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24. Juni 2007, 07:08 Uhr

Zutaten für einen ordentlichen PC

Besonders die großen Elektronikketten überschlagen sich laufend mit Computerangeboten. Nur, wer seine eigenen Ansprüche kennt, hat überhaupt eine Chance, den passenden Rechner zu finden.

Nur, wer einige Tiopps beachtet, bekommt auch den PC, den er tatsächlich braucht© DPA

Das Angebot an neuen PC-Geräten ist riesig. Viele Geschäfte werben mit vermeintlichen Schnäppchen, aber nicht selten werden dem Verbraucher Ausstattungskomponenten verkauft, die über seinen Bedarf hinausgehen. Vor jedem Kauf sollte sich der Verbraucher grundsätzlich die Frage stellen, ob es der klassische PC, also ein Desktop-Rechner, oder ein Notebook sein soll. Braucht er das Gerät eher für zu Hause oder unterwegs? Spielt Platz eine Rolle? "Wer mobil sein will, Platz sparen möchte und obendrein noch Wert auf Ästhetik legt, der wird zum Notebook greifen", sagt Peter Knaak von der Stiftung Warentest in Berlin.

Die Ausstattung eines Desktop-Rechners oder eines Notebooks hängt davon ab, für welche Aufgaben das Gerät genutzt werden soll. "Ein normaler Haushalts-PC muss selten mehr leisten als Büroarbeiten erledigen, im Internet surfen oder die Familienfotos bearbeiten", sagt Alexander Brand von Hewlett-Packard (HP) Deutschland mit Sitz in Böblingen. Prozessor, Speicher und Festplatte müssen keine Höchstleistungen vollbringen. "Die Bandbreite bei diesen Geräten ist riesig", sagt Jörg Hartmann, Leiter Consumerbereich von Fujitsu Siemens Computers in München. Solche einfacheren PCs gibt es bei Elektrodiscountern bereits ab 300 Euro.

"Je mehr, desto besser"

Mindestens vier USB-Schnittstellen für den Anschluss von Drucker, Digitalkamera, Scanner und anderen Geräten sollte ein PC besitzen. "Je mehr, desto besser", empfiehlt Benjamin Benz vom Magazin "c't" in Hannover. "USB ist heute Standard", fügt Hartmann hinzu. Beim Kauf auf eine so genannte HDMI-Schnittstelle zu achten, lohnt sich. Denn in der Heimkinowelt gehört dieser Anschluss, der für den digitalen Transport von Audio- und Videodaten sorgt, bereits zum Standard.

Ebenfalls sehr weit verbreitet sind Prozessoren mit zwei Kernen. Die so genannten Dual-Core-Chips, also zwei Prozessor-Kerne, die auf einem Chip untergebracht sind, bieten eine große Leistungssteigerung. Und auch ein DVD-Brenner gehört mittlerweile zur Grundausstattung eines PCs dazu. Etwa 100 Euro Aufpreis sollte einkalkulieren, wer einen leisen PC wünscht. "Die Rechner leiser zu machen, ist aufwendig und kostet seinen Preis", sagt Warentester Knaak. Er empfiehlt, sich dazu von einem Fachhändler beraten zu lassen. Benjamin Benz sieht das ähnlich: "Die Verkäufer im Discounter sind oft schlecht informiert". Für Jörg Hartmann stellt die Lautstärke hingegen kein Thema dar: "Da wurde in den vergangenen Jahren viel getan."

Beim Arbeitsspeicher nicht sparen

Fans von Computerspielen empfiehlt Benz eine separate Grafikkarte. "Ein großer Arbeitsspeicher und ein schneller Prozessor sind dann ebenso von Vorteil wie ein großer, qualitativ hochwertiger Bildschirm, der die Farben strahlen lässt", sagt Brand. Für einen PC mit Multimediaanforderungen sollten zwischen 1000 und 2000 Euro eingeplant werden. Für die Arbeitsspeicher gilt laut Knaak grundsätzlich ein Minimum von 2 Gigabyte. "Je mehr, desto besser", sagt er. Benz rät hingegen, beim Arbeitsspeicher auf mehr als 2 Gigabyte zu verzichten: "Da bleibt sonst viel brach liegen." Die Größe der Festplatte sollte sich bei einem Notebook zwischen 80 bis 160 Gigabyte, bei einem herkömmlichen PC zwischen 250 bis 400 Gigabyte bewegen.

Benz empfiehlt zudem einen Rechner mit Betriebssystem zu kaufen: "Das spart Ärger beim selbst installieren." Seit etwa drei Monaten gibt es Windows Vista, das Windows XP abgelöst hat. Knaak hingegen schwört auf Apples Mac OS, seiner Ansicht nach eines der sichersten Betriebssysteme. "Für den Mac gibt es so gut wie keine Viren", sagt er. Außerdem stecke mittlerweile Intel-Technik darin.

Wlan-Karte fehlt oft bei Desktoprechnern

Auch auf die Garantie sollte der Käufer achten. Mit einem Aufpreis kann der Verbraucher meist bis zu drei Jahre lang einen Vor-Ort-Service erwerben. Das Gerät wird dann im Fall eines Defekts repariert. "Das kann viel Ärger sparen", sagt Benz. Wer auf die drahtlose Technologie setzt, der benötigt eine Wlan-Karte. Beim Notebook gehört diese bereits zum Standard-Programm - Desktop-Rechner lassen die Karte hingegen oft noch vermissen. Sie kann jedoch problemlos nachträglich eingebaut werden. Beim Kauf eines PCs sollten sich Verbraucher nicht nur von den Leistungsdaten lenken lassen. Ein "Mehr" ist nicht immer besser und oft nicht erforderlich. Wer schon vor dem Kauf eine genaue Vorstellung davon hat, was er im Alltag braucht, kann dadurch viel Geld sparen.

