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Rutsch

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stern.de wünscht:
stern.de wünscht:
Einen guten Rutsch!

Ein turbulentes und ereignisreiches Jahr ist zu Ende. Wir hoffen, Sie behalten die schönen Dinge in Erinnerung und wünschen allen stern.de-Lesern einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Garmisch-Partenkirchen
Garmisch-Partenkirchen
Guter Rutsch

Alles prima: Pisten, Panorama und sogar die Preise. Die Bergwelt von Garmisch-Partenkirchen kann durchaus mit den mondänen Skigebieten mithalten - und ist doch nur einen Katzensprung von München entfernt.

Winterreifen
Winterreifen
Guten Rutsch

Knapp ein Drittel aller deutschen Autofahrer versucht, mit Sommerreifen durch den Winter zu schlingern. Doppelt so hoch ist die Quote bei den SUV-Besitzern. Wie wichtig das richtige Gummi bei Eis und Schnee ist, zeigten - wieder einmal - Fahrtests in Finnland.

"BatchPhoto"
Fotos in einem Rutsch bearbeiten

Die digitale Fotografie ist längst in der kleinsten Hütte angekommen und wird zu Weihnachten einen neuen Boom erfahren. Ein Problem ist aber, die frisch geknipsten Fotos in Form zu bringen, ohne dabei zu viel Zeit aufzuwenden. "BatchPhoto" kümmert sich darum.

Kunst-Tanz-Werk
Blog "Kunst-Tanz-Werk"
Jahresabschlussrechnung...

