Die Entwicklung von Microsofts neuem Betriebssystem Windows 7 ist abgeschlossen, das Programm wird an Programmierer und PC-Hersteller ausgeliefert? Was bringt Windows 7 dem Privatanwender? Erste Eindrücke vermittelt ein siebentägiger Praxistest.

Festplatten und externe Datenträger lassen sich verschlüsseln© Peter Zschunke/AP
Schon vor dem offiziellen Start von Windows 7 am 22. Oktober muss das neue Betriebssystem zeigen, was es kann. Die Entwicklung ist abgeschlossen, die finale Version wird bereits an Entwickler und PC-Hersteller ausgeliefert. Und was bringt Windows 7 dem Privatanwender? Erste Eindrücke vermittelt ein siebentägiger Praxistest.
Windows 7 wird installiert. Das Setup-Programm fragt nach Spracheinstellungen, bei der Testversion handelt es sich um die englischsprachige Finalfassung von Windows 7 Ultimate. In nur 20 Minuten ist die Installation abgeschlossen. Auf dem eher leistungsschwachen Testrechner (Intel-Prozessor mit 2,33 Gigahertz, 1 GB RAM, Nvidia-Grafikkarte mit 128 MB RAM) werden 7,5 GB an Daten abgelegt. Beim Vorgänger Vista waren es noch rund 10 GB. Die Internet-Verbindung ist sofort da, bereitgestellt vom DSL-Modem und angezeigt von einem Icon in der rechten Hälfte der Taskleiste. Damit ist auch die Online-Aktivierung von Windows 7 eine Sache von wenigen Sekunden. Kein Windows ohne Virenschutzprogramm - aus dem Netz wird das kostenlose AntiVir von Avira heruntergeladen und installiert. Dabei ist eine Sicherheitsnachfrage zu beantworten. Ansonsten hält sich Windows 7 mit Fragen zurück - ein angenehmer Unterschied zu Vista.