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Scheibes Kolumne
Scheibes Kolumne
Wochenend-Allerlei

i>stern.de-Kolumnist Carsten Scheibe hat am Freitag die Niederlage der Deutschen schnell abgehakt und sich auf das Wochenende vorbereitet. Dabei musste er sich noch rasch mit Angeboten aus China, mit Flattr und mit einer Reise nach London beschäftigen.

Scheibes Kolumne
Scheibes Kolumne
1x1 der Anzeigengestaltung

stern.de-Kolumnist Carsten Scheibe hat gerade zwei Tage lang nix anderes gemacht als Werbeanzeigen am Computer zu layouten. Da Tausende kleiner mittelständischer Firmen in ganz Deutschland ihre Werbung selbst schalten, hier ein kleiner Guide, was man dabei falsch und was man richtig machen kann.

iPhone-Junkie
Blog "iPhone-Junkie"
CalenGoo 1.5.4: Kalender-Alternative zu MobileMe

MobileMe hilft dabei, den Kalender, das Adressbuch und weitere Daten aus Outlook kabellos über das Internet mit dem iPhone, dem iPod touch oder dem iPad zu synchronisieren. Leider funktioniert das nicht immer reibungslos. Eine echte Alternative - der Google Kalender mit der entsprechenden App. Eine persönliche Geschichte: Vor allem die Termine aus meinem Outlook möchte ich gern mit zwei iPhones und einem iPad synchronisieren. Egal, welcher Mitarbeiter in einem der Geräte einen Termin einträgt: Er soll umgehend auch auf den anderen i-Geräten auftauchen. Apple bietet für diesen Zweck den Dienst MobileMe an, der jährlich bezahlt werden muss. MobileMe synchronisiert kabellos - über das Internet. Das macht den Dienst so komfortabel. Leider kann ich persönlich machen, was ich möchte - es funktioniert nicht. Am Windows-PC meldet mir die MobileMe-Software immer wieder, dass die online gespeicherten Daten nicht in Ordnung sind, sodass ich sie immer wieder von Grund auf mit den Outlook-Daten überschreiben muss. Dabei gehen die zwischenzeitlich an den mobilen Geräten erfassten Termine verloren. Zugleich arbeitet die Synchronisierung zwischen dem Online-Depot und den mobilen Geräten nicht. Manche Freunde haben nun bis zu einhundert Mal am Tag Geburtstag. Hinzu kommt, dass einige Termine synchronisiert werden, andere nicht. Kurzum: Nach mehreren Monaten des Experimentierens habe ich die Nase voll. Die Alternative, die nun funktioniert: Der Google Calender. Wer sich bei Google registriert hat, kann hier einen Kalender anlegen und ihn mit den Termin-Daten aus Outlook füttern. Der Import aus Outlook funktioniert ohne Probleme. Der Google Kalender ist kostenfrei und lässt sich direkt im Web-Browser pflegen - von jedem beliebigen Rechner aus. Um den Google Kalender nun auf die i-Geräte zu bekommen, wird eine App benötigt. CalenGoo kostet knapp 6 Euro - das aber nur ein einziges Mal, sodass das System deutlich preiswerter ist als MobileMe, wenn man nur auf die Termine aus ist. CalenGoo wird einmalig mit den Zugangsdaten zum eigenen Google-Konto gefüttert. Anschließend synchronisiert die App seine Daten jedes Mal, sobald das iPhone oder das iPad Kontakt zum Internet zu bekommen. Ich habe alles ausprobiert und Termine im Web-Browser, auf dem iPhone und dem iPad eingegeben - der Datenaustausch funktioniert in allen Richtungen tadellos. Und nicht nur das: Ich kann per Mausklick auch die Kalenderwochen, die deutschen Feiertage und einen lokalen Wetterbericht mit in den Kalender aufnehmen lassen. CalenGoo: Alles so schön bunt hier CalenGoo bietet fünf Kalenderansichten - eine für den Tag, die Woche und den Monat. Hinzu kommen eine besonders übersichtliche Liste und ein Querformat für die Tagesansicht. Die App zeigt die Termine so an wie im Google Kalender - mit den gleichen Farben und allen zusätzlichen Daten. Bereits vorhandene Termine lassen sich per Drag and Drop verschieben. CalenGoo legt neue Termine natürlich auch unterwegs an - mit einer ausführlichen Beschreibung, einer Von-Bis-Zeit und einer Ortsangabe. Dabei ist es möglich, auch Terminserien anzulegen, eine Erinnerung zu erzwingen oder Teilnehmer zu benennen. Eine Besonderheit ist die Suchfunktion. Sie hilft dabei, ganz auf die Schnelle einen bestimmten Termin oder Geburtstag zu finden. Ebenso leicht ist es, zu einem gewünschten Datum zu springen. Wer möchte, kann seine Termine auch mit kleinen Icons aufpeppen. In der App stehen zahllose Einstellungsmöglichkeiten bereit. Sie erlauben es z.B., die Größe der Schriftart anzupassen. Der Google Kalender und CalenGoo bieten noch zahllose weiterführende Möglichkeiten an. So lassen sich verschiedene Teilnehmer via Mail zu einzelnen Terminen einladen. Auch allgemeine Aufgaben lassen sich verwalten. Ich bin noch lange nicht am Ende mit dem Erforschen der App. Wichtig ist mir aber erst einmal, dass ich endlich ein solide arbeitendes System habe, das meine Termine quer durch alle i-Geräte synchronisieren kann. ( Carsten Scheibe ) Hinweis: Die App ist eine Universal-App für iPod touch, iPhone und iPad. CalenGoo 1.5.4 Anbieter: Dominique Andr. Gunia Größe: 3,4 MB Preis: 5,49 Euro Sprache: Deutsch Wertung: ***** (5 von 5) Link zur Homepage Link zum AppStore