Das Rohr neigt zum Biegen und das Jahr sich dem Ende zu. Kein innovativer Ansatz, aber ein durchaus tradierter, die vergangenen 12 Monate Revue passieren zu lassen. Wie schon beim Fotoalphabet ist die retrograde Betrachtungsweise ein ganz angenehmes Format, denn just vergangenes ist dabei irgendwie präsenter als der letzte Jahresanfang. Ob mir ein umfassender Rundumschlag gelingt, wird dann das Ende hier zeigen. Mal schauen ;-) Rundumschlag ist dabei auch schon gleich ein schönes Stichwort, denn eher sinnbefreit als konstruktiv, schlagen sich ganz clever vorkommende Evolutionsbremsen selbst die Axt ins Bein, wenn sie hier Zwietracht säend bei allgemeinen Weihnachtswünschen von ekelerregender Selbstbeweihräucherung sprechen. Am Ende unterstellen sie einem Gratulanten beim Geburtstag reine Egomanie, weil er den Satz mit „...Ich gratuliere dir...“ beginnt. Wenn es nach einer gewissen Zeit nicht Kopfschmerzen machen würde, müsste man sich die ganze Zeit deswegen vor die Stirn klatschen. (Anmerk. d. Verf. : An dieser Stelle sei angemerkt, dass jeder redundante Beitrag im Blog von mir auch weiterhin ohne weiteren Kommentar in die Tonne fliegt. Wenn jemandem die Themen zu banal, andere zu selbstdarstellerisch, und wieder andere zu offensiv oder alles zu kacke ist, dann sei nochmal betont, dass der- oder diejenige herzlich dazu geladen sei, sich in Form eines „Gastartikels“ selber zu Wort zu melden. Oder Fragen zu stellen. Oder, oder. Da aber mal wieder die Logorrhoe grassiert, kann ich mit Gelassenheit davon ausgehen, dass mehr als dämliche Spam-Kommentare von Herrn LALA aus LULU oder von Luftmarschall-Namen tragenden Fotopäpsten nicht zu erwarten sind. Chance vertan. Setzen! Sechs!) Einreihen in das allgemeine klopshohle Geschehen können sich dann auch dabei, etliche junge Damen, die in der letzten Zeit unangemessene - früher nannte man das glaube ich - Höhenflüge hatten, und sich damit ins Wahrnehmungs-Off schossen. Im Magazin mittigen Teil ausklappbare „Gespielin“ wird man eben nicht, weil das Hirn gut verschaltet ist. Oder die „Damschaften“ betrieben ihre Synapsen lediglich mit Niederstrom. Denn anders kann man sich die kommunikativen und sozialen Ausfälle nicht erklären, wenn man in Folge der zugegebenermaßen recht kurzen Antwort „Ja!“ auf die Frage, ob es bei einem Aktworkshop auch um Akt ginge, als arrogantes Arschloch bezeichnet wird. Oder ein sich verschmäht fühlendes Knips-Mädchen (Modell mag ich „das“ gar nicht nennen) im Anschluss an eine Anmerkung zu einem ihrer Bilder, beginnt damit zu drohen, den Freund loszuschicken, damit er einem mal physisch eindrucksvoll zeigt “ was Phase ist“ und seine Kumpels vom einschlägig bekannten Kraftrad-Verein mitzubringen. Die „Damen“ verstehen auch einfachste Sätze nicht, sobald ein Komma einen Haupt- von einem Nebensatz trennt. Faseln von extremster Beschäftigung und daraus resultierender Zeitknappheit, aber posten für jedermann sichtbar alle 13 Minuten ihren neusten Gemütszustand bei Facebook. So eine Internetpräsenz kostet aber auch viel Zeit, das kann ich euch sagen! Beantwortet man enthusiastisch formulierte „Bewerbungen“ (O-Ton: Mache mit. Fahrtkosten müssen übernommen werden. Gage 217,50 Euro die Stunde) auf ausgeschriebene Jobs mit einem „Vielen Dank für dein Interesse, aber du bist leider nicht ganz der Typ, der für dieses eine Projekt gesucht wird“, dann ist eine nicht enden wollenden Litanei vorprogrammiert, in der einem unaufgefordert und in epische Breite haarklein aufgelistet wird, was die junge Dame denn schon alles gemacht hat und mit wem. Dass sie meine Bilder eh 08/15 findet, man erstmal fotografieren lernen soll, dass sie auch noch andere Sachen zu tun hätte und man sowieso ein psychopathischer Sexualstraftäter auf freiem Fuss ist, vor dem einen alle anderen Modelle und Fotografen