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Mit dem Slogan »Erst haha, dann aha« hat Opel den kleinen Agila der automobilen Kundschaft vorgestellt. In der Realität wartet der Winz-Opel tatsächlich mit einigen pfiffigen Ideen auf. An vielen Ecken hat er aber gerade mal ein »Naja« verdient.
Aufatmen im All: Der von der Nasa und der "Discovery"-Besatzung befürchtete vierte Reparatur-Ausstieg ist nicht nötig. Eine wackelige Abdeckung werde die Rückkehr nicht gefährden, heißt es.
...habe ich heute, wider Erwarten, in einem Park im Londoner Soho-Bezirk kennengelernt. Zumindest sieht der neue Freddie selbst das so. "Magst Du Queen ?" fragt mich der junge Mann, der neben mir auf der Parkbank sitzt. Überrascht schaue ich zu ihm hinüber. Ich bin gerade für ein paar Tage in London und lerne tagsüber meinen neuen Arbeitgeber besser kennen (das Unternehmen, nicht den Chef). Nur durch Zufall bin ich heute Abend, nach der Arbeit, am Soho Square vorbeigekommen und habe gesehen, dass es hier wohl gerade Live-Musik gibt. Aus dem Lauschen hat mich seine Frage jäh herausgerissen. "Äh, ja...", antworte ich. "Wieso?" Da guckt er mich mit leuchtenden Augen und überzeugtem Grinsen an und sagt: "Ich bin der neue Queen-Sänger!" "Der neue Queen-Sänger?" Ich runzele leicht zweifelnd die Augenbrauen. "Naja, also - der künftige Queen-Sänger!" "Aha...", meine ich und frage: "Ja...äh...bist Du denn schon in Kontakt mit denen?" "In Kontakt?", sagt er. "Inwiefern?" "Naja, wissen die schon etwas von ihrem Glück?" Er rutscht leicht unbehaglich auf der Parkbank herum. "Nein, aber bald", sagt er und nickt, plötzlich wieder scheinbar völlig von seiner Sache überzeugt. Dann fügt er schnell hinzu: "Hier, hör mal!" Er hält mir seine Kopfhörer hin. Dann lausche ich einem seiner Queen-Remakes: Breakthru . "Hmm, jaa...", sage ich. "Gut hört sich das ja schon an, aber ganz so wie Freddie dann doch nicht..." "Echt, findest Du nicht?", fragt er. Ich mache nur eine zweifelnde Handbewegung. "Aber meinst Du, ich kann es schaffen? Kann ich damit Erfolg haben?" "Also, ich finds gut - aber ein Musikexperte bin ich nicht", sage ich. "Wie willst Du denn an die rankommen?" "Naja, also Bryan spielt manchmal hier in der Gegend", antwortet er. "Jetzt muss ich mir nur noch etwas Besonderes einfallen lassen - damit er auch mein Demotape anhört. Irgendne tolle Performance oder so..." "Aha", meine ich und stelle mir das gerade bildlich vor. Dann springt Mister künftiger Superstar plötzlicher von unserer gemeinsamen Parkbank auf und streckt mir seine Hand entgegen. "Ich muss gehen", sagt er. Leicht verdutzt schüttele ich die und frage noch schnell: "Wie heißt Du denn eigentlich?" "Eugene", sagt er und fügt hinzu: "Aber - im Internet findest Du mich unter Mister Fahrenheit ." Und er ist weg. L.
Beim Eurovision Song Contest (ESC) in Baku Ende Mai sitzt eine Frankfurterin vor dem Fernseher und drückt ganz fest die Daumen. Allerdings nicht für den deutschen Kandidaten Roman Lob, sondern für die Kandidatinnen aus Russland.
