie beendet und das Spiel zeigt die erspielten Sternpunkte und die erreichte Höhe an. Über eine OpenFeind-Anbindung können die Highscores ins Internet gepostet werden. Hier werden auch viele Awards vergeben - für Combos oder bestimmte überstandene Spielsituationen. Für besonders viel Spaß sorgen die vielen Powerups, die zwischen den Sternen in der Luft hängen. Der Regenschirm bremst den Fall des Monsters, der Magnet zieht alle Sterne in der Nähe magisch an. Der Heliumballon bläst das kleine Kerlchen auf und mit dem Raketensymbol wird einmal so richtig ordentlich Power-Schub gegeben. Egal, wie oft man Mega Jump spielt, es gibt immer wieder neue Powerups zu entdecken - etwa geflügelte Schuhe oder blaue Sternchen. Meine persönliche Besthöhe sind zurzeit die 3287 Meter. Das kriege ich aber sicherlich noch besser hin. Über eine Million Freunde hat der rote Redford bereits finden können - und das sicherlich zu Recht. Zwar haben die Entwickler aus Kanada die bewährte Idee von Doodle Jump aufgegriffen. Dafür ist es ihnen aber gelungen, die Spielidee geschickt zu variieren und ihr viele neue Seiten abzugewinnen. Besonders gut gefällt mir die absolut professionelle Umsetzung mit einer fantastischen Grafik und coolen Soundeffekten. So wünscht man sich seine iPhone-Spiele. Im Extras-Bereich kann der Spieler weitere Spielfiguren freischalten, darunter den blauen Bluto, die pinke Rosie, den braunen Buster, den buschige Foxworthy, den gestreiften Rocky, den Pandabären Pon Pon oder den kleinen Bradley. Für die Freischaltung werden so genannte Megapoints benötigt. Die kann sich der Spieler selbst verdienen, indem er seine Spielfigur besonders hoch fliegen lässt. Die Megapoints lassen sich aber auch als In-App-Purchase erwerben. 1.500 MPs kosten knapp einen Dollar. Das einzige, was mich bei dieser Art Spiele stört: Man muss immer wieder ganz unten anfangen. Wäre es nicht einmal eine gute Idee, wenn es eine Safe-Station in einer bestimmten Höhe geben würde? Und wer sie einmal passiert hat, kann in Zukunft auch an dieser Stelle einsteigen? Mal sehen, was da in Zukunft noch so kommt. ( Carsten Scheibe ) Mega Jump 2.5 Anbieter: Get Set Games Größe: 19,2 MB Preis: 0,79 Euro Sprache: Englisch Wertung: ***** (5 von 5) Link zur Homepage Link zum AppStore
Angry Birds hat es für Kohle gemacht, Cut the Rope hingegen umsonst: Viele bekannte Spielehersteller bieten eine eigene Weihnachtsversion ihrer Bestseller an. Nun ist auch von Doodle Jump eine Christmas-Edition erschienen. Sie schickt den grünen Nasenbär auf den Weg zum Nordpol - und kassiert noch einmal 79 Cents ab. Wir schauen, ob sich das auch lohnt. Doodle Jump ist sicherlich DAS Spiel, das auf jedem iPhone oder iPod touch installiert ist - sicherlich sind hier bereits mehrere Millionen Games verkauft worden. Lima Sky hat mit der schrägen handgezeichneten Doodle-Grafik einen Trend ausgelöst, der zig Dutzend Doodle-Spiele anderer Hersteller inspiriert hat. Und das Hochhüpfen in einem niemals endenden Plattform-Parcours hat ebenfalls zahlreiche Nachahmer gefunden, zuletzt Sir Lovealot, BirdStrike und Mega Jump. Der besondere Clou ist, dass sich das Spiel über kostenlose Updates immer wieder um neue Ideen, Kulissen und Monster erweitert. Wer einmal 0,79 Euro ausgegeben hat, kann sich also immer wieder neu mit frischem Spielgut versorgen. Doch die Anbieter der großen Spiele wissen, dass sie die Lizenz zum Gelddrucken haben. Als erster hat der Entwickler von Angry Birds eine eigene