gewarnt haben. Aha! Na denn! Von den Knipserseilschaften im provinziellen Umfeld will ich gar nicht erst anfangen. Denn die wahren Divas sind immer HINTER der Kamera :-D So! Jetzt hammwa erst mal ne schöne Kackstimmung geschaffen, dann können wir ja jetzt zu den wichtigen Dingen kommen. Was hatte das Jahr denn an schönen Dingen? Eigentlich ne Menge, oder? Nach dem doch recht schneereichen Winter hatten wir ein beeindruckendes sommerliches Frühjahr mit allerhand Gelegenheiten schöne Outdoor-Sessions zu machen. Im Rahmen der „Work&Travel-Aktion“ fanden schöne Workshops im Süden der Republik statt. Die Städte-Tour war eine schöne Gelegenheit, etwas eingefahrene Strukturen mal frischwindig zu polieren. Andere Leute, anderes Studio, andere Modelle. Zum Glück blieb der brutalst heiß angekündigte Sommer etwas aus und von der noch anhaltenden Milde profitiert nicht nur der Draußenknipser, sondern auch die Heizkostenabrechnung. Der Aufruf zum schäbigen Sich-selbst-über-den-Spiegel-Fotografieren hatte erstaunliche Resonanz. Info an der Stelle : Die Druckerpresse lägt ab Mitte Januar an. Letztlich sind knapp 110 Bilder zusammen gekommen. Danke an der Stelle an alle Emittenten. Und wenn man dann erstmal vom Zug der ewigen Notwendigkeit abgesprungen ist, dann kommt man im Reich der Gelassenheit an und macht dann nur noch Fotos, wenn es einem wirklich wichtig ist, man seine Idee nicht an die grad zufällig anwesende Person verplämpert. Klingt ziemlich unangenehm, ich weiss. Aber wenn man mal genau hinschaut, wird man feststellen, dass man oft eine Idee hat, sie dann aber von dem Zwang der unmittelbaren Durchführung geschoben angeht, aber missachtet hat, dass man vielleicht gerade nicht das Modell „zur Hand“ hat, das man eigentlich genau dafür bräuchte. Und am Ende stellt man fest, dass der Deckungsgrad nur bei 95% liegt und einem unerklärlicherweise die 5% zum entspannten Zurücklehnen fehlen. Ausserdem stand das fotografische Jahr unter dem Motto „Mal was anders machen“. Und so war es also an der Zeit, ein wenig wegzukommen von der „ewigen“ Toplight-Studio-Akrobatik“ mit skuplturaler Abstraktion. Offenblendiges Tageslicht-Rumprobieren und selektiveres Mal-etwas-Nichtmachen waren ein schöner Anlass die Kamera in die Hand zu nehmen. Ebenso das „Umstrukturieren“ des pädagogischen Konzeptes für die Workshops. Weg vom statischen Vorturnen, hin zu dynamischeren Modulen. Aufbrechen alter Muster und Verlassen festgetretener Pfade. Das Wachrütteln des eignen Potentials steht nunmehr an vorderster Front, nicht das blanke Demonstrieren etablierter Arbeitsweisen. Dem Slogan „Sehen lernen“ ein neues, ein benutzerfreundlicheres Gesicht zu verleihen, bei dem sich jeder auf seine individuelle Art wiederfindet und keine Dogmen oder Schulmeinungen als Credo der einzigen Wahrhaftigkeit mit akademischem Anspruch möglichst kryptisch vorgesetzt bekommt, um am Ende Bilder gemacht zu haben, die nicht dem persönlichen Werdegang hin zu einer eignen Ausdrucksmöglichkeit entsprechen. Ich bin neugierig, wie sich das Konzept noch weiter entwickelt und ich freu mich drauf, von jedem einzelnen Teilnehmer zu lernen und durch deren Augen zu sehen. Es bleibt also spannend fürs kommende Jahr. Es wird natürlich weiter in der Stadt getanzt. In diesem Sinne Es grüßt der Papendieck P.S.: Das OKERWERK wünscht allen übrigens einen guten Rutsch in ein erfolgreiches und gesundes 2012. Und wie immer haben die abgebildeten Personen nichts mit im Text erwähnten „Unzulänglichkeiten“ zu tun, sondern dienen lediglich der bunten Bebilderung. P.P.S.: Es sei nochmals der Aufruf wiederholt, dass Neugierige, Mitteilungsbedürftige, sachliche Kritiker oder einfach Interessierte sich gerne zu Wort melden dürfen. Die Kategorie "Gastbeiträge" ist nicht gerade verwaist, aber unterrepräsentiert. Also, nix wie ran!