...heißt das neue "Projekt" meiner Freundin H. Ein Unterfangen, das jedoch schwieriger ist als erwartet. "Ich hab ein neues Projekt", sagt H. zu mir und nimmt einen Schluck Kaffee . "Ich hab mich bei soner Kontaktbörse angemeldet - drei Monate für 180 Euro!" Wir sitzen in einem der Cafés am Frankfurter Flughafen , von dem aus ich gleich den Heimflug nach Paris antrete (zu Zeiten, als noch keine Asche den Luftweg versperrte ...). "180 Euro?", frage ich ungläubig. "Ja. Nennt sich 'Power-Dating' ", antwortet sie, nachdrücklich nickend. "Hmm... und wie funktioniert das, Dein 'Power-Dating'?" "Ich versuche eben, so viele Leute wie möglich zu treffen in den drei Monaten, die ich habe." Als ich nichts erwidere, fügt sie hinzu: "Das ist gar nicht so einfach! Der Großteil der Leute meldet sich da glaub ich einfach erstmal an und wartet, was passiert... da muss ich also während meiner Freizeit auch noch aktiv werden", sagt sie seufzend. "Aber hattest Du denn jetzt schon Dates?" "Ja. Schließlich hab ich massenweise Mails verschickt." "Und - ist was dabei?" "Naja", meint sie und beginnt zu plaudern: Bei vielen würde man relativ schnell merken, dass es nichts ist. Einer zum Beispiel hätte ihr erzählt, dass er ja aus einer sehr wohlhabenden Familie käme, einer Ärztefamilie. "So ganz distinguiert", meint sie schnippisch. Als er dann nach ihrer Familie fragte, habe sie - wahrheitsgemäß - geantwortet: "Also, meine Eltern arbeiten in der Fabrik am Band und meine Schwester ist Verkäuferin." "Da hat er doof geguckt", sagt sie nun - und lacht. Ich lache mit. Inzwischen wären aber zwei in der engeren Auswahl. Einer, der ganz gut aussehe und ein anderer, der, naja, eben nicht so gut aussehe. "Aber der ist so süß!" meint sie verzückt. "Neulich hat er erzählt, ein Freund von ihm und er hätten sich gesagt: 'Naja, wir sind halt net so dolle, da müssen wir uns eben mehr anstrengen...'. " Sie sagt's und auch ich finde ihn sympathisch. Hoffentlich wird's der , denke ich nur. L.
Derzeit scheint ja ganz Norddeutschland vom normalen Winter überrascht zu sein, ich kann auch dieses Eisglatt-Blabla nicht mehr hören. Dabei liegt das Erstaunliche im Autofahrer-Alltag meist direkt vor einem. Kennen Sie diese kleinen Freuden auch, wenn wer vor Ihnen herfährt, dessen Namen sie lustig finden? . . Wenn nun jemand Nonnenmacher heißt, dann verbietet es sich von selbst, Witze über den Beruf der Sauschneider zu machen und das mit einer notleidenden norddeutschen Bank in Verbindung zu bringen. Aber wenn Sie oft unterwegs sind, dann kreuzen manch seltsam benamte Gefährte den Weg. Kostprobe? "Gesundheit!" möchte man da fast sagen, ich jedenfalls habe mich unwillkürlich kratzen müssen. Aber die machen auf Abwasserentsorgung und verhindern vermutlich grade das. Rührig, äh, rührend. . . Richtig bedroht fühlt man sich da von hinten. Nicht nur, dass da groß und irgendwie brachial Autokraft draufsteht. Wer sich also von der breiten MAN-Front und dem Bus daran nicht vertreiben lässt, dem sei ein Blick aufs Nummernschild angeraten. Aber King von was? König der Landstraße? Ein König ohne Land? Oder von Deutschland? Oder der Typ am Steuer heißt Stephen und schreibt in seiner Freizeit. Da ich schon bei den Zusammenhängen von Nummernschild und Aufschrift bin - die Kürzel von Firmennamen sieht man ja immer mal wieder im Nummernschild. Aber kaum denkt einer mal ein bisschen um die Ecke, wird es schon viel lustiger. Obwohl der oder die eher an der Stange das Geld verdient, scheint die Idee jedenfalls nicht von derselben zu sein. Jenseits aller Flug- und Dienstwagenaffären scheint sich dieses Unternehmen durchaus ehrbar über Wasser zu halten. Natürlich hegt man den Gedanken, dass da im Laderaum verdammt viele jener schwarzen Koffer Platz hätten, wegen der seinerzeit die Pastorentochter nach oben aufgerückt ist. Naja, aber es hat sicher einen gewissen Reiz, sich das Ding zum mieten und durch die Juckermark zu uckeln. Äh, nee, den Jucknieß hatten wir ja schon. Naja, Sie wissen, was ich meine. Wenn zwei Hasen kämpfen, habe ich mir das bisher nicht in diesem Kastenformat vorstellen können. Klar habe ich gleich nachgesehen, es gibt auch eine Spedition Igel . So oder so, nach der Hasenschaukel (einer netten Kiezkneipe) und der Hasenheide sicher auch mal was Knuffiges. Ich hab mir nun absichtlich die Floskel mit dem Meister Lampe verkniffen. Warum? Darum. Zuerst dachte ich, die stellen Klerikal-Artikel her oder fahren gleich Tote. Dazu wäre das Weiß aber vermutlich zu fröhlich und der Aufbau doch etwas zu karg, zumindest wenn Sie an die deutschen Gepflogenheiten denken. Hübsche Idee, den Laden so zu nennen. Wobei sich sicher mal ein Absatzproblem einstellen wird - wenn die so lange halten. Ach, bleibe ich doch gleich bei diesem lebensfrohen Thema. In der U-Bahn lächelte mir vor ein paar Tagen diese Aufschrift entgegen. Gemeint waren natürlich die Angehörigen. Aber es hat ja durchaus was Eschatologisches . Würde man zumindest in der U-Bahn nicht erwarten. Ich fahre also so völlig unbelesen durch die Gegend und auf einmal kreuzt dieser LKW mit einer weiteren Klärung eines Geheimnisses. Stimmt, ich habe mich schon immer gefragt, wer all meine Bücher produziert. Wir! Behaupten die. Nun, ich fühle mich durchschaut. Sollte ich doch Bücher besitzen? Na, die Behauptung jedenfalls ist immer noch besser, als wenn jemand tönt, die Schlagzeilen von morgen würden bei ihm produziert. Am Ende wird's dann doch nochmal vulgär. Als ich eben aus dem Fenster sehe, springt mir diese eindeutige Botschaft ins Gesicht. Gottseidank ist der Hersteller meiner neuen Kamera auch auf den ISO-Werte-Zug aufgesprungen, und so konnte ich diesen offenherzigen Ausruf auch noch spätabends in Nullen und Einsen gießen. Der Schnee hinterlässt eben doch Spuren. Man sieht nicht nur, wo wer langgegangen ist, sondern dass auch andere Menschen außer einem selbst offensichtlich nicht gemocht werden. Oder Moment mal. Vielleicht gilt es doch mir, denn nur von oben kann man es auch lesen. Mist, sollte einer der vielen unzufriedenen Blogleser wissen, wo ich wohne? Naja, ist auch nicht so schwer. Ich biete jedem Kritiker auch gern einen Kaffee an. Was da sonst noch drin ist? Natürlich: ! Ehrlich. Ich schwör.
