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"Die Leute lieben diese Dinger"

Die US-Fachpresse ist sich einig: Das iPad Mini ist federleicht, super verarbeitet und liegt gut in der Hand. Etwas zu meckern gibt es trotzdem.

  Das iPad Mini begeistert Techjournalisten weltweit

Das iPad Mini begeistert Techjournalisten weltweit

Wenn am Freitag das iPad Mini in den Läden steht, werden die Schlangen vor den Apple Stores wieder lang sein. Denn eins ist schon jetzt sicher: Apples jüngster Spross wird sich sehr gut verkaufen. Als Apple den Onlineverkauf startete, dauerte es nur wenige Minuten, bis die erste Charge des Mini-Tablets ausverkauft war. Wer jetzt zugreift, muss mindestens zwei Wochen auf das Gerät warten. Doch lohnt sich das iPad Mini? Einige US-Techjournalisten durften das neue iGadget bereits längere Zeit ausprobieren.

Leicht, schön und bequem

In einem sind sich alle Journalisten einig: Die Verarbeitung des Apple-Tablets ist hervorragend. "Es ist nicht nur ein geschrumpftes iPad", schreibt Tim Stevens vom Technikblog "Engadget". "Es ist, in vielerlei Hinsicht, Apples bislang bestes Tablet, ein unglaublich dünnes, außergewöhnlich leichtes, offensichtlich toll konstruiertes Gerät mit einer phänomenalen Batterielaufzeit." Das iPad Mini hielt im "Engadget"-Test mit aktiviertem Wlan fast 13 Stunden durch - länger hielt bislang kein Akku.

Andere Tester loben das geringe Gewicht. Mit 308 Gramm ist das iPad Mini das leichteste Gerät dieser Größenordnung, Googles Nexus 7 bringt 340 Gramm auf die Waage, Amazons Kindle Fire sogar 395 Gramm. "Selbst mit Smart Cover ist es leichter als ein Kindle Fire", schreibt Charles Arthur, Technikredakteur bei der britischen Tageszeitung "Guardian". "Und dünner ist es auch noch. Es ist das Gerät, das man ideal zum Lesen während der Zugfahrt in einer Hand halten kann."

Scharf geht anders

Auch Walt Mossberg vom "Wall Street Journal" ist begeistert: "Ich habe das iPad Mini mehrere Tage getestet, und es hält, was es verspricht: Es bringt die iPad-Erfahrung auf ein kleineres Gerät." Apps würden auf dem kleinen Gerät ebenso fehlerfrei laufen wie auf dem großen iPad. Nur zwei Sachen stören den renommierten Techjournalisten: "Es ist ein bisschen zu breit, um es in die meisten meiner Taschen zu stecken, und die Bildschirmauflösung ist ein großer Schritt rückwärts."

Der Grund für die Kritik: Das iPad Mini schafft mit seinem 7,9-Zoll-Bildschirm eine Auflösung von 1024 mal 768 Pixeln, genauso viel wie das erste iPad und das iPad 2, wodurch Apps nicht extra an das Zwerg-Tablet angepasst werden müssen. Die Konkurrenten Kindle Fire HD und Nexus 7 haben dagegen mit 1280 mal 800 Bildpunkten eine höhere Auflösung auf einem kleineren Bildschirm.

Beim iPad der dritten Generation war Apple mit dem Retina-Display (2048 mal 1536 Bildpunkte) der Konkurrenz noch weit voraus. John Gruber vom "Daring Fireball" schreibt: "Die fehlende Retina-Auflösung ist der einzige Kritikpunkt, den ich am iPad Mini feststellen kann, und es scheint nur für diejenigen ein Problem zu sein, die bereits ein neues iPad besitzen." Nach einer Woche habe ihn die niedrigere Auflösung aber kaum noch gestört, schreibt Gruber.

"Apple hebt die Messlatte an"

Der Preis sorgt ebenfalls für Diskussionen: Mit 329 Euro für die günstigste Version liegt Apple weit über der Konkurrenz. "Wie soll es einem 329-Dollar-Tablet in einer Welt von 199-Dollar-Geräten ergehen", fragt MG Siegler von "Techcrunch". Die Frage sei nicht leicht zu beantworten, doch er ist sich sicher: ziemlich gut. Apple suche nicht den Tablet-Wettbewerb, weil das Mini kein Tablet sei, sondern ein iPad. "Die Leute lieben diese Dinger", so der Experte.

Auch Vincent Nguyen von "Slashgear" glaubt an den Erfolg des iPad Mini: "Wenn das iPad mit Retina-Display das Flaggschiff in Apples Tablet-Angebot ist, dann ist das iPad Mini das Modell für jedermann, und es wird sich verdientermaßen sehr gut verkaufen."

Joshua Topolsky von der Technikseite "The Verge" bringt es auf den Punkt: "Apple hebt die Messlatte an. Das iPad Mini ist ein großartiges Tablet - aber es ist nicht unbedingt billig."

cf

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