iPhone-Junkie
Blog "iPhone-Junkie"
iBooks 1.0.1: Der iPad als Buch

Nun ist iBooks endlich auch im deutschen AppStore erschienen. Die kostenlose App für das iPad erlaubt es, ganze Bücher digital einzukaufen, um sie dann am Bildschirm zu lesen. Es ist Zeit für einen ersten Test. Der zeigt: Die App ist super. Es fehlt nur an geeigneten Büchern. Eine Sache war mir die ganze Zeit über völlig klar. Es macht doch überhaupt keinen Sinn, ein Gerät zu kaufen, das nichts anderes kann als elektronische Bücher auf den Schirm zu holen. Die ganzen "komischen" Standalone-eBook-Reader der letzten Monate kosten viel Geld, verfehlen aber völlig ihr Ziel. Sie können einfach zu wenig und kosten zu viel. Aus diesem Grund dachte ich von Anfang an, dass das iPad das perfekte Gerät ist, um dem eBook zum Durchbruch zu verhelfen. Wenn das Gerät zum Spielen taugt, Filme zeigt, Musik spielt, Zeitungen liest, im Internet surft und die E-Mails abruft, dann sollte es auch dazu in der Lage sein, elektronische Bücher zu lesen. Da ich gern lese und zugleich auch sehr in der digitalen Welt verwurzelt bin, war ich von Anfang an scharf darauf, die eBook-Funktionalität des iPads zu testen. Umso verblüffter war ich, dass es auf meinem nagelneuen iPad keine vorinstallierte iBooks-Anwendung gab. Ob es vielleicht an der Importware aus den USA lag? Ich suchte und suchte - und fand nichts. Auch im deutschen AppStore war keine entsprechende Anwendung zu entdecken. Es vergingen einige Wochen - ohne digitalen Buchladen. Ich war ganz schön frustriert. Heute war es dann soweit. Die kostenlose Apple-App iBooks schlug im deutschen AppStore auf. Die App nur für den iPad war natürlich schnell installiert. Einmal gestartet zeigt sich ein hölzernes Buchregal, das sich mit dem Finger nach oben und unten scrollen lässt - für den Fall, das einmalmehr Bücher im Regal stehen, als im aktuellen Sichtbereich zu sehen sind. Die Bücher stehen nicht auf die klassische Weise im Regal. Man kann demnach nicht ihre Rücken sehen, sondern bekommt stattdessen immer das ganze Cover präsentiert. Es nennt den Namen des Buches und den Autor. Als Geschenk steht übrigens von Hause aus eine englische Version von "Winnie-the-Puuh" im Regal. Tippt man eins der Bücher mit dem Finger an, wird es sofort aufgeschlagen. Das iPad gibt die perfekte Größe vor, sodass eine Buchseite wirklich fotorealistisch auf dem Bildschirm nachgebaut wird. Der Leser kann mit dem Finger umblättern, schnell das Inhaltsverzeichnis des Buches aufrufen oder am unteren Rand über eine Leseleiste fahren, die es gestattet, gezielt und schnell zu einer bestimmten Buchseite zu wechseln. Oben rechts stehen drei weitere Hilfsmittel zur Verfügung. Sie erlauben es, die Helligkeit der Hintergrundbeleuchtung zu dimmen, eine andere Schriftgröße und Schriftart zu wählen und eine buchinterne Suche zu starten. Wer ein Wort im Text mit dem Finger markiert, kann es außerdem in einem internen Lexikon nachschlagen oder an dieser Stelle ein Lesezeichen setzen. Keine Frage, das Lesen auf dem iPad ist äußerst angenehm und besser als erwartet. Gerade auf dem heimischen Sofa oder auf Reisen im Auto oder im Flieger ist das iPad ein würdiger Ersatz für das gedruckte Buch - zumal sich beliebig viele e-Bücher auf einmal im Gerät verstauen lassen, während immer nur zwei, drei Taschenbücher ins Handgepäck passen. Allerdings ist das iPad recht schwer. Schwerer als ein Taschenbuch, leichter als ein Hardcover. Aber egal: Das iPad wird sich durchsetzen und im Zuge davon wird auch das digitale Buch sehr schnell mehr Gewicht bekommen. Da stellt sich gleich die Frage: Wie sieht es eigentlich aus mit den ersten Büchern für die App iBooks? Ein Fingerzeig auf "Store" dreht das Bücherregal um 180 Grad und lädt so den Store für die Bücher. Er bietet viele kostenfreie englische Romane von Jules Verne, Alexandre Dumas, Charles Dickens oder Oscar Wilde an, die sich mit einem Fingertipp laden und ins eigene Bücherregal stellen lassen. Auch bei den deutschen Büchern stehen schier unendlich viele kostenlose e-Bücher aus dem Gutenberg Projekt zur Verfügung, darunter viele Werke von Goethe, Schiller, Heine, Wilhelm Busch oder Mark Twain. Natürlich finden sich hier einige Highlights wie "Romeo und Julia", "Max und Moritz" oder eben "Faust". Wunderbar. Aber: Der Sinn steht einem ja doch eher nach aktueller Bestseller-Ware oder zumindest nach den eigenen Lieblingsautoren. Hier finde ich es enttäuschend, dass Apple zum Start nicht wenigstens ein paar coole, kleine deutschen Verlage dazu überredet hat, ihre Bücher in den Store zu stellen. Aus meinem deutschen Account heraus kann ich anscheinend noch nicht einmal die aktuellen US-Angebote durchforsten, die ja in der amerikanischen Version des AppStores durchaus schon gegeben sind. Ich kann jedenfalls keine entsprechenden Angebot finden. So bleiben mir nur die deutschen Klassiker. Von denen gibt es zwar sehr viele, aber auf Goethe und Schiller habe ich nach Arbeitsschluss dann doch keine Lust. Wenn schon keine neuen deutschen Werke zum Start vorhanden sind, dann hätte ich gern ein paar US-Originale von meinen Lieblingsautoren Robert B. Parker und Andrew Vachss gelesen. Warum hier eine solche Flaute herrscht, ist mir schwer erklärlich. Wichtiger Hinweis : Nachdem die deutsche App iBooks am 25. Mai recht früh am Tag im deutschen AppStore freigeschaltet wurde, war sie am Abend schon nicht mehr verfügbar. Vielleicht hat Apple die App ja noch einmal zurückgezogen, um sie zum offiziellen iPad-Start am 28. Mai neu anzubieten und dann auch mit einigen deutschen Büchern. Wir werden sehen - und berichten. Update : Heute am 26. Mai ist die App wieder da - in der Version 1.0.1. Es gab eine "Fehlerbereinigung zur Verbesserung der Leistung". ( Carsten Scheibe ) iBooks 1.0.1 Entwickler: Apple Größe: 6,7 MB Preis: Gratis-App Sprache: Deutsch Wertung: ***** (5 von 5) Link zur Homepage Link zum AppStore