Die Stadt der Engel hat mir zwei Gesichter gezeigt. Eines, voller Gastfreundschaft. Ein anderes, das den gemeinen Touristen wohl eher abschrecken dürfte. Zur Sache: Ich habe ein paar sehr schöne Tage in L.A. verbracht. Es gab nichts an meinen Gastgebern auszusetzen. Im Gegenteil: So treffe ich mit Hollywood-Autoren zusammen, komme bei einer Bekannten einer Zufallsbekanntschaft aus dem Flugzeug (Sydney Richtung Auckland - Ihr erinnert Euch? Der Ben, der neben mir saß, als das neue Sicherheitsvideo von Air New Zealand gezeigt wurde), darf den traumhaften Sonnenuntergang in Venice Beach (daher auch die Fotos) erleben und vieles mehr. Auf die Details will ich an dieser Stelle gar nicht eingehen. Vielmehr interessiert Euch wahrscheinlich, wie es zum Titel meines aktuellen Blogeintrages gekommen ist. Nun, an meinem letzten Tag in L.A. musste ich mich schon morgens um 4.30 Uhr aus dem Bett kämpfen, damit ich rechtzeitig den Bus zum Flughafen erreiche. Naja, ein paar Tage vorher hatte mich ja Ross, einer meiner Gastgeber, gewarnt: "Unser öffentliches Verkehrssystem ist voll für den Arsch!" Da ich aber (wie Ihr ja mittlerweile wisst) extrem aufs Budget achten muss, ist es eigentlich die einzige Möglichkeit für mich zum Flughafen zu gelangen. Taxi ist einfach zu teuer... Ich drucke mir also Zeiten und Route im Internet aus, steige in den Bus und frage den Busfahrer höflich, ob er mich an der entsprechenden Station (an der ich umsteigen muss) "rausschmeisst". Er kommt dieser Bitte nicht ganz nach. Er sagt mir zwar Bescheid, ich müsse nun aussteigen, aber leider ist es die falsche Haltestelle - wie ich später feststelle. Da stehe ich nun, morgens um 5.30 Uhr, mitten in Los Angeles. Die Straßen verlassen, an einer Ecke blinkt ein gelbes Baustellen-Licht auf. "Was zum Teufel habe ich mir dabei gedacht", denke ich. Ob ich noch rechtzeitig zum Flughafen komme? Ich gehe ein paar hundert Meter weiter zur nächsten Ecke und entdecke eine Bushaltestelle, an der drei Männer stehen. Ich gehe rüber und frage den ersten nach Hilfe, zeige ihm meinen Ausdruck der Buslinien. Ehe dieser Antworten kann, stößt ein weiterer Mann hinzu. Offensichtlich steht dieser Mann noch unter Drogen. Er schaut auf mein Stück Papier und sagt: "Du gehst die Straße runter bis zur Ampel und dann biegst Du links ab. Da ist eine Station, mit dem Bus kannst Du weiterfahren. Ich begleite Dich dorthin!". Ich lehne dankend ab, weiß ich doch, dass dieser Mann nur Geld dafür verlangen wird. Den Gedanken kaum vollendet, sagt er: "Man, I need some money." Er habe mir doch schließlich geholfen. Ich weiß genau, was sich noch in meiner Tasche befindet. 20 Dollar in Noten und 2 Dollar und ein paar Kaputte in Münzen. Trotzdem mache ich einen folgenschweren Fehler! Ich sage: "Schau, ich kann Dir nur 12 Cent geben, weil ich die 2 Dollar für den Bus brauche." Bevor ich mich versehe, schnappt er sich die zwei 10-Dollar-Noten in meiner Hand und wendet sich ab. "Hey", rufe ich und greife ihn an den Arm. Er dreht seinen Kopf, wirft mir einen wirklich beängstigenden Blick zu und ich asse von ihm ab. Fragt mich nicht nach meinen Gedanken. Warum ich ihn habe gehen lassen oder warum ich diesem Typen - der nicht wirklich wie ein harter Gangster aussah - nicht einfach kurzerhand die Leviten gelesen habe. Naja, erstens, ich bin kein Supermann (was Ihr spätestens bei der Veröffentlichung meines Skyjumps sehen werdet) und zweitens, ich wollte irgendwie instinktiv nicht meine Gesundheit oder mein Leben für 20 US-Dollar aufs Spiel setze, Wer weiß, ob der Crack-Head mir nicht doch ein Messer an den Hals hält. Wer weiß das schon. Das Ganze hört sich wahrscheinlich jetzt auch spektakulärer an, als es gewesen ist. Tja, er zieht also seines Weges - mit meinen (fast) letzten Dollar und ich gehe bis zur nächsten Ampel und dann links. Muss ich an dieser Stelle erwähnen, dass ich dort