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Wie Sie den Skype-Trojaner entfernen

Derzeit kursiert ein Trojaner für das Internettelefonie-Programm Skype. Mit scheinbar privaten Nachrichten versuchen Kriminelle, ihre Opfer auf einen infizierten Link zu locken. Was Sie tun können.

Von Christoph Fröhlich

  Mit scheinbar privaten Nachrichten versuchen Cyberkriminelle, ihre Opfer auf dubiose Seiten zu locken und ihnen Schadsoftware auf den Rechner zu schleusen.

Mit scheinbar privaten Nachrichten versuchen Cyberkriminelle, ihre Opfer auf dubiose Seiten zu locken und ihnen Schadsoftware auf den Rechner zu schleusen.

Die Skype-Nachricht kommt überraschend: "Hallo, sag mal ehrlich sind das deine Fotos?", darunter ein Link, der scheinbar auf Google verweist und den eigenen Vornamen beinhaltet. Oftmals kommt die Mitteilung von Freunden und Bekannten, manchmal aber auch von völlig Fremden. Die Neugier ist geweckt: Verbergen sich hinter dem Link wirklich brisante Fotos, von denen man möglicherweise gar nichts weiß? Eine Erklärung, woher die angeblichen Bilder kommen, bleibt der Absender schuldig.

Nicht ohne Grund: Denn in Wirklichkeit existieren die Fotos nicht, stattdessen verbirgt sich hinter dem Link eine manipulierte Webseite, die Windows-Computer mit dem Trojaner "Trojan.Win32.Jorik.Nrgbot.dnd" infiziert. Der verwandelt das bislang saubere System in eine Link- und Virenschleuder, die alle eigenen Kontakte in regelmäßigen Abständen vollspammt.

Auch Mac- und Linux-Nutzer können die Schadsoftware herunterladen, allerdings wird sie nicht aktiv. Doch auch für Nicht-Windows-Systeme gibt es Viren und Trojaner, die Skype-Spam verschicken und sich auf ähnliche Art und Weise verbreiten. Auch der Text kann sich je nach Schadsoftware unterscheiden. Im offiziellen Skype-Forum melden sich bereits Dutzende Betroffene.

So werden Sie den Trojaner los

Als erste Schutzmaßnahme sollten Sie das Skype-Passwort ändern. Anschließend gehen Sie in den Optionen auf den Punkt "Erweiterte Einstellungen". Dort findet man eine Übersicht der Programme, die Zugriff auf das eigene Skype-Konto haben. Nicht gewünschten Diensten kann der Zugriff dort entzogen werden.

Um den Trojaner vollständig vom System zu löschen, empfehlen Verantwortliche des Skype-Forums das kostenlose Antivirenprogramm Malwarebyte. Eine Kurzanleitung zum Entfernen des Computerschädlings dazu finden Sie hier.

Einige User berichten, dass die Schadsoftware das Aufrufen einiger Internetseiten mit bestimmten Browsern verhindert. Funktionieren soll laut Skype-Forum der Google-Browser Chrome. Hier finden Sie eine Übersicht der derzeit aktuellsten Browser mitsamt empfehlenswerter Erweiterungen für die Sicherheit ihres Computers.

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