gebührenpflichtige Halloween-Edition auf den Markt gebracht - mit neuen Leveln. Diese Version wurde längst zu einer Seasons-Version umgebaut, die zu besonderen Feiertagen immer wieder frische Levelpacks anbietet. Von Cut the Rope gibt es eine kostenlose Weihnachts-Version. Und nun liegt auch Doodle Jump Christmas vor - ein ganz neues Doodle-Jump-Spiel, das allerdings für 79 Cents neu eingekauft werden muss. Doodle Jump Christmas entspricht 1:1 dem Originalspiel. Es bringt nur ein völlig neues Spielfeld mit. Der grüne Nasenbär ist hier unterwegs zum weihnachtlichen Nordpol. Wer das Spielprinzip noch nicht kennt: Der Doodle-Nasenbär muss im Spielfeld von unten nach oben hüpfen und dabei endlos viele Plattformen erklimmen. Die schräge Spielfigur hüpft dabei - boing, boing - von ganz allein. Der Anwender kann durch Neigen des iPhones den Doodle nach rechts oder links springen lassen - und so genau steuern, auf welcher Plattform er landet. Das Spiel ist sofort vorbei, sobald der Doodle eine Plattform verpasst und nach unten abschmiert, sodass er den Sichtbereich des Spielfeldes verlässt. Dann bleibt dem frustrierten Spieler nur noch ein Eintrag in der Highscoreliste. Unterwegs lassen sich aber viele Gimmicks durch Berührung aktivieren, die den Flug nach oben drastisch beschleunigen. Da gibt es etwa Sprungfedern. Und sogar eine richtige Rakete, in die die Spielfigur steigen kann. Brüchige Plattformen und andere Fallen behindern den Weg nach oben. Gefährlich ist der grüne Grinch, der ab und zu im Level auftaucht - und dessen Berührung tödlich ist. Er lässt sich zum Glück mit einem schnellen Fingerzeig abschießen. Doodle Jump bietet eine schöne Retina-Grafik und absolut schräge Soundeffekte - auch in der Weihnachtsversion. Eine Highscore-Liste hält die eigenen Punktezahlen fest. Wer möchte, kann hier auch den Score der Freunde aus dem Game Center ablesen oder eine weltweit geführte Highscore-Liste einsehen. Fazit: Das normale Doodle Jump wurde ja über die letzten Monate immer wieder um neue kostenlose Kulissen erweitert. So konnte der Spieler zuletzt auch die Kulissen Grusel, Unterwasser, Fußball, Weltraum, Dschungel, Winter und Halloween laden. Doodle Jump Christmas ist nichts anderes als eine weitere Kulisse, die nun aber ausgelagert und separat verkauft wurde. Viele Anwender fragen sich, warum diese Kulisse nicht auch als reguläres Update im normalen Spiel erschienen ist. Die Antwort: Lima Sky will Geld verdienen. Und das ist auch völlig legitim. Die 0,79 Euro, die man für die Christmas-Edition ausgeben muss, empfinde ich als nett gemeintes Trinkgeld und als finanzielle Anerkennung für die vielen Updates, die bislang umsonst verfügbar waren. Ich denke auch, dass diese Christmas-Version wie bei Angry Birds bald zu einer allgemeinen Holiday-Version umgebaut wird, die dann zu besonderen Festtagen wie Valentinstag oder Halloween neue Kulissen anbietet. Vier Sterne statt fünf gibt's dieses Mal nur, weil so rein gar keine neue Ideen angeboten wird. Da hätten sich die Entwickler wenigstens eine fette Überraschung einfallen lassen können. ( Carsten Scheibe ) Doodle Jump Christmas Special 1.0 Anbieter: Lima Sky Größe: 17,2 MB Preis: 0,79 Euro Sprache: Englisch Wertung: ****/* (4 von 5) Link zur Homepage Link zum AppStore Unser Tipp : Jeden Tag werden viele coole Apps nur für kurze Zeit verschenkt, bevor man wieder Geld für sie bezahlen muss. Möchten Sie diese App-Schnäppchen nicht verpassen, schauen Sie HIER vorbei.