keine Bushaltestelle finde? Ich gehe also zurück zu den anderen beiden Männern, die vorher natürlich nichts gesehen haben wollen und schaue auf das Haltestellenschild. "Union Station" steht dort geschrieben. "Das ist doch eine Zugstation, da gibt es sicher eine Verbindung zum Flughafen", denke ich mir. Sekunden später biegt der Bus um die Ecke und ich verzichte dieses Mal auf die Hilfe des Busfahrers. Tatsächlich, es fährt ein Schnellbus zum Flughafen. Kostet 7 Dollar. Scheiße, muss ich doch meinen Rucksack öffnen und neues Geld aus meinem (schon seit langem defektem) Brustbeutel holen. Ach herrje, das liebe Geld. Bereitet einem nur Sorgen... Naja, wenigstens habe ich dafür eine Sorge weniger. Ich komme rechtzeitig am Flughafen an und freue mich auf zwei Nächte in Honolulu. See you later! Und da ich das Klischee, L.A. sei gefährlich, mit meiner Geschichte nicht unbedingt aufrecht erhalten möchte, hänge ich noch ein Video mit dran. Thema: Urteile nicht zu voreilig!
Das ist nicht mein Tag heute. Nachdem ich gestern schon den mühsam erstellten Text nicht hochladen konnte, muss ich heute mit Erschrecken feststellen, dass ich den Text offensichtlich nicht richtig gespeichert habe. Also, alles noch einmal von Vorne. Naja, zumindest hat es den Vorteil, dass ich den Blog von gestern mit dem von Heute verknüpfen kann. Muss mich leider nur kurz fassen, weil ich um 22 Uhr (in ca. 25 Minuten) bei meinem Gastgeber in der Bar sein muss. Oje, naja...ich versuche es. Tja, jetzt habe ich 40 Tage hinter mich gebracht. Das Bergfest habe ich gestern ausgiebig mit meinem Gastgeber in Pattaya gefeiert (musste ja auch mal sein *grins*). Doch die Feierlaune sollte nicht darüber hinweg täuschen, dass das Projekt sehr an meinen Nerven und körperlichen Reserven zehrt. Innerhalb der vergangenen 40 Tage habe ich insgesamt acht Kilogramm Körpergewicht auf der Strecke gelassen. Und das, obwohl ich regelmäßig esse. Für mich kann der Gewichtsverlust nur folgendendermaßen begründet werden: der tägliche Umzug mit dem fast 40 Kilogramm schweren Gepäck, der damit verbundene Stress und akuter Schlafmangel. Letzteres hat mir mein Körper jüngst in Japan abgestraft. 14 Stunden am Stück habe ich geschlafen - ohne Unterbrechung. Ganz klar, damit hat mir mein Körper sagen wollen: "Junge, ich brauche mal Ruhe, sonst gehe ich kaputt." An meiner nunmehr 15. Station angelangt, blicke ich zurück auf mehr als 150 neue Bekanntschaften, die ich innerhalb der vergangenen knapp sechs Wochen gemacht habe. Es ist schwer, den Überblick zu behalten (trotz Notizen). Ich vergesse Wochentage, habe aber bisher noch keinen Flug verpasst (in Kapstadt war ich halt einen Tag zu früh dran, aber die Maschine habe ich nicht verpasst). Oje, was ist eigentlich, wenn ich mal einen Flug verpasse? Muss mal gleich meinen Sponsor fragen. Tja, gestern bin ich also in Pattaya unterwegs gewesen und habe mir ein Bild vom "größten Sündenbabel auf diesem Planeten", wie mein Gastgeber Henning so schön sagt, gemacht. Die große Anzahl sogenannter Ladyboys (halb Mann, halb Frau) hat mich schon sehr überrascht. Nein, meine Finger habe ich schön bei mir gelassen. Ist auch ehrlich gesagt so gar nicht mein Fall. Beim Thaiboxen bin ich dann tatsächlich auch in den Ring gestiegen. Natürlich habe ich die beiden Boxer ins Reich der Träume geschickt ;-) Fotos sind zum Beweis veröffentlicht. Und dann habe ich noch ein paar neue Bekanntschaften gemacht. a waren zum Beispiel die beiden Türken in einem Club an der "Walking Street". Wie die beiden heißen, weiß ich nicht mehr. Ich traf sie nach meinem achten Bier, oder war es das Zehnte? Naja, egal... Man sieht also, dass der Spaß bei mir nicht zu kurz kommt. Übrigens habe ich einen neuen Freund gefunden: Einen Deutschen, im Taxi sitzend. Der hattte sich lauthals über die Thais beschwert: "So ein Scheiß." Mein Gastgeber Henning und ich geben uns