Scheibes Kolumne
Scheibes Kolumne
PC-Nostalgie: Rubbeln fürs Fanzine

stern.de-Kolumnist Scheibe wollte schon immer eins machen: Magazine! Das fing schon in der Schule an. Damals gab es allerdings noch keine Computer und kein Corel Draw. Die ersten Fan-Magazine entstanden deswegen mit Schreibmaschine, Letraset-Rubbelbögen und der Hilfe des örtlichen Copycenters.

Glosse
Glosse
Du linke Blume, Du!

Die Wiedervereinigung ist vollzogen. Joschka Fischer im Ruhestand. 2009 wird der Bundestag neu gewählt. Und was heißt das? Na: Die Grünen brauchen ein neues Logo. Besichtigung einer Kulturrevolution.

PC-Software
PC-Software
EvilLyrics: Und jetzt alle mitsingen!

Wer seine Musik aus dem Internet bezieht, muss meist auf die Songtexte verzichten. Denn die stehen ja in der Regel nur auf den Innenseiten der CD-Booklets. Wer aber Spaß daran hat, am Arbeitsplatz lauthals mitzusingen, sollte unbedingt das kostenlose Tool "EvilLyrics" installieren.

"TypoTools 3"
Typografie für Word

Word ist für viele Anwender nicht nur eine Textverarbeitung, sondern auch ein Layout-Studio. Doch für ein gut gestaltetes Dokument reichen tolle Schriften und Spaltensatz nicht aus. "TypoTools 3" erweitert Word um nützliche typografische Funktionen.

Psychologie
Psychologie
Klar und deutlich gilt als schlau

Mit Bandwurmwörtern und Schnörkelschrift versuchen manche Menschen klüger zu wirken, als sie sind. Wie Forscher herausgefunden haben, erreichen sie dabei das genaue Gegenteil: Wer schwurbelt, wird für dumm gehalten.

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