Stefanie Zenke/DPA
 
 
KOMMENTARE (7 von 7)
 
alfred_e_neumann (25.06.2007, 13:06 Uhr)
auch übertrieben teuer
wozu brauch ne hausfrau denn bitte die ganzen 'marken'-komponenten ???
letzte woche nen neuen pc zugelegt um hier die stern-hobby-kommentar-terroristen zu nerven ^^
amd athlon 64 dualcore
asrock-MB (unbekannt aber suuuupi inne leistung und noch besser vom preis)
g-skill RAM 4GB (hausfrau braucht noch nicht mal 1GB)
400W NT (biun mal gespannt was herr so-viele-usb-anschlüsse-wie-mögl. mit seinen 300W NT zurechtkommt)
gehäuse
SATAII (200GB)
macht zusammen 300€ -...SO !!
manndernichtdaist (25.06.2007, 09:53 Uhr)
Perfekte Desktop PCs
Der Highend-Rechner, der trotzdem erschwinglich und erweiterbar ist:
Prozessor: Intel Core 2 Duo E6600 ca 190,-- €
Passender CPU-Lüfter: "Scythe Andy Samurai Master" ca 35,--€
Mainboard: Asus Striker Extreme 240,--€ alternativ,
Asus P5B Deluxe 140,-- €
Gehäuse: Antec Ninehundred 100,--€
Lüfter: 4 Stück Aerocool Turbine 1000 120mm Durchmesser zusammen 30,--€
Netzteil: bequiet Dark Power Pro 600W 120,--€
Grafikkarte: Geforce 8800 GTS 640MB 330,--€
Arbeitsspeicher: Corsair Dominator XMS2 PC2-8500U 2GB 170,--€
Festplatte: Samsung Spin Point T166 500GB SATA II: 90,--€
Macht zusammen:
ca. 1305,--
Betriebssystem: Windows XP Home Edition: 90,--€
Windows Vista Business 64bit (hat alles was man braucht) OEM Version: 116,--€
traldors (25.06.2007, 09:30 Uhr)
Dieser Artikel (...)
ist mit Sicherheit aus einem "Textbaustein" der Redaktion entstanden. Datum, Fachleute und "höher, weiter"-Fakten sind wahrscheinlich durch Platzhalter gekennzeichnet.
Yslsl (25.06.2007, 09:16 Uhr)
HDMI
Dass empfohlen wird, auf den HDMI-Anschluss zu achten, spricht Bände. Wozu soll der denn gut sein, für den Otto-Normalverbraucher? Warum nicht gleich folgender Tipp: Am Besten einfach den Aldi-Rechner kaufen, der hat allen überflüssigen Firlefanz, den sich die deutsche Hausfrau nur wünschen kann. Und 8 USB Ports, noch mehr kann man nachrüsten. (Je mehr desto besser!) Kurzum: Ein Artikel über Computer von Ahnungslosen für Ahnungslose.
Leondriel (25.06.2007, 03:36 Uhr)
Sehr hilfreich...
Hat sich die Autorin schon mal angesehen, wie viele verschiedene Dual-Core Prozessoren es gibt?
Und braucht so ein PC keine Grafikkarte? Obwohl gerade da das Angebot extrem breit und verwirrend ist, kein Wort dazu.
Und ist ja herrlich, dass ein Experte auf seinen Mac setzt, weil es dafür kaum Viren gibt... mag daran liegen, dass sich kaum jemand für Macs interessiert. Linux als Alternative wird gleich mal garnicht erwähnt, und dass Vista noch voller Kinderkrankheiten steckt ist auch nicht weiter wichtig.
PEINLICH, stern.de!
Ein Rat an alle, die mit dem Gedanken spielen, sich einen neuen Rechner zuzulegen: Vergessen Sie diesen Artikel. Allein, dass Sie ihn aufrufen konnten beweist, dass sie mehr Ahnung haben als die Autorin. Wenden Sie sich an einen wirklichen Experten oder ein professionelles Magazin, das sich auf Hard- und Software spezialisiert hat.
piranha2001 (25.06.2007, 00:55 Uhr)
Überflüssig!
Der Artikel ist wie schon vom Vorposter angesprochen absolut mies!
Jemand der keinen Plan von Computern hat, wird nichts von den aus dem Zusammenhang gerissenen Zitaten diverser Fachleute verstehenn.
Und den allgemeingültigen Rat "2 GB RAM und mehr" zu geben, wenn man einleitend von individuellen PCs spricht, die den Anforderungen entsprechen, ist ja wohl total Blödsinn. Kein Office, Internet, Bilder-PC braucht mehr als 1 GB RAM. Es sei denn, man will die ach so tollen 3D-Effekte von Windows Vista nutzen...
schlotti (24.06.2007, 14:25 Uhr)
Was soll das denn?
Selten habe ich einen derartig albernen Artikel gelesen! Die geäußerten "Ratschläge" sind so sinnvoll wie etwa: "Wenn Sie ein Auto kaufen, achten Sie darauf, daß das Auto 3 bis 5 Räder hat". Die Autorin schreibt im ersten Absatz: "Nur, wer seine eigenen Ansprüche kennt, hat überhaupt eine Chance, den passenden Rechner zu finden".
Weiter unten kann man dann lesen:
"Beim Kauf eines PCs sollten sich Verbraucher nicht nur von den Leistungsdaten lenken lassen".
Woran sich der Verbraucher statt dessen orientieren soll bleibt offen.
Albern!
MfG
Schlotti
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