nicht als Deutsche zu erkennen, sprechen Englisch. Schließlich schieße ich ein Foto mit meinem neuen Freund und sage: "My new friend from Germany." "Do you think, we are from Germany", fragt er mich. "Oh yes, I'm pretty sure", antworte ich. (den schwarzen Balken habe ich übrigens gewählt, da ich meinen neuen Freund nicht gefragt habe, ob ich das Foto veröffentlichen darf). Gleiches gilt für den Briten, der sich in eindeutiger Pose den gröhlenden Touristen zur Schau gestellt hat. Einzig der Hund hatte nichts gegen eine Veröffentlichung, dafürmusste ich aber auch was in seinen Napf werfen... (eigentlich unterstütze ich so einen Schwachsinn ja nicht, aber in diesem Fall habe ich ein Foto für meine Blogleser gemacht). Weitere Impressionen vom Abend bei der Shemale-Show und in den Bars sind beigefügt. Sie sprechen eigentlich für sich (das schreibe ich nur, weil ich selbst viel zu spät dran bin und jetzt los muss). Also, alles Liebe jetzt aus Phuket, Daniel
/* Style Definitions */ table.MsoNormalTable {mso-style-name:"Normale Tabelle"; mso-tstyle-rowband-size:0; mso-tstyle-colband-size:0; mso-style-noshow:yes; mso-style-parent:""; mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; mso-para-margin:0cm; mso-para-margin-bottom:.0001pt; mso-pagination:widow-orphan; font-size:10.0pt; font-family:"Times New Roman";} Also, zunächst einmal muss ich Euch ein wenig schocken. Gut, die ganz Harten werden jetzt denken, das ist doch nicht schlimm. Aber glaubt mir, mit dem ganzen Gepäck auf Rücken und Schultern ist es doch eine ganz schön schmerzhafte Erfahrung. Das Foto zeigt eindrucksvoll, warum man Sonnencreme flächendeckend einsetzen sollte. Ich habe zwar Lichtschutzfaktor 50 verwendet, aber sträflich einige Regionen meines Körpers beim Eincremen vernachlässigt. So wurde mein Besuch auf der Insel Mbudja vor Dar Es Salaam erst recht zu einem nachhaltig wirkendem Erlebnis. Da ich nun auch endlich die Möglichkeit habe, Videos hochzuladen, habe ich Euch mal drei Videos bereitgestellt. Das erste Video ist ein kurzer Gruß aus der Innenstadt von Dar Es Salaam, wo ich mit meinem Gastgeber Leander in einem sogenannten Bajaji unterwegs war. Beim zweiten Video war ich mal ein wenig investigativ unterwegs und habe die (kaum) arbeitenden Gepäckabfertiger gefilmt. Naja, macht Euch selbst ein Bild davon, ob man hierfür Verständnis zeigen will oder nicht (es gibt sicher wieder den einen oder anderen Kommentar, dass es Gründe für den mangelnden Elan der Arbeiter gibt. Ich halte es ja auch nur im bewegten Bild fest und äußere meine persönliche Meinung ohne pauschalisieren zu wollen.) Im dritten Video seht Ihr eine kurze Zusammenfassung meiner Nacht auf dem Flughafen in Kapstadt. Hierbei passiert etwas Witziges, etwa bei 1:40 Minute. Achtet mal auf die Frau im Hintergrund. Ihr scheint der Kaffee so gar nicht zu schmecken (habe ich auch erst beim Editieren des Videos gemerkt *lach*). So, was gibt es sonst Neues von der Couchhopper-Front? Jede Menge! Ich versuche mal ein paar Highlights herauszustellen. Ich bin also durch Baraka bei Leander und seiner französischen Mitbewohnerin Agnes gelandet. Leander befindet sich seit etwa einem Monat in Tansania und plant, die kommenden zwei Jahre auf Sansibar zu leben. In den vergangenen Jahren hat er unter anderem in Kopenhagen studiert und längere Zeit in Argentinien verbracht. „Zurück nach Deutschland möchte ich eigentlich nicht mehr“, sagt er. Er wolle soviel wie möglich von der Welt sehen und an allen Orten, an denen er länger verweilt, Projekte aufziehen, die insbesondere der Allgemeinheit zugute kommen sollen. Ich muss schon sagen, die Gespräche mit ihm waren überaus interessant. Er scheint eine ähnliche Weltanschauung wie ich zu haben. Ihm habe ich es auch zu verdanken, dass ich statt 35.000 Tansanische Schilling nur 15.000 für meinen Transport zum Flughafen bezahlen muss. Sein