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3. September 2008, 11:44 Uhr

Der PDF-Schreiberling

Für die meisten Anwender ist es kein Problem, PDF-Dateien zu lesen. Aber wie erzeugt man sie eigentlich? Völlig kostenfrei bietet das Tool doPDF seine Dienste an. Das Programm richtet sich als Druckertreiber im System ein und kann Word-Anschreiben ebenso wie Web-Seiten ins Portable Document Format umwandeln.

Kostenlos PDF erstellen mit doPDF© Softland

PDF-Dateien sind eine tolle Erfindung. Sie können an jedem beliebigen Rechner geöffnet und ausgedruckt werden, wenn nur der kostenlose Acrobat Reader oder eins seiner Derivate installiert ist. Die Datei wird dabei in der ursprünglichen Formatierung angezeigt, ohne dass das Programm, mit der die Datei erzeugt wurde, auf dem Rechner des Empfängers vorhanden sein muss. So wird der Dokumentenaustausch optimiert, und es gibt keine Probleme mehr wie früher, als der Software-Turmbau-zu-Babel dazu führte, dass ein Programm nicht mehr dazu in der Lage war, die Dateien des anderen zu lesen, weil die Formate inkompatibel waren.

Die Frage ist nun: Wie lassen sich neue PDF-Dateien in Eigenregie anlegen, ohne dass dafür tief in die Tasche gegriffen werden muss? Ganz einfach: Die Freeware doPDF richtet bei ihrer Installation einen neuen Druckertreiber im System ein. Er lässt sich immer dann verwenden, wenn eine neue PDF-Datei gebraucht wird - etwa von einem Word-Brief, einer Excel-Tabelle, einer im Browser besuchten Homepage oder von einer E-Mail. Das bedeutet, dass der PDF-Schreiberling überall dort zur Verfügung steht, wo es eine Druck-Funktion in der Software gibt - und das ist eigentlich überall der Fall, sieht man einmal von Spielen und Tools ab.

Eingeschränkte Optionen

Über den Eigenschaften-Dialog des Druckbefehls ist es möglich, den PDF-Schreiber zu konfigurieren. Dabei ist es ein Leichtes, das Seitenformat zu wählen, zwischen der Orientierung "Hochformat" und "Querformat" hin- und her zu wechseln, die gewünschte Druckqualität in dpi vorzugeben und eine Skalierung in Prozent zu erzwingen. Weitere Optionen gibt es nicht, was schade ist. So ist es in der Freeware nicht möglich, die Zugriffsrechte der späteren Anwender auf das PDF zu beschränken oder eine Verschlüsselung durchzuführen.

Sobald der Drucken-Befehl ausgeführt wird, erlaubt es doPDF auch schon, den Speicherpfad für die neue PDF-Datei anzugeben und einen Namen für das File zu benennen. Anschließend wird das PDF geschrieben und zur Kontrolle gleich in einen entsprechenden Viewer geladen.

Fazit: Keine Frage - Wer keine verschlüsselten oder in den Rechten eingeschränkte PDF-Dateien benötigt, kommt mit doPDF ganz kostenfrei ans Ziel und generiert seine PDF-Dateien simpel über die Druckfunktion seiner Windows-Programme.

Download beim Hersteller: www.dopdf.com

doPDF 6.1
System ab Windows XP
Autor Softland
Sprache Englisch
Preis Freeware
Größe 1,4 MB
Carsten Scheibe
 
 
 
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