Doodle Jump hat das neue Genre der Jump-up-Spielen begründet. Sir Lovalot tritt in die Fußstapfen des Bestsellers und füllt sie mit ganz viel Liebe. Als edler Ritter muss der Spieler einen Turm erklimmen, an dessen nie erreichbarer Spitze eine holde Maid der Rettung harrt. Allein durch das Neigen des iPhones hüpft der liebestrunkene Ritter nach rechts oder links - und sammelt unterwegs auch noch verlorene Unterhosen ein. Die bekannten Vertreter des noch jungen Jump-up-Genres nennen sich Doodle Jump, Mega Jump oder BirdStrike. All diesen Spielen ist gemein, dass es stets nach oben geht. Die Spielfigur muss allein durch das Neigen des iPhones bewegt werden. Auf dem Weg in die oberen Stockwerke des Spielparcours geht es darum, allen tödlichen Gefahren aus dem Weg zu gehen und spezielle "Beschleuniger" zu nutzen, die dafür sorgen, dass der Spieler große Strecken ohne Risiko zurücklegen kann. Sir Lovalot bereichert das noch junge Genre durch eine weitere Variante. Und es ist eine gute. Der Spieler schlüpft in die Rolle eines edlen Ritters im Blechkostüm, der einen unendlich hohen Turm erklimmen möchte, um eine Jungfrau in Bedrängnis zu erretten. Das grafisch sehr ansprechend in bunter Comic-Grafik umgesetzte Spiel wird mit einem Fingertipp gestartet. Dann geht der Sir Lovalot auch schon in die Knie und macht einen ordentlichen Hüpfer. Im Inneren des Turms sind zahlreiche frei schwebende Plattformen zu sehen. Aufgabe des Spielers ist es, den Ritter durch simples Neigen des iPhones so zu steuern, dass er sicher von einer Plattform zur anderen gelangen kann. Dabei ist es möglich, an Sprungkraft zuzulegen und Extrapunkte für Combos zu sammeln. Verfehlt der Ritter eine Plattform und fällt herunter, so ist das im Gegensatz zu den Vorbild-Spielen nicht gleich das Ende. Sir Lovalot muss nur recht bald wieder Halt finden. Rauscht er zu weit nach unten, ist sein Leben verwirkt. Probleme gibt es auch, wenn der Ritter auf mit Nadeln gespickten Plattformen landet oder auf Plattformen hüpft, die unter ihm zerbrechen. Das kostet leicht eins von drei Lebensherzchen. Sind alle Herzchen verschwunden, stirbt der gute Ritter ebenfalls. Lustig: Im Turm sind viele Gegenstände versteckt, die der Spieler unterwegs durch Berührung einsammeln kann, darunter auch gewaltige Liebestöter-Unterhosen, Bürsten, Rüstungselemente, Teddybären oder Blumensträuße. Sie werden in einem eigenen Trophäenraum ausgestellt, den der Spieler jederzeit besuchen kann. Scheitert der Spieler im Turm, so gibt die App die erreichte Höhe in Metern und den Punktestand aus. Beide Werte lassen sich über OpenFeint auch online verwalten. Fazit: Sir Lovalot ist ein würdiger neuer Vertreter des Jump-up-Genres. Wie bei den anderen Spielen dieser Art ist auch hier eine neue Partie meist schon nach wenigen Sekunden vorbei. So eignet sich das Game sehr gut für die kurze Entspannungspause zwischendurch. Die romantische Spielidee, die vielen schrägen Überraschungen im Turm und der Suchtfaktor, den eigenen Highscore immer wieder neu schlagen zu wollen, machen den Reiz des Spiels aus. Nett. Schön wäre es, wenn über Updates noch anders gestaltete Türme hinzukommen würden. Für noch mehr Abwechslung. ( Carsten Scheibe ) Sir Lovalot 1.0 Anbieter: Hungry Game Größe: 16,6 MB Preis: 0,79 Euro Sprache: Englisch Wertung: ***** (5 von 5) Link zur Homepage Link zum AppStore
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