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Telekom stopft Sicherheitslücke

Eine schwere Sicherheitslücke in mehreren Telekom-Routern sorgte vergangene Woche für Aufsehen. Mittlerweile wurde die Schwachstelle behoben. Das Passwort sollte trotzdem geändert werden.

  199,99 Euro kostet der Telekom-Router "W 921V" - das Internet kann für Fremde dank einer Sicherheitslücke umsonst sein

199,99 Euro kostet der Telekom-Router "W 921V" - das Internet kann für Fremde dank einer Sicherheitslücke umsonst sein

Die Telekom hat erste Abhilfe für die schwere Sicherheitslücke in einem von ihr verkauften WLAN-Router geschaffen. Die Vorversion einer Software-Aktualisierung des Geräts "Speedport W921V" stehe seit Freitagnachmittag zur Verfügung, sagte eine Konzernsprecherin in Bonn. Über den Link "Produktwarnung" auf der Telekom-Homepage könne diese Vorversion heruntergeladen werden. "Wir hoffen, dass wir im Laufe der kommenden Woche die finale Version haben", sagte die Sprecherin.

Ist bei den betroffenen WLAN-Geräten die Funktion "Easy Support" aktiviert, erhalten sie das endgültige Update automatisch, sobald es zur Verfügung steht. Die Vorversion allerdings werde nicht automatisch überspielt. Diese müssten sich Kunden in jedem Falle selbst herunterladen, sagte die Sprecherin.

Die Telekom hatte ihre Kunden am Mittwochabend gewarnt, dass insgesamt drei mit ihren Internetanschlüssen verkauften Geräten eine Sicherheitslücke haben. Betroffen sind auch die Geräte "Speedport W 504V" und "Speedport W 723V Typ B". Für sie gibt es zur Zeit noch kein Sicherheits-Update. Hier reicht es aber laut Telekom, wenn die Kunden die sogenannte WPS-Funktion abschalten. Diese erlaubt es im Normalfall, besonders komfortabel neue Geräte wie Computer, Smartphones oder Tablet-PCs mit dem Router zu verbinden. Die Telekom empfiehlt zusätzlich, ein neues Passwort für das WLAN-Netz zu vergeben.

cf/AFP/AFP
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