Verhandlungsgeschick kann man nur als herausragend bezeichnen. „Dass die Afrikaner von uns Weißen immer sehr viel mehr Geld haben wollen als von den Einheimischen, daran sind die Weißen bzw. Europäer und Amerikaner selbst schuld“, meint Leander. So hätten diese sich in den vergangenen Jahrhunderten immer als die „Geber“ gezeigt. Das habe sich kulturhistorisch nun soweit manifestiert, dass bei den meisten Afrikanern die Assoziation „Weiß = Geld“ praktisch von Geburt an beigebracht wird. Ich teile seine Meinung. Gleichfalls bedeutet es aber nicht, dass man immer auch weitaus mehr Geld gibt, als die Leistung in der Relation zum Verdienst wert ist. „Es kommt auf die Situation an“, sagt Leander. Und tatsächlich ist es eigentlich nicht anders als überall auf der Welt. Wenn ich besonders mit einer Leistung zufrieden bin, bin ich auch gewillt, etwas tiefer in die Tasche zu greifen. Werde ich wie Dreck behandelt, gibt es auch kein Trinkgeld. Eine gängige Praxis scheint auch zu sein, dass plötzlich kein Wechselgeld vorhanden ist (besonders bei Taxifahren). Dann kommt immer das Argument: „Wir verrechnen es bei der nächsten Fahrt.“ Oder im Restaurant: Essen kommt über Stunden nicht, wird kalt geliefert, schmeckt abscheulich und dann bezahlt man noch das Doppelte oder Dreifache des Preises. Der Kellner sagt dann: „Komme einfach nächstes Mal wieder und wir finden eine Lösung.“ Die richtige Lösung wäre in diesem Fall, den regulären Preis zu verlangen oder dem Gast gar nichts zu berechnen. Schließlich stimmte die Leistung so gar nicht. Stattdessen wird man (Achtung, ich will hier nicht pauschalisieren, ist nur ein Beispiel) beschissen und dann noch aufgefordert bald wieder zu kommen. Hallo? Wer macht denn so etwas? Also, ich besuche kein Restaurant ein zweites Mal, das mich übers Ohr hauen will und das Essen unterirdisch war…. Naja, jedenfalls habe ich einen sehr netten Taxifahrer, der mich nachts um 3.30 Uhr – und zwar pünktlich auf die Minute – abholte. Mr. Omari hat sich somit zum neuen festen Taxifahrer für Leander qualifiziert. Vor allem aber auch, weil er uns zuvor von der Innenstadt zu Leanders Haus einen sehr fairen Preis gemacht hat – wir mussten nicht wie gewohnt hart verhandeln. Ach ja, in der Innenstadt haben wir die Feierlichkeiten zum Hindu-Neujahr verfolgt. Dar Es Salaam verfügt über eine große Minderheit an Indern. Nur soviel: Ich habe noch nie in meinem Leben soooo viele Knaller und Feuerwerkskörper auf einen Haufen gesehen. Zuweilen gab es ohrenbetäubende Explosionen – ich bin mir sicher, solche gefährlichen „Böller“ sucht man auch unter den illegal aus osteuropäisch eingeschleusten Knallern in Deutschland vergebens. Die Luft war voller verbranntem Schwarzpulver, das Atmen fiel zuweilen sehr schwer. Viel besser ist die Luft in Kairo auch nicht (siehe Foto). Hier mischt sich der Wüstensand mit den Abgasen der Autos. Etwa eine Stunde brauche ich mit einem „inoffiziellen“ Taxi bis zum Stadtteil Maadi, wo mein nächster Gastgeber Peter wohnt. Für die Fahrt zahle ich übrigens umgerechnet nur 9 US-Dollar. Kein Grund zur Beschwerde bei einer solch langen Fahrt durch die Häuserschluchten Kairos. Wow, schon beim Anflug auf Kairo war ich über die Größe der Stadt mehr als verblüfft. Nun, Kairo gehört nun mal zu den größten Metropolen der Welt. Und der Verkehr ist mörderisch. Ich frage mich, wofür die Ägypter Geld für Straßenmarkierungen ausgeben. Da waren die Behörden aus Tansania schlauer. Die haben sich das Geld gespart und gleich darauf verzichtet… Ich komme also bei Peter an. Ein britischer Musiker und Journalist, den es vor 17 Jahren nach Ägypten gezogen hat. Er lädt mich ein, am Abend seiner Bibelrunde beizuwohnen. Fotos hierzu kann ich leider nicht liefern, da die Teilnehmer (insgesamt 13, na ja, eigentlich 12, weil der Inder eigentlich ständig telefonierte) sich nicht wohl fühlten mit der Tatsache, dass