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Es ist ein erschütterndes Dokument - das Tagebuch des Amokläufers Sebastian B., das sternTV und stern.de vorliegt. Es zeigt einen Jugendlichen, der von seiner Wut, seinem Frust, seinem Weltschmerz, seiner Egozentrik und seinem Selbstmitleid zerrissen wurde.
Er war ein Bekannter von Sebastian B. Im Interview spricht er über seine Chats mit dem Amokläufer, die Gefahr durch Ego-Shooter - und seine Angst, wie B. zu werden.
Innerlich zerrissen, frustriert, ausgegrenzt: Nach dem Amoklauf in Emsdetten geht die Suche nach Sinn und Hintergründen für die Tat weiter. Was war Sebastian B. für ein Mensch? Mitschüler hatten Angst vor ihm, er selber schien sich und sein Leben zu hassen.
Der Amokläufer von Emsdetten hat sich angeblich schon vor einigen Jahren Hilfe im Internet gesucht. Sebastian B. schrieb damals in einem Selbsthilfe-Forum: "Ja, es geht hier um Amoklauf" und "Bitte helft mir".
Sechs Jahre lang ging Marco Sch. mit dem Amokläufer von Emsdetten auf die Geschwister-Scholl-Schule, im Abschlussjahr saßen sie im Unterricht nebeneinander. "Das letzte Jahr wurde er immer komischer", sagt Marco im Interview mit stern TV über Sebastian B.
Nur wenige Tage nach dem Amoklauf des 18-jährigen Sebastian B. in einer Schule in Emsdetten ist ein Video aufgetaucht, auf dem der Täter seine Bluttat rechtfertigt. Das Band macht deutlich, dass die Tat bis ins Detail geplant war.
Sind "Killerspiele" dafür verantwortlich, dass Sebastian B. durchgedreht ist? Muss man das vermeintliche Teufelszeug verbieten? In Berlin lud der führende Spiele-Produzent zur Debatte. Das Ergebnis: Der erhitzte Streit ist vor allem Ignoranz geschuldet. "Gamer" sind gut!
24 Stunden nach dem Überfall auf eine Schule in Emsdetten, steht die Todesursache des Attentäters fest. Der 18-Jährige B. hat sich in den Mund geschossen. Nun macht sich die Polizei auf die Suche nach der Herkunft der Waffen und des Sprengstoffs.
Nach den schrecklichen Ereignissen von Emsdetten lautet die Forderung vieler Politiker und Experten, dass "Killerspiele" endgültig verboten werden müssen. Ein Allheilmittel? Oder verfehlt man mit dem Verbot das eigentliche Grundproblem? Zwei Meinungen von stern.de-Redakteuren.
Der Amokläufer von Emsdetten verbrachte Tag und Nacht vorm PC. Kein Einzelfall: Immer häufiger flüchten Menschen mit psychischen Problemen in virtuelle Welten, um die Realität zu vergessen - Experten sprechen von Internetsucht.
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