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13. September 2009, 15:01 Uhr

Sieben Tage mit Windows 7

Die Entwicklung von Microsofts neuem Betriebssystem Windows 7 ist abgeschlossen, das Programm wird an Programmierer und PC-Hersteller ausgeliefert? Was bringt Windows 7 dem Privatanwender? Erste Eindrücke vermittelt ein siebentägiger Praxistest.

Windows 7, Betriebssystem

Festplatten und externe Datenträger lassen sich verschlüsseln© Peter Zschunke/AP

Schon vor dem offiziellen Start von Windows 7 am 22. Oktober muss das neue Betriebssystem zeigen, was es kann. Die Entwicklung ist abgeschlossen, die finale Version wird bereits an Entwickler und PC-Hersteller ausgeliefert. Und was bringt Windows 7 dem Privatanwender? Erste Eindrücke vermittelt ein siebentägiger Praxistest.

Tag eins: Die Installation

Windows 7 wird installiert. Das Setup-Programm fragt nach Spracheinstellungen, bei der Testversion handelt es sich um die englischsprachige Finalfassung von Windows 7 Ultimate. In nur 20 Minuten ist die Installation abgeschlossen. Auf dem eher leistungsschwachen Testrechner (Intel-Prozessor mit 2,33 Gigahertz, 1 GB RAM, Nvidia-Grafikkarte mit 128 MB RAM) werden 7,5 GB an Daten abgelegt. Beim Vorgänger Vista waren es noch rund 10 GB. Die Internet-Verbindung ist sofort da, bereitgestellt vom DSL-Modem und angezeigt von einem Icon in der rechten Hälfte der Taskleiste. Damit ist auch die Online-Aktivierung von Windows 7 eine Sache von wenigen Sekunden. Kein Windows ohne Virenschutzprogramm - aus dem Netz wird das kostenlose AntiVir von Avira heruntergeladen und installiert. Dabei ist eine Sicherheitsnachfrage zu beantworten. Ansonsten hält sich Windows 7 mit Fragen zurück - ein angenehmer Unterschied zu Vista.

 
 
KOMMENTARE (10 von 13)
 
Fakten (14.09.2009, 02:32 Uhr)
Sun's Virtualbox, Microsofts Virtual PC...
...sind auch eine Alternative um seine alte XP Umgebung komplett nach Windows 7, Linux, Open-Solaris zu uebernehmen.

Mit Image-Copy, Acronis kann man ein Backup der XP Maschine ziehen und dieses dann in einer virtuellen Maschine der genannten Produkte - uebringes frei - restoren.

Die .vdi/.vdh Files beeinhalten das Betriebssystem z. B. XP mit allen Einstellungen und Programmen und laufen auch im Voll-Screen-Modus (Grafik, Video, Sound werden i. d. R. nicht beeintraechtigt unter Open-Solaris braucht man einige ebenfalls frei verfuegbare Zusaetze).

Das Ganze habe ich ausgetestet mit diversen Linux-Systemen, Open-Solaris, MS-DOS, Windows Server, XP, NT, Windows98, OS2 (3,4,4.5)) und mit Mac OS!!!.

Viel Spass.
mighty_bender (14.09.2009, 00:59 Uhr)
nochmal @DasBertl
Leider überträgt das Migrationstool nur Usersettings und -dateien (also nur einen Bruchteil dessen, was zu einem persönlich eingerichteten Rechner gehört), aber nicht die installierten Programme. Womit mein Kritikpunkt an der händischen Nachinstallation leider bestehen bleibt. ;-)
mighty_bender (13.09.2009, 16:40 Uhr)
@DasBertl
Danke für die Info, war mir neu. Finde es trotzdem merkwürdig, dass es bei einem Vista-gebügelten XP problemlos geht; zur Not müßte W7 halt die notwendigen Vista-Komponenten mitbringen und "zwischengraden".
Chutriel (13.09.2009, 16:09 Uhr)
Ja ja...
Wer an Ubuntu "rumfrickeln" muss damit es läuft sollte sich Gedanken machen ob ein Computer überhaupt für ihn Sinn macht.

Wer einmal erlebt hat wie nach 30 Minuten Installation wirklich alles funktioniert und praktisch jede notwendige Anwendung für den Allgemein Gebrauch bereit steht, nimmt nie wieder etwas anderes.
OttoB (13.09.2009, 14:54 Uhr)
@soulseeker
Zitat:
lieber die paar Euros zahlen als stundenlang an Ubuntu rumfrickeln bis es läuft
Zitat Ende
Wenn jemand an Ubuntu stundenlang rumfrickeln muß, sollte lieber Geld bezahlen.
Ubuntu zu installieren ist mindesten so leicht wie Window.
Programme wie Open Office. firefox und vieles brauchbare sind dann automatisch enthalten.
Wie Ubuntu mit Spielen funktioniert und ob, das weiß ich nicht.
Mit Ubuntu geschrieben.
Chutriel (13.09.2009, 14:25 Uhr)
Keine Alternative
Ein OS wo sich der Hersteller das Recht nimmt jederzeit das System zu ändern, Daten abzufragen u.s.w., und das ohne das ich das als Anwender die Möglichkeit habe das zu verghindern (außer ich kappe die Internet Verbindung), ist für mich keine ernsthafte Alternative.
DasBertl (13.09.2009, 13:52 Uhr)
@mighty bender
für das Upgrade von XP->W7 gibt es ein zusätzliches Programm mit bei, mit dem sich die Programme und Einstellungen von WindowsXP speichern und auf W7 spielen lassen. Ist zwar etwas umständlich, aber ich vermute, das es wohl viel aufwand gewesen wäre, alles was dabei nicht W7-tauglich ist herauszufiltern...
mighty_bender (13.09.2009, 13:45 Uhr)
@williilw
Benchmarks angucken und staunen - W7 performt besser als XP (hallo Netbooks...) Und nein - freie OS sind nicht das Allheilmittel für jedermann. Die diversen Linuxvarianten erfordern immer noch zuviel bastlerische Eigenleistung, zudem gibt es für viele Win- oder OSX-Anwendungen keine adäquaten Linux-Alternativen (vom Zocken ganz zu schweigen...)
Ärgerlich ist allerdings, dass der Upgrade-Weg XP>Vista>W7 möglich ist, XP>W7 jedoch nicht. Beim Umstieg von XP ist also neben den 20 Minuten W7-Installation noch einiges an Zeit für die Neuinstallation aller Anwendungen einzurechnen...
kabelmann (13.09.2009, 12:56 Uhr)
Geschmackssache
Obwohl ich selbst Debiannutzer bin, hat mich Windows 7 doch ziemlich überzeugt. Für den Anwender, der Wert darauf legt, möglichst schnell und unkompliziert seinen Rechner zu nutzen, ist Windows weiterhin erste Wahl. Wer sich aber nicht davor scheut, sein Betriebssystem als Software-Grundgerüst zu betrachten und auch ein wenig Zeit zu investieren, der wird in der Linux-Ecke immer besser aufgehoben sein. Da gehts dann auch nicht um Kosten oder Zeitaufwand, sondern rein um den individuellen Geschmack
soulseeker (13.09.2009, 11:31 Uhr)
Für teures Geld??
Ich weiss nicht was immer das Gejammer über den Preis soll - für PCs, besonders Grafikkarten werden hunderte Euro ausgegeben, aber für ein OS, bei der man die Lizenz idR länger als die Hardware nutzt sind 100 ? zuviel? Unfassbar ... lieber die paar Euros zahlen als stundenlang an Ubuntu rumfrickeln bis es läuft (wer zahlt mir denn diese Zeit?)
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