American Venture
Blog "American Venture"
DuckA380CC

Kurz vor Jahresende noch 3 kleine Neuigkeiten, da ich bei regnerischem und relativ kühlem Wetter kaum etwas besseres tun kann. Erstens  die Ente am Heiligabend war superb-excellente-knusprig. Zweitens der Lufthansa A380 fliegt ab 1.8. 2012 täglich nach Houston IAH. Drittens, man kann neuerdings die Luft für den Autoreifen an der Tanke mit Kreditkarte zahlen. Also, ich hab die Duck mit Apfel, Birne und Zwiebel gestopft und mit Salz, Pfeffer, Paprika, Curry und etwas Safran aussen eingepudert und 'Ihr' dann Handschellen angelegt, damit die Füllung bleibt wo sie hingehört. Oven vorgeheizt auf 350 Grad und dann eine Stunde 'brustauf' und eine Stunde 'brustab'  bebruzelt. Als 'Gitter', unterhalb verwende ich Mohrrüben, dass das Fett besser abtropfen kann. Nachdem der Sud entfernt war, gab es via "Fast Broil' das nötige Make up und einen Ganzkörper-Tan der mit einer Lotion aus Butter und Honig salonfägig gemacht wurde. Dazu gab es Apfelrotkohl und einen grossen Semmelknödel aka Serviettenkloss  nach Oma's Rezept - und Oma wäre heute 102... Ob das für den LL_Kochblog reicht muss ich noch eruieren bevor ich es da evt. poste.   Eine erfreuliche aviatische Nachricht las ich heute hier . Die Lufthansa fliegt ab 1.8. 2012 die Strecke FRA - IAH (LH440/441) mit dem A380. Da dies unsere Stammstrecke nach Germanien ist und die alten B747 signifikant zum Sitzkatarrh beitragen, ist dies eine gute Nachricht. In der (alten) Holzklasse der B747 hatten wir bei den letzten Flügen krampfhafte Sitz-Erfahrungen. Es wird die erste Route eines A380 nach Texas sein. Die Konkurrenz wird nicht lange zusehen. Emirates fliegt inzwischen 2 mal täglich Dubai - Houston. Houston wird so nach JFK, MIA und SFO die 4. A380  Route Germany USA werden. Einmal den Reifen wieder die nötige Luft einhauchen kostet in USA $1. Da ich in Germany immer relativ neue Leihwagen hatte, weiss ich nicht genau ob die kompressierte Luft in Deutschland noch umsonst ist. Aber, dass man am Kompressor einen CC-Card Terminal einbaut ist zumnindest mir in Texas neu. Ist das ein Punkt für die Kategorie "Only in Germany" kostet die Reifenluft (noch) nix. In diesem Sinne einen guten Rutsch!      