ich die Fotos samt ihrer Geschichte veröffentlichen würde. Ich habe volles Verständnis dafür. Zumal die Gruppe, die sich aus verschiedenen Ausländern christlichen Glaubens zusammenstellt, in einem islamischen Land zusammenkommen, um die Bibel zu studieren und „das Wort Gottes zu erhalten“, wie der Vorsteher der Gruppe später öfter sagen wird. Aus Angst vor Verfolgung möchten die Teilnehmer also nicht abgebildet oder namentlich erwähnt werden. Das respektiere ich natürlich. Nicht nur als Journalist. Naja, aber ich muss zugeben. Das war nicht meine Welt. Es war zwar hochinteressant mit den bibeltreuen Menschen zu singen und zu beten (obwohl ich Atheist bin) und ihnen meine Geschichte zu erzählen, aber ich glaube, ein zweites Treffen würde ich nicht anstreben wollen. Dafür stehe ich mit meiner Weltanschauung einfach zu sehr im krassen Gegensatz zu der Bibelrunde. Mehrfach hatte ich an diesem Abend das Bedürfnis kritische Fragen zu stellen. Aber irgendwie war ich mir nicht sicher, ob man mich für meine Thesen „ans Kreuz nageln“ würde (sorry, aber dieses Sprichwort musste ich an dieser Stelle einfach einfügen – für alle Skeptiker: Das ist nicht ketzerisch gemeint). Schließlich äußere ich mich doch. Und nur wenige versuchen mich ernsthaft davon überzeugen zu wollen, dass Gott auch durch mich sprechen werde, wenn ich es nur zulassen würde. Heute Abend übernachte ich übrigens bei dem Vorsteher der Bibelgruppe. Ich bin wirklich auf das Gespräch mit ihm gespannt. Der Hammer folgt dann wohl morgen. Dann werde ich bei einem Ehepaar übernachten, bei dem die Frau zum Islam konvertiert ist. Krasser könnten die Gegensätze bei meinen Gastgebern nun wirklich nicht sein. Es gibt noch so viele Dinge über die ich hier berichten könnte, aber ein bisschen unveröffentlichtes Material brauche ich ja schließlich noch für mein Buch. *grins* Und noch einmal aus aktuellem Anlass. Die Berichte in meinem Blog entstehen oftmals unter hohem Zeitdruck, da schleicht sich schon mal der eine oder andere Fehler ein. Darüber hinaus handelt es sich bei meinen Schilderungen um subjektive Berichte. Mir ist bewusst, dass ich damit nicht immer jedem aus dem Herzen spreche. Ich versuche weitestgehend einfach meine Erfahrungen zu schildern und dabei nicht pauschalisieren zu wollen. Wenn ich aso in einem Land überwiegend schlecht behandelt oder beschissen werde – dann schreibe ich es auch so nieder. Vielleicht hatte ich nur Pech die falschen Leute zu treffen, aber dann ist es halt so... In diesem Sinne hoffe ich auf weiterhin KONSTRUKTIVE Kommentare! Lieben Gruß aus Kairo, Daniel
... sind Karine und ich heute geworden. Dabei zählten wir 80 Minuten zuvor noch zur Art der Rugby-Muffel... "Kennst Du die Regeln ?" fragt mich Karine, als wir in Richtung Stade de France laufen. "Öhh..." sage ich nur und Karine und ihr Freund Nicolas lachen. "Na, das kann ja heiter werden", meint er und zwinkert mir zu. Um uns herum: ein bunter Strauß an Rugby -Fanatikern, deren Zugehörigkeit generell nicht zu verkennen ist... ...auch wenn Manche dann doch auf Nummer sicher gehen will, dass er nicht dem falschen Team zugeordnet wird... (man achte auf das Baguette unter dem Arm...) Gemeinsam mit uns drängen sich all diese Fans in die zum Glück überdachten Zuschauerränge des Stadions. Relativ schnell lassen Karine, Nicolas und ich uns von der guten Stimmung im Stadion mitreißen, singen brav " Allez Les Bleus " und die Marseillaise mit. Oder eher gesagt, ich singe die ersten drei Worte der Nationalhymne mit - dann gucke ich zu, wie die Französken um mich rum voller Inbrunst das doch leicht blutige Lied vor sich hin schmettern und bei den Worten "Aux Armes, citoyens!" (Zu den Waffen, Bürger!) begeistert die Fäuste in die Luft werfen. Es geht los und der Ball fliegt übers Spielfeld. Doch genauso abrupt wie es angefangen hat, kommt das Spiel nach nur zwei Minuten auch