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25. Januar 2008, 18:00 Uhr

Die Schriften-Lupe

Windows bringt bereits von Haus aus einige Schriften mit. Viele weitere werden mit der Zeit installiert, um bei Gestaltungsvorhaben aller Art für etwas mehr Salz in der Font-Suppe zu sorgen. "FontViewOK" hilft dabei, die vorhandenen Schriften zu sichten.

Schriftarten im direkten Vergleich© software.ok

Es ist eine hohe Kunst, die richtige Schrift auszuwählen. Ein Geschäftsbrief kann mit dem passenden Font enorm an Wirkung gewinnen, ebenso aber auch drastisch verlieren. Bei selbst gestalteten Drucksachen aller Art - von der Visitenkarte bis hin zur Vereinszeitung - ist die richtige Font-Wahl noch wichtiger.

Windows bietet von Hause aus leider keinen eigenen Schriftenvergleich an. Dieses Manko beseitigt nun das kostenlose Tool "FontViewOK". Es muss nicht installiert werden, sondern lässt sich direkt starten. Umgehend liest das Tool die vorhandenen Fonts aus und zeigt sie in einer umfangreichen Tabelle an. Diese Tabelle listet die Namen der Schriften und formatiert passend dazu einen Mustertext, den der Anwender selbst eingeben kann. Auf diese Weise ist es ein Leichtes, die perfekte Schrift etwa für eine Headline zu finden. Noch besser: Da es möglich ist, diesen Text selbst vorzugeben, lässt sich umgehend kontrollieren, ob die Schrift auch tatsächlich zur Überschrift passt.

Wer erst einmal Spaß daran gefunden hat, sich mit den Schriften auf seinem Computer zu beschäftigen, wird FontViewOK immer häufiger einsetzen, um nach neuen Fonts zu suchen oder Mustertexte probeweise zu formatieren. Hilfreich ist dabei auch die Druckfunktion, die einen ganzen Font-Katalog zu Papier bringen kann. Er hilft dabei, selbst dann noch nach der perfekten Schrift zu suchen, wenn der Rechner einmal ausgeschaltet ist.

Experimentierfeld

Übrigens ist es im Programmfenster problemlos möglich, die Fontgröße für die Vorschau zu ändern und zusätzliche Auszeichnungen wie Kursiv, Fett oder Unterstrichen zu wählen. Kein Problem ist es auch, mit Farben zu experimentieren. Je kleiner die gewählte Schriftgröße ist, umso mehr Schriftproben lassen sich übrigens auf dem Ausdruck auf einer Seite unterbringen.

Wer Zeitungen, Broschüren oder Bücher layoutet, muss nicht nur eine Schrift auswählen, sondern gleich mehrere. Meist wird eine Schrift ohne Schnörkel (ohne Serifen wie die Arial) für die Überschrift verwendet und eine mit Schnörkel (mit Serifen wie die Times) für den Fließtext. FontViewOK erlaubt es, zwei Schriftenproben nebeneinander zu stellen, sodass sich leicht zwei Fonts finden lassen, die perfekt miteinander harmonisieren. So viele Funktionen zum Nulltarif - nicht schlecht, Herr Specht.

Download beim Hersteller: www.softwareok.de

FontViewOK 1.11
System ab Windows 98
Autor softwareok.de
Sprache Deutsch
Preis Freeware
Größe ca. 0,03 MB
Carsten Scheibe
 
 
KOMMENTARE (1 von 1)
 
Dewerth (27.01.2008, 09:12 Uhr)
Das ist was für McDonalds-Junks,...
...gute Typografen sind doch eher Sterneköche. Klar soweit?
 
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