Der Weinlakai
Blog "Der Weinlakai"
Siegreiche Weihnacht!

2009 Teso la Monja "Victorino" (Rotwein, Spanien) Mit dem heutigen Wein möchte ich meinen Lesern etwas ganz Besonderes unter den Tannenbaum legen. Der "Victorino" ist ein Wein, den man sich zu dieser besonderen Zeit im Jahr gönnen sollte. Der Preis liegt zwar klar über Weinlakai-Schnitt, doch sind knapp 30,- EUR in Anbetracht der Qualität dieses wunderbaren Roten mehr als angebracht. Der spanische Weinführer Guia Peñín gibt ihm in seinem 2012er Führer 96 Punkte und stuft ihn damit besser ein als viele der prestigeträchtigsten Weine Spaniens. Nicht nur dieser Fakt macht den Wein zum "Edel-Schnäppchen", auch die Tatsache, dass der Wein bei dem empfohlenen Händler preislich weltweit (!) unschlagbar ist. Und zu guter Letzt hat der Victorino auch eine tolle Geschichte: Er stammt von der Winzerfamilie, die das Weingut Numanthia Termes zu Weltruhm führten und sich dann einen cleveren Plan überlegten... +++ Hier den Weinlakai-Newsflash abonnieren +++ Die aus dem Rioja stammende Familie Eguren sorgte im Toro-Gebiet mit den Weinen ihres Weingutes Numanthia Termes für sensationelle Bewertungen der internationalen Weinpresse. Auf dem Höhepunkt des Erfolges verkauften sie das Weingut zu einem durchaus stolzen Preis an den LVMH-Konzern . Dieses Luxuskonsortium ist u.a. Eigentümer von Weingütern wie Dom Perignon und Chateau d'Yquem. Mit dem Erlös taten sie dann etwas, das für eine passionierte Winzerfamilie nur logisch erscheint: Sie gründeten ein neues Weingut. Dank der üppigen Finanzspritze statteten sie die neue Wirkungsstätte im Toro, Teso La Monja, mit der feinsten und modernsten Kellertechnik aus. Zudem konnten sie sich Weinberge sichern, die noch wurzelechte – also nie von der Reblaus befallene – Reben mit einem Durchschnittsalter von über 50 Jahren beheimaten. Klingt traumhaft? Ist es auch. Bereits der erste Jahrgang (2007) von Teso La Monja war der Beweis dafür, dass das neue Projekt in exakt die richtige Richtung geht. Aber wie häufig bei Neugründung eines Weingutes, nahm die Qualität in den ersten Jahren noch ein wenig zu, so ist der Victorino aus dem Jahre 2009 meine Meinung nach der bisher beste . Auf den ersten Blick bietet Teso La Monja ein ähnliches Angebot wie Numanthia Termes: Einen Einstiegswein, der bei Teso La Monja "Almirez" heißt und bei Numanthia "Termes", einen Topwein namens "Victorino" bzw. "Numanthia" und einen Highend-Wein namens "Alabaster" respektive "Termanthia". Alle Weine zu 100% aus Tinta de Toro , einem Urtyp von Tempranillo , produziert. Doch der Unterschied in der Weinstilistik könnte kaum krasser sein. Der besonders populäre "Numanthia" ist in Jugendjahren in der Regel ein tanninschwangeres Urviech mit massigem Körper und dunkler Aromatik. Der Victorino kommt dagegen geradezu leichtfüßig daher. Und bitte nicht falsch verstehen, denn der Victorino ist ebenfalls ein "Pfundswein", nur eben eleganter und irgendwie präziser. Ein "Numanthia" tritt auf wie ein Elefant im Porzellanladen, reißt alle Sinne an sich und rüttelt und schüttelt den Gaumen. Der "Victorino" hingegen verführt mit überraschendem Charme, herrlicher Frucht und einem so eleganten Gaumenauftritt, dass der nicht enden wollende Abgang geradezu erschreckend wirkt. In der Nase möchte man sich verlieren, das Glas am liebsten gar nicht mehr abstellen – es sei denn es gibt einen Nachschlag. Auch wenn die heutige Empfehlung durchaus "Jungwein-Eigenschaften" besitzt, ist es toll einen Wein dieser Güte jetzt schon so sehr genießen zu können und sich nicht mit einem Trinkfenster "2030+" konfrontiert sieht. Und das heißt keineswegs, dass der "Victorino" schlecht reifen wird, im Gegenteil: Den "Victorino"  kann man weiter liegen lassen, einen jungen "Numanthia"  muss man aus meiner Sicht reifen lassen – es sei denn man steht auf diese Art grobschlächtige Weine. Seine Eleganz und Harmonie sorgte wahrscheinlich auch dafür, dass der Wein im aktuellen Guia Peñín nicht nur den "Numanthia" abhing, sondern sich auch gegen den "Termanthia" (150,- EUR) und sogar gegen seinen großen Bruder "Alabaster" (135,- EUR) durchsetzen konnte. Das DO Toro wird zum einem durch den Fluss Duero (in Portugal "Duoro") mikroklimatisch beeinflusst, zum anderen beeinflusst auch der Atlantik das Klima der Gegend. Wie in so vielen, hochpotenten Weingegenden lässt auch im Toro-Gebiet der rasche Wechsel zwischen heißen Tagestemperaturen und frostigen Nächten (bis zu 30˚C Unterschied) die Reben alle Kräfte mobilisieren. Glücklicherweise wird dieser Stress durch die großen, wärmeabstrahlenden Kieselsteinen bei Teso la Monja nur sehr langsam an die Pflanzen weitergegeben und so werden Schäden an dem Rebmaterial praktisch ausgeschlossen. Die Ernte für den 2009er "Victorino" erfolgte ausschließlich per Hand und dank strenger Selektion wurden nur maximal 1,5 Tonne Trauben pro Hektar für die Weinherstellung geerntet. Die Vinifizierung erfolgte traditionell: Die Beeren wurden zu 100% entrappt und während der Fermentation dreimal täglich fußgepresst. Anschließend kam der Wein 18 Monate in neue, französische Eichenfässer. Eine Tatsache, die man dem Wein in keiner Weise anmerkt, denn er ist praktisch frei von typischen Holzaromen. Aber genug der Informationen. Ich wünsche jedem Leser, das diesjährige Weihnachtsfest mit diesem Wein begehen zu können. Bei Bestellungen bis zum 20.12. garantiert der empfohlene Händler eine Lieferung bis zum Fest, so besteht also noch durchaus etwas Bedenkzeit. Aus meiner Sicht ist diese aber nicht notwendig. Zwei bis drei Fläschchen sollten Sie sich mindestens für einen Eigenversuch ins Haus holen. Ich würde mich sehr wundern, wenn Sie den Wein für zu teuer hielten. Ich wünsche Ihnen – ob mit oder ohne "Victorino" – eine geruhsame Weihnachtszeit und schöne Tage mit Ihren Lieben. Einen guten Rutsch wünsche ich Ihnen zunächst noch nicht, denn ich habe da noch etwas "vorbereitet". 2009 Teso la Monja "Victorino" (Rotwein, Spanien) Auge: Leuchtendes Purpur. Nase: Kirschen, Himbeeren, Veilchen, Gewürze, nasse Steine und etwas Rhabarber. Gaumen: Frisch und sehr klar am Gaumen. Aromen von dunkeln und roten Früchten sowie florale Anklänge. Im Abgang mittellang mit sehr angenehmen Mineralität. Sonstiges: Besteht aus 100% Tinta de Toro. Bei 16˚ bis 18˚ C zu trinken. 96 Punkte (Quelle der Bewertung: Guia Peñín 2012 / Quelle der Verkostungsnotiz: Der Weinlakai) Meine Einkaufsempfehlung: Silkes Weinkeller 29,80 EUR/Fl. (5,40 Versandkosten, ab 120 EUR frei) Hier klicken! Stand: 13.12.2011 Der Weinlakai übernimmt keine Verantwortung für die angegebenen Händler.

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