schon wieder zum scheinbaren Stillstand. Einer der Bleus (französischen Spieler) hat sich den Ball unter den Arm geklemmt, aber anstatt in Richtung gegnerisches Tor zu laufen, liegt er nun flach auf dem Rasen . Und auf ihm drauf die Hälfte der irischen Spieler . Von hier oben sieht es aus, als könnte das länger dauern - sehr viel scheint sich in dem Menschenberg nicht zu tun. "Ich habe einmal ein Baseball-Spiel in den USA gesehen", sagt mir da Karine ins Ohr, "mein Gott, war das langweilig...." Das Menschenknäuel auf dem Spielfeld liegt immer noch still. Die restlichen französischen und irischen Spieler stehen drum herum, die Arme in die Hüften gestemmt. Dann fliegt er plötzlich wieder, der Ball, und ein anderer der Blauen düst in Richtung gegnerische Pfähle. Jedenfalls für etwa fünf Sekunden. Dann wiederholt sich die Szene von eben - wenn auch diesmal mit anderen Protagonisten. Nach der dritten dieser Balgereien kommt das Ärzte-Team auf das Feld gerannt und verarztet die erste Platzwunde unter einem irischen Auge. "Ich versteh' das nicht", meine ich zu Karine, "wieso macht man sonen Sport - wo es einfach nur ums Prügeln geht?" "Naja", versucht sie zu erklären, "vielleicht geht es um das Teamgefühl..." "Aber da spiel ich doch lieber Fußball, wo nicht ständig einer auf einen einprügelt!" "Ja", sagt sie und zuckt ratlos mit den Schultern. Unten auf dem Spielfeld macht Irland Punkt um Punkt. Um uns herum häufen sich die Buh-Rufe. Mein Blick fällt auf die Dutzenden von Aufpassern, die um das Spielfeld herum sitzen. Sie sollen wohl Flitzern und Schlimmerem vorbeugen. Die Armen, denke ich nur, da sind sie schon beim Spiel dabei und müssen doch in die falsche Richtung gucken... In dem Moment werde ich abrupt aus meinem Gedankengang herausgerissen: Die Frankreich-Fans um mich herum springen in die Höhe und johlen - allen voraus Karine! Die Bleus haben endlich mal ein paar Pünktchen gemacht... Doch nach dem Lichtblick kommt die lange Durststrecke, an dessen Ende die Irländer mit mehr als 10 Punkten führen. Erst nach der Pause gehts endlich bergauf: Die Französken rennen, werden umgerannt, stehen auf, werden getackelt, tackeln, punkten. Bei jedem noch so kleinen Sieg jubeln Karine, Nicolas und ich. Unsere Schreie werden immer lauter - auch wenn Karine und ich teilweise kurz nachfragen müssen, was genau passiert ist und warum wir eigentlich gerade jubeln... Auf einmal höre ich Karine neben mir quieken und als ich ihrem Blick folge, sehe ich drei Mitglieder des Frankreich-Teams beim Aufwärmen: zwei von ihnen rennen abwechselnd gegen ein rotes Lederpolster, das ein Dritter hält. Bei jedem Aufprall quiekt es wieder rechts von mir, und Karine hüpft vor Freude auf ihrem Platz hoch und runter. Kurze Zeit später erwische ich mich dabei, wie ich, gemeinsam mit Karine, laut röhre als die Bleus wieder einmal einen Meter weiter in Richtung des gegnerischen Tors kommen. Dann setzen wir zwei Grazien uns hin, tackeln uns gegenseitig mit den Schultern und grunzen kurz. Nicolas, der rechts neben Karine sitzt, guckt uns mit großen Augen an und stutzt. Dann wirft er den Kopf zurück und lacht laut. Als wenig später einer der Irländer zu Boden geht und erst einmal liegen bleibt (er steht nach einigen Minuten wieder auf, scheinbar unversehrt), springt Karine in die Höhe und ruft "genau, zeigts Ihnen!". Diesmal lachen Nicolas und ich gemeinsam. In der 79. Minute steht es 17 zu 17 und Nicolas meint: "Lass uns jetzt schon einmal gehen, dann erwischen wir den RER (Vorstadtzug) vor den Menschenmassen." Also hüpfen wir schnell von der Bühne und in Richtung Haltestelle. Als wir in den Zug einsteigen, liest Nicolas von seinem Smartphone laut das Endergebnis vor: Gleichstand. "Allez les Bleus" singe ich leise und lasse mich auf meinem Sitz nieder, mit einem Lächeln auf den Lippen... L.
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