Apple betreibt Produktpflege, anstatt ständig etwas Neues zu erfinden. Das ist völlig normal - und für Fans langweilig. Dabei ist Apples Output diesmal beträchtlich: zwei neue iPads und drei Computer. Von Ralf Sander
Weihnachten steht fast vor der Tür, und Apple rüstet sich mit einem ganzen Schwung an Neuheiten für das große Geschäft. Das iPad-Tablet gibt es jetzt wie erwartet auch eine Nummer kleiner. Gleichzeitig werden wenige Wochen nach dem iPhone auch die Mac-Computer komplett aufgefrischt. Sogar das iPad - und das war die einzige echte Überraschung - erscheint nur ein halbes Jahr nach dem iPad 3 in der vierten Generation.
Bevor es an die Hardware geht, überschwemmt Apple-Chef Tim Cook die in San Jose anwesenden Journalisten und die Zuschauer des im Internet übertragenen Livestreams mit Statistik. Apples
App Store enthält inzwischen mehr als 700.000 Programme, davon seien 275.000 für den größeren iPad-Bildschirm angepasst. Die Kunden haben inzwischen 35 Milliarden Apps heruntergeladen. Apple habe Software-Entwicklern bereits 6,5 Milliarden Dollar überwiesen. Auf die neue Version des Betriebssystems iOS 6
sind rund einen Monat nach dem Start etwa 200 Millionen Nutzer von iPhone und iPad umgestiegen. Und das iPhone 5 sei am ersten Wochenende fünf Millionen mal verkauft worden.
Und nun aber zur Hardware.